Mit Halali, Horrido und Halt am Wildschweingehege

Die Jagdhornbläser im Reiterverein St. Georg Kevelaer feierten ihr 20-jähriges Bestehen

Der Reiterverein St. Georg Kevelaer ist nicht nur sportlich unterwegs, sondern auch seit 20 Jahren mit Jagdhörnern. Zurzeit zählt diese Gruppe zwölf aktive Mitglieder. Foto: privat

Der Reiterverein St. Georg Kevelaer ist nicht nur sportlich unterwegs, sondern seit 1999 auch stets musikalisch mit Jagdhörnern. Zu Beginn unter der Leitung von Theo Helmus und später mit Gastdirigent Elmar Lehnen, zählt diese Gruppe derzeit zwölf aktive Mitglieder mit Fürst Pless Hörnern und Parforcehorn. Die Bläser treten zu Veranstaltungen des Reitervereins auf, sind aber auch für andere Anlässe buchbar.

Das 20-jährige Bestehen wurde nung bei Traumwetter mit Horrido und Halali gefeiert. Nach einer musikalischen Begrüßung ging es weiter mit einer traditionellen Planwagenfahrt über Keylaer. Echte Pferde und kein Traktor waren ein Muss für die Bläser und ihre Familien.
Die beiden zweispännigen Planwagen wurden von Familie Kannenberg gestellt. Gefahren wurden sie von den frisch ausgebildeten Kutscherinnen des Reitervereins Stefanie Kannenberg, Christina Kannenberg und Caroline Hellmanns.

Ein Erlebnis über Stock und Stein für Kinder und Erwachsene. Die Körper tangieren, Getränke balancieren, Flaschen fangen, auf dem Kutschbock sitzen und wilder Fahrtwind machten das Immenhofgefühl perfekt. Am Wildschweingehege gab es einen Halt. Hier wurden die Anwohner durch musikalisches Geschick aus den Betten und Gärten geholt und zum engagierten Publikum.

Zapfenstreich war dann im Reiterstübchen bei Kannenberg, wo auch sonst geprobt wird. Bei einem Grillabend wurde schnell klar, dass schon die nächste Bläsergeneration in den Startlöchern steht. Die Kinder übten fleißig „tröten“, die Erwachsenen ließen das Jubiläum gesellig ausklingen.