Winnekendonker A-Jugend blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück

In der Wintervorbereitung stehen Testspiele gegen den KFC Uerdingen (U19), Juliana’31 (NL) und eine Auswahl der JVA Pont an

Die A-Jugend des SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V. nach dem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten SF Broekhuysen.

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da spielte man in Winnekendonk in der A-Jugend noch in der Kreisklasse Kleve/Geldern um den Aufstieg und wurde am Ende der Saison 2016/2017 Meister.

Ein gutes halbes Jahr später überzeugt der Neuling auch in der Leistungsklasse Kleve/Geldern und führt zur Winterpause die Tabelle der Leistungsklasse Kleve/Geldern an. Dicht verfolgt vom Kevelaerer SV und den SF Broekhuysen. Aus insgesamt sieben Spielen konnte man sechs Spiel für sich entscheiden und verlor einmal unglücklich in Materborn. Für einen Aufsteiger also eine mehr als makellose Bilanz, findet auch Johannes Rankers Trainer der A-Jugend des SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V: „Wir sind natürlich als Tabellenführer mehr als zufrieden.

Johannes Rankers Trainer der A-Jugend des SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V. freut sich auf die Rückrunde.

Nachdem wir bis zu den Herbstferien so fulminant in die Saison gestartet sind, mit vier deutlichen Siegen, haben wir intern beschlossen, den Platz an der Sonne nicht abgeben zu wollen. Die sehr sehr unglückliche Niederlage gegen Materborn hat uns nicht aus der Bahn geworfen. Es wird bis zum Schluss spannend. Wir freuen uns auf die großen Herausforderungen in der Rückrunde.“

Im FvN-Pokal konnte die Truppe der Viktoria bis ins Halbfinale einziehen. Im Halbfinale stand der 1. FC Kleve vor der Brust, der extra zum Ausweichplatz nach Twistedenen auf Kunstrasen angereist war. In einem sehr hektischen aber auch packenden Duell rettete sich die A-Jugend der Viktoria bis in die Verlängerung durch ein Tor in der 96. Minute zum 3:3 Zwischenstand, ehe man in der Verlängerung den Klevern nicht mehr länger Parole bieten konnte und mit 3:5 verlor. Trotz der Niederlage war in den ersten 90 Minuten nicht zuerkennen, dass der 1. FC Kleve eigentlich Niederrheinliga spielt. So fand ein absoluter Pokalkracher auf Augenhöhe statt.

Das sieht auch Felix Naber so, Trainerkollege von Johannes Rankers beim SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V.: „Schaut man sich das Spiel die ersten 90 Minuten an, könnte man meinen, es wäre ein Spiel um die Meisterschaft in der Leistungsklasse Kleve/Geldern gewesen. Ich finde, man hat heute erst in der Verlängerung gemerkt, dass der 1. FC Kleve in der Niederrheinliga vertreten ist. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, dass wir den Gegner in den ersten 90 Minuten zur Verzweiflung getrieben haben und mit unserem Tor in der 96. Minute noch einmal unterstrichen haben, dass wir nicht irgendwer sind.“

Felix Naber Trainer der A-Jugend des SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V. hat die Meisterschaft fest im Blick.

Wetterbedingt musste im Jahr 2017 die Winterpause ehr eingeläutet werden als erwartet. Der Schnee und der viele Regen machte die Sportplätze der Stadt Kevelaer und Umgebung unbespielbar. So musste das Derby der A-Jugend zwischen dem SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V. und dem Kevelaerer SV 1890/1920 kurzer Hand abgesagt werden. Ebenfalls fiel das Spiel gegen Pfalzdorf wetterbedingt aus und die junge Truppe der Viktoria musste ehr als geplant in die Winterpause gehen.

Die Wintervorbereitung der Viktoria fängt wie bei allen Vereinen im Kreis Kleve im Jahr 2018 sehr früh an. Die A-Jugend ist bereits in ihre Wintervorbereitung mit der ersten Trainingseinheit gestartet, um sich standesgemäß auf die Rückrunde und die anstehenden Aufgaben vorzubereiten.

Unter anderem testet die A-Jugend am 14. Januar gegen den KFC Uerdingen (U19) in Krefeld. Aber auch bei den Nachbarn in den Niederlanden findet ein Testspiel bei Juliana’31 statt. Zum Ende der Vorbereitung auf die Rückrunde testet die A-Jugend dann noch einmal in der JVA Pont gegen eine Auswahl von Inhaftierten. „Wir haben mit Absicht solche besonderen Gegner ausgewählt, um den Jungs auch mal etwas besonders Spannendes in der Wintervorbereitung zu bieten, damit die Motivation und die Vorfreude auf die Rückrunde noch größer ausfällt als sonst“, so Naber.