Beiträge

Am letzten Schultag vor den Ferien gab es wieder eine Überraschung an der Schule

140 Ferientüten für Kinder aus Kervenheim

Wieder einmal gab es große Freude und strahlende Kinderaugen am letzten Tag vor den Sommerferien in Kervenheim. Dort wurde vor der St. Norbert Grundschule und im St. Antonius Kindergarten an jedes Kind eine Ferienspaß-Tüte verteilt.

Landtag startet Fotowettbewerb für Grundschüler*innen

Junge Menschen werden zu Fotograf*innen

Nordrhein-Westfalen wird im August 75 Jahre alt. Der Landtag lädt aus diesem Anlass Grundschüler*innen dazu ein, zu fotografieren, worüber sie sich jetzt nach dem Ende vieler Corona-Maßnahmen freuen.

Nach coronobedingter Pause wird es wieder ein „Ferienkino am Morgen“ geben

Wundertüte wartet wieder auf Besucher*innen

Nach einer langen coronabedingten Pause, findet ab dem 7. Juli 2021 wieder das „Ferienkino am Morgen“ statt.

Verantwortliche bieten Ersatzprogramm an

Kein regulärer Ferienspaß in Kevelaer

Die Zeichen stehen derzeit auch im Kreis Kleve auf Corona-Lockerungen. Dennoch ist es in diesem Sommer 2021 noch nicht möglich, den gewohnten Ferienspaß mit mehr als 100 Kindern in der Wallfahrtsstadt durchzuführen.

Wie junge Menschen unter den Coronabedingungen leiden

Keiner musste sich so anpassen wie Kinder und Jugendliche

Vor allem die Kinder leiden unter der Corona-Situation, sagen zwei Fachfrauen für Psychotherapie aus Wetten und Kervenheim. Ihr Ansatz lautet: Weniger Druck, mehr Freiräume und ein neues Denken. 

Der neue gestaltete Spielplatz am Heisterpoort wurde eingeweiht

Eine zweite Burg für Kervenheim

Stolz und zufrieden präsentierten Dominik Pichler, der Kervenheimer Ortsvorsteher Martin Brandts, einer der Sponsoren des Projekts und die Mitglieder der Spielplatzkommission das neu errichtete Spielgerät auf dem Kinderspielplatz am Heisterpoort.

Der Kinderlauftreff forderte die Erwachsenen mit einer Lauf-Challenge heraus

Klein gegen Groß bei Viktoria Winnekendonk

Getreu dem Motto der Fernsehsendung „Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell“ forderten die beiden Kinderlauftreffgruppen des SV Viktoria Winnekendonk den Erwachsenenlauftreff zu einer Lauf-Challenge heraus.

Noch keine Entscheidung über die Elternbeiträge für Februar 2021

In Folge des eingeschränkten Pandemiebetriebes in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und der Offenen Ganztagsschule ist auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Januar verzichtet worden.

Für den Februar hat das Land NRW noch keine Entscheidung über eine Beitragsbefreiung von den Elternbeiträgen getroffen. Die kommunalen Spitzenverbände verhandeln zurzeit mit dem Land über die Erhebung der Elternbeiträge für Februar.

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer werde deshalb – bis zur Entscheidung durch das Land – darauf verzichten, die Beiträge für die Monate Februar und März 2021 einzuziehen, heißt es in einer Pressemitteilung vom 25. Februar 2021 aus dem Büro des Bürgermeisters.

Ob und in welchem Umfang die Elternbeiträge für die Monate zu entrichten seien, werde – nach der Entscheidung des Landes – durch die politischen Beschlüsse vor Ort entschieden.

Sobald nähere Informationen hierzu vorliegen, will die Wallfahrtsstadt Kevelaer hierüber die Eltern informieren.

Zu wenig Anerkennung

Die wichtigste Information hatte Fachbereichsleiter Ulrich Berns in seinem Verwaltungsbericht gleich zu Beginn der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am vergangenen Donnerstag: Aufgrund von Corona-Infektionen sind die beiden Kindergärten St. Marien und der Huberts-Kindergarten aktuell geschlossen. Der Ausschuss gab von seiner Seite dann grünes Licht für den Haushaltsentwurf des Jugendhilfeetats 2021 - bei zwei Enthaltungen der Grünen, die das damit begründeten, dass die Partei seit Jahren für das grundsätzliche Aussetzen von Kitagebühren eintrete. 

Kinderschutzfachkraft

Die Kosten für die Heimunterbringung seien sehr hoch, man solle Streetworker einstellen, um über Prävention Kosten zu senken, regte Stefanie Zielke (SPD) an. Die Fraktion habe einen entsprechenden Antrag gestellt, stellte der Ausschussvorsitzende Jens Auerbach klar. Die 2,5 Stellen im Haushalt 2021 kämen von den Schulsozialarbeitern am Schulzentrum und der halben Stelle im „Kompass“, die im vergangenen Jahr vom Ausschuss beschlossen worden sind, meinte Ulrich Berns auf eine Anfrage der CDU später. 

Einen kurzen Diskurs gab es dann zum Antrag der CDU-Fraktion für ein institutionelles Schutzkonzept zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Das Thema sei wichtig, sexualisierte Gewalt gegen Kinder in den Medien „omnipräsent“, lobte Martin Brandts (CDU) die Verwaltung dafür, dass sie in ihren Ausführungen dargelegt habe, dass dies kein neues Thema sei. Dort wurde unter anderem auf die Vereinspflicht zur Überprüfung eines erweiterten Führungszeugnisses seit 2012 hingewiesen. Auch Jugendamtsleiterin Ingrid Brams verwies auf die Kinderschutzfachkraft, die von allen Einrichtungen, Institutionen und Vereinen anonym angesprochen werden kann.

In der Umsetzung seien die Vereine und Institutionen jedoch noch nicht so weit. Jeder Verein sollte dazu ein Konzept umsetzen, so Brandts. Eine Fachgruppe beschäftige sich mit einer solchen Arbeitshilfe, könne aber wegen der Pandemie schlecht tagen, scheute sich Fachbereichsleiter Berns, einen festen Termin für die Vorlage des Papiers zu benennen. „Ein erster Entwurf ist zumindestens 2021 angedacht.“

Beiträge anpassen und aufbessern

Ausführlich diskutiert wurde die neue Satzung zur Förderung von Kindertagespflege, deren Empfehlung an den Rat formal in der kommenden Sitzung verabschiedet werden soll. Bisher habe es nur eine Richtlinie dazu gegeben. Eine Satzung habe eine klare Rechtsbindung und Außenwirkung, sagte der Ausschussvorsitzende Jens Auerbach (FDP). „Da hat man dann ein Handwerkszeug zur Hand, das dann bindend ist.“ Auch finanziell würden die Beiträge „angepasst und aufgebessert“ . Das sei so auch schon im Haushaltsentwurf enthalten. 

Das Kinderbildungsgesetz habe sich grundlegend geändert, führte Jugendamtsleiterin Ingrid Brams aus. In der neuen Satzung seien nicht nur Rechte und Pflichten der Tagespflegemütter, sondern der Eltern und auch wann die Kinder in Tagespflege gehen, dargelegt. Die Löhne sollen jährlich steigen, sagte sie. Auch fünf Stunden pro Jahr seien für die Fortbildungen seitens der Tagesmütter vorgesehen.

Katja Plenzdorf-Weber (SPD) regte an, das Entgelt für die Tagespflege noch anzuheben, da es „in keinem Verhältnis zu den Anforderungen“ stehe. Kevelaer liege da im Vergleich zu anderen Kommunen beim Entgelt „deutlich drunter“.  Für die CDU begrüßte Martin Brandts die Satzungsform. So gebe es klare Spielregeln. 

Auf seine Frage, wonach das Jugendamt entscheide und ob es über eine Pauschale oder über Stunden abrechne, entgegnete Jugendamtsleiterin Ingrid Brams, bisher habe es nur Pauschalen gegeben. Aber es habe Schwierigkeiten bei Vertretungsfällen gegeben, wieviele Stunden da übernommen werden und unterschiedliche Angaben von Eltern und Müttern. „Wir wollen aber grundsätzlich Pauschalen“, sagte sie. In der Bürgerfragestunde hatte eine Kindertagesmutter Kritik an den Sachaufwendungen geübt, die „keine Anerkennung“ und sachgerechte Vergütung darstellten.

Betrunkener Autofahrer kollidiert mit zwei Kindern

Ein alkoholisierter Autofahrer kam am Samstagnachmittag, 23. Januar 2021, gegen 17.50 Uhr beim Abbiegen von der Straße Am Mühlenkamp auf den Brunefeldsweg von der Fahrbahn ab und touchierte zwei auf dem Gehweg fahrende Kinder. Der 43-jährige Mann aus Kevelaer war mit seinem Renault Koleos auf der Straße Am Mühlenkamp unterwegs, als er nach rechts in den Brunefeldsweg abbog. Beim Abbiegen fuhr er auf den gegenüberliegenden Gehweg, auf dem gerade zwei Kinder mit dem Rad unterwegs waren.

Die beiden sieben und acht Jahre alten Kinder stürzten, wobei sich das sieben Jahre alte Kind leicht verletzte. Ihre Eltern, die auf der Straße fuhren, wurden Zeuge des Unfalls. In der Atemluft des 43-Jährigen konnten die Beamten Alkoholgeruch feststellen, so dass dem Fahrer auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen wurde. Weiterhin stellten die Polizisten den Führerschein sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.