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Das Gesundheits-Engagement wurde mit dem Klaro-Siegel 2021 ausgezeichnet

Auszeichnung für die St. Hubertus-Grundschule

Stark und gesund  sollen Kinder aufwachsen. Um sie dabei zu unterstützen, beteiligt sich die Kath. St. Hubertus-Grundschule nun im siebten Jahr am Gesundheitsprogramm „Klasse2000“. Dieses Engagement wurde jetzt mit dem Klaro-Siegel 2021 ausgezeichnet. 

Die Digitalisierung an den Schulen in Kevelaer hat an Fahrt aufgenommen

Mittel des Pakts sind ausgeschöpft

Die Digitalisierung an Kevelaerer Schulen scheint in den vergangenen Monaten einen Riesenschritt gemacht zu haben. Leicht vergisst man über die aktuellen, von Corona deutlich angeschobenen Maßnamen die Grundlagen. Mit einem von der FDP nachgefragten Sachstandsbericht machte die Schulverwaltung jetzt im Schulausschuss deutlich, dass die Weichen für heutige Erfolge schon vor Jahren gestellt wurden.

Das Kevelaerer Gymnasium bietet Online-Übungen an

Bewegte Pause am KVGG

Bei einem ihrer regelmäßig stattfindenden Online-Treffen überlegte die Schülervertretung des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums, wie man die Schüler*innen in Aktion bringen könnte und beschloss, Bewegungspausen anzubieten.

KvGG-Sechstklässler*innen: Lesen und Vorlesen geht auch online

Digitale Lesenacht am Gymnasium

Am Freitag, 5. März 2021, fand am Kardinal-von-Galen-Gymnasium eine digitale Lesenacht der Sechstklässler statt, zu der sich im Vorfeld 31 Schüler*innen angemeldet hatten. Das Lesen und Vorlesen zu später Stunde ist für Kinder und Jugendliche aufregend und spannend. Die besondere Atmosphäre einer Lesenacht schafft einen positiv besetzten Zugang zum Lesen und zu Büchern. Neben der Übernachtung an der Schule stehen gemeinsames Lesen, Geschichtenerzählen und unterschiedliche kreative Aktivitäten im Mittelpunkt einer Lesenacht.

In Kleingruppen bereiten sich die Schüler*innen aufs Abi im Corona-Jahr vor.

Das Kardinal-von-Galen-Gymnasium macht „Fit for Abi“

Es ist die letzte große Hürde am Gymnasium, bevor es ins Studium oder Berufsleben geht: die Abiturprüfung. Für jeden Jahrgang bedeutet das Stress und Unsicherheit. Die Corona-Krise stellt allerdings Schüler*innen, die in diesem Jahr ihr Abitur machen, vor besondere Herausforderungen. Um die Schüler*innen zu entlasten und sie noch zielgenauer vorzubereiten, werden am Kardinal-von-Galen-Gymnasium seit diesem Februar sogenannte „Fit-for-Abi“-Kurse für die Fächer Mathematik, Deutsch, Englisch, Sozialwissenschaften und Biologie angeboten – größtenteils als Präsenz- und teilweise auch als Distanzunterricht.

In unterschiedlich großen Gruppen lernen die Teilnehmenden, wie sie sich inhaltlich und methodisch optimal auf die Prüfungen in den jeweiligen Fächern vorbereiten können. „Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler sind durchweg positiv, da die Aufarbeitung der abiturrelevanten Inhalte und Methoden eine große Hilfe darstellt“, berichtet Mathelehrerin Felizitas Stüwe. Durch die überschaubare Größe der Gruppen ist es möglich, die Schüler*innen individuell zu fördern, sodass sie etwaige Unsicherheiten ansprechen und überwinden können. Deutschlehrerin Judith Verhaag betont, dass es neben der inhaltlichen Wiederholung des Stoffes und methodischer Herangehensweisen auch darum gehe, „den Schülerinnen und Schülern zu helfen, ihre ‚Problemstellen‘ und Fehlerschwerpunkte zu erkennen.“ Dabei kommen Fragen der Lernorganisation und Motivation zur Sprache, etwa: Wie strukturiere ich mein Lernpensum? Bei den Teilnehmenden kommen die freiwilligen Angebote sehr gut an. Angesprochen auf die zusätzliche Zeit, die sie in die Kurse „investieren“, fasst Robin Völlings lachend zusammen: „Abi macht man ja nur einmal im Leben, da ist es doch klar, dass man so ein Angebot annimmt!“ Karolina Skoczylas ergänzt: „In den Fit-for-Abi-Kursen können wir noch intensiver und kleinschrittiger arbeiten. Das hilft mir bei meinen Vorbereitungen wirklich weiter.“

Nach den Osterferien wiederholen die Q2er mit ihren Fachlehrer*innen verstärkt die Inhalte der vergangenen beiden Jahre, bevor es am 23. April mit den ersten Abiturprüfungen losgeht.

Die „Fit-for-Abi“-Kurse werden dann für die Jahrgangsstufe Q1 angeboten. „Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler mit diesen zusätzlichen Angeboten unterstützen und ihnen helfen, mögliche coronabedingte Lücken zu füllen und so auch die Verunsicherung vieler Schülerinnen und Schüler aufzufangen,“ resümiert Schulleiterin Christina Diehr.

Noch keine Entscheidung über die Elternbeiträge für Februar 2021

In Folge des eingeschränkten Pandemiebetriebes in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und der Offenen Ganztagsschule ist auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Januar verzichtet worden.

Für den Februar hat das Land NRW noch keine Entscheidung über eine Beitragsbefreiung von den Elternbeiträgen getroffen. Die kommunalen Spitzenverbände verhandeln zurzeit mit dem Land über die Erhebung der Elternbeiträge für Februar.

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer werde deshalb – bis zur Entscheidung durch das Land – darauf verzichten, die Beiträge für die Monate Februar und März 2021 einzuziehen, heißt es in einer Pressemitteilung vom 25. Februar 2021 aus dem Büro des Bürgermeisters.

Ob und in welchem Umfang die Elternbeiträge für die Monate zu entrichten seien, werde – nach der Entscheidung des Landes – durch die politischen Beschlüsse vor Ort entschieden.

Sobald nähere Informationen hierzu vorliegen, will die Wallfahrtsstadt Kevelaer hierüber die Eltern informieren.

Unbekannte beschädigen Lichtkuppeln auf Schulgebäude

Unbekannte beschädigten in der Zeit von Freitag, 19. Februar 2021, 15 Uhr, bis Montag 22. Februar 2021, 7.15 Uhr, zwei Lichtkuppeln auf dem Dach eines Schulgebäudes an der Jahnstraße. Die Täter*innen gelangten auf bislang unbekannte Weise auf das Dach und beschädigten neben den Lichtkuppeln auch noch einige auf dem Dach angebrachte Lüfter.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Kripo Goch unter Tel. 02823-1080 entgegen.

Schulausschuss will Entwicklungsplan im März diskutieren

Bevor die Debatte im Schul- und Sportaussschuss im Bühnenhaus begann, gratulierte der Ausschussvorsitzende Norbert Baumann Christina Diehr zu ihrer Ernennung als neue Schulleiterin des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums (das KB berichtete).
Sie freue sich, dass sie sich nach zwei Jahren in ihrer Funktion als stellvertretende Schulleiterin nun als neue Leiterin des KvGG vorstellen könne, sagte sie in ihrer kurzen Ansprache. Sie habe „die Arbeit mit der Verwaltung und dem Ausschuss als sehr vertrauensvoll erlebt, bin da immer auf offene Ohren und Türen gestoßen, die die Schule weiterbringen.“ Darauf vertraue sie auch weiterhin.

Nicht schnell, aber gut 

Diehr wurde später auch bei den Anfragen bezüglich der Leistungsfähigkeit der Internetanschlüsse in den Schulen in Sachen Distanzunterricht um ihre Eindrücke gebeten. „Beim Videotool hatten alle Schulen große Probleme, wir mit „noodle“. Ab dem dritten Tag wurde es wirklich besser. Es läuft stabil, zwar nicht sehr schnell, aber gut.“ Man könne Aufgaben einstellen und die Ergebnisse dann zurückladen, diese dann bewerten und kommentieren. Auch Tests könne man machen, Videos hochladen. Sogar die Zeugniskonferenz am Vortag sei „unspektakulär“ verlaufen.

Fortbildung

„Wir haben uns da alle reinfinden müssen. Aber so eine Krise setzt kreative Energie frei“, sagte Diehr. Diese neuen Fähigkeiten zukünftig nicht verfallen zu lassen, wäre ihr ein Anliegen: „Es wäre schade, wenn das mit dem Präsenz-Unterricht alles ad acta gelegt würde. Wir erarbeiten Konzepte, wie das weitergeführt werden kann. “ Es sei mal so, dass Schüler nicht über das Handy online gehen könnten. Der Empfang im Schulzentrum sei „schwierig“. Das „ruckelt immer mal hier und da, aber ich bin insgesamt überrascht, wie toll das funktioniert.“ Die Kolleg*innen und Schüler*innen seien digital gut geschult worden. Sie befürwortete da weitere Fortbildungen.  „Fortbildung sind sinnvoll, aber Ländersache“, machte sie deutlich.

Eine gute Nachricht hatte Fachbereichsleiter Ulrich Berns weiterzureichen. Ende 2020 sei der Offene Ganztag neu ausgeschrieben worden. Man sei dazu verpflichtet    gewesen, weil die maximale Dauer des Vertrages ausgelaufen war und der Fördergeber verlange, dass die Leistung in regelmäßigen Abständen ausgeschrieben wird.

Die beiden bisherigen Träger AWO und Caritas hätten sich beworben, die Standorte behielten ihren jeweiligen Träger wie bisher. „Das ist für uns als Verwaltung ein schönes und gutes Ergebnis, aber auch für die Schulen und Eltern“, so Berns.

Er hob auch die gelungene Ausstattung der Lehrer an den Kevelaerer Schulen und der bedürftigen finanzschwachen Familien nit i-Pads hervor. „Wir haben noch Geräte in Reserve“, so Berns. Bei Defekt oder einer Nachmeldung könne man noch welche aus dem Bestand zur Verfügung zu stellen.

Wichtigster Punkt der Tagesordnung war die Verabschiedung der Satzung zur Erhebung von Elternbeiträgen für die Teilnahme ihrer Kinder am „Offenen Ganztag“ und dem „Verlässlichen Halbtag“ (VHT)“ im Primarbereich.

Die Vorlage wurde einstimmig verabschiedet. Bisher sei der Verlässliche Halbtag von Caritas und AWO als Träger abgewickelt worden. „Diesen Bereich haben wir jetzt erweitert, die Abrechnung an die Verwaltung herangezogen“, erläuterte Berns.

Dabei habe man versucht, eine Staffelung in den gleichen Stufen zu gestalten, eine „sozialverträglichere Lösung“ für die nun acht statt fünf Beitragsstufen zu finden. In dem Bereich bis 65.000 Euro Einkommen sei der Monatsanteil der Eltern von 72 auf 90 Euro gestiegen. „Das ist der gleichmäßigen Staffelung geschuldet. Dadurch ergab sich die Erhöhung des Beitrags.“ Außerdem habe man den Höchstbeitrag angepasst.

Beitragsfreiheit

Die Grüne Brigitte Middeldorf machte deutlich, dass ihre Partei stets für Beitragsfreiheit plädiert habe. Und der FDP-Politiker Jens Auerbach wunderte sich über die Höhergruppierung der Beitragszahler bis 65.000 Euro. „Warum wirkt die Höhergruppierung da schon, weil es da noch keine Spitzenverdiener sind, sondern normale Mittelschicht ist?“
Im März soll es einen weiteren Schul- und Sportausschuss geben. Dann soll es ausführlich um den Schulentwicklungsplan und seine Fortschreibung über 2024 gehen. Ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben.

Erneut flexibles Handeln gefragt

Am Donnerstagmittag, 28. Januar 2021, landete mal wieder eine Schulmail des nordrhein-westfälischen Bildungsministeriums in den Postfächern der Schulleitungen. Auch die Kevelaerer Verantwortlichen wurden auf diesem Wege darüber in Kenntnis gesetzt, dass ab kommendem Montag, 1. Februar 2021, bis zum 12. Februar die Schüler*innen, „die das Angebot des Distanzunterrichtes im häuslichen Umfeld ohne Begleitung nicht zielgerichtet wahrnehmen können, zur Wahrung der Chancengerechtigkeit die Möglichkeit, in der Schule am Distanzunterricht teilzunehmen“, erhalten sollen. Die weitere Organisation und die Entscheidung, ob bei den Schüler*innen ein Bedarf vorliegt, obliege den Schulleitungen. Diese erneut recht kurzfristig auf den Weg gebrachte Maßnahme stößt an Kevelaerer Schulen auf Zustimmung, bringt aber auch organisatorische Fragen mit sich. 

„Es stellt die Schulen natürlich vor eine Herausforderung“, lautete die Reaktion von Christina Diehr, Schulleiterin des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums. „Ich habe keinen Überblick, wie viele Schülerinnen und Schüler das betrifft.“ Da war die Erleichterung groß, dass ein unkontrollierbarer Ansturm an Schüler*innen am Montag ausgeschlossen ist – dafür sorgt eine in der Mail enthaltene Einschränkung: „Das erweiterte schulische Unterstützungsangebot kann nicht von den Eltern initiiert werden.“ Demzufolge liegt es nun an den Schulleitungen, herauszufinden, welche Schüler*innen möglicherweise „betroffen“ sind und mit ihnen bzw. ihren Eltern Kontakt aufzunehmen. 

„Es wird sicher vereinzelte Fälle geben, wo wir an die Kinder herantreten“, meint Diehr. „Ich glaube nicht, dass das eine große Anzahl sein wird.“ Dennoch müsse man nun in Zusammenarbeit mit den Koordinator*innen und den Klassenlehrer*innen herausfinden, wo Bedarf besteht. Zudem stehe die Frage der Räumlichkeiten auf der Liste sowie die Personaleinteilung. Möglicherweise sei eine Kopplung mit der regulären Notbetreuung möglich. Die aktuell vom KvGG acht anwesenden Schüler*innen werden im Mittagstreff betreut. Ob eine Verbindung der Angebote möglich ist, sei zunächst abzuklären, sagt Diehr. Es bestehe auch die Möglichkeit, Lehrpersonal im Bereitschaftsdienst sowie Referendar*innen für die Betreuung ab Montag hinzuzuziehen. Unterrichtet wird nämlich weiterhin auf Distanz. 

Es bleibt bei Distanzunterricht

Durch die ab Montag geltende Regelung des Bildungsministeriums wird den Schüler*innen lediglich eine Betreuung, keine Beschulung in den Einrichtungen ermöglicht: „Im Rahmen des schulischen Unterstützungsangebots wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, am Distanzunterricht in geeigneten Räumlichkeiten der Schule unter Aufsicht des nicht am Distanzunterricht beteiligten schulischen Personals teilzunehmen“, heißt es in der Schulmail. Weiter: „Während der genannten schulischen Unterstützungsangebote findet kein zusätzlicher Präsenzunterricht statt. Vielmehr dienen die Angebote dazu, Schülerinnen und Schülern, die im häuslichen Umfeld keine angemessenen Lernbedingungen haben, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen also – auch wenn sie sich in der Schule befinden – an ihrem Distanzunterricht teil.“

Christina Diehr befürwortet diesen Schritt grundsätzlich: „Ich finde es gut, wenn man sich dieser Kinder annimmt. (…) Alles, was den Kindern hilft, ist super.“ Natürlich wäre es hilfreich gewesen, wenn diese Information des Ministeriums ein paar Tage früher an die Schulen herangetragen worden wäre, aber „wir werden natürlich auch diese Herausforderung meistern. Wir sind es ja inzwischen gewohnt als Schulen, dass wir sehr flexibel reagieren müssen. Und ich glaube, das haben wir inzwischen auch ein bisschen drauf.“

Ähnlich ist die Einstellung an der Kevelaerer Gesamtschule, an der sich aktuell 11 Schüler*innen in der regulären Notbetreuung befinden. Schulleiter Christoph Feldmann sieht sich und seine Schule gut vorbereitet. Ob er mit einem großen Bedarf rechnet? „Ich glaube eher nicht. Es ist ja nicht mit Unterricht verbunden.“ Und mit der Kombination aus Videokonferenzen und der eigenständigen Bearbeitung der Unterrichtsmaterialen kämen die meisten Schüler*innen gut zurecht. Man werde nun in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrer*innen „überlegen, welche Schülerinnen und Schüler das überhaupt betrifft. Und wo sehen wir da Bedarfe? (…) Ich glaube schon, dass das sinnvoll ist, da nochmal nachzufragen.“ 

Das Angebot betreffe aber natürlich nicht alle Schüler*innen, bei denen in seltenen Fällen mal die Leitung „instabil“ ist. Bei technischen Problemen, die das Distanzlernen tatsächlich beeinträchtigen, sei so eine Maßnahme sinnvoll. Man müsse nun die Abfrage abwarten, bei welchen Schüler*innen nach Ansicht der Klassenlehrer*innen Bedarf besteht. „Wir sind darauf gefasst, dass da etwas kommt“ – auch wenn sich das vermutlich in Grenzen halten werde, sagt Feldmann.

„Wir finden es sinnvoll“

Auch in den Grundschulen greift die Maßnahme des Bildungsministeriums, die alle Jahrgänge von 1 bis 13 umfasst. Helga Dückers-Janßen, Schulleiterin der Kevelaerer St. Hubertus Grundschule, sieht die Regelung für die kommenden zwei Wochen gelassen. Sie habe bereits am Mittwoch über eine Pressemitteilung auf der Internetseite des nordrhein-westfälischen Bildungsministeriums davon erfahren. Einen Kontakt mit den Eltern habe es ebenfalls bereits gegeben – das sei ohnehin ein wichtiger Bestandteil der Situation. „Wir haben sofort angefangen, nach den Weihnachtsferien mit den Eltern zu telefonieren“, erklärt Dückers-Janßen. Auf eine entsprechende Regelung habe man beinahe gewartet. „Wir finden es sinnvoll, wir haben vorher schon länger darüber nachgedacht. Aber wir müssen es immer abwägen in Hinsicht auf das Infektionsgeschehen. (…) Wir sehen das im Moment eher als Chance.“

An ihrer Schule werde sich nicht viel ändern. „Wir machen so weiter wie bisher“, sagt Dückers-Janßen. Die Abfrage der Eltern habe ergeben, dass vermutlich zwei Kinder aufgrund unzureichender Möglichkeiten des Distanzunterrichts daheim in die Schule kommen werden. Aktuell nehmen 27 Kinder die reguläre Notbetreuung an der Schule wahr. Dabei handle es sich durchweg um Schüler*innen, deren Eltern sie aus beruflichen Gründen nicht betreuen können. Die Organisation sei somit bereits durch die vergangenen Wochen sichergestellt. Einzig die Personalfrage stelle noch eine Herausforderung dar. Die Sozialpädagogin, die aktuell für die anwesenden Kinder zuständig ist, könne natürlich nicht alles übernehmen. Daher müsse man zusätzlich auf Lehrkräfte zurückgreifen.

Der nächste Schritt

In der kommenden Woche können die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgänge der Grundschulen ihre Kinder an der Gesamtschule Kevelaer anmelden.

Um größere Stoßzeiten zu vermeiden und pandemisch-bedingte Hygienemaßnahmen zu gewährleisten, ist eine online-Terminbuchung über die Homepage der Gesamtschule Kevelaer (www.gesamtschule-kevelaer.de) sowie über das Sekretariat (02832 / 93360 oder info@gekw.de) erforderlich.

Die Gesamtschule Kevelaer bietet im Zeitraum von Montag, 1. Februar bis Mittwoch, 3. Februar jeweils von 8.30 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr sowie am Donnerstag, 4. Februar,  von 13.30 bis 19 Uhr eine Vielzahl an Terminmöglichkeiten an.

Alle Aufnahmegespräche finden unter strengen Hygienemaßnahmen statt. Ferner wird ausdrücklich gewünscht, dass nur ein*e Erziehungsberechtigte*r gemeinsam mit dem anzumeldenden Kind zur Anmeldung erscheint.

Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden gebeten, zur Anmeldung folgende Unterlagen mitzubringen:
· das Anmeldeformular der Gesamtschule Kevelaer,
· den Anmeldeschein der Grundschule,
· das letzte Zeugnis mit der Empfehlung der Grundschule,
· die Geburtsurkunde des anzumeldenden Kindes,
· den Impfpass mit dem Nachweis der Masernschutzimpfung oder einen ärztlichen Nachweis der Maserimmunität,

Alle schulischen Unterlagen stehen auch auf der Homepage der Gesamtschule Kevelaer zum Download bereit.

Bei weiteren Fragen können sich Interesenten unter Telefon: 02832 / 93360 oder per E-Mail (info@gekw.de) an die Gesamtschule Kevelaer wenden.