Wenn etwas daneben geht, haben wir ein Problem

Diskussionsabend zum Thema „Tihange – abwarten oder abschalten?“

Das Podium mit Mitgliedern der Kreis- und Ortsverbände ihrer Parteien. Foto: MaWi

Ist das Thema Kernkraft im Allgemeinen spätestens seit dem Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung im Nachgang der Katastrophe von Fukushima 2011 medial kein wirklich großer Aufreger mehr, stellt sich die Wahrnehmung für Bewohner der Grenzregion zu Belgien vollkommen anders dar.
So hatten SPD und Bündnis 90/Die Grünen am Abend des 30. Mai zu einer über ihre Kreisebenen gemeinsam organisierten Veranstaltung ins Konzert- und Bühnenhaus eingeladen, die den programmatischen Titel: „Tihange – abwarten oder abschalten?“ trug. Unter Moderation des Kevelaerer Bürgermeisters Dr. Dominik Pichler (SPD) referierten und diskutierten die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) und Oliver Krischer (B90/Grüne), seines Zeichens nicht nur stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion seiner Partei, sondern auch Mitglied thematisch einschlägiger Ausschüsse und Arbeitskreise. Das Podium war also mit zwei bestens in der Materie stehenden Diskutanten besetzt, die nach Begrüßung und Anmoderation Pichlers zunächst aus ihrer jeweiligen Perspektive Fakten und Einschätzungen zum Thema des Abends vortrugen.


Ist das Thema Kernkraft im Allgemeinen spätestens seit dem Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung im Nachgang der Katastrophe von Fukushima 2011 medial kein wirklich großer Aufreger mehr, stellt sich die Wahrnehmung für Bewohner der Grenzregion zu Belgien vollkommen anders dar.
So hatten SPD und Bündnis 90/Die Grünen am Abend des 30. Mai zu einer über ihre Kreisebenen gemeinsam organisierten Veranstaltung ins Konzert- und Bühnenhaus eingeladen, die den programmatischen Titel: „Tihange – abwarten oder abschalten?“ trug. Unter Moderation des Kevelaerer Bürgermeisters Dr. Dominik Pichler (SPD) referierten und diskutierten die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) und Oliver Krischer (B90/Grüne), seines Zeichens nicht nur stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion seiner Partei, sondern auch Mitglied thematisch einschlägiger Ausschüsse und Arbeitskreise. Das Podium war also mit zwei bestens in der Materie stehenden Diskutanten besetzt, die nach Begrüßung und Anmoderation Pichlers zunächst aus ihrer jeweiligen Perspektive Fakten und Einschätzungen zum Thema des Abends vortrugen.
Die Faktenbasis
Dr. Barbara Hendricks eröffnete und verschaffte mit ihrem detailreichen und von emotionalem Dekor weitgehend freien Vortrag die nötige Faktenbasis für eine anschließende Diskussion. Grundproblem und Auslöser der Ängste um den Druckwasserreaktor Tihange-2 (und den baugleichen Reaktor Doel-3) sind Haarrisse in dem aus Stahl bestehenden Behälter, welcher den radioaktiven Reaktorkern beherbergt. Zwei Dinge sind es, di…
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