Beiträge

Runder Tisch für Flüchtlinge

Fahrradwerkstatt sucht gut erhaltene Räder

Die Fahrradwerkstatt des Runden Tischs für Flüchtlinge sucht aktuell insbesondere gut erhaltene Kinder- und Damenräder.

Geflüchtete aus der Ukraine

Stadt sucht Wohnraum zur längerfristigen Unterbringung

Zur Sitauation der Flüchtlinge aus der Ukraine äußerte sich Fachbereichsleiter Ludger Holla in der Ratssitzung am Donnerstagabend auf Nachfrage von Jan Itrich (FDP).

Arbeitsgruppe in der Klever Kreisverwaltung hat Arbeit aufgenommen. Vorerst samstags kein Probealarm mehr.

Kreis bereitet Aufnahme von Flüchtenden vor

Auch der Kreis Kleve bereitet sich auf die mögliche Ankunft von Geflüchteten aus der Ukraine vor. „Wir können noch nicht absehen, wann und wie viele Menschen in den Kreis Kleve kommen werden“, sagt Landrätin Silke Gorißen.

Kurse sollen Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern

Caritas macht Geflüchtete fit im Umgang mit PC‘s

Der geübte Umgang mit einem Computer ist in vielen Bereichen eine wichtige Voraussetzung, um im Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Es gibt inzwischen zahlreiche Möglichkeiten und Angebote, um den Umgang mit dem Computer zu erlernen.

Caritasverband Geldern-Kevelaer sucht Ehrenamtliche für Angebote der Flüchtlingshilfe

Auch in der Krise für andere Menschen da sein

Ehrenamtliche Helfer*innen unterstützen durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Tätigkeiten die Angebote der Flüchtlingshilfe beim Caritasverband Geldern-Kevelaer.

Die Aktion pro Humanität aus Kevelaer packte mehr als 600 Weihnachtstüten

Sterne für Lesbos

Gemeinsam mit der Flüchtlingsselbsthilfe-Organisation „Stand by me Lesvos“ hat eine kleine Delegation der „Aktion pro Humanität“ (APH) kurz vor Weihnachten mehr als 600 Tüten gepackt – für die Kinder und Jugendlichen, die im Camp Kara Tepe leben

Spenden-Foodtruck fährt von Kevelaer nach Griechenland

Lebensmittel gesammelt für Moria

Die Pfarrgemeinde St. Marien, die Caritas St. Marien, der „Runde Tisch Flüchtlinge“ und die „Aktion Pro Humanität“ haben gemeinsam einen Foodtruck, einen LKW gefüllt mit Grundnahrungsmitteln, auf den Weg in das griechische Flüchtlingslager Moria geschickt.

Eine junge Mutter flüchtete vor sechs Jahren aus ihrer Heimat. Nun möchte sie ihren behinderten Sohn nach Kevelaer holen.

Seit fünf Jahren vom Sohn getrennt

Nur knapp zwei Jahre verbrachte Fatima* mit ihrem Sohn, bevor sie vor fünf Jahren aus ihrer Heimat in Ostafrika nach Deutschland flüchtete. Sieben Jahre ist ihr Sohn heute alt, lebt bei seiner Oma in der Heimat, die sich um den schwerbehinderten Jungen kümmert. Die junge Mutter möchte ihren Sohn nun nach Kevelaer holen.

„Aktion pro Humanität“ sammelt Spenden für Zelte

Gerade haben sich mit Decken, Isomatten und Schlafsäcken vollgepackte Lkw von Kevelaer aus auf den Weg in die Flüchtlingslager am Mittelmeer und Syrien gemacht – dank der Hilfs- und Spendenbereit der Niederrheiner konnte die „Aktion pro Humanität“ (APH) aus Kevelaer ein bisschen Wärme in die Flüchtlingslager bringen. Auch Nahrungsmittel- und Medikamentenhilfe konnte geleistet werden. Nahezu täglich steht die Kevelaerer Medizinerin und APH-Vorsitzende mit Menschen aus den Flüchtlingslagern in Griechenland, Syrien und im Libanon in Kontakt – und auch in Benin und dem Niger hoffen die Menschen auf Hilfe, Unterstützung, eine warme Mahlzeit und ein Dach über dem Kopf. Sie haben Hoffnung auf eine einfache Behausung, ein schützendes Zelt, eine simple Hütte. Und so bittet die Aktion pro Humanität gerade in diesen adventlichen Tagen erneut um Unterstützung. „Immer geht es darum, die erbärmlichsten Lebensbedingungen etwas abzumildern, damit Menschen die Hoffnung nicht ganz verlieren“, erklärt Kleuren-Schryvers.

Und dann rüttelt wieder so ein aktueller Hilferuf aus dem Flüchtlingslager Diavata, nahe Thessaloniki, auf. Mehr als 2200 Menschen leben allein in diesem Camp in einfachen, oft zerfledderten Zelten, ohne Heizung. „Wir müssen defekte Zelte im Flüchtlingslager Diavata ersetzen, damit die Menschen dort in den nächsten Wochen wenigstens nicht in zugigen und nassen Zelten hausen müssen“, so der dringende Appell von Kleuren-Schryvers. Sechs große Zelte mit Boden für je zehn bis zwölf Personen sollen angeschafft und dann direkt ins Camp gebracht werden.

Wie fühlen sich die Menschen in den Flüchtlingscamps?

Helfen – das ist zum einen die direkte Hilfe, die Verbesserung der zum Teil erbärmlichen Lebensbedingungen der Menschen, die auf der Flucht alles hinter sich gelassen haben. Helfen heißt aber auch Perspektive schenken, Hoffnung geben. „Ich frage mich gerade in diesen vorweihnachtlichen Tagen immer wieder: Wie denken und fühlen die Menschen in den Flüchtlingscamps, die große Hoffnungen auf ihre Ankunft bei uns in Europa gesetzt hatten, nachdem sie mehrheitlich auf die eine oder andere Art durch die Hölle gegangen sind, bevor sie das vermeintlich ‘gelobte Land’ erreichten?”, so Kleuren-Schryvers.

More than a shelter („Mehr als nur ein Dach über dem Kopf“) – so lautet, sagt die Medizinerin, der Werbespruch für ein neues, ganz besonders konzeptioniertes Flüchtlingszelt, das man im Internet kaufen kann. Da stelle sich die Frage, „ob wir nicht wirklich mehr als ein (Zelt-)Dach für die tausenden von geflüchteten Menschen zu bieten haben in und als Europa?“

„Wir bitten die Menschen am Niederrhein um ihre fortgesetzte Hilfe für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in ihren Heimatländern, insbesondere in Benin und im Niger. Damit sie in ihrer Heimat bleiben können. Das bleibt unsere oberste Priorität“, erklärt die APH-Vorsitzende.

Spendenkonto

APH hat Spendenkonten eingerichtet, unter anderem bei der Volksbank an der Niers: DE39 3206 1384 4330 1300 11. Dieses Konto kann für Spenden aus der Bevölkerung genutzt werden.

Hilfe vom Niederrhein kommt auf Lesbos an

Vor wenigen Tagen noch stapelten sich Kisten und Kartons mit gespendeten Hilfsgütern für Lesbos im Klarissenkloster in Kevelaer – am Wochenende ist die Hilfe vom Niederrhein vor Ort angekommen. Die „Aktion pro Humanität“ hatte zur Hilfsaktion aufgerufen. Die Niederrheiner spendeten Decken und Kleidung, Desinfektionsmittel, Zelte und vieles mehr. Das Kölner Ärzteehepaar Bita und Khalil Kermani (Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V.) hat die Hilfe schließlich gebündelt. In Nettetal wurden die Hilfsgüter auf einen Lkw umgeladen. Der Transport nach Lesbos wurde von der Hilfsorganisation Human Plus E.V. übernommen.

Dr. Rüdiger Kerner. Foto: APH

Am Ankunftstag wurde in Lesbos alles entladen und auch die Verteilung an die Menschen im neuen Camp hat begonnen. Dank der Hilfsbereitschaft der Menschen vom Niederrhein konnte die Aktion pro Humanität um die Kevelaerer Medizinerin Dr. Elke Kleuren-Schryvers und Dr. Rüdiger Kerner, Chefarzt im Kevelaerer Marien-Hospital, nun auch Medikamente im Wert von 5.000 Euro zusammenpacken. Aktiv beteiligt hatten sich auch Schüler der Gaesdonck mit einer „Marmeladen-Aktion”.

Noch am Ende dieser Woche werden sich Bita und Khalil Kermani auf den Weg nach Griechenland machen und in zwei Camps nahe Thessaloniki ihren ehrenamtlichen Dienst zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen aller Nationen aufnehmen. Dorthin werden inzwischen immer mehr Flüchtlinge von den Inseln „verteilt“. Auch die Flüchtlinge, die an der serbischen Grenze zurückgewiesen wurden landen dort. Mit den Medikamenten vom Niederrhein wird zudem ein Ambulanzfahrzeug nach Griechenland geschickt, das als mobile Praxis zum Einsatz kommen soll.

Foto: APH