Kevelaerer Blatt
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu Mail
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Home
  • Geschenke
  • Orte
    • Kevelaer
    • Winnekendonk
    • Wetten
    • Twisteden
    • Kervenheim
    • Achterhoek
    • Kervendonk
  • Termine
  • Themen
    • Politik
    • Kultur
    • Wirtschaft
    • Kirche
    • Sport
    • Leben
    • Lesermeinung
  • KBplus
  • E-Paper lesen
  • Mediathek
    • YouTube Channel
    • Fotogalerien
  • mehr …
    • Kävels Platt
    • Kevelaer Fans
    • CiTY Touren
      • Service Einrichtungen in Kevelaer
      • Stadtführung Wetten
      • Stadtführung Winnekendonk
      • Stadtführung Twisteden & KleinKevelaer
      • Stadtführung Kevelaer
  • Über uns
    • Kontakt
    • Geschichte
    • Verkaufsstellen
    • Team
    • Impressum
  • Abo
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Für Frieden – gegen Hass und Gewalt

20. November 2019/in Kevelaer, Premium/von Alexander Florie-Albrecht

Die Basilika bildete den Ausgangspunkt des Gedenkens, zu dem sich die Schützenvereine und Verbände Kevelaers versammelt hatten. Den ersten Akzent setzte der Kevelaerer Wallfahrtsrektor Gregor Kauling. Er schlug in seiner Predigt den Bogen vom „Tohuwabohu“ des eigenen Schreibtisches zum „Tohuwabohu“ in den ersten Bibelzeilen beim Erschaffen der Welt und der Rolle Gottes als ordnendes, lenkendes Prinzip im Chaos und als „Klammer der Hoffnung.“

Zwischen dem „Tohuwabohu“ und dem „Komm Herr Jesu“ spiele sich das Leben ab, sagte Kauling. „Wenn es diese Klammer nicht gäbe, würden wir vieles im Leben des Menschen auf dieser Erde schlechter ertragen.“ Denn ob nun Tsunamis, Hurrikans, Erdbeben, Krieg und Gewalt oder Hungersnöte – man sehe diese Katastrophen „Tag für Tag vor unserer Tür. Erschrecken tut es immer noch.“ Es sei gut, „dass zur Kultur des Menschen das Erinnern und Gedenken“ gehöre.

Damit wir „einen kleinen Bruchteil der Zeit darüber klar werden, worauf es ankommt“, erzählte er die Begebenheit eines amerikanischen Todeskandidaten, der vor seiner Hinrichtung eine Hostie erbittet, um noch einmal den Herrn zu empfangen.

Der Weg zum Ehrenmal

Im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst machte sich ein beeindruckender Tross aus mehreren Hundert Menschen zu würdevoller Musik der begleitenden Orchester durch die Hauptstraße auf den Weg zu dem Ehrenmal im Marienpark. Dort hielt der diesjährige Festkettenträger Hans-Gerd Rütten die Gedenkrede. „Wir stehen hier und heute zum Gedenken an die Gefallenen und die Opfer der beiden Weltkriege“, sagte Rütten. „Aber wir sind hier auch zum Gedenken an alle, die immer noch sterben müssen an den Kriegsschauplätzen dieser Welt.“

Der Tross zog über die Hauptstraße zum Ehrenmahl im Marienpark.

Dass es „leider immer noch Egoisten, Kriegstreiber und Fanatiker“ auf der Welt gebe, die „unter dem Mantel von Religion und Macht Menschen töten und vertreiben, sollte uns zu denken geben und uns wachrütteln.“ Das Gut Leben „sollte und darf keiner durch Geldgier, Machtgier, Egoismus nehmen.“ Aber solange es primitive Menschen an Machtpositionen gebe, „wird diese Welt nicht zur Ruhe kommen“, sagte Rütten. „Dazu ist es vielen ein Bestreben, mit Waffen viel Geld zu verdienen und es gibt genug Länder, die auch diese gegen die Schwachen dieser Welt einsetzen.“

Den Egoismus zurückstellen

Rütten unterstrich das Recht der Menschen, ihr Leben selbstbestimmt führen zu dürfen. „Es sollte unser aller Bestreben sein, uns für Frieden auf dieser Welt einzusetzen. Dazu muss sich aber auch unsere Gesellschaft ändern. Wir alle sollten unseren Egoismus zurückstellen.“ Jeder solle sich auch mal um den anderen kümmern „und nicht wegsehen, wenn jemand Hilfe braucht“. Rütten richtete einen Appell an alle Politiker dieser Welt. „Wir alle haben nur diesen einen Planeten zum Leben. Das sollte auch mit verschiedenen Glauben möglich sein.“

Es gebe viele Politiker, „die unter dem Mantel der Immunität sich primitiv äußern und Hetzparolen rausschreien“, machte der Festkettenträger deutlich: „Ich kann hier nur sagen, dass wir den Rechten keinen Fuß breit weichen dürfen.“ Man dürfe sich aber auch „nicht unsere Kultur und unseren Glauben wegnehmen lassen.“ Wer hier leben wolle, „muss sich auch anpassen. Es kann nicht sein, dass wir uns in unserem Land nicht mehr wohlfühlen, dass wir uns alles wegnehmen lassen, damit sich keiner beleidigt fühlt. Wir sollten die Hand reichen, aber nicht unsere Herkunft aufgeben.“ Denn „trotz unserer Vergangenheit haben wir auch ein Recht auf unsere Kultur“, sagte Rütten. „Wir sind Deutsche – und ich denke, wir dürfen es auch sein.“

Der Kranz wurde später niedergelegt.

Seit 1945 seien Hunderte von Kriegen überall auf der Welt geführt worden und Millionen von Menschen „Opfer von Krieg, Verfolgung, Vertreibung und fanatischem Terror“, mahnte Rütten. „Und nach wie vor ist Gewalt weltweit verbreitet, um andere, einzelne Menschengruppen oder Staaten zu unterdrücken und im Namen von Nationen, Volk, Rasse, Religion oder Ideologien den eigenen Willen aufzuzwingen.“

Die Stimme erheben

Der Volkstrauertag sei „ein Tag zur Erinnerung und der Besinnung – der Erinnerung an Krieg, Gewalt und des Gedenkens an die Toten. Wir verneigen uns in Trauer vor ihnen und bleiben ihnen verbunden, in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit“, sagte der Seb-Vorsitzende. „Unser Wissen um die Geschichte, die Information über unheilvolles Geschehen verpflichtet uns, die Stimme zu erheben“ gegen die „Verletzung der Menschenrechte und des Völkerrechts, egal in welchem Winkel dieser Erde es stattfindet.“ Er schloss mit dem John F. Kennedy-Zitat: „Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“   

Im Anschluss legten Dominik Lemken und Peter Tenhaef für die Geselligen Vereine und Bürgermeister Dominik Pichler und sein Stellvertreter Mario Maaßen an dem Ehrenmal einen Kranz nieder, hielten dort für einen Moment kurz inne. Danach zog der Tross zurück in den Stadtkern.

Schlagworte: Gedenktag, Kirche, Krieg, Leben, Verein
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://www.kevelaerer-blatt.de/wp-content/uploads/2021/02/WWW_IMG_0646.jpg 567 850 Alexander Florie-Albrecht https://www.kevelaerer-blatt.de/wp-content/uploads/2020/12/Logo-KB-1-1.png Alexander Florie-Albrecht2019-11-20 00:00:002021-03-08 11:10:02Für Frieden – gegen Hass und Gewalt
Das könnte Dich auch interessieren
Sie zogen Bilanz: Bianka Bruckmann (v.l.n.r., Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V), Rita Fergen (Caritasverband Kleve e.V.), Carmen Pelmter (Caritasverband für die Region Krefeld e.V.), die beiden Stromspar-Check-Mitarbeiter Udo Warstat und Markus Jakobs sowie Gerrit Hermans (Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V.) und Tim Hofmeyer (Stromspar-Helfer). Foto: Caritas Kleve Stromspar-Check der Caritas zieht Bilanz
Grafik: VHS Goch Veranstaltungen der Volkshochschule
Unfassbar aktiv für Kevelaer
3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions (Grafik: Public Domain) Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve sinkt auf 85,8
3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions (Grafik: Public Domain) Covid-19 im Kreis Kleve: 7-Tage-Inzidenz liegt bei 2,6
Mit Eleganz
Neben traditionellen Krippen werden viele verschiedene weihnachtliche Artikel auf dem „Kevelaerer Krippenmarkt“ angeboten. Foto: Dirk Verweyen „Kevelaerer Krippenmarkt“: Mehr als ein Markt
Das Schumacher-Stübchen strahlt wieder. Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer WiDos Stübchen ist wieder schön

Individualsuche

Search Search

Das Neuste

  • Grünes Licht für starke Ideen aus Kevelaer 3. Juli 2026
  • Zwei Wochen bis PAROOKAVILLE 2026: Neue Bühnen, Shows und Momente in der City of Dreams 2. Juli 2026
  • Kevelaer tritt kräftig in die Pedale 1. Juli 2026
  • Weltweit bekannt, jetzt in Kevelaer: Führungen durch die Ausstellung des Bananensprayers 30. Juni 2026
  • Kevelaer im Licht retten — Haushaltssicherung darf Innenstadt nicht auslöschen 30. Juni 2026

Werbung

Zurück Zurück Zurück Weiter Weiter Weiter

Jetzt unterstützen!

Mit einer “KBplus-Mitgliedschaft” Premiumvorteile sichern und deine Heimatzeitung unterstützen.

Mehr Infos, hier klicken!

Der Busmann

  • Kronenberg26. Oktober 2025 - 12.00
  • Begriffe19. Oktober 2025 - 12.00
  • Reif12. Oktober 2025 - 12.00
  • Seid einig!5. Oktober 2025 - 12.00
  • Übergang28. September 2025 - 12.00

Hier wird “geblächt”

Bei unseren Servicepartnern können Sie das Kevelaerer Blatt druckfrisch erwerben:

    Verkaufsstellen

Kontakt

Leserservice
Telefon: 02832 – 4089 – 795
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: leserservice@kevelaerer-blatt.de

Redaktion
Telefon: 02832 – 4089 – 793
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: redaktion@kevelaerer-blatt.de

Anzeigen
Telefon: 02832 – 4089 – 987
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: anzeigen@kevelaerer-blatt.de

Buchhaltung
Telefon: 02832 – 4089 – 795
Telefax: 02832 – 4089 – 792
E-Mail: buchhaltung@kevelaerer-blatt.de

Schnellsuche

Ausbildung Beruf Blaulicht Corona Corona-Virus Corona Virus Covid-19 Der Busman Diebstahl Einbruch Familie Freizeit Fußball Gesundheit Karneval Kevelaer - deine Menschen Kinder Kirche Konzert KSV Kultur Kunst Leben Musik Pandemie Politik Polizei Porträt Schule Schützen Serie Spende Sport Sport; Fußball; Kreisliga A Stadt Theater Umwelt Unfall Verbrechen Verein Verkehr Volleyball Wallfahrt Weihnachten Wirtschaft

Über Uns

Kevelaerer Blatt – Heimatzeitung seit 1879 für Kevelaer, Winnekendonk, Wetten, Twisteden, Kervenheim, Kervendonk und Kleinkevelaer.

Kontakt: redaktion@kevelaerer-blatt.de
© Copyright - Kevelaerer Blatt
  • Impressum
  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
Link to: Keine Weihnachtsgala mit Karl Timmermann Link to: Keine Weihnachtsgala mit Karl Timmermann Keine Weihnachtsgala mit Karl Timmermann Link to: Nachwuchskräfte haben Prüfungen bestanden Link to: Nachwuchskräfte haben Prüfungen bestanden Nachwuchskräfte haben Prüfungen bestanden
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen