Kreiskomitee der Katholiken diskutiert neue Modelle der Gemeindeleitung

Vollversammlung tagt am 9. Oktober im Kevelaerer Priesterhaus

Patrick de Vries (links) und Edmund Raadts freuen sich auf die Gespräche bei der Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Kleve. Foto: Bischöfliche Pressestelle

Die Kirche der Zukunft mitgestalten, ist das Ziel wohl aller Mitglieder, die im Kreiskomitee der Katholiken im Kreisdekanat Kleve organisiert sind. Dazu gehören unter anderem Vertreter der Pfarreien und katholischer Verbände im Kreis Kleve.

Bei ihrer Vollversammlung am Mittwoch, 9. Oktober, ab 19.30 Uhr im Priesterhaus Kevelaer beschäftigen sie sich mit dem Schwerpunktthema „Gemeinden ohne Priester – Modelle der Gemeindeleitung in den nächsten Jahren“.

„Das Thema ist aktuell, bei vielen Treffen kommt es zur Sprache“, versichert Edmund Raadts, Vorsitzender des Kreiskomitees. Das hat auch der neue Geschäftsführer des Kreisdekanats, Patrick de Vries, bereits festgestellt. Daher freut er sich über die Zusage der beiden Referentinnen Kerstin Stegemann und Lisa Rotert.

Kerstin Stegemann ist die neue Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster. Sie wolle, hatte sie vor ihrer Wahl gesagt, „Strukturen in der Kirche mitgestalten, Räume für Laien in der Kirche eröffnen und zu einem gleichberechtigten Miteinander von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, Priestern und Laien beitragen“.

Lisa Rotert ist die neue Geschäftsführerin des Diözesankomitees und freut sich nach eigenen Worten auf die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen aus den Verbänden und Gremien.

Beiden Referentinnen liege es zudem am Herzen, auch mit den Ehrenamtlichen im Kreis Kleve ins Gespräch zu kommen, betonen Raadts und de Vries. „Das Kreiskomitee ist ein ideales Forum der Begegnung und des Austausches zwischen Verbänden und Räten und den jeweiligen Gruppen untereinander“, wirbt Raadts um zahlreiche Teilnahme.