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Am 17. September beginnt die Kultursaison 2021/2022

Auftakt mit Dürrenmatts alter Dame

Ab Freitag, 17. September 2021, beginnt die Kultursaison 2021/2022 mit der Reihe „Puppenspiel 18+“ und der Aufführung von Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“.

Die Reihe „Kabarett unter‘m Dach“ wird 30 und bietet für jede*n etwas - endlich wieder

Liebe, Dummheit, Niederrhein, Unfug, Pech und Schule

Er ist Künstler, er ist Veranstalter und er sitzt auch ganz gerne mal im Publikum. Bruno Schmitz ist, was Kleinkunst und Kultur angeht, sowas wie ein Tausendsassa.

Das Hohenloher Figurentheater begeisterte mit dem Stück „Schaf Ahoj“

Auf Abenteuer mit Schaf Bertold

Schon seit 150 Jahren ist das Puppenspielen Tradition in der Familie von Harald Sperlich. Sein Großvater hatte das Hohenloher Figurentheater gegründet und schon seit 1974 begeistern er und seine Frau Johanna Kinder und Erwachsene mit ihren Puppenspielen.

Jetzt schon an den Winter denken und Programme für „zwischendurch“ buchen

„Kevelaer-Pauschalen“ sollen Lust auf eine kleine Auszeit machen

Mit „Einzelgastpauschalen“ möchte die Abteilung „Tourismus & Kultur“ der Stadt Kevelaer neue Anreize bezüglich des Kulturprogramms in der Wallfahrtsstadt bieten. Sie bieten sich besonders als Geschenk an, für sich selbst und für seine Lieben.

Theater, Puppenspiel 18+ und Kultur für Kinder

Kevelaers Kultursaison startet im September

Der Titel war irgendwie Programm: Das erste und letzte Theaterstück der Kultursaison 2020/2021 war das Stück „Das Abschiedsdinner“ im September 2020. Seitdem fand keine Aufführung mehr im Konzert- und Bühnenhaus oder der Öffentlichen Begegnungsstätte statt.

Auch die Show „Berlin kann jeder, Kevelaer muss man wollen“ fiel Corona zum Opfer

Die Hoffnung blieb bis zuletzt

Vor gut einer Woche hätte es soweit sein sollen: Mit der interaktiven Show „Berlin kann jeder, Kevelaer muss man wollen“ der Burghofbühne Dinslaken sollte eine Art Gameshow-Format in Kevelaer auf die Bühne gebracht werden.

Theater trifft Gameshow

Wer eine Theaterdarbietung im klassischen Stil erwartet, wird bei dem neuesten Projekt der Burghofbühne Dinslaken wohl kaum auf seine Kosten kommen. Die Herzen der Gameshow-Liebhaber werden dafür vermutlich umso höher schlagen – zumindest so hoch, wie es das Konzert- und Bühnenhaus erlaubt. Denn mit der interaktiven Show „Berlin kann jeder, Kevelaer muss man wollen“ will das Landestheater klassische Theaterkultur und den Flair einer Gameshow vereinen. Dabei wirken die Kevelaerer Bürger*innen nicht nur vorab an der Entstehung dieser „Kleinstadt-Show“ mit, sondern dürfen auch auf der Bühne ihren Senf dazu geben. Geplant ist die Vorstellung in Kevelaer für den 4. Mai – sofern die Corona-Maßnahmen es zulassen.

„Gemeinsam mit den Bürger*innen aus Kevelaer wollen wir einen humorvollen Blick auf die Stadt werfen“, beschreibt Lara Christine Pelzer, eine der fünf Darsteller*innen, den Kern des Projekts. „Es wird eine interaktive Show, eine Liebeserklärung an die Kleinstadt“ – oder Mittelstadt, denn da zählt Kevelaer mit seinen rund 29.000 Einwohner*innen per definitionem zu. Der Ablauf im Detail befinde sich aktuell noch in der Planung. Es werde aber definitiv ein „bunter Abend“. Neben Gameshow-Elementen (vor allem in Anlehnung an das „Familienduell“) und musikalischen Einlagen werden im Voraus aufgezeichnete Interviews mit Kevelaerer Bürger*innen das Format bereichern. „Es wird trotzdem theatrale Momente geben“, betont Pelzer. So werden die Darsteller*innen auch bei diesem Format fünf Rollen auf der Bühne verkörpern, die sich mit dem Thema Heimat befassen. Man habe nur einfach keine vorgegebene Geschichte, die man erwarten kann, sondern eher das Gefühl, an einer Show teilzunehmen.

Genau das macht auch für Pelzer, die von 2012 bis 2016 festes Ensemblemitglied war und nun als Gast weiterhin mitwirkt, den besonderen Reiz aus. Es sei nicht nur eine neue Erfahrung, das Projekt gemeinsam mit dem Regisseur und Intendant Mirko Schombert zu kreieren. Auch das noch höhere Maß an gefordertem Improvisationstalent ist eine Herausforderung. Und das wird unter Umständen stark ausgereizt. Denn das Ensemble darf zwar unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen weiterhin proben, wie Pelzer berichtet, aber es werde keine Probe mit den weiteren Beteiligten geben. Geplant ist nämlich, auch der Bevölkerung selbst einen Platz auf der Bühne zu bieten. Die Schauspieler*innen „teilen die Bühne zum Beispiel mit der ortsansässigen Tanzgruppe, dem großartigen Kirchenchor, dem Geschichtenerzähler, der Trommelcombo oder wen auch immer Ihre Stadt auf der Bühne sehen möchte“, kündigt die Burghofbühne an.

Bester Döner, leckerstes Eis und die liebste Kneipe?

Sie wollen nicht ihr Tanzbein schwingen und zählen auch nicht zum Kirchenchor? Beteiligen können Sie sich an diesem Showabend trotzdem. Neben Interviewpartner*innen suchen die Darsteller*innen auch weiterhin Teilnehmer*innen für die Familienduell-Umfrage. Getreu dem Motto „Wir haben 100 Leute gefragt“ wollen die Darsteller*innen mithilfe der Kevelaerer Bevölkerung einiges übers Städtchen erfahren: „Bester Döner der Stadt“, „bestes Eis der Stadt“, „beste Kneipe der Stadt“ und „hässlichster Ort der Stadt“, sind dabei nur einige Kategorien. So richtig in die Karten gucken lassen sich die Mitwirkenden nicht. Aber eine Info ließ sich Pelzer, die die Umfrage für Kevelaer durchführt, bereits entlocken: Beim Eis, der Kneipe und dem besten Döner waren sich die Bürger*innen ziemlich einig…

„Ich glaube, dass es auf jeden Fall ein Plädoyer für die Kleinstadt wird“, sagt Pelzer, die sich auf dieses außergewöhnliche Format freut. Neben typischen Klischees, mit denen sicherlich gespielt werden wird, wird der Abend sich vor allem mit der Frage befassen: „Was hat die Stadt zu bieten und was lieben die Menschen an ihrer Stadt?“ Die Darstellerin ist sich sicher, dass dieses Format, das aktuell für 13 Spielorte geplant ist und an die jeweilige Stadt angepasst wird, ein breites Publikum ansprechen wird – vielleicht ja auch diejenigen, die sich normalerweise selbst der Kategorie der Theatermuffel zuordnen würden.

Auch wenn aktuell noch keine Voraussagen hinsichtlich der Corona-Maßnahmen im Mai getroffen werden können, ist das Team der Burghofbühne Dinslaken für den Auftritt in Kevelaer optimistisch. Bis dahin sei es ja noch eine Weile hin, „aber für die Premiere Anfang März sehen wir schwarz“, erklärt Pressesprecherin Verena Caspers. „Das Stück wird bis März auf Generalproben-Stand sein.“ Vor allem für den Regisseur und die Darsteller*innen sei es natürlich ein großes Verlangen, nach dieser langen Zeit des Füße-still- Haltens mal wieder ein Stück auf die Bühne zu bringen. Gerade dieses Format sei „eine Art des Arbeitens, die viele aus unserem Haus gerne mal ausprobieren wollten.“ In der Zeit des Probens und Wartens sei nun aber noch Zeit, die Recherchen voranzutreiben und in den Städten Bürger*innen zum Mitmachen zu animieren (Details im grünen Kasten).

Es gibt noch keinen Kartenvorverkauf

Seitens der Stadt Kevelaer sind die Gefühle ebenfalls gemischt. Man habe vorab bereits den Eindruck gewonnen, „dass dieses Projekt sehr spannend ist und für Kevelaer eine schöne Geschichte sein kann“, erklärt Lisa Verhoeven aus dem Bereich Tourismus und Kultur. Die Umsetzung allerdings ist noch unsicher. Karten gibt es nicht zu kaufen. „Wir haben das Büro ‚Tourismus und Kultur‘ geschlossen und verkaufen derzeit auch keine Eintrittskarten. Wir werden einen Vorverkauf erst dann in Betracht ziehen, wenn wir mit Sicherheit wissen, wie viele Personen zu diesem Zeitpunkt ins Konzert- und Bühnenhaus dürfen.“ Pläne bezüglich einer Absage gebe es allerdings noch nicht. „Hier entscheiden wir kurzfristig mit den jeweiligen Theatern in Abstimmung“, sagt Verhoeven. 

Wie kann ich mitwirken?

Sie möchten die Show „Berlin kann jeder, Kevelaer muss man wollen“ nicht nur als Zuschauer*in begleiten, sondern aktiv einen Teil dazu beitragen? Die Darsteller*innen suchen noch Unterstützung in zweierlei Form: 

Die Darbietung soll durch Interviews mit Kevelaerer Bürger*innen bereichert werden. Dazu werden aktuell Freiwillige gesucht, die bereit sind, den Schauspieler*innen einige Fragen zu beantworten, die aufgezeichnet und anonymisiert in Form einer Tonspur auf der Bühne abgespielt werden. Wer Interesse an einem Interview hat, kann sich bei Lara Christine Pelzer unter hallo@larachristine.de melden.

Und wer seine Antwort im Mai beim „Familienduell“-Format „Wir haben 100 Leute gefragt…“ wiederfinden möchte, der kann sich ganz einfach an einer kurzen Online-Umfrage beteiligen unter https://bit.ly/36GxcWx. Dort ist Ihre ganz persönliche Meinung gefragt: Wo ist Ihr Lieblingsort in Kevelaer, wer ist Ihr Bäcker des Vertrauens und in welche Kneipe kehren Sie am liebsten für Ihr Feierabendbier ein?

Weiter warten auf Kultur in Kevelaer

„Schweren Herzens“ hat das Team „Tourismus & Kultur“ der Stadt das Theaterstück „25 km/h“ und das Kindertheaterstück „Zottelkralle“ mit Blik auf die Corona-Pandemie abgesagt. Die verbleibenden drei Theaterstücke „Extrawurst“, „Pater Brown und der Tod des Schneewittchens“ sowie „Berlin kann jeder – Kevelaer muss man wollen“, die für die zweite Saisonhälfte der Städtischen Veranstaltungsreihe vorgesehen sind, werden vorerst noch nicht abgesagt. Es bestehe „immer noch ein Fünkchen Hoffnung“, „dass das ein oder andere Stück vor reduziertem Publikum stattfinden kann“, sagt Verena Rohde, Leitung „Tourismus & Kultur“. Das Gleiche gilt für die verbleibenden Kindertheaterstücke und die Reihe Puppenspiel 18+.

Die Sonderveranstaltung „Frau Höpker bittet zum Gesang“ wird vorerst auf Sonntag, 30. Januar 2022 verschoben. Sofern die nächsten, geplanten Aufführungen stattfinden können, wird hierfür ein Einzelkartenvorverkauf angeboten. Die Abonnenten der Theaterreihe werden schriftlich über die weitere Vorgehensweise informiert. Die Besitzer von Einzelkarten werden gebeten, sich zwecks Rückerstattung des Ticketpreises per E-Mail oder telefonisch beim Büro „Tourismus & Kultur“ zu melden. Dieses ist unter der Telefonnummer: 02832 122-991, E-Mail: kultur@kevelaer.de, zu erreichen.

Theater- und Kindertheatersaison in Kevelaer endet vorzeitig

Auf Grund der aktuell steigenden Corona-Infektionszahlen hat sich das Team „Tourismus & Kultur“ der Wallfahrtsstadt Kevelaer schweren Herzens entschlossen, die Theater- und Kindertheatersaison im Jahr 2020 zu beenden und erst im Januar 2021 fortzusetzen. Die Theaterstücke „Opa wird verkauft“, „Der Sandmann“, und das Kindertheater „Jan & Henry – die große Bühnenshow“ sowie das Musical „Rotkäppchen“ werden somit nicht aufgeführt. Die Veranstaltungsreihen „Puppenspiel 18+ – Puppenspiel für Erwachsene“ und das „KoBü-Flimmern“ können wie geplant fortgesetzt werden.

Die Abonnenten der Theaterreihe werden von der Stadtverwaltung schriftlich über die weitere Vorgehensweise informiert. Die Besitzer von Einzelkarten werden gebeten, sich zwecks Rückerstattung des Ticketpreises beim Büro „Tourismus & Kultur“ im Rathaus, unter Tel. 02832 / 122-991 oder E-Mail: kultur@kevelaer.de, zu melden.

Karlsson fliegt durchs Bühnenhaus

In Stockholm, in einer ganz gewöhnlichen Straße, in einem ganz gewöhnlichen Haus, wohnt eine ganz gewöhnliche Familie und die heißt Svantesson. Dazu gehören ein ganz gewöhnlicher Papa und eine ganze gewöhnliche Mama und drei ganz gewöhnliche Kinder, Birger, Betty und Lillebror.

So fängt eines der vielen schönen Kinderbücher von Astrid Lindgren an. Nämlich „Karlsson vom Dach“. Das Wittener Kinder- und Jugendtheater zeigt am Dienstag, 6. Oktober, 10 Uhr, das liebevoll umgesetzte Theaterstück im Konzert- und Bühnenhaus der Wallfahrtsstadt Kevelaer. Es ist für Kinder ab 3 Jahren empfohlen.

Es gibt nur einen im ganzen Haus, der ungewöhnlich ist, und das ist Karlsson vom Dach. Er wohnt oben auf dem Dach und schon das ist ja etwas recht Außergewöhnliches. Es mag in anderen Gegenden der Welt anders sein, aber in Stockholm kommt es fast nie vor, dass jemand in einem besonderen kleinen Haus oben auf dem Dach wohnt. Er ist ein sehr kleiner und sehr rundlicher und sehr selbstbewusster Herr und er kann fliegen. Mit Flugzeugen und Hubschraubern können alle Menschen fliegen, aber es gibt niemand, der ganz allein fliegen kann, außer Karlsson.

Karlsson dreht bloß an einem Knopf, der ungefähr mitten vor seinem Nabel sitzt, und schon springt ein winzig kleiner Motor an, den er auf dem Rücken hat. Und dann – wenn der Motor genügend auf Touren gekommen ist – steigt Karlsson auf und schwebt würdevoll davon. Eines schönen Tages kam Karlsson einfach durchs Fenster zu Lillebror hereingeflogen. Karlsson ist in allem der Beste, wenn man ihm selber glauben darf. Lillebror glaubt ihm und Lillebror findet auch, dass Karlsson in allem der Beste ist. Auf jeden Fall ist er der beste Spielkamerad der Welt.

Das Kevelaerer Konzert- und Bühnenhaus verfügt über eine Klimaanlage, die verbrauchte Luft absaugt und Frischluft in das komplette Gebäude rückführt. Diese technische Gegebenheit, eine Reduzierung der Besucherzahl und die lückenlose Nachvollziehbarkeit der Kontakte der Besucher ermöglichen die Kindertheateraufführungen in Kevelaer. Die bereits beim Kartenkauf erhaltenen Kontaktformulare müssen bei Betreten des Bühnenhauses abgegeben werden. Diese Maßnahmen schreiben die Corona-Regeln vor – sie sorgen allerdings für einen reibungslosen Ablauf des vergnüglichen Morgens.
Kindergarten-Gruppen, Schulklassen und Einzelbesucher die Karlssons und Lillebrors Abenteuer live auf der Kevelaerer Bühne erleben möchten, können die Eintrittskarten im Büro „Tourismus & Kultur“ unter der Telefonnummer: 02832 122-991, E-Mail: kultur@kevelaer.de erwerben. Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro pro Person.