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Das siebte Treffen der Apefreunde Niederrhein startete am Samstag in Kevelaer

Große Liebe zur kleinen Ape

Im Zeichen herrlichsten Kaiserwetters stand das siebte Apetreffen der Apefreunde Niederrhein am vergangenen Samstag. Die beiden Organisatoren Ludger Hebben aus Goch und Stephan Rintelen aus Kleve freuten sich, dieses Jahr so viele Anmeldungen erhalten zu haben wie noch nie.

Der Niederrhein lockt mit Ruhe und intakter Natur

Neuer Flyer für Urlaub im Reisemobil

Der neue Reisemobil-Flyer für den Niederrhein ist da. Kurz, knapp, übersichtlich bekommen die Wohnmobilfreunde alle Informationen, die sie für ihren Aufenthalt am Niederrhein brauchen. Mit Tipps zu Stellplätzen, Ausflügen und Einkaufsmöglichkeiten. Handlich und übersichtlich.

Ab dem 26. Mai ist das Bad an der Dondertstraße geöffnet

Freibad-Saison startet mit Einschränkungen

Nach den nunmehr veröffentlichten Lockerungsschritten aus der Coronaschutzverordnung steht die Öffnung des Freibades Kevelaer unmittelbar bevor. Ab Mittwoch, 26.05.2021, öffnet das Freibad an der Dondertstraße wieder seine Pforten. Neben den bekannten Vorgaben zu Mindestabständen, Kontaktnachverfolgung und Hygiene, ist erneut eine Begrenzung der maximalen Besucherzahl zwingend erforderlich.

Eine zehntägige Quarantäne kann frühestens nach fünf Tagen beendet werden. Testergebnisse müssen dem Kreis Kleve mitgeteilt werden.

Neue Einreiseregelungen für Personen aus Gebieten mit hoher Inzidenz

Bundesweit gelten neue Einreiseregelungen im Zuge der Corona-Pandemie. Diese ersetzen die – je nach Bundesland verschiedenen – bisherigen Regelungen. Unterschieden wird zwischen Einreisen aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten sowie Virusvarianten-Gebieten.

Test

Kevelaer feiert den Geburtstag der „Sendung mit der Maus“

So gut wie jeder kennt sie: Die orangene Maus, die jeden Sonntag ausgestrahlt wird und schon einigen Generationen etwas Neues aus der Welt erklärt hat. In diesem Jahr feiert die „Sendung mit der Maus“ einen runden Geburtstag.

Vor 50 Jahren wurde die erste Folge ausgestrahlt, am 7. März, genau ein halbes Jahrhundert später, die 2.309. Folge. Mit Sondersendungen und Aktionen der Fernsehsender ARD, WDR und KiKA wird der Ehrentag gebührend gefeiert. Auch Kevelaer reiht sich in die Schlange der Gratulanten ein: „Harteleke Glöckwenße – das war Kävels Platt“, sagt Bürgermeister Dominik Pichler. „So einen bedeutenden Geburtstag muss man doch feiern“, fügt Verena Rohde, Leiterin der Abteilung „Tourismus & Kultur“, hinzu.

In der Woche vom 7. bis zum 14. März 2021 findet eine Fotoaktion auf den städtischen Social-Media-Kanälen statt – inklusive Gewinnspiel: Zu ihrem Geburtstag wurde „die Maus“ nach Kevelaer eingeladen. Hier besichtigt sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten; vor jedem der Orte macht sie ein Foto von sich. Ihre Sightseeing-Tour ist auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Kevelaer, auf Facebook und auf Instagram zu verfolgen. Gewinnen können alle, die die Maus auf ihrer Sightseeing-Tour begleiten und am Ende der Woche ein Lösungswort aus allen besuchten Orten in Kevelaer zusammenstellen können. Als Lohn warten Gewinnerpakete mit Mausartikeln auf die Teilnehmenden.

Abwarten und gucken, wo man noch Akzente setzen kann

Dass das vergangenen Jahr für alle Unternehmer auch in Kevelaer coronabedingt kein Vergnügen war, durften auch die Verantwortlichen des Twistedener Irrland-Parks erfahren – auch wenn man die Phase des ersten Lockdowns eigentlich ganz gut verpackt hat.

„Wir durften Mitte Mai wieder starten, eigentlicher Termin für die Eröffnung war ja Mitte März. Da hatten wir Schlimmeres erwartet, das ging schneller als gedacht“, sagt der Manager des Familienunternehmens, Christopher Tebartz-van Elst.
Punktlandung

Als das „Irrland“ am 1. November die Pforten schloss, kam der zweite „Lockdown, einen Tag später. Das war so eine Art Punktlandung“, sagt er. „Da hatten es die ganzen Weihnachtsmärkte wesentlich schwieriger als wir Parks.“ Dementsprechend verfährt man nach den Motto „Irgendwie geht es immer weiter“ – obwohl die aktuelle Lage kaum wirklich einzuschätzen ist.

„Wie es in der Politik weitergeht -    auch die wissen nicht, wann die Parks wieder öffnen dürfen“, sagt Tebartz-van Elst. „Das liegt an den Fallzahlen, wie sie sich entwickeln. Wie das Impfen so weitergeht, steht ja auch noch in der Schwebe. Wir hoffen auf die Osterferien“, sagt er und fände es schon gut, „wenn wir da eröffnen könnten.“

Bis dahin gelte es jetzt erstmal, abzuwarten und zu gucken, was man in der Zwischenzeit auf dem Gelände selbst noch an Akzenten setzen könne. Denn über 20 Jahre nach der Eröffnung des Parks gibt es immer wieder neue Projekte und Attraktionen, die es einzuführen gilt, um den Besuch in der Bauernhof-Erlebnisoase weiter attraktiv zu halten.
Das „Irrland“-Team hat sich dazu entschlossen, an zwei Schwerpunkten in der Vorbereitung des Parks zu arbeiten. „Wir arbeiten vor allem an dem Bahnhofsgebäude weiter mit den Blöcken, damit das Gleisbett ausgebaut wird.“

Eine neue „Indoor-Halle“

Und auf dem Plan steht eine „Indoor-Halle für Kleinkinder“, die im Nordbereich des „Irrland“ stehen wird. „Wo auch die Lok steht“, die zuletzt in einer spektakulären Aktion mit einem großen Kran dort hingehievt wurde (das KB berichtete). Dazu kommt eine neue Beregnungsanlage für den „Plantaria“-Teil . „Das geht eh nur im Winter“, sagt der Manager. Die Installation der computergesteuerten Anlage, soll dazu beitragen, dass man damit eine ganze Menge an Wasser sparen kann, sagt er.

Und dann hofft er auf Ende März. „Das könnte klappen, wenn sich die Bevölkerung an die Regeln hält. Aber da hört man auch momentan die dollsten Geschichten“, spielt er auch auf die Ereignisse in den Schneegebieten von Sauerland und Eifel an.

Was die Disziplin seiner Gäste anbetrifft, ist Tebartz-van Elst auch für das anstehende Frühjahr entspannt. „Bei uns haben sich 99 Prozent der Besucher an alles gehalten – von Maskentragen bis zum Abstand.“

Das neue Programm ist erschienen

Das Programmheft 2021 der Familienbildungsstätte Geldern-Kevelaer ist erschienen. „Der Corona Krise zum Trotz haben wir für das kommende Jahr zahlreiche Veranstaltungen geplant“, schreiben die Organisator‘innen. Die Programme werden in gedruckter Form wieder an den üblichen Stellen ausgelegt. Stöbern kann man auch auf der Homepage www.fbs-geldern-kevelaer.de.

Auf einige Kurse und Veranstaltungen weist die FBS exemplarisch hin:

Recycling von Pelzen- aus Alt mach Neu: Viele Pelzmäntel hängen ungenutzt im Schrank – viel zu Schade um sie weg zu werfen! Aus alten Pelzteilen entstehen handgefertigte, dekorative, moderne Accessoires wie Ringe, Ketten, Armbänder, Mützen, Applikationen an mit gebrachten Kleidungsstücken. Samstag, 23. Januar, von 10 bis 17 Uhr in Kalkar.

Bollyfitness: Bollyfitness ist ideal als Ausdauer- und Koordinationstraining. Es ist eine Verbindung aus Ganzkörper- Training, Spaß und Eleganz auf schnellen Bollywood-Liedern. Donnerstag, 28. Januar, von 18.45 bis 19.30 Uhr im FZ. (5x)

Alltagstraining mit dem Rollator für Nutzer und Angehörige: Mit dem Rollator- Training für zu Hause und unterwegs wird ein ganzheitliches Programm angeboten, wobei die individuellen Möglichkeiten der Nutzer im Mittelpunkt stehen. Dienstag, 2. März, von 15 bis 15.45 Uhr 4 x in der FBS Geldern.

Elternabend zum Thema: “Wickeln mit modernen Stoffwindeln“ in Geldern: Mittwoch, 24. Februar, von 20 bis 22,15 Uhr in der FBS.

Info zu den Kosten der Kurse und Veranstaltung sowie Anmeldung: Im Internet unter www.fbs-geldern-kevelaer.de oder Telefon: 02831/134600.

„In Bewegung“ trotz Lockdown

„Es war schon irgendwie komisch, dass wir mitten in der Ausstellungsplanung zum Thema „In Bewegung“ Anfang des Jahres, so abrupt stoppen mussten“, erinnert sich Eva-Maria Zacharias an den Lockdown im März.

Seit gut vier Jahren stellt sie regelmäßig Werke wechselnder Künstler in Form von Bildern, Skulpturen oder Texten in ihrer Galerie „wort.werk“ aus. Im schmalen Schaufenster an der Busmannstraße 28 erhalten Besucher*innen bereits einen kleinen Eindruck von den Exponaten. Im Innern des länglichen Raums sind weitere unterschiedliche Kunstwerke ausgestellt.

Zurzeit präsentieren Gabriele Hesse aus Geldern und Heinz Geilen aus Kevelaer ihre Arbeiten. „Beide passen wunderbar zusammen: Einmal wird die Dynamik auf einer Fläche und einmal in einer Form sichtbar“. erklärt Zacharias. „Ganz ohne technischen Antrieb entsteht die Bewegung sozusagen im Auge des Betrachters.“

Gabriele Hesse hat in ihrem Beruf als Architektin das handwerkliche Arbeiten mit Tusche erlernt. Zeichnerisch war sie zuständig für Planung, Gestaltung und Einrichtung von Gebäuden. Mit gezielten Strichen – Schwarz auf Weiß – entstanden unterschiedliche Entwürfe für meist feste und unbewegliche Objekte. Auf den ersten Blick erscheinen auch ihre in Kevelaer ausgestellten Bilder unbeweglich. Doch bei näherer Betrachtung braucht man nicht lange und bald hat man das Gefühl, die schwarzen Linien würden sich leicht berühren – vielleicht sogar tanzen.

Während ihres künstlerischen Schaffens hat sich Gabriele Hesse intensiv mit fernöstlicher Kalligraphie beschäftigt und arbeitet sowohl mit Tusche als auch mit Pinsel. „Mir macht es Freude, durch das Spiel mit dem Pinsel Bewegung zu erzeugen“. Während ihres Berufslebens waren die Formen vorgegeben. Nun ist sie frei in der Gestaltung. „Jedes Bild ist eine Herausforderung und ein neuer Anreiz, ich weiß vorher nie, wie es wird“, sagt sie und deutet auf ihre ausgestellten Zeichnungen an der Wand.

Obwohl alle Schwarz-Weiß und aufeinander abgestimmt sind, ist keins wie das andere und jedes einzelne erzeugt eine unterschiedliche Wirkung beim Betrachten.

„Die Dynamik entsteht im Kopf“ sagt Zacharias. Auch die Skulpturen von Heinz Geilen wirken auf den ersten Blick recht fest. „Zu den Malerarbeiten von Gabriele Hesse sind sie eine optimale Ergänzung.“ Die unterschiedlichen Figuren des Kevelaerer Künstlers können von allen Seiten betrachtet werden.

Jeder Blickwinkel zeigt eine andere Facette und mit handwerklicher Präzision erzeugt er eine spielerische Leichtigkeit sowie Rotation. Was anfangs hart wie Metall scheint, wirkt später leicht und lebendig. „Wie er es schafft, das Holz so schwungvoll zu formen, hat er wohl noch nicht verraten“ sagt Zacharias mit einem kleinen Schmunzeln.

Am Samstag, 12. Dezember, wird Heinz Geilen die Ausstellung begleiten und vielleicht das Geheimnis lüften. Aufgrund der Pandemievorschriften sind beide Künstler abwechselnd vor Ort. Gelegenheit zum Staunen und Stöbern ist zu den bekannten Öffnungszeiten, mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 13 bis 15 Uhr als auch nach Absprache mit der Galeristin jederzeit möglich.

Paul Wans mit außergewöhnlicher Bildthematik „Landwirtschaft“

Ob Landschaft, Stillleben, Architektur, Tierdarstellung oder kleine Skulpturen, in der Kunst von Paul Wans dreht sich alles um das Thema „Landwirtschaft“. Mit 20 Jahren malte der gebürtige Straelener sein erstes größeres Aquarell mit Kuhzahn, zwei Jahre später zeigte die Stadt Straelen seine erste Soloausstellung im damaligen Ratssaal. Seitdem hat seine außergewöhnliche und eigenwillige Bildthematik und Aquarellmaltechnik nicht nur Kunstinteressierte im hiesigen Rhein-Maas-Gebiet beeindruckt, wo Wans seine Motive findet, sondern auch weit darüber hinaus.

So verfolgt auch das Londoner Kunstverlagsteam von „Masters of Today“ um den englischen Herausgeber Petru Russu schon seit fünf Jahren unter anderem auf Wans‘ Instagram Account und www.wanskunst.de seine großformatigen realistischen Aquarelle und entsprechende Ausstellungen. Bereits Mitte letzten Jahres stellten sie den Kevelaerer und vier seiner Malereien in ihrem international beachteten Kunstmagazin „World Of Art“ vor.

Im letzten Sommer baten sie ihn dann, Bilddateien von 40 Aquarellen aus den letzten vier Jahrzehnten zu senden. Nun wird in den kommenden Tagen das über 280 Seiten starke gebundene Buch „TOP 10 Contemporary Artists, Volume III“ weltweit ausgeliefert und auch als eBook angeboten (Hardcover; 33 x 24 cm; ISBN-10:9189685504). Auf 25 der Seiten wird der Kevelaerer Künstler mit insgesamt 31 Abbildungen seiner Arbeiten von 1983 bis heute vorgestellt.

Das sei schon ein Stück wie Weihnachten, berichtet er erfreut, für diesen 3. Band der TOP 10 in 2020 ausgewählt worden zu sein und zusammen mit so einem international angesagten Installationskünstler wie Saulius Valius aus Litauen oder der renommierten Fotokünstlerin Shifra Levyathan aus Israel in einem solchen Buch präsentiert zu werden.

„Dieser 3. Band spiegelt ein breites Spektrum von Einflüssen wider, von Performance- und Installationskunst, Pop Art, Minimalismus oder Konzeptkunst bis hin zur aktuellen klassischen Malerei von zehn zeitgenössischen Meistern, die Sie kennen sollten,“ heißt es im Werbetext. Neben den beiden Genannten sind auch noch Künstler aus den USA, Frankreich, Spanien und Hongkong vertreten. Neben den Lieferungen an den internationalen Buchhandel bekommen auch alle weit über Hundert namhafter Museen und Galerien in aller Welt das Buch.

Mit seinem jüngsten dort gezeigten Aquarell „Westphalian Family“ vertritt Wans gemeinsam mit weiteren 12 Künster*innen derzeit übrigens Deutschland bei der großen europäischen Aquarellausstellung 2020 in Palma de Mallorca. Da der Kongress und die große Bilderausstellung wegen Corona in diesem Jahr ausfallen mussten, haben die gastgebenden spanischen Aquarellmalerverbände jetzt den umfangreichen Katalog mit den ausgewählten Aquarellen aus 18 europäischen Verbänden online gestellt: https://acuarelistasbaleares.com/exhibition-catalogue/.

Die in diesem Jahr vom deutschen Verband eingereichten 13 Bilder sind die Favoriten der soeben im Kevelaerer Museum gezeigten Verbandsausstellung „Das Aquarell“, welche die Besucher zur Vergabe des 1., 2. und 3. Publikumspreises ausgewählt haben.

Schaufenster zur Kunst erlebbar

Im KUK-Atelier Kevelaer ist zurzeit die Gemeinschaftsausstellung „Kunstlokal“ zu sehen und erlebbar – nicht nur virtuell. Das „wirKsam“-Vereinslokal bietet Künstlern aus Kevelaer und Umgebung die Ausstellung ihrer Werke. Trotz der Pandemie gab es zu der aktuellen Ausstellung eine Vernissage. Das KB hat reingeschaut.

Es ist keine Vernissage, wie man sie sonst erlebt. Der Live-stream beginnt etwas später. Das ist dann schon wieder tatsächlich live, als sei man als Besucher dort in der Location vor Ort. Das Schaufenster vom KUK-Atelier ist hell erleuchtet und lässt einige der Kunstwerke sehen und entdecken. Im Hintergrund klingen die Glocken der Basilika. Das Ladenlokal befindet sich direkt neben der Basilika.

Und dann geht es auch schon los. Daniel Wouters, Künstler und einer der Organisatoren des Kunst- und Kreativnetzwerks, begrüßt die virtuellen Gäste und heißt sie herzlich willkommen. „Dies ist der erste Livestream aus dem KUK-Atelier Kevelaer, dem wirKsam-Vereinslokal“, sagt er. Anlass sei die Vernissage zur Ausstellung „Kunstlokal“, die den ganzen Dezember zu sehen sein wird. Weiter informiert Wouten, dass die lokalen Künster*innen mit ihren Werken in Dia Shows vorgestellt werden.

Er wünscht gute Unterhaltung, und dann sieht man die Kunstwerke in einer bunten Vielfalt, was augenblicklich neugierig macht. Wouters untermalt virtuos die gezeigten Bilder und Kunstwerke mit einem reichen Klangspektrum, das er seiner Gitarre entlockt. Das passt.

Felder, Löwenzahn, Tautropfen auf den Fotografien von Raphaele Feldbrügge eröffnen die Sequenzen der Dia-Show. Die Tropfen scheinen gleich herunterzurinnen. Wüsste man nicht, dass der verblühte Löwenzahn nur auf einem Foto zu sehen ist, wollte man gleich mal pusten und die Samen fliegen lassen. Bäume kommen ins Bild.

Figuren laufen los

Auch die Figuren, Plastiken, Werke von Marloes Lammerts scheinen zu leben. Wenn man es nicht besser wüsste, liefen sie gleich los zu den Klängen der Gitarre von Wouters. Und weiter geht es mit Unterwasserwelten, Sonnenuntergängen und einigen anderen Darstellungen, die Gabriele Schwarz-Lamche auf Leinwand gebracht hat. Auch Maris Hoffmann zeigt bunte filigrane Bildwerke.

Janes de Mür verbindet Holz mit Licht. Die Werke möchte man dort sehen in dem Atelier KUK, denn schon am Bildschirm kommen sie kraftvoll rüber in ihrer Wirkung. Das macht Lust auf mehr. Technisch versiert und melodisch baut Wouters mit seinen improvisierten Klängen immer wieder neue Spannung auf und hält sie.

Mosaiken in Bildern und Skulpturen von Brigitte Trampe, die auf dem Bildschirm erscheinen, wären vor Ort vielleicht noch schöner, als sie hier begeistern. Und das ist bei den Schmuckstücken nicht anders, die Rita Skodek aus den verschiedensten Materialien und Rohstoffen erstellte und hier zeigt. Aksl Theyhsen entführt die Zuschauer*innen auf Wegen durch die Natur mit seinen Bildern. Die Natur hat er mit ungewöhnlichen Farben eingefangen.

Dieser Livestream gab einen ersten guten Eindruck. Er ersetzte keine Vernissage, aber dieser Stream macht neugierig. Im Livechat sah man erste Reaktionen: „tolle Objekte“, „nice feeling“. Mit den zurzeit geltenden Hygienebedingungen ist es möglich, die vielen Kunstwerke tatsächlich live und in Farbe zu erleben.

Drei Kunstinteressierte dürfen gleichzeitig in die Räume am Johannes-Stalenus-Platz 8, um die vielen verschiedenen Kunstwerke auf sich wirken zu lassen. Die Öffnungszeiten werden im Internet wöchentlich aktualisiert auf www.wirksam-ev.de/de.