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Nachbarland zum Hochinzidenzgebiet erklärt: Testpflicht für Rückkehrer*innen in NRW ab 6. April

Fast kein Besuch in den Niederlanden ohne Test

Aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen hat der Bund die Niederlande als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Daher gelten seit Dienstag, 6. April, in NRW neue Regelungen für die Einreise nach Deutschland.

Grenzgänger in Corona-Zeiten

Seit 20 Jahren ist Björn Koppers in den Niederlanden berufstätig. „Ich bin Teamleiter in einer Großkonditorei, einer sogenannten Banketbakkerij‘ in Panningen“, erzählt der 40-jährige Kevelaerer, der seine Ausbildung in der Bäckerei des „Honigkuchenmannes“ Werner Goldkuhle gemacht hatte. „Das Arbeitsamt hat mich nach der Ausbildung dahin vermittelt. Die haben gefragt, ob ich in Holland arbeiten will. Da habe ich einfach zugesagt.“ So eine Art des Betriebes gebe es in Deutschland nicht. „Bei uns würde man das Konditorei nennen. Das ist so eine Art Industrie-Konditorei: frisch, aber vom Fließband.“ 

Zwölf Jahre war er in Sevelum tätig, danach jetzt in Panningen. Dort werden Gebäck und Torten produziert – „Luxuslebensmittel“, sagt Koppers. Er ist einer von fünf Kevelaerern, die dort ihrem Job nachgehen. Fünf Tage die Woche geht es für ihn um halb sechs Uhr morgens mit dem Wagen auf die 42 Kilometer lange Strecke, um ab halb sieben dort seiner Arbeit nachzugehen. „Wachwerden findet im Auto statt“, sagt er und dass ihm das relativ frühe Aufstehen nicht viel ausmache. „Ich habe jahrelang schlechtere Arbeitszeiten gehabt. Da musste ich um viertel vor vier oder abends um 23 Uhr anfangen.“

Die Mentalität in den Niederlanden sei anders als hier, offener, sagt Koppers. „Egal welche Anstellung Du hast – ob Betriebsleiter, Manager oder was auch immer – es geht immer per Du. Die Türen sind immer offen, ich kann immer beim Betriebsleiter anklopfen. Die Holländer hören sich jede Meinung an.“ Und auch das Vorgehen bei der Arbeit sei anders. „Die Holländer agieren erst und steuern dann bei, um auf 100 Prozent zu kommen. Der Deutsche plant vor.“ 

Als die Corona-Pandemie begann, habe er sich schon Gedanken gemacht wie „Was ist, wenn die Grenzen schließen, wie wird das weiter bezahlt? Was ist, wenn Dein Betrieb davon betroffen ist?“ Schlussendlich wäre es so gewesen, „dass wir weiter durchbezahlt worden wären.“ Kurzarbeit, dass kenne er aus den Niederlanden nicht. „Die arbeiten einfach.“ Und im harten Shutdown bekommen die Beschäftigten auch Zuschläge, werden unterstützt. Selbst hatte er nie Probleme, hin- und wieder zurückzukommen. „Ich hatte einen Brief, dass ich in einem systemrelevanten Beruf bin. Den musste ich einmal vorzeigen.“ Er sei in dem Jahr vielleicht ein oder zweimal angehalten worden. „Da musste ich langsamer fahren, damit die Beamten sehen konnten, ob mehrere Leute im Auto sitzen.“ 

Mundschutzpflicht und Abstand

Das Gefühl sei aber schon komisch gewesen. „Ich arbeite mit 360 Mitarbeitern und habe 70 Leute unter mir, zu denen ich konstant Kontakt habe. Wir arbeiten mit Zeitarbeitsfirmen und Leuten, die Du nicht kennst.“ Das sei schon gewöhnungsbedürftig. Aber er sei „einfach froh, Arbeit zu haben“ in diesen besonderen Zeiten. In Sachen Maßnahmen sei man in Panningen sofort zur Stelle gewesen. „Die hatten sofort Mundschutzpflicht, Abstand einhalten auch in der Produktionslinie. Wir haben zu unterschiedlichen Zeitabständen produzieren lassen, um nicht zu viele Leute in der Hygieneschleuse zu haben. Und es wurde mehr geputzt, mehr desinfiziert“, was man heute immer noch mache.

Viele Mitarbeiter*innen im Bürobereich arbeiteten im Home Office. „Wir haben uns da schon mit allen Leuten Gedanken drüber gemacht“, sagt Koppers, obwohl er eines schon festgestellt hat: „Die Holländer sind da am Anfang lockerer mit umgegangen. Das hat man nachher gesehen, dass die Zahlen hoch gingen.“ 

Zu Beginn musste Koppers‘ Erinnerung nach jemand „nur acht statt vierzehn Tage“ in Quarantäne. „Das hat sich immer wieder geändert.“ Auch in Supermärkten wurde lange kein Mundschutz getragen, „da hatten wir das hier schon lange.“ Der Grundgedanke war zunächst: „Das wird nicht so viel.“ Die legere Haltung habe sich geändert. „Wenn jemand Erkältungssymptome hat, dann muss er innerhalb von 48 Stunden einen Coronatest machen. Und sobald der Test negativ ist, muss man wieder arbeiten. Das ist nicht so wie hier beim Hausarzt, wo Du anrufst und bist 14 Tage in Quarantäne. Wenn Du in Holland zuhause jemanden hast, der Corona hat, dann ist man auf jeden Fall acht Tage zu Hause.“

Termin zum Test in 48 Stunden

Zum Glück habe man in der ganzen Zeit im Betrieb gerade mal einen Corona-Fall gehabt. „Das war eine jüngere Kollegin. Die war nach zwei Wochen wieder in Ordnung.“ Das Testen, das gehe relativ gut in Holland. „Die werden alle hingeschickt. Das geht schneller als hier mittlerweile. Da kannst Du dich mit einer App anmelden, und Du bekommst in 48 Stunden einen Termin.“  Auch in seinem Betrieb werde darauf richtig geachtet. „Es gibt einen Ansprechpartner bei uns, wo jemand das regelt, wenn es in 36 Stunden keinen Test gibt.“

Zum Vergleich habe er eine deutsche Mitarbeiterin der Firma vor Augen, die akut erkrankt sei. „Die wird vom Kreisgesundheitsamt erst angerufen, wann die zum Test kann.“ Da könne man in Deutschland gleich sagen, dass man 14 Tage zu Hause bleibt. „Warum testet man überhaupt ?“, so seine Frage. Er selbst sei im März getestet worden. „Ich hatte Erkältungssymptome, und der Hausarzt hatte mich hingeschickt, weil die Holländer so flapsig mit dem Testen seien.“ Das Ganze lief dann wie beim „McDrive“. Und das Ergebnis hat vier, fünf Tage gedauert.

Kinderbetreuung

Die Kinderbetreuung, die laufe wie in Deutschland. „Wenn Du keine Möglichkeit hast, kannst Du sie bringen.“ In Sachen Lernen machten die niederländischen Schüler*innen das auch von zu Hause aus. „In der Technik sind die Schulen schon weiter“, gibt Koppers seinen Eindruck wieder.

Aktuell haben die Niederlande ihren Shutdown bis zum 8. Februar verlängert – einen harten Shutdown, in dem bis auf die Lebensmittelläden so gut wie alles geschlossen ist. Seine Hoffnung ist, dass das mit Corona nicht mehr zu lange andauert. „Aber wir müssen halt da alle die Zähne zusammenbeißen, ob Holländer oder Deutsche.“

Den zweiten Artikel zum Thema „Grenzgänger in Corona-Zeiten“ finden Sie hier auf unserer Website.

„Musik ist für mich selbst immer die Hauptsache“

Auch für einen Künstler wie Tom Löwenthal ist die Corona-Zeit eine Besondere. „Musik ist für mich selbst immer die Hauptsache“, sagt der vor kurzem 67 Jahre alt gewordene niederländische Komponist, Chorleiter und langjährige Kevelaerer. „Aber jetzt in der Corona-Zeit merke ich, man braucht das Zusammensein und das Singen, ein Gläschen Wein danach, die sozialen Kontakte. Das braucht man wie Wasser und Luft.“ Vorher habe er das nicht so stark empfunden, wie das jetzt der Fall sei. „Die Leute vermissen das alle. Die Leute möchten gerne zusammen singen und zusammen sein, ich spüre das an den Reaktionen.“

Auch für ihn selbst ist es „ganz komisch. Da ist kein Chor mehr, kein Theaterchor Niederrhein, auch mein Chor in Uedemerbruch ist seit Monaten in Ruhestand‘. Das ist ganz fremd.“ Das Komponieren fällt einem Mann, der ansonsten viel Energie und Enthusiasmus in seine Arbeit wirft, in dem aktuellen Umfeld doch ein Stück schwerer. „Ja, sicher beeinflusst mich das. Gestern habe ich mit einem Kollegen gesprochen, dem Kirchenmusiker Antoine Oomen, der ist auch in Deutschland bekannt. Der hat das Gleiche wie ich: Wenn man keinen Chor hat, ist es kompliziert. Man weiß nicht, wofür man was schreiben muss, wenn man keine Vision hat, dass das von denen und denen dann auch gesungen wird.“

Es lägen zwar Aufträge vor – wie im Zusammenhang mit dem großen niederländischen Theologen und Dichter Huub Osterhuis. Und mit seinem kongenialen Partner Peter van Aar, der momentan auch nicht so viel machen kann, will er gerne „eine Oper, ein Musiktheater schreiben.“ Auch für den Theaterchor Niederrhein hat er noch eine Idee im Sinn. Aber „es geht alles slow motion“, lächelt Löwenthal verhalten. „Es wird alles etwas langsamer, man wird bequemer.“

Alle zwei Wochen über die Grenze

Aktuell hält sich Löwenthal häufiger in den Niederlanden auf, was natürlich auch Pendeln zwischen den Ländern zur Folge hat. „Für die evangelische Kirche komme ich einmal in 14 Tagen, singe mit Anja Rossmann für Videoaufnahmen mit Karin Dembek.“ Über die Online-Gottesdienste könne die Gemeinde wenigstens ein bisschen ihren Glauben leben.    

Er bekommt gut mit, wie das Thema Corona auf der anderen Seite der Grenze so gehandhabt wird. „Die Holländer denken, dass sie damit umgehen können. Und Rutte (der niederländische Ministerpräsident, Anm. d. Red.) hat von einem „intelligenten Lockdown zwei“ gesprochen. Aber das ist natürlich Quatsch. Man muss streng sein.“ Bislang habe er beim Übertreten der Grenze mit seiner deutschen Plakette am Auto noch nie eine Kontrolle erlebt. „Ich mache mir Sorgen, dass die Grenze wieder zugeht.“ Der Umgang und die Maßnahmen seien aktuell ziemlich gleich gewesen in beiden Ländern, stellt er fest. „Deutschland hat den Lockdown verlängert und Holland das bis Mitte Februar jetzt entschieden.“ Das mit den Ausgangssperren, das gebe es bereits in Belgien. 

Noch „etwas Luft“

Er setzt darauf, dass beide Länder starke Ökonomien haben und demnach noch über „etwas Luft“ verfügen. Aber die Situationen seien vergleichbar. „Die Geschäfte – nicht nur Cafés, Hotels, Restaurants, große Veranstalter, die organisieren – haben Probleme, auch Modegeschäfte, die viel eingekauft haben, aber nicht verkaufen können.“ 

Es sei (noch) keine Krise wie vor 100 Jahren zu Zeiten der „Spanischen Grippe“, sagt Löwenthal. Aber auch die Künstler*innen in den Niederlanden litten unter der Situation. „Gute bekannte Künstler*innen haben es schwer. Musiktheater und Ballett – das geht alles nicht.“ Nur Bildhauer*innen, Maler*innen oder eben Menschen wie er könnten bedingt weiter arbeiten. „Ich hatte gelesen, dass eine junge Opernsängerin, die im Ausland gesungen hat, nichts mehr zu tun hat. Ich habe der geholfen, wir singen etwas zusammen. Es gibt ganz viele Leute, die kein Einkommen haben, die keine Knete verdienen.“ 

Löwenthal ist froh, dass wenigstens alle in seiner Familie gesund sind. „Meine Schwester hatte Corona, aber jetzt nicht mehr.“ Über die englische Variante des Virus mache er sich große Sorgen, sagt er. Der Komponist hofft jetzt, dass die Impfungen schnell kommen. „Und ich bin gespannt, wo man sich am schnellsten impfen lassen kann – ob in den Nieder-landen oder in Deutschland.“ 

Was er mitbekommen hat, ist, dass das Impfen in den Niederlanden wohl schon läuft, viele im Gesundheitswesen auch geimpft werden wollen. Seine Hoffnung ist, „dass ich meinen Geburtstag 2022 mit mehreren feiern kann.“ Und dann auch wieder mit vielen seiner Chorsänger*innen und Musiker*innen kreativ zusammen arbeiten und den Menschen wieder eine Freude machen kann.

Einen weiteren Artikel zum Thema „Grenzgänger in Corona-Zeiten“ finden Sie hier auf unserer Website. 

Europakönigspaar war zu Gast in Kevelaer

Das Europakönigspaar Leo und Irma Niessen aus den Niederlanden mit ihren Adjutanten Jack van Duinen und Fred van Hal besuchten kürzlich die Wallfahrtsstadt Kevelaer. Hauptgrund ihres Besuches war es, den Verstorbenen der Corona Pandemie zu gedenken und an einer Messe in Kevelaer teilzunehmen. Aufgrund der Pandemie konnte nur eine kleine Abordnung des Bezirksverbandes Kevelaer sowie der St. Antonius Schützengilde Kevelaer und der St. Johannes Bruderschaft Kevelaer den Europakönig am Rathaus in Empfang nehmen. Anschließend besuchten sie die heilige Messe in der Basilika und beteten gemeinsam in der Gnadenkapelle.

Pastor Gregor Kauling bedankte sich bei den Kevelaerer Schützen für den Dienst für die Kirche während und außerhalb der Pandemie. Bei der anschließenden Führung durch die Innenstadt lernten die Teilnehmer viele Details der Stadtgeschichte kennen. Ein Dank gilt den Stadtführerinnen Mechtild Jansen und Marianne Heutgens. Das gemeinsame Kaffeetrinken im Priesterhaus rundete den Tag ab. Gegen Abend verabschiedete sich das Europakönigspaar aus Kevelaer mit dem Versprechen, sich unter anderen Umständen wieder zu sehen.

Ein besonderes Projekt

Kevelaer. Besuch vom niederländischen Fernsehen erhielt jetzt der in Kevelaer lebende und arbeitende Komponist und Dirigent Tom Löwenthal.
Der Sender „Omroep Brabant“ drehte mit Löwenthal einige Einstellungen am Piano und sprach auch mit dem Regisseurspaar Peter van Aar und Dorette Ploegmakers sowie dem Drehbuchautor Gerard Rooyakkers.
Die vier bilden das Korsett für ein außergewöhnliches Musikprojekt, bei dem Tom Löwenthal als Komponist in Erscheinung treten wird.
2020 wollen sie gemeinsam „Vincent´s homeland“ – eine große Oper über Vincent van Gogh und seine Heimat Brabant – in dem früheren Wissenschaftsmuseum und heutigem Konferenz-und Konzertgebäude „Evoluon“ in Eindhoven aufführen.
„Das hier heute ist der Auftakt unserer Planungen“, unterstrich Löwenthal gegenüber dem KB. „Das ist für die Niederlande was Besonderes und hat auch internationale Ausstrahlung“, freut sich der 64-Jährige auf die „große Herausforderung. Das ist, als würde man ein großes Zelt bauen.“
Zunächst hatte man die Idee für ein Theaterstück über Brabant und ein Team zusammengestellt. „Gerald hat dann sofort gesagt, da sollten wir eine Berühmtheit für haben“, erzählt Regisseur Peter van Aar, der schon mit den drei großen „Kreisen“ in dem Gebäude in Gedanken plant und mit der großen Bühne, die bespielt werden kann. „Wir haben aber noch gar keinen Plan über den Cast, wie und wieviele.“
Gerald – das ist Gerald Rooyakkers, der das Drehbuch – das „Liberetto der ganzen Geschichte“ – ausfertigen wird und darüber die große Liebe van Goghs und dessen Bruder und Unterstützer Theo als starke Botschaft thematisieren will.
Außerdem will er in der Oper drei Grundmotive deutlich machen. „Das des ,Outsiders‘, was er war. Deswegen ist er eine Ikone weltweit, aber zu Lebzeiten wäre man um die Ecke gegangen, hätte man ihn angetroffen.“
„Vincent zu begegnen, heißt Mut“, sagt er. Es beeindruckt ihn, wie konsequent van Gogh seine Malerei verfolgte, obwohl dieser in Brabant wegen seines schlechten Rufes irgendwann kein Motiv mehr fand und über Antwerpen und Paris weiter in Frankreich unterwegs war.
„Die Ausdauer, sich und seine Arbeit nicht zu verleugnen“, nennt Rooyakkers als zweites Grundmotiv. „Und Brabant als Rückbezug auf seine Heimat als drittes Motiv.“
Das soll mit elektronischer Musik untermalt werden. Denn kurz nach dem Tod van Goghs kamen die beiden Gebrüder Philips nach Brabant, „Und damit änderte sich Brabant – wie sich die ganze Welt änderte.“
Van Goghs Ort des Bildes „Hirten mit dem Schaf auf der Weide“ war „eine Generation später eine Müllhalde und ist heute ein Golfbezirk, wo man ein Loch bohrt, um aus der damals unfruchtbaren Erde den Grundstoff für Chipkarten zu entnehmen.“ So gesehen zeige uns van Gogh mit seiner Kunst im Nachhinein „die Ironie“ von allem.
Der Konzertort hat auch eine wichtige Bedeutung: Das Ufo-artige „Evoluon“ Eindhovens war in den 60er Jahren ein Geschenk der Firma Philips und wurde in diesem Jahr zum „Reichsdenkmal“ ernannt. „Wir geben 2020 den Bürgern die Halle quasi mit der Oper dann zurück.“
Die „Stichting van Gogh Brabant“ und die Gemeinde Eindhoven unterstützen das Projekt. Jetzt soll es an die Umsetzung gehen, wozu es sicher noch den einen oder anderen Sponsor braucht, um das besondere Vorhaben zu verwirklichen.
Die Beteiligten trommeln dafür schon kräftig – nicht nur über das Fernsehen in Brabant am Mittwochabend, sondern auch am kommenden Freitag über das niederländische Radio „NPO1“, wo das Projekt zwischen 14 und 16 Uhr Thema sein soll. „Und ein Klavier für Tom wollen sie auch noch organisieren“, schmunzelt Peter van Aar.