Ein Stück Kommunikation aufrechterhalten

KB-Herausgeber Rudi Beerden zur aktuellen Situation

Die Corona-Pandemie trifft alle Menschen, Unternehmen und Organisationen auch in Kevelaer und den Ortschaften und ebenso auch unsere Redaktion. Die KB-Reporter, die Woche für Woche bei vielen Veranstaltungen oder Ereignissen im Stadtgebiet unterwegs waren, sind auf einen Schlag „arbeitslos“ geworden, da es nun kaum noch öffentliches Leben gibt. Und somit gibt es auch nur noch wenig, über das wir berichten können.

So waren es in der Ausgabe 10/2020 noch insgesamt 43 Ereignisse, über die wir umfassend berichtet haben; 30 davon wären nicht zustande gekommen, hätte es damals schon die Corona-Einschränkungen geben. Daher wird der Berichtsumfang in den kommenden Wochen erheblich weniger werden. Dennoch werden wir versuchen, Sie mit dem Wichtigsten an Informationen zu versorgen und uns auch überlegen, welche Themen für Sie als treue Leser unserer Heimatzeitung interessant sein könnten, im Print sowie zeitnah auch online.

Die Kommunikation und die Diskussion über das soziale Leben, gerade im lokalen Umfeld, sind wichtig und wir werden mit unseren Mitteln alles dafür tun, um dies aufrechtzuerhalten, gerade wenn das soziale Leben langsam einschläft. Begegnungen und zwischenmenschlicher Austausch finden nun wegen nicht mehr möglicher Veranstaltungen oder eingeschränkter Bewegungsfreiheit nicht mehr statt. Einfach nur so verlieren sich Menschen aus den Augen. Aus diesem Grund sagen wir TROTZDEM:

Wir berichten darüber, was Thema wäre, wenn es Corona nicht gäbe. Wir werden mit Betroffenen aus den unterschiedlichsten Bereichen sprechen, wie Händler, Künstler, Gastronomen und verschiedenen Berufsgruppen in sozialen Einrichtungen – einfach mit all jenen, die auf unterschiedlichste Weise mit vielen Menschen zu tun haben. Wie ergeht es denen, die unter dem Erliegen des sozialen Lebens emotional, wirtschaftlich leiden? Wie stellen sie sich diesem Trend entgegen? Wir, das gesamte KB-Team, halten mit unseren Mitteln und Engagement ein Stück soziales Leben und Kommunikation aufrecht. Das ist unser Auftrag und Selbstverständnis.

Ich möchte Sie daher persönlich darum bitten, bleiben Sie uns weiterhin als Abonnent oder auch als Einzelkäufer treu, denn es wird auch wieder eine Zeit nach Corona geben, in der das gesellschaftliche Leben sich wieder normalisiert und wir wieder eine Vielzahl an Terminen wahrnehmen können und das KB dann wieder im vollen Umfang gefüllt ist mit Kävelse Geschichten und Berichten. In diesen Zeiten, einer absoluten Ausnahmesituation, müssen wir alle solidarisch zueinanderstehen. Ich jedenfalls will alles dafür tun, dass es die Heimatzeitung weiterhin gibt, doch ohne Ihre Hilfe schaffe ich das nicht! Für Ihr Verständnis und Ihre Treue darf ich mich bei Ihnen, auch im Namen des Redaktionsteams, der Reporter und auch der Verwaltungsmitarbeiter im Voraus recht herzlich bedanken. Wenn Sie gerne über ein Thema mit mir oder dem Redaktionsteam sprechen möchten, dann melden Sie sich bitte per E-Mail, Telefon, Whats­App, Telegram oder Facebook. Wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf.

Noch ein Hinweis: Wir haben eine spezielle kostenfreie Serviceseite eingerichtet, auf der sich wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit sowohl Hilfesuchende als auch Hilfeanbietende eintragen können, für z. B. Einkaufsservice, Fahrservice zum Arzt, Gassi-Dienste etc.. Einfach alles das, was im Rahmen der zulässigen Leistungen vom Bürger zum Bürger erlaubt ist. Die Adresse lautet www.kevelaer-aktiv.deIn diesem Zusammenhang bitte wir auch alle Gewerbetreibenden, die nun Lieferdienste anbieten, sich bei uns zu melden, damit wir diese Angebote für alle Kevelaerer übersichtlich bündeln können.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese Krise.