Ehemalige Mitarbeitende erinnern sich
Das Ende des Kevelaerer Blattes: Ehemalige Mitarbetende erinnern sich an ihre Zeit bei der Kevelaerer Heimatzeitung.
Aktuelles aus Redaktion Kevelaerer Blatt
Das Ende des Kevelaerer Blattes: Ehemalige Mitarbetende erinnern sich an ihre Zeit bei der Kevelaerer Heimatzeitung.
Zum Thema „St. Martinszug in Kevelaer“ erreichte uns eine Zuschrift des KB-Lesers Theo Kirchhofs aus Düsseldorf.
In lockerer Serie stellt KB-Autorin Delia Evers Kevelaerer Persönlichkeiten vor. Die Wallfahrtsstadt beheimatet viele engagierte Menschen – früher wie heute. Ob zum Geburtstag, Jubiläum oder anderen Anlässen werden wir auf bewegte Leben blicken. Heute auf das von … Theodor Janßen
Haldern – ein kleines Dorf am Niederrhein, das sich einmal im Jahr in einen Ort der Klangwelten, Begegnungen und kreativen Freiheit verwandelt. Auch 2024 war das Haldern Pop wieder ein Festival voller Seele, Herz und musikalischer Entdeckungen – und das Kevelaerer Blatt war live dabei. Ein Dorf wird Bühne Schon beim Ankommen spürt man: Haldern […]
Liebe Kevelaerer*innen, liebe Leser*innen des Kevelaerer Blattes, große Worte sind meine Sache nicht. So wichtig ist eine einzelne Person nicht.
Liebe Kevelaerer*innen, liebe Leser*innen des Kevelaerer Blattes in der ganzen Republik! Nach fast neun Jahren ist der Moment gekommen: Ich nehme Abschied von meinen Aufgaben als Redaktionsleiter und Chefredakteur des Kevelaerer Blattes und damit auch von Kevelaer.
Mit der Übernahme des KB im April 2016 habe ich mit Unterstützung der Redaktion die Weichen auf Veränderung und Modernisierung gestellt. Neben der optischen Gestaltung der gedruckten Zeitung und neuen frischen Inhalten stand im April 2016 auch das digitale Angebot im Fokus, das zu diesem Zeitpunkt beim KB überhaupt nicht vorhanden war. Mit „KB Digital“ wurde unter www.kevelaerer-blatt.de eine zeitnahe und erweiterte Berichterstattung für unsere Leser aufgebaut.
Die Kevelaerer haben in dieser nicht repräsentativen Wahlumfrage zur Kommunalwahl am 13.9.2020 abgestimmt.
Jetzt verbleibt noch eine Woche, bis das offizielle Wahlergebnis bekannt gegeben wird. Wir in der Redaktion sind sehr gespannt, wie nah dran oder wie weit weg dieses Umfrageergebnis von den tatsächlichen Werten entfernt sein wird.
Wir möchten alle Wahlberechtigte auffordern: „Bitte nehmen Sie an dieser Wahl teil und üben Sie damit Ihr demokratisches Grundrecht aus. Viele Menschen in der Welt beneiden uns um dieses Recht“.
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wir möchten mit dieser anonymen, nicht repräsentativen Umfrage das Stimmungsbild in der Kevelaerer Bevölkerung zur Kommunalwahl 2020 abfragen.
Die Politiker in Kevelaer haben mit ihrem Wahlkampf begonnen und präsentieren ihre Themen und Versprechen. Bis zur “echten” Wahl am 13.9.2020 werden wir diese Umfrage noch mehrmals wiederholen.
Das Ergebnis dieser Abstimmung wird am 12.7.2020 nach 18:00 Uhr veröffentlicht.
Hinweis:
Es sollten nur diejenigen abstimmen, die in Kevelaer wahlberechtigt und mindestens 16 Jahre alt sind (Stichtag: 13.9.2020).[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_separator][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]
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Weiter scrollen, um für die Parteien abzustimmen.
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Heute möchten wir Ihnen die wohl flauschigste, jüngste und kleinste Mitarbeiterin des Kevelaerer Blattes vorstellen: Lilly. Die 1-jährige Hündin unterstützt seit Oktober vergangenen Jahres das Redaktionsteam. Spezialisiert hat sie sich auf das Vernichten von Leckerchen, das „Um-den-Finger-Wickeln“ der Kollegen und das Erschnüffeln von Pizzabrötchen. Dass Lilly noch schneller als manch anderer Hund wittert, wenn im Büro Essensgeruch in der Luft liegt, mag auch damit zusammenhängen, dass es für sie bis vor einigen Monaten keine Selbstverständlichkeit war, regelmäßig etwas zu bekommen. Die schwarze Hündin lebte bis September 2019 auf den Straßen Griechenlands – in einem kleinen Dorf auf dem Festland.
Abgemagert, mit zerzaustem Fell und völlig scheu lief der damals namenlose Welpe auf den Straßen des Dorfes umher – auf der Suche nach Fressen oder einem Plätzchen im Schatten. Laut Angaben der Dorfbewohner wurde sie im Sommer 2019 mit einem Geschwistertier dort ausgesetzt. Nur Lilly überlebte. Trinken fand die damals wenige Monate alte Hündin oft vor dem Supermarkt, Fressen bekam sie vor allem von einem der Cafébesitzer. Das jedoch abends in der Dunkelheit – um von denjenigen, die mit Hunden auch in der heutigen Zeit so gar nichts anfangen können, keine bösen Blicke zu ernten. Spätestens bei Wintereinbruch hätte das Leben auf der Straße für die abgemagerte Hündin unter Umständen tödlich geendet.
Von Griechenland nach Euskirchen
Während des dreiwöchigen Familienurlaubs stand dann also schnell fest: Auf der Straße bleiben kann sie nicht. Nach einiger Organisation, Telefonaten und Whatsapp-Nachrichten war gesichert, dass sie von einer Tierschutzorganisation aus der Nachbarstadt abgeholt und vorerst im Tierheim untergebracht werden würde. Schon vor der Abholung war dann allerdings auch klar, dass sie nach Deutschland – nach Kevelaer – kommen sollte. Das hilflose, magere Wesen im griechischen Tierheim zurücklassen, das sollte nicht die Lösung sein. Drei Wochen später, am 6. Oktober 2019, kam Lilly dann mit einem Transport in Euskirchen an. Erschöpft von der weiten Reise, schlief sie auf der Fahrt nach Kevelaer friedlich in ihrer Transportbox.

Lilly an ihrem Arbeitsplatz in der Redaktion. Foto: eg
Seitdem blüht Lilly auf und hat beim Kevelaerer Blatt dann auch sofort Arbeit gefunden: Kuschelbeauftragte… oder so ähnlich. Herzlich aufgenommen wurde sie in der Redaktion jedenfalls sofort. Fast jeden Tag liegt sie unter Frauchens Schreibtisch und wartet geduldig, bis der anstrengende Arbeitstag geschafft ist. Die Bezahlung erfolgt in Leckerchen. Verschiedene Termine hat Lilly bisher auch schon wahrgenommen: Die Folgen des Vandalismus im Restaurant Herr Lehmann hat sie mit unter die Lupe genommen, Telefonaten mit dem Bürgermeister lauschte sie entspannt und bei den Team-Meetings in der Redaktion darf sie natürlich auch nicht fehlen.
In große Menschenmengen traut sie sich bisher noch nicht – das Vertrauen zu den Zweibeinern muss sie erst noch lernen. Denn nicht nur Züge, Pferde und Motorräder können einem Angst machen, wenn man all das noch nicht kennt. Neben dem Alltag in der Redaktion lebt Lilly ein ganz normales Hundeleben: Schlafen, essen, die Welt erkunden. Und da gibt es für die kleine Griechin noch eine ganze Menge zu entdecken.