Das Fest der Feste

Ostern der Orthodoxen Kirche

Die Gottesdienste der Heiligen und Hohen Woche bis zur Osternacht der Orthodoxen Kirche wurden in der orthodoxen Johannes-Kapelle in rumänischer, slawischer und deutscher Sprache gefeiert.

Vater Siluan von der Rumänischen Orthodoxen Kirche und Vater Stefan von der Bulgarischen Orthodoxen Kirche beteten in den Sprachen ihrer Gläubigen. Auch für die vielen deutsch sprechenden Gläubigen wurde in deutscher Sprache aus den Apostelbriefen gelesen und das Evangelium verkündet.

Der vierstündige Gottesdienst der Osternacht wurde vom Protopsalt und den Sängerinnen der Rumänischen Gemeinde getragen.

Nach den Gebeten und Gesängen der Messiaserwartung aus dem Alten Testament vor Mitternacht wurde gegen Mitternacht das „Licht vom abendlosen Licht“ vom Altar aus an die über 100 orthodoxen Gläubigen verteilt. Unter Gesang zog die Gemeinde in Prozession um die Gnadenkapelle.

Vor der Kirchentüre der Johanneskapelle wurde das Matthäus-Evangelium von den Frauen am leeren Grabe verkündet, bevor unter freudigen Rufen und Gesängen der Gruß der Auferstehung „Christus ist auferstanden!

Er ist wahrhaft auferstanden!“ in vielen Sprachen von Priestern und Gläubigen gerufen wurde.
Dieser Osterjubel prägte in vielen Gesängen den ersten Teil des Auferstehungsgottesdienstes. Das traditionelle Evangelium dieses Festes ist vom Evangelisten Johannes: „Im Anfang war das Wort.“ Um 3.30 Uhr wurde die Göttliche Kommunion zelebriert und gegen 4 Uhr endete die Feier des „Festes der Feste“,