Grenzgänger in Corona-Zeiten

Teil 1: Björn Koppers pendelt seit zwanzig Jahren beruflich zwischen Deutschland und den Niederlanden. Die Haltung der Niederländer*innen zu Corona habe sich im Laufe der Zeit verändert, sagt er.

Björn Koppers arbeitet in den Niederlanden und pendelt fünd Mal in der Woche zwischen Kevelaer und Panningen. Foto: AF

Seit 20 Jahren ist Björn Koppers in den Niederlanden berufstätig. „Ich bin Teamleiter in einer Großkonditorei, einer sogenannten Banketbakkerij' in Panningen“, erzählt der 40-jährige Kevelaerer, der seine Ausbildung in der Bäckerei des „Honigkuchenmannes“ Werner Goldkuhle gemacht hatte. „Das Arbeitsamt hat mich nach der Ausbildung dahin vermittelt. Die haben gefragt, ob ich in Holland arbeiten will. Da habe ich einfach zugesagt.“ So eine Art des Betriebes gebe es in Deutschland nicht. „Bei uns würde man das Konditorei nennen. Das ist so eine Art Industrie-Konditorei: frisch, aber vom Fließband.“

Zwölf Jahre war er in Sevelum tätig, danach jetzt in Panningen. Dort werden Gebäck und Torten produziert – „Luxuslebensmittel“, sagt Koppers. Er ist einer von fünf Kevelaerern, die dort ihrem Job nachgehen.

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