Aktuelles aus Wetten

Handtasche gestohlen

Seitenscheibe eingeschlagen

Am Donnerstag, 15.04.2021, schlug ein/e unbekannte/r Täter*in zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr auf dem Parkplatz „Wettener Busch“ am Altwettener Weg die Seitenscheibe eines geparkten BMW ein.

Sie machten keine Beute

Unbekannte durchwühlen Hyundai i20

Unbekannte Täter*innen schlugen am Dienstag, 13. April 2021, die Scheibe der Beifahrertür an einem Hyundai i20 ein und durchsuchten eine Tasche im Fußraum sowie das Handschuhfach.

Für KB-Leser*innen haben sich die Initiator*innen etwas Besonderes einfallen lassen

Wettener Familie startet Blühstreifen-Aktion

Man sieht sie seit einiger Zeit immer häufiger im Stadtbild: Wildblumenwiesen. Der eine legt sie im eigenen Garten an und auch die Stadt sät in Kevelaer immer wieder Wildblumen auf ausgewählten Flächen aus. Im größeren Stil möchte sich daran jetzt auch Familie Deselaers aus Wetten beteiligen.

Die syrische Künstlerin Zozan Hamo verarbeitete ihre Flucht in Bildern, die in einer Online-Ausstellung gezeigt werden

Der Weg zur Hoffnung führt manchmal über Wetten

Schon im vergangenen Jahr wollte Zozan Hamo ihre Bilder im Wettener „World House“ unter dem Titel „Der Weg zur Hoffnung“ zeigen. Doch die Corona-Pandemie machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Anja Thiveßen bringt ihr Obst und Gemüse unter die Leute

Mittwochs ist Markt in Wetten

Im Hintergrund hebt der Niersjunker seinen Becher und blinzelt am Brunnen auf dem Friedensplatz verwundert in die Sonne. Markttag? Hat er lange nicht gesehen. Umso mehr freut er sich mit den Wettener*innen, dass jetzt Anja Thiveßen und ihre Schwester an ihrem Stand „Anjas Marktplatz“ mittwochs von 11 bis 17 Uhr frisches Obst und Gemüse verkaufen.

Unbekannte beschädigen Telefonmast

In der Nacht zu Sonntag, 28. Februar, beschädigten Unbekannte einen Telefonmast auf der Kapellener Straße, kurz vor der Einmündung „Am Mühlenwasser“. Einer Streifenwagenbesatzung war der leicht gekippte Telefonmast, der auf die Straße zu fallen drohte, gegen 1 Uhr aufgefallen.

Bei näherer Betrachtung konnten an dem Mast Schlagmarken einer Axt sowie frische Brandspuren festgestellt werden. Die Beamten sicherten den Mast und verhinderten so eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs. Der oder die Täter*innen waren zu diesem Zeitpunkt bereits geflüchtet.

Hinweise nimmt die Polizei Goch unter Tel. 02823-1080 entgegen.

„Licht an, bevor es ganz ausgeht“

2021, das ist für Tanja van der Will-Pauli eigentlich ein besonderes Jahr: „Ich werde 50 – und ich bin seit 25 Jahren selbstständig“, sagt sie und hätte das natürlich gerne zusammen mit ihren Kunden gefeiert. „Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt“, gesteht die gelernte Friseurmeisterin.

Sie habe sich „ immer schon für Mode und moderne Erscheinung“ interessiert, erzählt die gebürtige Kevelaerin. „Dass man Leute positiv verändern kann durch Schnitte und die Beratung, das Beste aus einem Typ rausholen kann“, das habe sie an dem Beruf so angesprochen. „Wenn ich mit der Arbeit fertig bin, gehen die Menschen in der Regel mit einem Lächeln raus.“

Bei Marlene Schumacher in Kevelaer ging sie mit 16 in die Lehre, danach folgten noch drei Gesellenjahre bis zum Meister. In dieser Zeit übernahm van der Will-Pauli eine von Schumachers Filialen in Wetten.

Erfahrung sammeln

„Es ist besser, Erfahrung zu sammeln, bevor man die Meisterprüfung macht. Heute machen sich viele schnell mit geringem Erfahrungsschatz selbstständig.“ Zumal es gut sei, im Vorfeld mit betriebswirtschaftlichen Dingen, Paragraphen und Gesetzen vertraut zu werden.
Nachdem sie ihren Meister in Duisburg bei Hader abgeschlossen hatte, setzte sie sich mit Schumacher zusammen „und ich hab ihr die Filiale abgekauft.“ Die Aussicht, sich dafür acht Stunden oder länger am Stück in den eigenen Laden zu stellen, „fand ich nicht abschreckend. Man macht das mit Liebe, kennt es ja nicht anders.“ Und später zog sie in den Laden gegenüber.

Was war das Erste, was sie persönlich dachte, als sie im März letzten Jahres vom ersten Shutdown hörte? „Ach Du Scheiße“, ist die Unternehmerin ganz ehrlich. Es sei zu Beginn „sehr abstrakt“ gewesen. „Ich habe eine Woche gebraucht, um das zu realisieren“, sagt sie heute.

Tausende von Fragen

Mit Corona tauchten „Tausende von Fragen auf, was passiert jetzt.“ Und sie saß zu Hause fest, „musste lernen, runterzukommen.“

Bis zum Shutdown hatte sie zwei Festangestellte, bis 2019 immer wieder Azubis gehabt, „auch wenn es immer weniger werden.“    Die Innung habe daran gearbeitet, den Beruf attraktiver zu machen. „Das Einkommen ist jetzt da, wo man so als Arzthelferin ist.“ Jetzt ist noch eine Festangestellte da.

Es sei bitter gewesen, „dass das gesamte Ostergeschäft weggebrochen ist.“ Den Antrag auf Soforthilfe stellte sie sofort. „Das ging ganz problemlos vonstatten.“ Zu Beginn der Pandemie sei „viel Euphorie“ dabei gewesen. „Aber lange war unklar, was darf ich nutzen“, tauchten Existenzängste auf. „Und ich war überrascht, wie schnell das Geld weg war, ohne damit Trallafitti zu machen“, sagt sie.

„Wovon sollen wir leben?“, war für die Selbstständige keine abstrakte Frage. Denn nicht nur die laufenden Kosten, sondern auch laufende Verbindlichkeiten wie Steuerabschläge, Warenbestellungen oder Rechnungen mussten bedient werden. Und Ende des Jahres steht ja auch die Frage im Raum, das nicht genutzte Geld zurück zu überweisen. „Ich hätte es vielleicht im Nachhinein nicht in Anspruch nehmen sollen.“

Als der Laden Anfang Mai wieder öffnen durfte, „haben wir uns alle gefreut.“ Da kamen dann aber die Hygienevorschriften und die Frage: „Wie setze ich das um, was ist erlaubt/nicht erlaubt?“ Da sei man von der Innung gut auf dem Laufenden gehalten worden.

So trugen Friseur und Kunde jeder eine Maske. „Jeder Kamm, jede Schere wurde sofort desinfiziert, jeder Platz nach einer Behandlung.“ Dazu kamen die Kundenerfassungslisten, Hygienepläne, Mitarbeiterschulungen zum Eigenschutz.

Großes Lob für die Kunden

Und die Kunden hätten sich „alle konsequent“ an alle Vorgaben gehalten. „Ihnen gebührt großes Lob.“ Denen, die ihre Maske vergessen hatten, habe man eine Maske zur Verfügung gestellt.

„Da haben wir uns als Hygienevorbild als Friseure gesehen“, sagt die Frau die mit im Vorstand und im Prüfungsausschuss der Kreis-Friseurinnung aktiv ist. Denn ihr sei „so gut wie kein Coronafall“ bekannt.

Auf Termin zu arbeiten, das habe ihr nichts ausgemacht. „Aber es durfte keine Wartezeit entstehen, das war eine Auflage.“ Und problematisch war durchaus, dass sie nur noch die Hälfte der Plätze nutzen konnte, um Kunden zu bedienen. Die hätten sich aber „alle konsequent dran gehalten“.

Ein weiterer heftiger Einschnitt wartete dann am 16. Dezember auf die Friseure, als kurz vor Weihnachten der zweite Shutdown kam. „Das ist die Zeit wo wir den Hauptumsatz machen.“

An die Rücklagen sei man schon im ersten Shutdown gegangen. „Und dadurch, dass man weniger Umsatz erzielen konnte und die Umsätze Ostern und Weihnachten weggebrochen sind“, habe man „keine Rücklagen für einen weiteren Shutdown“ aufbauen können.

Ausbildungssituation

Jetzt laufe der zweite Shutdown bis zum 14. Februar. „Es wird substanziell, und das nicht nur für mich, sondern für die gesamte Friseurbranche – immerhin 80.000 Fachbetriebe mit 240.000 Mitarbeitern und 20.000 Auszubildenden“, macht sie die Dimension mal klar. Und alles andere laufe weiter. Dazu gehöre auch die Ausbildung der Lehrlinge, die man weiter bezahlen muss. „Wir dürfen sie in den Betrieben nur an „Medien“, also Puppenköpfen, ausbilden lassen und eins zu eins – also jeweils nur ein Lehrling im Betrieb oder auch online.“ Sie könnten auch Aufgaben mit nach Hause nehmen, via Chat Fragen stellen. „Das ersetzt aber alles keine Kunden.“ Man sei aber froh, dass Friseurprüfungen an der Berufsschule Kleve überhaupt unter den Bedingungen stattfinden. „Da muss ja jeder Prüfling mehrere Modelle mitbringen, mindestens drei Prüfer anwesend sein.“ Das geht nur über reduzierte Gruppen, Mindestabstand. „Es waren jetzt 18 Prüflinge für den gesamten Kreis. Das ist sehr wenig.“ Würde der Shutdown nochmal verlängert, „wird sich die Situation noch mehr zuspitzen“, wagt sie eine Voraussage. Wenn keine Hilfen kommen, „stehen viele vor dem Aus.“

Mitte Dezember habe die Politik noch von Überbrückungshilfen gesprochen. „Dann kam die Hiobsbotschaft für uns alle: Es gibt keine, weil wir den halben Monat gearbeitet haben.“ Und jetzt gebe es nur noch die Überbrückungshilfe III.

Die Forderungen des Bundesverbandes des deutschen Friseurhandwerks sind klar: Passgenaue, schnelle und unbürokratische Überbrückungshilfen, nachhaltige Förderung der Ausbildungsbegleitung, die Berücksichtigung der Ladenchefs, die bislang in den Regelungen leer ausgehen und die dringende Eindämmung der Schwarzarbeit.

Diese Dinge einzufordern, auf die Situation aufmerksam zu machen, darin liege der Sinn der 24-Stunden-Aktion „Licht an, bevor das Licht ganz aus geht“. Wobei von vornherein klar war, dass es „eine stille Demo sein sollte. Wir wollten uns nicht mit Scheren und Plakaten auf den Marktplatz stellen.“ So sehe es so aus, als sei der Laden auf, obwohl er geschlossen sei.

Seitens der Politik müsse jetzt „definitiv was passieren“, sagt van der Will-Pauli. „Ich habe nicht vor, zu schließen oder aufzugeben“, gibt sie sich kämpferisch. Zur Not müsse sie einen Kredit aufnehmen. „Aber dann fange ich an dem Punkt von vor 25 Jahren wieder an.“
Und in Sachen Schwarzarbeit wird die Innung jetzt mit der Plakataktion „Wartet auf den Profi“ in dieser Woche aktiv. „Das muss gestoppt werden“, sagt van der Will-Pauli. Denn den Betrieben nutze es nichts, wenn die Kunden jetzt woanders ihr aktuelles Heil suchten, weil sie an ihm nichts verdienen könnten – und es vielleicht sogar zu einer Abwanderung von Kunden darüber komme.

18-jähriger Kevelaerer bei Autounfall schwer verletzt

Am Mittwoch, 27. Januar 2021, gegen 10.35 Uhr, kam es auf dem Altwettener-Weg kurz vor dem Ortseingang Wetten zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem sich der 18 Jahre alte Fahrer eines Opel schwer verletzte. Der 18-jährige Mann aus Kevelaer fuhr den Altwettener-Weg in Richtung Wetten, als er aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam, über den angrenzenden Grünstreifen sowie den Geh-/Radweg fuhr, die Böschung herunter rutschte und vor einem Strommast zum Stehen kam.

Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem stark beschädigten Auto befreien. Er wurde mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Opel musste aus der Böschung geschleppt werden. Der Altwettener-Weg wurde zum Zweck von Reparaturarbeiten an dem Strommast mehrere Stunden voll gesperrt.

Betrunkener Autofahrer kollidiert mit zwei Kindern

Ein alkoholisierter Autofahrer kam am Samstagnachmittag, 23. Januar 2021, gegen 17.50 Uhr beim Abbiegen von der Straße Am Mühlenkamp auf den Brunefeldsweg von der Fahrbahn ab und touchierte zwei auf dem Gehweg fahrende Kinder. Der 43-jährige Mann aus Kevelaer war mit seinem Renault Koleos auf der Straße Am Mühlenkamp unterwegs, als er nach rechts in den Brunefeldsweg abbog. Beim Abbiegen fuhr er auf den gegenüberliegenden Gehweg, auf dem gerade zwei Kinder mit dem Rad unterwegs waren.

Die beiden sieben und acht Jahre alten Kinder stürzten, wobei sich das sieben Jahre alte Kind leicht verletzte. Ihre Eltern, die auf der Straße fuhren, wurden Zeuge des Unfalls. In der Atemluft des 43-Jährigen konnten die Beamten Alkoholgeruch feststellen, so dass dem Fahrer auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen wurde. Weiterhin stellten die Polizisten den Führerschein sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Hohe Impfbereitschaft im Josef-Haus

Nahezu alle Bewohner*innen und weit über drei Viertel der Mitarbeitenden des Josef-Hauses in Wetten haben die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit bildeten sie den Start der Impfungen in Kevelaer. Insgesamt 41 von 43 Bewohner*innen und 51 von 61 Mitarbeitenden ließen sich den kleinen, aber wichtigen Pikser geben. Obwohl eine solch umfassende Aktion Neuland für das Seniorenhaus des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer ist, ermöglichte die gut abgestimmte Organisation einen zügigen und reibungslosen Ablauf.

Bereits vor Bekanntgabe des Impftermins seien die nötigen Formalien und organisatorische Dinge erledigt worden, erklärt Hausleitung Ursula Steegmann. Über die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) habe man am 6. Januar Bescheid bekommen, dass am 9. Januar die Impfungen in der Einrichtung erfolgen werden. Das Prozedere sei bereits im Dezember klar gewesen, die Dokumente waren vorbereitet und auch die Impfbereitschaft unter den Bewohner*innen und Mitarbeitenden wurde direkt nach Weihnachten abgefragt. Am 2. Januar gab es außerdem die nötigen Absprachen mit dem leitenden Impfarzt des Kreises Kleve sowie mit dem Twistedener Ärztepaar Ursula und Christoph Starke, die die Impfungen im Josef-Haus durchführten. Durch sie sei von Beginn an eine enge Betreuung gewährleistet worden, betont die Hausleitung. Ursula Starke sei am 4. Januar unter anderem für einen zusätzlichen Besuch in der Einrichtung gewesen, um den Bewohner*innen und Mitarbeitenden offene Fragen zu beantworten.

Nicht nur darüber ist die Hausleitung erleichtert: „Ich freue mich für die Senioren in unserer Einrichtung. Denn der Impfschutz nimmt den Bewohnerinnen und Bewohnern die vielfach zu spürende Sorge vor einer Infektion.“ Für die Einrichtung bedeute die Impfung – vor allem auch die hohe Impfbereitschaft – eine gewisse Sicherheit. Auch die Senior*innen sehen den Impfstart positiv und nahmen den kleinen Pikser gerne in Kauf. Die Teilnahme an der Impfung war für sie daher selbstverständlich – auch weil man in einer Gemeinschaft lebt. Dies belegt auch die hohe Impfbeteiligung von über 95 Prozent. Lediglich zwei Bewohner*innen konnten aufgrund ihres Gesundheitszustandes noch nicht an der Impfung teilnehmen. 

Wohnflügel für Wohnflügel wurde dann am Samstag in die im Obergeschoss eingerichtete Impfstation geleitet, wo bereits das Impfteam bereitstand. Die eigentliche Impfung dauerte nur wenige Augenblicke. Nach der Impfung wurden alle Teilnehmer*innen in einem Beobachtungsraum überwacht. Zum Abschluss bekam jeder, egal ob Mitarbeiter*in oder Bewohner*in, noch eine Rose überreicht – als kleines, aber wichtiges Dankeschön für die Teilnahme an der Corona-Schutzimpfung. 

Bisher seien bei keinen Bewohner*innen Nebenwirkungen der Impfung beobachtet worden, teilte Steegmann am Dienstag, 12. Januar, mit. „Sie werden ganz engmaschig beobachtet“, versichert die Hausleitung. 

Schutz für sich selbst, die Familie und andere

Im Vergleich zu anderen Einrichtungen war die Impfbereitschaft mit 84 Prozent auch in der Mitarbeiterschaft der Caritas erfreulich hoch. „Mit der Impfung möchte ich die Gemeinschaft, meine Familie und auch mich schützen“, bringt Pflegefachkraft Stephanie Hartmann ihre Motivation auf den Punkt. 

„Wir sind damit sehr zufrieden“, betont Christian Hälker seitens des Caritasverbandes. Das sei „ein sehr guter Wert.“ Von den zehn nicht geimpften Mitarbeitenden hätten teilweise gesundheitliche Aspekte gegen eine Impfung gesprochen, teilt Steegmann dazu mit. Eine erneute Möglichkeit der Impfung im Josef-Haus gebe es nicht, erklärt Hälker. Die Mitarbeitenden, die sich vielleicht doch noch für eine Impfung entscheiden, müssen sich in den Ablauf der Impfzentren einreihen. Steegmann hat dazu eine klare Meinung: „Wir sind alles erwachsene Menschen, wir haben keine Impfpflicht. Ich akzeptiere es, wenn Mitarbeiter sagen, dass sie sich nicht impfen lassen.“ Sie verurteile niemanden dafür. „Das steht mir auch nicht zu. Ein Nein ist ein Nein und ein Ja ein Ja.“ Außerdem habe die Aussage überwogen, dass man sich „im Moment noch nicht“ impfen lassen wolle – vielleicht aber später.

In zweieinhalb Wochen, am 30. Januar, erfolgt die Impfung der zweiten Dosis im Josef-Haus. Das baldige Abschließen der Impfungen bedeutet allerdings nicht, dass Vorsorgemaßnahmen wie das Tragen einer Maske oder die Corona-Tests zurückgefahren oder eingestellt werden, sagt Caritas-Sprecher Christian Hälker. „Die Verordnungen bestehen ja logischerweise weiter. Und die Übertragungswege trotz Impfungen sind ja auch weiterhin unklar.“

Kampagne „Impfen? Ja, klar!“ ging an den Start

Um noch einmal verstärkt für die Impfung – vor allem unter den Mitarbeitenden – zu werben, hat der Caritasverband Geldern-Kevelaer nun die Kampagne „Impfen? Ja, klar!“ Ins Leben gerufen. In deren Rahmen sprechen sich Arbeitskräfte für die Corona-Schutzimpfung aus, unter Angabe ihrer ganz persönlichen Beweggründe. 

Alexander Florié-Albrecht & Elena Gavriil