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Fußballfreizeit für die Kleinen

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Jugendabteilung des Kevelaerer Sportvereins wieder eine Fußballfreizeit für Kinder. Unter Corona-Bedingungen standen hierfür die Jungtrainer mit auf dem Platz. Ein besonderes Highlight war für die Kinder das Sportradar, womit die Schussgeschwindigkeit eines jeden Sportler gemessen werden konnte.

Der KSV hat ein neues Trainerteam

Nachdem der Vorstand der Fußballseniorenabteilung des Kevelaerer Sportvereins kürzlich die sofortige Trennung vom Traingergespann Stefan Ettwig und Stephan Gorthmanns bekanntgegeben hatte, ist nun ein neues Duo gefunden. Patrick Znak und Marcel Kempkes  werden in Zukunft die erste Mannschaft des KSV trainieren.

„Sich schon so früh von dem jungen Trainerteam zu trennen, fiel uns schwer. Wir hatten schon eine Erwartungshaltung und Hoffnung an das Gespann gestellt. Aber es kam alles anders als wir uns dachten. Jetzt schauen wir wieder nach vorne“, heißt es seitens des Vorstandes.

In Patrick Znak, ein Spieler aus der ersten Mannschaft, und Marcel Kempkes, der selbst bereits als Trainer in der Verantwortung stand, sieht der Vorstand der Abteilung Potential. „Wir sind der Meinung, dass die Zwei unserer jungen Mannschaft weiterhelfen werden.“

Volleyballer präsentieren sich in bestechender Form

In der der Volleyball- Verbandsliga der Männer konnte der Kevelaerer SV gegen den SV Wipperfürth ein klares 3:0 (25:14, 25:18, 25:15) verbuchen. Dabei zeigte der KSV zeigt im Spitzenspiel auch dem SV Wipperfürth die Grenzen auf.

Schon vor Beginn des vermeintlichen Spitzenspiels war auf Seiten des KSV die Anspannung zu spüren. Die ebenfalls noch ungeschlagene Mannschaft aus Wipperfürth war eine große Unbekannte für Trainerin Heike Thyssen.

Daher unterließ sie auch jegliche Experimente und vertraute ihrer Stammsechs. Der SV wiederum dürfte von der Kulisse beeindruckt gewesen sein. Corona-bedingt gut verteilt in der Halle schafften die KSV-Anhänger trotzdem eine beeindruckende Atmosphäre. Und diese sprang von Beginn an auf die Spieler über. Es war nicht zu sehen, dass hier der Erste gegen den Zweiten spielte, zu überlegen war der KSV. Nahezu fehlerlos präsentierte sich der KSV. Die Annahme stimmte und Robin Verhoeven hatte im Zuspiel ein „glückliches“ Händchen.

Die bekannten Qualitäten des KSV im Luftraum waren natürlich auch wieder zu bestaunen. Mirko Novak, Christian Neuendorf un dauch die anderen Spieler ließen es mehr als einmal im Feld des Gegners krachen. Der erste Satz ging mit 25:14 an die Spieler um Mannschaftskapitän Marcel Thyssen.

In keiner Phase des Spiels konnten die SV Spieler mit dem KSV mithalten. Und die Dominanz hielt auch in den Sätzen zwei und drei an. Der SV Wipperfürth musste sich mit einer Statistenrolle begnügen und kam in den Sätzen zwei und drei lediglich auf 18 beziehungsweise 15 Punkte und war damit noch gut bedient. Das Team hatte für Trainerin Thyssen das Rundum-Sorglos-Paket ausgepackt. An diesem Tag stimmte einfach alles. 57 Minuten benötigte der KSV um die Verhältnisse in der Verbandsliga klar zu stellen.

Welche Mannschaft auch immer auf den ersten Tabellenplatz möchte, muss erstmal an der starken KSV-Truppe vorbeikommen.

Für den Kevelaerer SV spielten: J. Broeckmann, R. Broeckmann, Holtappels, Kannenberg, Neuendorf, Nobbers, Novak, Ophey, Reschke, Thyssen, Verhoeven und Zlotuchat.

Volleyballer weiter auf Erfolgskurs

Zuletzt durften beide Herrenmannschaften des KSV auswärts antreten. Den Anfang machte die erste Mannschaft. Als ungeschlagener Tabellenführer der Volleyball-Verbandsliga fuhren die Herren von Trainerin Heike Thyssen zum ART Düsseldorf II.

Heike Thyssen musste lediglich auf Luca Tönißen verletztbedingt verzichten. Dafür rückte Jan Broeckmann aus der zweiten Mannschaft nach. In der Startformation vertraute Thyssen, mit Robin Broeckmann, Christian Neuendorf, Alessandro Nobbers, Mirko Novak, Marcel Thyssen und Robin Verhoeven  auf ihre bewährten Stammkräfte.

Auch wenn die Anfangsphase ausgeglichen war, merkte man doch schnell, dass der KSV an diesem Tag für die Spieler des ART Düsseldorf II eine Nummer zu groß ist. Auch ohne zu glänzen, konnte der KSV Mitte des ersten Satzes, beim Stand von 10:10, mit vier aufeinanderfolgenden Punkten davonziehen. Diesen Vorsprung baute der KSV zum Ende des Satzes noch auf 25:19 aus.

Auch der zweite Satz, nun mit Florian Reschke für Robin Broeckmann über die Außenposition, verlief ähnlich. Auch hier zog der KSV zur Mitte des Satzes ein wenig an und sicherte sich so auch Satz Nummer 2 mit 25:17. Im dritten Satz nutzte Heike Thyssen die Überlegenheit, um in der Aufstellung zu rotieren.

Christian Neuendorf pausierte nun und Florian Reschke wechselte auf die Mittelblockerposition. Robin Broeckmann kam ebenfalls wieder zurück auf das Feld. Nun war der KSV von Beginn an überlegen. Beim Stand von 16:7, bzw. 18:12, kamen Jan Broeckmann und Marc Ophey auch noch zu Einsatzzeiten. Ohne an seine Grenzen gehen zu müssen, erledigte die Mannschaft diese Pflichtaufgabe und spielte weiterhin souverän. Mit 25:18 ging folgerichtig auch der dritte Satz an den KSV.

Für den Kevelaerer SV spielten: J. Broeckmann, R. Broeckmann, Neuendorf, Nobbers, Novak, Ophey, Reschke, Thyssen und Verhoeven.

Nach diesem weiteren 3:0 Erfolg steht der KSV weiterhin ganz oben in der Tabelle der Verbandsliga und darf sich am nächsten Wochenende auf das heimische Spitzenspiel gegen die, ebenfalls noch ungeschlagene, SV Wipperfürth freuen. Anpfiff ist am Samstag, 3. Oktober, um 17 Uhr in der Zweifachhalle des Schulzentrums Hüls.

Die zweiten Mannschaft des KSV hatte es mit dem SV Schermbeck zu tun. In der Bezirksliga treten in dieser Saison nur sieben Teams an. So war es am dritten Spieltag der erste Einsatz der KSV-Reserve.

Der Gegner war ein Unbekannter für den KSV und hatte schon einen 3:0 Erfolg aus dem ersten Spiel auf seiner Seite verbuchen können.

Der KSV kam aber gut in die Partie und angeführt von Zuspieler Andreas Holtappels wurde Satz eins mit 25:20 gewonnen. In der Folge wechselten sich bei beiden Mannschaften Höhen und Tiefen ab.

Entscheidung im Tie-Break

Das spiegelte sich auch in den Satzergebnissen wider. Die Sätze zwei und vier konnte Schermbeck für sich verbuchen. Satz drei ging wieder an den KSV.

Das Spiel musste also im Tie-Break entschieden werden. Hier hatte der SV Schermbeck die besseren Nerven. Aber auch die Eigenfehlerquote des KSV verhinderte ein besseres Abschneiden. Mit 15:11 geht Satz Nummer fünf an Schermbeck und der KSV muss sich mit einem Punkt begnügen.

Für den Kevelaerer SV II spielten beim 2:3 (25:20, 17:25, 25:18, 25:27, 11:151): Bergers, Broeckmann, Eyll, Holtappels, Ophey, Peters, Pytlik und Reuters

Auch die zweite Mannschaft hat am kommenden Wochenende ein Heimspiel und empfängt am Samstag, 3. Oktober, um 12.30 Uhr den 1. VBC Goch. Gespielt wird auch hier in der Zweifachhalle des Schulzentrums Hüls.

Heike Thyssen gibt ihrer Mannschaft taktische Anweisungen.

Die Handball D-Jugend nimmt langsam Fahrt auf

Nach bisher drei Spielen stand für die Handball-D-Jugend des KSV eine Niederlage, gegen die außer Konkurrenz spielende Mannschaft von der HSG Wesel, ein Unentschieden gegen die HSG Wesel II und ein Sieg gegen den SV Neukirchen, auf dem Papier.

Im jüngsten Spiel war nun die, bis dato, ungeschlagene HSG Alpen/Rheinberg der Gegner der jungen Handballer. Sven Croon schwor seine Mannschaft nochmals darauf ein, stabil in der Abwehr zu stehen und Torchancen konsequent zu nutzen.

Die Kabinenansprache wirkte auf jeden Fall. In der Abwehr war nahezu kein Durchkommen für die Alpener Spieler. Und falls doch einmal ein Abschluss gelang war Torwart Maximilian van de Loo zur Stelle.

Auf der anderen Seite wurde die Alpener Abwehr schwindelig gespielt. Einstudierte Kombinationen, Tempogegenstöße und auch mal die eine oder andere Einzelaktion ließen den Vorsprung, zur Freude der KSV Anhänger, bis zur Halbzeitpause auf 11:0 anwachsen.

Delal Ayhan im Tor.

Mit diesem Vorsprung konnte der KSV die zweite Halbzeit ein wenig ruhiger angehen lassen. Sven Croon wechselte nun noch häufiger. Die HSG Alpen/Rheinberg nutzte diese Gelegenheit, um auch zu ihren ersten Toren zu kommen.

Der KSV kontrollierte aber weiterhin das Geschehen und auch die zweite Halbzeit ging mit 7:6 an den KSV. In der Summe steht ein deutlicher 18:6 Erfolg zu Buche.

Sehr zufrieden zeigte sich der Trainer mit der Spielweise seines Teams. So wurden häufig alle Spieler in den Spielaufbau einbezogen und auch im Abschluss wurde oft der besser stehende Spieler gesucht. Dies schlägt sich auch in der Torschützenliste nieder, wo diesmal sieben KSV Spieler vertreten sind.

Die HSG Alpen/Rheinberg bleibt, bei gleicher Punktdifferenz, zwar noch Tabellenführer, aber die Mädchen und Jungen vom KSV sind ihnen dicht auf den Fersen.

Für den KSV spielten: Maximilian van de Loo, Jona Stevens (3 Tore), Matti Bräuer (5 Tore), Leon Wehling (1 Tor), Kai Schaffers (1 Tor), Jesper van der Heijden, Jos Thyssen (2 Tore), Elena van Well (1 Tor), Mats Herbe (5 Tore) und Delal Ayhan.

Im nächsten Spiel am Sonntag, 4. Oktober, trifft die Mannschaft auf den Tabellenvierten vom TV Geldern. Anwurf ist um 11:30 Uhr in der Sporthalle Am Bollwerk in Geldern.

Klarer Sieg für junge Handballer

Im dritten Saisonspiel ging es für die Mädchen und Jungs von Handballtrainer Sven Croon zum SV Neukirchen. Einige Neukirchener Spieler waren den Marienstädter noch aus der letzten Saison bekannt, wo die Partie sehr hitzig wurde.

Davon war in diesem Spiel nichts zu spüren. Konzentriert und abgeklärt spielte die D-Jugend des KSV sich nach 15 Minuten eine 6:0 Führung heraus, bis auch Neukirchen dann erfolgreich war.

Viele KSV Angriffe wurden durch Matti Bräuer eingeleitet. Mats Herbe war einer der Profiteure und konnte so insgesamt sechs Tore beisteuern. Zur Halbzeit nahm der KSV einen beruhigenden 8:2 Vorsprung mit in die Pause.

Nach der Pause wurde der SV Neukirchen ein wenig stärker, aber die disziplinierte Abwehr ließ weiterhin nicht viel zu. Auf der Außenposition wusste zudem Kai Schaffers zu überzeugen und stellte die Abwehr von Neukirchen immer wieder vor Probleme.

Aber auch die Spieler ohne Torerfolg, inklusive Torfrau Delal Ayhan, trugen durch die mannschaftliche Geschlossenheit dazu bei, dass der KSV letztendlich einen verdienten 13:8 Sieg davontrug.

Für den KSV spielten: Maximillian van de Loo, Yanic Stolz, Jona Stevens (1 Tor), Tristan Goldkuhle, Matti Bräuer (4 Tore), Leon Wehling, Paul Eric Marquina Kirchesch, Kai Schaffers (2 Tore), Jos Thyssen, Mats Herbe (6 Tore) und Delal Ayhan.

Das nächste Spiel für den KSV findet am Sonntag, 27. September, statt. Dann geht es zu der HSG Alpen/Rheinberg. Anwurf ist um 15:15 Uhr im Schulzentrum Alpen, Fürst-Bentheim-Straße 33.

Junge Handballer holen den ersten Punkt im zweiten Spiel

Nach der Auftaktniederlage gegen die Mannschaft von der HSG Wesel, die allerdings außer Konkurrenz in der Liga spielt, hieß der Gegner für die Handball D-Jugend des Kevelaerer SV wiederum HSG Wesel.

Die zweite Mannschaft aus der Kreisstadt spielt regulär in der Liga und war somit erster Prüfstein für die Mädchen und Jungs des KSV-Nachwuchses. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe.

Zwar konnte sich der KSV in der Anfangsphase mit zwei bis drei Toren absetzen und auch diesen Vorsprung beim Stand von 13:11 mit in die Pause nehmen, doch schon direkt nach Wiederanpfiff glich Wesel zum 13:13 aus.

Das Spiel wurde nun hektischer und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Auf beiden Seiten bestimmten meist nun auch die spielstarken Spieler Matti Bräuer, auf Seiten des KSV, und Henning Krieger, bei Wesel, das Geschehen.

Strafe kurz vor Schluss

In der Schlussphase lag der KSV mit 23:22 vorne, musste aber auch eine Zweiminutenstrafe absitzen. Eine Minute vor dem Schlusspfiff konnte Wesel zum 23:23 ausgleichen. Es wurde nochmals spannend, aber zu guter Letzt blieb es bei dem leistungsgerechten Unentschieden. Sven Croon lobte die Mannschaft für ihren aufopferungsvollen Kampf.

Für den KSV spielten: Maximillian van de Loo, Yanic Stolz, Jona Stevens (4 Tore), Tristan Goldkuhle (1 Tor) ,Matti Bräuer (13 Tore),Leon Wehling (1 Tor), Paul Eric Marquina Kirchesch, Kai Schaffers (3 Tore), Jesper van der Heijden, Jos Thyssen, Elena van Well, Mats Herbe (1 Tor), Fee Rieger und Delal Ayhan.

Weiter geht es am Samstag, 19. September, beim SV Neukirchen. Anwurf ist um 13 Uhr in der Sporthalle an der Tersteegenstraße 85a in Neukirchen-Vluyn.

Handballtrainer Sven Croon und seine Mädchen und Jungs fuhren im zweiten Saisonspiel den ersten Punkt ein.
Fotos: KSV

Routinierte Volleyballer stehen jetzt an der Spitze

Auch in dem Lokalderby gegen die Kleverland Volleys, ein Zusammenschluss der ersten Mannschaften vom 1. VBC Goch und dem SV Bedburg-Hau, zeigten die Männer von Heike Thyssen keine Schwäche.

Ein klares 3:0 (25:16/25:10/25:17) stand für die Volleyballer des KSV nach 55 Minuten auf der Anzeigetafel. Mit Robin Verhoeven, Marcel Thyssen, Christian Neuendorf, Mirko Novak, Robin Broeckmann und Alessandro Nobbers stellte sie auch direkt ihre zum jetzigen Zeitpunkt stärkste Sechs auf.

Die Kleverland Volleys machten es dem KSV mit vielen Eigenfehlern aber auch relativ einfach. Erst Mitte des ersten Satzes kamen die Volleys bisschen besser ins Spiel. Eine kurze Auszeit von Heike Thyssen beim Stand von 12:10 brachte den KSV aber auf die Erfolgspur zurück.
Unbeirrt zog der KSV nun Punkt um Punkt davon. Heike Thyssen nutzte die Überlegenheit für einen Wechsel und beim Stand von 19:14 kam Marc Ophey für Robin Broeckmann ins Spiel.

Er fand sich sofort gut ein und der Satz ging mit 25:16 an den KSV. Mit neuer Aufstellung, Robin Verhoeven, Marc Ophey, Luca Tönißen, Mirko Novak, Marcel Thyssen und Alessandro Nobbers starteten nun, ging es in den zweiten Satz. An der Überlegenheit änderte das allerdings nichts. Souverän zog auch hier der KSV den Volleys davon. Auffällig dabei die Lufthoheit der KSV-Spieler. Gegen die Angriffe und auch gegen den Block der Blau-Gelben hatten die Spieler aus dem Nordkreis nichts entgegenzusetzen.

Die Abwehr des KSV steht.

Heike nutzte auch die Gelegenheit und brachte beim Stand von 15:8 Christian Neuendorf auf der Diagonalposition für Mirko Novak. Der Neuzugang konnte auch auf dieser Position seine Klasse zeigen und der Satz ging mit 25:10 an den KSV.

Auch im dritten Satz blieb die Trainerin ihrer Linie treu. Auf dem Feld standen nun Robin Verhoeven, Marc Ophey, Christian Neuendorf, Mirko Novak, Robin Broeckmann und Luca Tönißen.

Auch wenn es der KSV nun ein wenig ruhiger anging, war der Erfolg nie in Gefahr. Im Gegenteil konnte Heike Thyssen weiterhin alle Spieler zum Einsatz bringen. Mit Alessandro Nobbers, Marcel Thyssen und Sebastian Derrix kam die gesamte Reservebank nochmals aufs Feld.
Dabei ersetzte Marcel Thyssen auf der Zuspielerposition Robin Verhoeven. Da der KSV über keinen weiteren Zuspieler verfügt ist es wichtig, dass Marcel hier Spielerfahrung sammeln kann. Auch mit Marcel lief die Angriffsmaschinerie weiter auf Hochtouren.

Alleine Mittelblocker Christian Neuendorf konnte im dritten Satz sieben direkte Punktgewinne zum 25:17 Endstand beitragen. Neben Christian war es aber auch die Angriffsstärke von Mirko Novak, Robin Broeckmann und Alessandro Nobbers, die den gegnerischen Block oftmals alt aussehen lassen.

Der KSV führt nun die Verbandsliga 2 mit sechs Punkten, punktgleich mit dem AVC 93 Köln, an. Das nächstes Spiel findet am Samstag, 26. September, um 15 Uhr in der Realschule Golzheim, Düsseldorf. Gegner ist dann die gastgebende Mannschaft vom ART Düsseldorf II. Auch hier geht der Kevelaerer SV als Favorit ans Netz.

Der KSV vergab Sportabzeichen an 49 Sportler

Den Ordner in der Hand, rief Andrea Foitzik den Sportlern die aktuellen Zwischenzeiten beim 800- und 3000-Meter Lauf zu. „Da muss ein Endspurt her“, meinte sie angesichts der Zeit ihres 17-jährigen Sohnes Christian, der sich für die 800 Meter eine Zeit von 2:45 Minuten vorgenommen hatte, um das Goldene Sportabzeichen zu absolvieren. Am Ende lag er knappe sechs Sekunden drüber, was ihm aber nichts ausmachte. „Einmal darf man Silber haben. Ich habe trotzdem Gold, das tut mir nicht weh.“

Der 19-jährige Marc Jasienski quälte sich in dem leichten Regen durch die 3000 Meter. „Jetzt ist das Sportabzeichen sicher – ich laufe lieber Kurzstrecken als lang“, gestand er danach. „Ich mache das schon lange, habe auch Leichtathletik gemacht. Es ist der sportliche Anreiz, es immer zu schaffen – und dann auch in Gold.“

Corona habe alles, was sonst beim Sportabzeichen normal war, komplett durcheinander gebracht, erzählte Andrea Foitzik, die beim KSV seit Jahren für das Sportabzeichen zuständig ist. „Wir haben 2020 bislang noch kein Sportabzeichen gemacht, heute ist der erste Tag. Wir durften ja nicht.“ Man habe jetzt vom Landessportbund die Corona-Auflagen erhalten: „mit Abstand halten, Geräte desinfizieren, Teilnehmerlisten führen. Mit den zehn Leuten ist das durchführbar.“

Normalerweise werde das Training von Ostern bis Herbst durchgeführt. „In den Ferien war ich aber auch weg. Jetzt habe ich gesagt, wir machen noch vier Termine, damit wir überhaupt was machen.“ Dementsprechend gab es an diesem Abend eine Art improvisierte Ehrung derjenigen Hobbysportler, die ihr Sportabzeichen 2019 absolviert hatten. „Normalerweise vergebe ich die Urkunden ja im Frühjahr, aber da war Corona ja auch schon im Anmarsch, so dass sich jetzt alles verschoben hat“, erläuterte Foitzik. Insgesamt konnte sie in Gold, Silber und Bronze 49 Urkunden zählen – 24 Jugendliche und 25 Erwachsene hatten das Sportabzeichen absolviert. „Sonst waren es immer so zwischen 65 und 70.“

Der Spaß ist wichtig

Holger Bollendonk kassierte für 2019 das vierte Silber-Abzeichen, hatte zuvor auf dem Platz noch den Schleuderball geworfen. „Man muss einen guten Arm und Koordination haben“, erklärte der 43-Jährige, was das Ganze eigentlich ausmacht. „Es geht ums Spaß haben, das ist immer total lustig mit den Leuten.“ Sonst sei er immer mit der Familie da. „Dieses Jahr passt das von den Terminen nicht so, ich kann selbst von den vier Terminen nur zwei wahrnehmen. Aber Dabeisein ist alles – und nächstes Jahr sind wir zu fünft wieder dabei.“

Und Josef Derks, der nahm seine erste Urkunde entgegen – mit 69 Jahren, was aber nicht hieß, daß er vorher sportlich untätig war. „Ich war lange Jahre im Triathlon und vorher im Radsport aktiv, da habe ich mich hier angemeldet.“ 

Neuwahlen zum Vorstand beim Kevelaerer Sportverein

52 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung des Kevelaerer Sportvereins ins Kevelaerer Hülsparkstadion gekommen. Neben der Verabschiedung von Annemarie Schlossarek aus der Turnabteilung nach 47 Jahren Mitgliedschaft im KSV (Foto) fanden auch Neuwahlen zum Vorstand statt. Neuer Erster Vorsitzender des KSV ist Thomas Kruss, Zweiter Vorsitzender ist Christian Schick, Kassenwart Christian Venmans und Geschäftsführer Ralf Hermens.