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Europakönigspaar war zu Gast in Kevelaer

Das Europakönigspaar Leo und Irma Niessen aus den Niederlanden mit ihren Adjutanten Jack van Duinen und Fred van Hal besuchten kürzlich die Wallfahrtsstadt Kevelaer. Hauptgrund ihres Besuches war es, den Verstorbenen der Corona Pandemie zu gedenken und an einer Messe in Kevelaer teilzunehmen. Aufgrund der Pandemie konnte nur eine kleine Abordnung des Bezirksverbandes Kevelaer sowie der St. Antonius Schützengilde Kevelaer und der St. Johannes Bruderschaft Kevelaer den Europakönig am Rathaus in Empfang nehmen. Anschließend besuchten sie die heilige Messe in der Basilika und beteten gemeinsam in der Gnadenkapelle.

Pastor Gregor Kauling bedankte sich bei den Kevelaerer Schützen für den Dienst für die Kirche während und außerhalb der Pandemie. Bei der anschließenden Führung durch die Innenstadt lernten die Teilnehmer viele Details der Stadtgeschichte kennen. Ein Dank gilt den Stadtführerinnen Mechtild Jansen und Marianne Heutgens. Das gemeinsame Kaffeetrinken im Priesterhaus rundete den Tag ab. Gegen Abend verabschiedete sich das Europakönigspaar aus Kevelaer mit dem Versprechen, sich unter anderen Umständen wieder zu sehen.

Frühstück, Vortrag und Verdienstkreuz

Die Schützenschwestern und Schützenbrüder der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft 1635 Kevelaer e.V. feierten jüngst ihr Patronatsfest. Zunächst traf man sich zur gemeinschaftlichen heiligen Messe in der Beichtkapelle. Anschließend wurde im Restaurant „Goldener Schwan“ mit 70 Personen gemeinsam gefrühstückt.

Nach dem ausgiebigen Frühstück begrüßte der Präsident die Anwesenden und ganz besonders die Jubelkönigin Annegret Berretz mit Adjutantin Christine Bielen, den Prinzen Louis Lingnau, Pastor Cornelissen, den stellv. Bezirksbundesmeister Jürgen Kisters und die Witwen der Bruderschaft. Mit einigen Sätzen bedankte er sich für das erfolgreiche Schützenjahr und begann mit den Ehrungen.

Mit der Erreichung des 18. Lebensjahres wurden Marie Kuhfuß, Alina Herget und Aylin Henn zu Vollmitgliedern ernannt. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Steffen Trepmann, Pascal Roelofs, Stefan Schagen und Heinz Hochstraat geehrt, für 25 Jahre Jörg Brade und für 40 Jahre Heinrich Giesen. Der Schützenbruder Thomas Schagen, seit 18 Jahren in der Bruderschaft, Kassierer der Seb., wurde mit dem Silbernen Verdienstkreuz geehrt.

Zu guter Letzt wurde der Präsident der Bruderschaft Hans Gerd Rütten für seine Arbeit als Präsident und viele weitere Aktivitäten mit dem Hohen Bruderschaftsorden geehrt. Anschließend ließ man bei einem Lichtbildvortrag das Jahr Revue passieren.

Es folgte der traditionelle Frühschoppen, der schließlich in der Gaststätte „Zur Schanz“ mit einer deftigen Gulaschsuppe beendet wurde.

Sie blickten aufs Jahr zurück und feierten zahlreiche Ehrungen

Die St. Sebastianus-Bruderschaft Winnekendonk feierte kürzlich wieder ihr alljährliches Patronatsfest. Nach der Heiligen Messe, die von der Bruderschaft selbst mitgestaltet worden war, trafen sich die Mitglieder und ihre Familien im Vereinslokal Kanders zum gemütlichen Beisammensein.

An diesem Abend wurden folgende Schützen der Bruderschaft, die ihr Leistungsabzeichen Luftgewehr für das vergangene Jahr 2019 erfüllt hatten, geehrt: Fabian Ludwig in der Schülerklasse silber, Aaron Scholz in der Schülerklasse gold, Alfred Scholz, Boris Weber und Klaus van Esch in der Altersklasse bronze, Rainer Matheblowski und Markus Schink in der Altersklasse silber, Sylvia Eyckmann und Thomas Lohmann in der Altersklasse gold, Karl-Heinz Fischer in der Seniorenklasse bronze, Wilfried Pluciennik in der Seniorenklasse gold.

Außerdem wurde Theo Brammen für seine dreimal im Jahr erbrachte Leistung mit der Jahresnadel in der Seniorenklasse geehrt.

Jahresrückblick

Nach einem reichhaltigen Essen führte Boris Weber mit einem Jahresrückblick durchs vergangene Jahr der Bruderschaft. Mit einer großen Verlosung endete das Patronatsfest zu später Stunde.

Gefeiert, gesiegt und geehrt

Das Patronatsfest der St.-Antonius-Bruderschaft Twisteden begann traditionell mit einer heiligen Messe in der St.-Quirinus-Kirche und dem anschließenden Gebet an der Antonius-Kapelle.

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Vereinslokal starteten wieder verschiedene Wettbewerbe. In spannenden Wettkämpfen konnten sich folgende Schützenschwestern und -brüder durchsetzen und in die Siegerlisten eintragen: Vereinsmeisterin bei den Damen wurde Silke Grüntjens vor Marlies Kessels, Karin Schagen und Brigitte Paeßens.

Über den Sieg bei den Herren und zusätzlich den Wanderpokal für die beste 10 des Tages durfte sich Walter Thyssen freuen. Auf den weiteren Plätzen folgten Dennis Grüntjens, Siegmund Schlutt und Guido Paeßens. Bei den Jungschützen setzte sich Niklas Schiedeck vor Jonas Paeßens, Manuel Paeßens und Alexa Derks durch.

Den Preisskat konnte Jakob Mülders für sich entscheiden. Auf den weiteren Plätzen folgen Anton Cox, Heinz-Adolf Magoley und Hans-Gerd Ruelfs. Das Darten der Jungschützen gewann Jonas Paeßens vor Sabrina Hußmann, Leon Hirschmann und Miriam Welbers.

Im Rahmen des Patronatsfestes wurden auch die Preise für das letztjährige Vogelschießen sowie die Leistungsnadeln des BHDS verliehen. Außerdem wurden wieder Schützenschwestern und Schützenbrüder durch den Bezirksbundesmeister Hans-Gerd Frerix für langjährige Mitgliedschaft oder besondere Verdienste geehrt:

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Präses Pastor Hubert Skrzypek ausgezeichnet. Die Nadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Claus Brinner. Auf 40 Jahre können Heinz Hecks und Herbert Kehren zurückblicken und bereits seit 50 Jahren ist Bernd van Berlo Mitglied der Bruderschaft. Außerdem gab es mit Johannes Paeßens und Willi Dennesen noch zwei Schützenbrüder, die für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt werden konnten.

Das silberne Verdienstkreuz für seinen Einsatz in der Bruderschaft und im Bezirk erhielt Karl Hendrix. Oberst Reinhard Venmanns wurde für seine langjährigen Verdienste und seinen beispielhaften Einsatz für die Bruderschaft und das Schützenwesen mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet.

Pokale und Ehrungen

Ehrungen und Auszeichnungen standen zum Patronatsfest der Antonius–Gilde an. Nach dem Bittgang zum St. Tönnes-Hüske, einer Messe in der Antonius Kapelle und einem Frühstück im Goldenen Löwen war es soweit. Schießmeister Jürgen Kisters übernahm als erstes die Auszeichnungen in den Schießwettbewerben.

Mit großer Spannung gab er bekannt, wer die begehrten Pokale errungen hatte. MÄNN–Pokal Sieger wurde Martin Kisters mit 45 Ringen. Den Bestschützen– Pokal holte sich Bernd Aymanns mit 46 Ringen.

Nun ergriff Präsident Wolfgang Toonen das Wort und begann damit, die Mitglieder auszuzeichnen. Den Anfang machte der Vergnügungsausschussvorsitzende Charles (Dietmar) Verheyden. Er bekam den Jubelorden für zehn Jahre Mitgliedschaft.

„He is back – wir haben ihn zurück“, begrüßte Wolfgang Toonen Jürgen Kisters. Er war viele Jahre, bis 2007 Jungschützenmeister der Gilde. Auf der letzten Versammlung wurde er zum neuen Schießmeister der Gilde gewählt. Als Vorstandsmitglied des geschäftsführenden Vorstandes wurde er zum Offizier zur besonderen Verwendung ernannt. Fähnrich war er von 1989 bis 2001. König im Jahre 1986 und Adjutant im Jahre 1993.

Karl Steegmann erhielt den Jubelorden für 40 Jahre Mitgliedschaft. Kurz vor dem Vogelschießen 1977 kam er zu den Schützen. Von 1983 bis 1989 war er Fähnrich. Anschließend wurde er Schießmeister und Offizier zur besonderen Verwendung. Stellvertretender Präsident von 1995 bis 2019. Dem Festausschuss für die Ausrichtung der gemeinsamen Kirmesfeier stand er in den Jahren 2003 und 2015 als Vorsitzender zur Verfügung.

König der Gilde war er 1983 und 2009. Bezirkskönig und Stadtbundkönig war er ebenfalls. Adjutant des Königs war er im Jahre 2006. 2015 stand Rainer Koppers dem Festkettenträger als Adjutant zur Seite. 30 Jahre war er im geschäftsführenden Vorstand und 37 Jahre gehört er dem Beirat an. Aber nicht nur in der MÄNN ist er aktiv. Er ist auch im zehnten Jahr Stadtbundmeister der Kevelaerer Schützenbruderschaften und Gilden und hält die Fäden aller Kevelaerer Schützenvereine zusammen, egal ob kirchlich oder bürgerlich. Er war treibende Kraft für das Stadtbundschützenfest, bzw. die Umstrukturierung des Stadtbundkönigsfestes.

Auszeichnungen hat er schon viele erhalten, zuletzt im Jahr 2018 das Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Auf der letzten Versammlung wurde er einstimmig zum Ehrenvorstandsmitglied der Gilde gewählt. Als äußeres Zeichen erhielt Rainer Koppers hierfür als erster Schützenbruder in der Gilde den Goldenen Antonius-Orden.
Wolfgang Reykers wurde im Alter von 17 Jahren in der Gilde aufgenommen. Die Verantwortung für die Schießgruppe übernahm er von 1995 bis 2007 als Schießmeister. Im Anschluss war er Major, bevor er ab dem Jahr 2010 erneut den Posten des Schießmeisters bekleidete. Alles in allem war er 21 Jahre im geschäftsführenden Vorstand tätig. Das silberne Verdienstkreuz erhielt er 1999, 2007 erhielt er den hohen Bruderschaftsorden.

Höhepunkt war das Jahr 2013, als er König der Gilde war. Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um das Schützenwesen erhielt er das Sankt Sebastianus Ehrenkreuz vom Bund der historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

Bürgerschützen feierten ausgelassen im „Goldenen Apfel“

Im „Goldenen Apfel“ versammelten sich die Mitglieder der Bürgerschützen, um zur Musik der Isselburger „Moonlight-Band“ bis in den Morgen hinein zu feiern.

„Vor vielen, vielen Jahren wurde deutlich mehr getanzt. In den letzten Jahren haben wir mit DJ´s gearbeitet. Aber wir wollten dieses Mal den Königsgalaball bewusst hervorheben“, machte der Präsident der Bürgerschützen, Stefan Boßmann, als „Tanzmuffel“ deutlich, dass der Vorstand mit dafür sorgen würde, „dass die Tanzfläche gefüllt wird.“

Dementsprechend fröhlich ging es dann auch den ganzen Abend zu. Dazu trug auch der König der Bürgerschützen, Georg Vloet, bei, der zum Auftakt mit seiner Mutter Christa und seiner Tochter beim „Tanz der Generationen“ eine richtig heiße Sohle auf das „Apfel“-Parkett legte.

Später stieß er gemeinsam mit seinem Sohn Manuel, der gleichzeitig auch sein Adjutant ist, und seiner Wache auf die gemeinsame Zeit an. „Ein gelungenes Fest“, lautete sein zufriedener Kommentar zu den Feierlichkeiten.

 

Fotos: AF

Besondere Ehrungen und entspanntes Feiern

Im Anschluss an die Festmesse begrüßte Theo Keysers als Vorsitzender der Hubertusgilde die Honoratioren von Kirche, Stadt und der Geselligen Vereine sowie die Mitglieder der anderen Schützenbruderschaften zum Patronatsfest im Festzelt. „1959 war ein wegweisendes Jahr für die St. Hubertusgilde. Der heutige Präsident wurde geboren und einige Mitglieder kamen auf die Idee, eine eigene Kirmes auf Keylaer auszurichten“, sagte er und wies auf den Umstand hin, dass sie in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. „Gerade deshalb freuen wir uns in jedem Jahr wieder, dass es noch immer gelingt, diese jahrhundertealte Tradition aufrechtzuerhalten und so die Kevelaerer Gemeinschaft und die Hubertusgilde zu einem festen Bestandteil des Kevelaerer Gesellschaftslebens zu machen.“

Keysers dankte den Frauen für die Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks und von Kaffee und Kuchen am Vortag, er dankte dem Festwirt Michael Kamps und dem Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft, Peter Tenhaef. Gesondert hob er seine eigene Schwester Elisabeth Diebels hervor, die 19 Jahre lang Biermarken verkauft hat, dafür jedes Jahr aus Marienbaum angereist war und nun aufhört. „Heute geht eine Ära zu Ende, dafür im Namen der Hubertusgilde ein herzliches Dankeschön.“ Anschließend konnte er als Erlös aus dem diesjährigen Kindertrödelmarkt einen Umschlag in Höhe von 350 Euro zugunsten der Aktion St. Nikolaus übergeben.

Das dritte Sebastianus-Ehrenkreuz

Im Zuge des Patronatsfestes durfte der Hubertus-Präsident dann einige der Mitglieder für ihre besonderen Leistungen für den Verein und ihre langjährige Zugehörigkeit ehren. Dabei stach besonders die Auszeichnung von Reinhard Peters hervor, der erst als drittes Mitglied der Gilde mit dem Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet wurde. Daneben wurden Hans Kannenberg (Hoher Bruderschaftsorden), Theo Küsters (25 Jahre Mitgliedschaft), Reinhold Schmidt (25 Jahre), Manfred Peters und Dirk Keysers (silberner Verdienstorden) sowie Willi Fiedler und Ernst Cleven (Goldener Jubelorden für 50 Jahre Mitgliedschaft) geehrt.

Willi Fiedler erinnerte sich gern an die zahlreichen Feiern der Gilde. „Die Verbundenheit in einer Gruppe, die mit Kreativität und Lebensfreude ausgestattet ist“, habe ihn immer angesprochen, meinte der 86-Jährige. „Auf der Tanzfläche habe ich mich wohlgefühlt“, sagte er und überließ später dann den jüngeren Leuten das Feld, die zur Musik der Partyband „Two for you“ beschwingt in den Abend hineinfeierten. 

Abseits des offiziellen Rahmens zog Theo Keysers ein positives Zwischenfazit der Hubertuskirmes. „Halloween fanden die Leute vom Ansatz her toll – das wird 2020 an einem Samstag stattfinden.“ Der Samstag mit der Popschlagernacht und Tausend Besuchern sei „bärenstark“ gewesen. Und auch der Familiensonntag war „super besucht und ist von den Kindern gut angenommen worden.“

Feierstimmung beim Königsgalaball auf Keylaer

Es herrschte eine entspannte und ausgelassene Stimmung, als sich die Vertreter von insgesamt 16 Schützenvereinen und Gilden zum gemeinsamen Königsgalaball auf Keylaer versammelten. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand natürlich der aktuelle Thron mit König Theo Bors (r.) und seiner Gattin Martina (2. v. r.), flankiert von Georg Bors (2. v. l.) und dessen Ehefrau Elke.

„Das ist ja der letzte große Ball des Jahres. Da kommen alle nochmal zusammen“, war es dem Präsidenten der Hubertusgilde Keylaer, Theo Keysers, vorbehalten, die Gäste im Saal zu begrüßen. Die gratulierten ihrerseits per Handschlag dem amtierenden Thronpaar, versammelten sich um die Tische herum. Später ging es dann zum gemeinsamen Tanz in das Festzelt, wo es gesellig zur Sache ging. Über die Dauer des Abends ist nichts Näheres bekannt. 

Viel Applaus für die Königin und den ersten Ehrenpräses

Beim Königsgalaball der Sebastianus-Schützen standen nochmal die Majestäten sowie der neue Ehrenprälat Richard Schulte Staade im Mittelpunkt. Ihm zu Ehren erhoben sich alle Gäste und Honorationen, von Bürgermeister Pichler über den Wallfahrtsrektor Gregor Kauling bis zum Vorsitzenden der Geselligen Vereine, Peter Tenhaef, erhoben sich in der Josef-Schotten-Schützenhalle von ihren Stühlen.

Dem früheren Wallfahrtsrektor waren dabei die Freunde und ein kleines bisschen Rührung anzusehen. Trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung hatte er es sich nehmen lassen, an dem Königsgalaball teilzunehmen.

Da hatte Schulte Staade noch nicht geahnt, dass ihn die Schützenvereinigung an diesem Abend zum Ehrenpräses küren würde, eine Auszeichnung, die die Schützenvereinigung seit ihrer Gründung 1635 bislang noch nicht vergeben hatte. „Eine fast überfällige Auszeichnung“, erklärte Seb-Präsident Hans-Gerd „Tutti“ Rütten angesichts der 32 Jahre, die Schulte Staade als Präses der Schützen fungierte.

Neben diesem für alle doch sehr emotionalen Höhepunkt des Abends stand die Schützenkönigin der Seb mit ihrem Thron nicht nur beim Einmarsch im Mittelpunkt des Interesses. „Der schönste Moment war der, als der Vogel herunterfiel“ , versicherte Königin Annegret Berretz, die sich darüber freute, dass sie mit ihrer Tochter Christine Bielen als Adjutantin in dem Rahmen nochmal gewürdigt wurde.

Königin Annegret Berretz und ihr Mann Frank Berretz.

Mit ihrem Mann vollzog sie den Eröffnungstanz, dem sich der Thron und weitere Gäste anschlossen. „Das ist nochmal ein schöner Abschluss für unsere Jubelkönigin“, sagte Rütten, der in diesem Jahr für die Vereinigung die Kirmes-Festkette tragen durfte. „Sie sind ein Stück zu kurz gekommen. So liegt der Fokus nochmal auf der wahren Seb-Majestät“, erinnerte sich der ehemalige Festkettenträger aber gerne nochmal an das erhabene und schöne Gefühl“, dass er auf der Treppe des Alten Rathauses stehend empfand. „Den Zusammenhalt hat das enorm gestärkt.“

Daneben fand sich noch ein weiterer Grund zum Feiern: Die Fahnenschwenker durften sich sowohl bei den Senioren wie bei den Junioren als Bundessieger in die Gewinnerlisten eintragen. Bei den Senioren waren es Guido Langenhuizten, Katja Schroer und Carmen Langenhuizen, bei den Junioren Alina Herget, Tobias Langenhuizen und Marie Kuhfuß.

Dementsprechend feierte die Seb mit zahlreichen Mitgliedern aus den anderen Vereinen einen stimmungsvollen Abend mit einzelnen „Heimatabend“-Elementen und Live-Musik des Duos „Moonlight“ bis in die Morgenstunden.

https://www.kevelaerer-blatt.de/koenigsgalaball-der-sebastianus-schuetzen/

Theo Bors schoss den Vogel ab

Vor dem Preis- und Königsschießen der Hubertusgilde Keylaer waren zunächst einmal viele helfende Hände gefragt. So mussten die notwendigen Vorbereitungen getroffen und der Platz sowie das Hubertushaus geschmückt werden.
Und beim Klotzkönigschießen wurde das Gewehr getestet, eine gute Übung für die Königsanwärter. Hier gelang es Fabian Keysers, den Klotz von der Stange zu schießen.
Am nächsten Tag trafen sich die Schützen beim Schützenbruder Bernd Rühl. Von dort zog der Festzug zur Residenz des scheidenden Königs Fabian Keysers.
Dort gab es eine kurze Pause und zu Ehren des Königs ein Fahnenschwenken. In seiner Ansprache bedankte sich Präsident Theo Keysers beim König Fabian Keysers, seinem Adjutanten Heinz-Gerd Peters und ihren Frauen Marie und Claudia. Auch König Fabian bedankte sich bei den Schützen, den Nachbarn und seiner Familie für die gute Unterstützung im Königsjahr.
Danach zog der Festzug durch Kevelaer über die Hauptstraße und den Kapellenplatz vorbei zum Hubertusplatz. Dort beteiligten sich 89 Teilnehmer am Preisschießen. Die ersten beiden Preise fielen bereits im ersten Durchgang. Der letzte Preis war dann um so hartnäckiger. Es musste sogar die dritte Runde noch gestartet werden, bevor der Preis endlich fiel. Die Preisträger sind: Paul Hellmanns (1. Preis), Günther Schatten und Theo Maas.
Nach dem Preisschießen fanden sich vier Kandidaten für den Wettstreit um die Königswürde. Theo Bors, Heinrich Baumanns, Christian Bors und Oliver Schiplack lieferten sich einen langen, aber dennoch spannenden Wettkampf um die Königswürde. Am Ende hatte Theo Bors die glücklichste Hand und wurde neuer König der Gilde, zu seinem Adjutanten ernannte er Georg Bors.

Stolze Preisträger.


Zur selben Zeit richteten auch die Schüler ihren Wettstreit um die Prinzenwürde aus. Dieser war nicht minder spannend. Am Ende hatte hier Elena Verhülsdonk die glücklichste Hand und wurde neue Prinzessin, zu ihrem Adjutanten ernannte sie ihren Bruder Jonas Verhülsdonk. Die Preise errangen Jan Schiffer, Jonas Verhülsdonk und Theo Wilbers.
Abends erfolgten auf dem Hubertusplatz die Proklamation und die Auszeichnung der Preisträger. Im Anschluss war im Hubertushaus die Gratulationscour, Abordnungen des Stadtbundes und der Kevelaerer Vereine sowie Nachbarn und Freunde hatten hier Gelegenheit, dem neuen König zu gratulieren. Die Veranstaltung dauerte bis nach Mitternacht.