Beiträge

1. Preis beim Pflanzwettbewerb „Deutschland summt“

Ausgezeichnetes Wettener Blühprojekt

Am Samstag, 17. September 2022, ehrte die Stiftung für Mensch und Umwelt die Gewinnerinnen und Gewinner ihres diesjährigen bundesweiten Pflanzwettbewerbs „Wir tun was für Bienen!“.

Timo Wystrach hat vor vier Jahren seine Leidenschaft für Bienen entdeckt. Sein Traum ist eine Erlebnis-Imkerei in Kevelaer.

Der „Bienenkönig“ imkert auch in Kevelaer

Wenn er einmal anfängt, von seinen Bienen zu erzählen, gibt’s kein Halten mehr. Dass die Imkerei für ihn die pure Leidenschaft ist, daran lässt Timo Wystrach keinen Zweifel. Vor gerade einmal vier Jahren entdeckte er das Hobby für sich. Inzwischen besitzt der gebürtige Kevelaerer 24 Bienenvölker und möchte so bald wie möglich einen eigenen Hof mit Imkereibetrieb in der Marienstadt beziehen.

Der Kreis Kleve verhängt eine Allgemeinverfügung

Keine Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern

Seit Dienstag, 9. August, ist es im Kreis Kleve untersagt, Wasser aus Oberflächengewässern zu entnehmen. Das besagt eine sogenannte „Allgemeinverfügung“.

Appell an die Besucherinnen und Besucher, sich an Gesetze und Regeln zu halten

Ministerin Silke Gorißen warnt vor Waldbrand

Mit den Hochsommertemperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr. Der vom Deutschen Wetterdienst erstellte Waldbrandgefahrenindex (WBI) hat in Nordrhein-Westfalen erstmals in diesem Jahr flächendeckend die Warnstufe 4 von 5 erreicht.

Angelika und Harald Jovic freuen sich über den Gewinn des Kevelaerer Vorgarten-Wettbewerbes

Von der Schotterwüste zur Insektenoase

Weniger Schotter – mehr Blumen. Unter diesem Motto hat die Wallfahrtsstadt Kevelaer im Frühjahr zusammen mit dem Imkerverein Kevelaer sowie lokalen Partnerinnen und Partnern einen Vorgarten-Wettbewerb ausgerufen

Die Geselligen Vereine suchen noch Ehrenamtliche für das Pflegeteam

Wetten soll einen Umweltgarten bekommen

Am Ortsrand von Wetten – direkt hinter der Niersbrücke am Altwettener-Weg – soll zwischen Josefhaus und Reitplatz ein besonderer Garten für das Dorf und die Umgebung entstehen.

Teilerlös der niederrheinischen Wildblumenmischung wird 2022 an den „Runden Tisch Flüchtlinge e.V.“ gespendet

Der Natur und Flüchtenden helfen

Die Erfolgsgeschichte der niederrheinischen Wildblumenmischung geht in diesem Frühling bereits in die vierte Runde. Auch in dieser Gartensaison lautet das Verkaufsmotto: „Der Umwelt helfen sowie soziale Projekte unterstützen“.

Naturfreund*innen setzten sich für zwei Projekte im Dorf ein

Nistkasten und Rotbuche für Twisteden

 In enger Zusammenarbeit zwischen dem Natur- und Heimatverein Twisteden-Kleinkevelaer e.V., dem Vogelverein „Bunte Vogelwelt Twisteden“ und dem Betriebshof der Wallfahrtsstadt Kevelaer konnten kürzlich zwei Naturschutzprojekte im  Dorf umgesetzt werden.

Josef Sautmann möchte mehr Lebensraum für die Tiere schaffen

Ein Bienen-Baum für den eigenen Garten

Wenn man den „Bienengarten“ von Josef Sautmann in Kevelaer betritt, sind die zahlreichen Bienenkästen kaum zu übersehen. Überall fliegt und summt es. Als Imker liebt und schätzt der Kevelaerer die fleißigen Tierchen – ist sich aber dessen bewusst, dass der natürliche Lebensraum der Honigbiene in vielen Teilen rar geworden ist.

Wildblumenmischung wartet im Frühjahr auf ihre Aussaat

Die Erfolgsgeschichte der niederrheinischen Wildblumenmischung geht in diesem Frühling bereits in die dritte Runde: Ab sofort steht das bewährte Saatgut wieder zum Verkauf im Gartencenter Breuer in Kevelaer, Am Schleußgraben 20, zur Verfügung. Der Umwelt helfen und soziale Projekte unterstützen – so lautet das Verkaufsmotto auch in 2021. Jeder zusätzliche Quadratmeter Blumenwiese kommt der Natur zugute.

Auch am Niederrhein ist in vielen Vorgärten der bedenkliche Trend zu erkennen: Trotz zahlreicher Kampagnen wird eine naturferne „pflegeleichte“ Umgestaltung vorgenommen. Vollständig versiegelte und mit Steinsplitt oder Pinienrinde bedeckte Flächen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Mäkelei und Anprangerungen helfen bekanntlich wenig und zahlreiche positive Beispiele zur Umwandlung geeigneter Flächen gibt es auch in der Wallfahrtsstadt Kevelaer und ihren Ortschaften (das KB berichtete). Zum Beispiel wurden in der Ortschaft Twisteden/Kleinkevelaer in enger Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Natur- und Heimatverein (Vorsitz: Werner Neumann), Erwerbsgärtnern, Landwirten und der Mannschaft vom Betriebshof allein im vergangenen Jahr ca. 3,5 ha geeignete Gesamtflächen umgewandelt. Zudem verteilt der Verein in Twisteden weitere 100 gefüllte Gläser der Niederrheinmischung an Gartenbesitzer*innen. Mit relativ einfachen Mitteln lassen sich Gärten oder deren Teilbereiche naturnah umgestalten und der Pflegebedarf ist häufig recht überschaubar. 

Blühdauer und Blühverhalten

Seit 2011 arbeitet der Betriebshofleiter und Gärtnermeister der Wallfahrtsstadt Kevelaer, Johannes Baaken, beruflich wie auch privat mit seinen Familienangehörigen an der Zusammenstellung einer Wildblumenmischung für den Niederrhein. Diese Mischung besteht u.a. aus Ringelblume, Schafgarbe, Goldlack, Margerite, Bartnelke, Natternkopf, Schleifenblume, Bechermalve, Roter Lein, Staudenlein, Zwerglupine, Basilikum, Klatschmohn und Mittagsblume. Wichtig sind dabei Blühdauer und unterschiedliche Blühverhalten, damit der Insektenwelt über einen möglichst langen Zeitraum Nahrung geboten wird und das menschliche Auge sich daran erfreuen kann. Die Wuchshöhe beträgt 50 bis 80cm.

Neu im Angebot ist eine niedrig bleibende, bodendeckende Wildblumenmischung mit einer Wuchshöhe zwischen 20 bis 40 cm. Diese Mischung besteht u.a. aus Flockenblume, Winde, Phlox, Zinnie, Studentenblume, Steinkraut und Kapkörbchen. 

Die Zusammenarbeit der Firma Breuer, der Wallfahrtsstadt Kevelaer und der Familie Baaken wird trotz und besonders in den schwierigen Pandemiezeiten fortgesetzt. Schirmherr der Aktion ist erneut Bürgermeister Dr. Dominik Pichler.