Aktuelles aus Kevelaer

Erster Punktverlust für den KSV

Der Kevelaerer SV musste beim torlosen Remis bei der zweiten Mannschaft des TSV Weeze am Wochenende den ersten Punktverlust der Kreisliga B-Saison hinnehmen. Trainer Ferhat Ökce sah sich in einem Zwiespalt: Kurz nach der Partie hatte er seiner Mannschaft nichts vorzuwerfen, einen Tag später zeigte er sich dann aber unzufrieden mit der Leistung seiner Elf.
„Nach dem Spiel habe ich dem Team gesagt, dass wir alles versucht haben. Seitdem habe ich das Spiel und auch die Leistung der Weezer analysiert und komme zu dem Schluss, dass wir doch mehr hätten investieren müssen“, sagte Ökce. Seine Mannschaft hatte das Spielgeschehen in Weeze über weite Strecken im Griff und deutlich mehr Ballbesitz, kam aber kaum gefährlich vor das Tor der Gastgeber. „Da hat uns die Entschlossenheit gefehlt. Die Chancen waren da!“ So auch auf Seiten des TSV, der über 90 Minuten drei Konterchancen zustande brachte.
„Am Ende komme ich zu dem Schluss, dass wir das Spiel hätten gewinnen müssen. Es ist ärgerlich, dass wir unsere Überlegenheit nicht in drei Punkte ummünzen konnten“, meinte Ökce. Für den Kevelaerer Coach steht am Sonntag ein besonderes Spiel auf dem Plan. Dann nämlich empfängt der KSV Ökces Ex-Verein Germania Wemb im Hülsparkstadion. Die Wember konnten bisher erst ein Spiel gewinnen und stehen auf Tabellenplatz 13, während der KSV durch das Remis in Weeze den ersten Platz am die DJK Labbeck-Uedemerbruch verloren hat.
Durch das 0:0 beim TSV Weeze II am vergangenen Wochenende musste der Kevelaerer SV den ersten Tabellenplatz der Kreisliga B vorerst an die DJK Labbeck-Uedemerbruch abgeben. Das Ziel ist es, diesen am Wochenende zurückzuerobern. Dann empfängt der KSV mit Germania Wemb den Ex-Klub des Kevelaerer Trainers Ferhat Ökce im Hülsparkstadion. „Für mich ist es ein besonderes Spiel, weil ich viele Jungs noch kenne. Wemb hat eine gute Truppe und will unbedingt gewinnen. Uns muss bewusst sein, dass jeder Gegner gegen uns besonders motiviert ist“, meint der Coach. „Wir müssen anders als zuletzt in Weeze auftreten. Die Jungs müssen sich hinterfragen, ob sie im Moment alles geben.“ Klare Worte also von Ökce, dessen Team im sechsten Spiel zum ersten Mal sieglos blieb. Das soll gegen die Germania, die auf Tabellenplatz 13 steht, wieder anders werden. (jaab)

Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2017/18

Ab jetzt sind Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2017/18 in Kevelaer möglich. Das Jugendamt weist auf folgende gesetzliche Regelung hinsichtlich des Anmeldeverfahrens hin: Die Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes setzt grundsätzlich voraus, dass Eltern dem Jugendamt spätestens sechs Monate vor Inanspruchnahme den für Ihr Kind gewünschten Betreuungsbedarf, den Betreuungsumfang und die Betreuungsart schriftlich anzuzeigen haben. Die Bedarfsanzeige ist beim Jugendamt der Stadt Kevelaer, Hoogeweg 71, 47623 Kevelaer, abzugeben und dient der Ermittlung des Gesamtbedarfes. Der Eingang der Bedarfsanzeige wird spätestens nach einem Monat durch das Jugendamt bestätigt.
Eine Anmeldung in einer oder mehreren Tageseinrichtungen für Kinder ist weiterhin unbedingt erforderlich.
Für die Kindergärten in Kevelaer, Kervenheim, Twisteden, Wetten und Winnekendonk werden die Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr (Beginn 01.08.2017) bereits jetzt, spätestens aber bis zum 16. Dezember 2016, in den jeweiligen Einrichtungen entgegengenommen. Eltern, die ihr Kind für einen späteren Termin im Kindergartenjahr 2017/2018 anmelden möchten, werden gebeten, die Anmeldung hierfür ebenfalls bis zum 16.12.2016 vorzunehmen. Zur Anmeldung soll ein telefonischer Termin vereinbart werden.
Um Beachtung folgender Anmeldezeiten in den jeweiligen Tageseinrichtungen wird gebeten:
Kommunaler Kindergarten „Spatzennest am Keysershof“
besondere Angebote: Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung und Betreuung von unter zweijährigen Kindern
Twistedener Straße 73, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-799957
Leitung: Frau Reudenbach
Träger: Stadt Kevelaer
Anmeldung: letzter Dienstag im Monat um 15.00 Uhr oder 17.30 Uhr
letzter Freitag im Monat um 10.00 Uhr oder 12.30 Uhr
Caritas Kindergarten Am Broeckhof
besondere Angebote: Betreuung zweijähriger Kinder, Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung, Sprachheilgruppe, heilpädagogische Gruppe und zertifiziertes Familienzentrum
Broekhof 21, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-2500
Leitung: Frau Scholl
Träger: Caritasverband Geldern / Kevelaer e.V.
Anmeldung: Montag bis Donnerstag 7.30 Uhr-15.00 Uhr
Freitag 7.30 Uhr-14.00 Uhr
Familienzentrum „Sternschnuppe“
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder und Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung
Twistedener Straße 255, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-9728090
Leitung: Frau Burkert-Hendricks
Träger: Lebenshilfe Gelderland gGmbH
Anmeldung: Montag bis Freitag 7.30 Uhr-12.00 Uhr
Montag bis Mittwoch 14.00 Uhr-16.00 Uhr
Integrative Kindertageseinrichtung „Wiesenzauber“
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder und Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung
Twistedener Straße 257, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-9305294
Leitung: Frau Wäger
Träger: Lebenshilfe Gelderland gGmbH
Anmeldung: Montag bis Freitag 7.30 Uhr-12.00 Uhr
Montag und Mittwoch 14.00 Uhr-16.00 Uhr
St. Antonius Kindergarten Kevelaer
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder
Gelderner Straße 15 b, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-97526120
Leitung: Frau Holtmann
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Antonius
Anmeldung: Montag bis Donnerstag 7.30 Uhr-12.30 Uhr
Montag bis Donnerstag 14.30 Uhr-16.30 Uhr
St. Marien Kindergarten
besondere Angebote: Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung und Betreuung zweijähriger Kinder
Schulstraße 14, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-9728280
Leitung: Frau van Meegen
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Marien
Anmeldung: Montag bis Freitag 7.30 Uhr-12.30 Uhr
Montag bis Donnerstag 14.00 Uhr-16.00 Uhr
St. Hubertus Kindergarten
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder
Alte Weezer Str.41 a, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-5125
Leitung: Frau Dicks
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Marien
Anmeldung: Montag bis Freitag 7.30 Uhr–12.30 Uhr und
Montag bis Donnerstag 14.00 Uhr–16.30 Uhr
evangelischer Jona-Kindergarten
besonderes Angebot: Betreuung von unter zweijährigen Kindern
Heinestraße 80 a, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832/404270,
Leitung: Frau Ginter
Träger: evangelische Kirchengemeinde Kevelaer
Anmeldung: Montag bis Donnerstag von 14.30 Uhr bis 16.15 Uhr
Kindertagesstätte Marienkäfer
Besondere Angebote: wöchentliche Betreuungszeit ausschließlich 45 Stunden und Betreuung zweijähriger Kinder
Schravelen 7a, 47626 Kevelaer
Telefon: 02832-80250
Leitung: Frau Kaus
Träger: Elterninitiative Marienkäfer e.V.
Anmeldung: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr
St. Peter Kindergarten, Wetten
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder
Altwettener Weg 2, 47625 Kevelaer
Telefon: 02832-2965
Leitung: Frau Plassmann
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Antonius
Anmeldung: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr
St. Antonius Kindergarten, Kervenheim
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder
Heidstraße 2, 47627 Kevelaer
Telefon: 02825-6275
Leitung: Frau Bekker
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Antonius
Anmeldung: Dienstag und Mittwoch von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
oder nach telefonischer Absprache
St. Urbanus Kindergarten, Winnekendonk
besonderes Angebot: Betreuung von unter zweijährigen Kindern; Anschlußbetreuung durch Tagespflegepersonen bis 18.00 Uhr
Pastoratsweg 4, 47626 Kevelaer
Telefon: 02832- 8234
Leitung: Herr Stenmans
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Antonius
Anmeldung: Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Sterntaler Kindergarten, Winnekendonk
besondere Angebote: Erfahrung in der Betreuung von Kindern mit Behinderung und Betreuung zweijähriger Kinder
Neuer Markt 9, 47626 Kevelaer
Telefon: 02832-80014
Leitung: Frau Derksen
Träger: Elterninitiative Sterntaler e.V.
Anmeldung: Montag bis Freitag von 7.30 Uhr-12.30 Uhr
Montag bis Donnerstag 14.00 Uhr-16.30 Uhr
St. Quirinus Kindergarten, Twisteden
besonderes Angebot: Betreuung zweijähriger Kinder
Dorfstraße 6a, 47624 Kevelaer
Telefon: 02832-78751
Leitung: Frau Coenen
Träger: kath. Kirchengemeinde St. Antonius
Anmeldung: Montag bis Donnerstag 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Spielgruppe Vergissmeinnicht
Betreuung zwei- bis vierjähriger Kinder an zwei Vormittagen pro Woche
Klostergarten 1, 47623 Kevelaer
Telefon: 02832-9250124
Leitung: Frau Brauers
Träger: Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V.
Anmeldung: Montag bis Donnerstag 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Realschüler besuchten Berlin

Fast 60 Schülerinnen und Schüler der Realschule Kevelaer besuchten für eine knappe Woche die Bundeshauptstadt. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten durfte natürlich ein Highlight nicht fehlen: ein Besuch des Deutschen Bundestages. Da bot es sich für die Abschlussklasse an, auch gleich ihre SPD-Abgeordnete aus dem Kreis Kleve zu treffen.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nahm sich eine ganze Stunde Zeit, um Rede und Antwort zu stehen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren viel über den politischen Werdegang der Ministerin und ihren Arbeitsalltag in Berlin. Schnell entstand ein interessantes Gespräch über aktuelle Themen im Bereich Umwelt- und Naturschutz, internationale Reisen, vollgepackte Terminkalender und das Verhältnis der Ministerin zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zum Abschluss des Treffens informierte sich Barbara Hendricks über die Zukunftspläne der Jugendlichen und empfahl ihnen, keine Zeit zu verlieren und sich frühzeitig zu bewerben.

Spähanrufe / Anrufer gab sich als Polizist aus

Spähanrufe / Anrufer gab sich als Polizist aus

Kevelaer / Weeze (ots) – Am Montagvormittag (19. September 2016) meldeten sich drei Bürger aus Weeze und Kevelaer bei der Polizei, weil sie einen Spähanruf bekommen hatten. Der unbekannte Anrufer hatte sich als Polizist ausgegeben und wollte persönliche Daten wissen. Er fragte u.a. nach der Zahl der Hausbewohner und der Kontoverbindung.
Die Polizei rät: Seien Sie vorsichtig, wenn von Unbekannten am Telefon nach persönlichen Informationen gefragt wird. Geben Sie Unbekannten keine Auskünfte.
Hinweise bitte an die Kripo Goch unter Telefon 02823-1080.

Kevelaerer SV ist nicht zu stoppen

Der Kevelaerer SV ist in der Kreisliga B weiter nicht zu stoppen und konnte auch das vierte Saisonspiel klar für sich entscheiden. Die Mannschaft von Trainer Ferhat Ökce setzte sich im Kevelaerer Hülsparkstadion mit 6:0 gegen den SV Fortuna Keppeln durch und holte somit den vierten Sieg. „Die ersten 20 Minuten hat Keppeln gut dagegengehalten, dann war der Widerstand aber gebrochen“, sagte der Trainer. Bis zur Pause erzielten die Hausherren des KSV dann gleich fünf der sechs Tore. Den Torreigen eröffnete Tim Hillejan per Strafstoß, Rustam Kudratow legte nach 25 Minuten nach. David Brinkhaus (30.), Marcel Peters (35.) und erneut Hillejan mit dem Pausenpfiff sorgten für entspannte Stimmung in der Halbzeit.
„Da war fast jeder Angriff drin. Anders war das im zweiten Durchgang, in dem wir uns auch richtig viele Chancen erarbeitet haben, aber es nicht so gut umgesetzt haben“, so Ökce. Lediglich Rustam Kudratow konnte nach 66 Minuten mit dem 6:0 den Endstand herstellen. „Das Ergebnis hätte auch doppelt so hoch ausfallen können“, meinte Ökce. „Wichtig ist aber, dass wir hinten die Null halten konnten und vorne trotzdem viele Tore erzielt haben. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.“ Auch am kommenden Sonntag hat der KSV ein Heimspiel, dann ist die dritte Mannschaft des FC Aldekerk zu Gast, die nach vier Spielen erst einen Punkt auf dem Konto hat.
Für den Kevelaerer SV läuft es bisher wie am Schnürchen – vier Spiele und vier Siege (19:1 Tore) bedeuten Platz eins in der Tabelle der Kreisliga B. Am Sonntag empfängt das Team von Ferhat Ökce den FC Aldekerk III im Hülsparkstadion, Anstoß ist um 15 Uhr. Die Gäste konnten bisher nur einen Punkt sammeln und stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Es gilt die gleiche Vorgabe wie zuletzt: Wir sind der klare Favorit, das möchte ich auf dem Platz sehen. Wir wollen aus einer stabilen Defensive heraus vorne etwas erreichen“, sagt Ökce vor dem wohl ungleichen Duell. (jaab)

Nächste Verzögerung bei OW1

Mit einer Kleinen Anfrage forderte Margret Voßeler, CDU-Landtagsabgeordnete aus dem südlichen Teil des Kreises Kleve, verlässliche
Aussagen über das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung Kevelaer (OW1). In ihrer Antwort schrieb die rot-grüne Landesregierung
nun, dass der Planfeststellungsbeschluss voraussichtlich erst im Jahr 2017 erfolgen soll.
Seit vielen Jahren kämpfen die Bürger in Kevelaer für die Ortsumgehung (L 486n). Zuletzt war es durch die Prüfung eines Bibervorkommens zu einer Verzögerung im Planfeststellungsverfahren gekommen. Die Wiederbesiedlung der Issumer Fleuth durch den geschützten Biber hatte dazu geführt, dass das Planfeststellungsverfahren nicht mehr im Jahr 2015 abgeschlossen werden konnte. Trotz der Dringlichkeit des Ausbaus der OW1 kommt es nun zu einem weiteren Aufschub bis 2017, obwohl die Landesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage einräumte, dass der Bau der L486n „ohne Umsiedlung der Biber und ohne Veränderung der Straßenführung“ zulässig sein dürfte. Welche Schlussfolgerungen sie daraus zieht, sagte sie jedoch nicht.
„Die OW1 ist ein wichtiges Projekt, das einer dringenden Umsetzung bedarf, um die vom Verkehrslärm betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner der Rheinstraße in Kevelaer und entlang der Ortsdurchfahrt in Winnekendonk zu entlasten. Der Bau ist seit Jahren überfällig, aber wieder einmal wird das dringende Verkehrsprojekt auf die lange Bank geschoben und verlässliche Aussagen bleiben aus“, erklärte Margret Voßeler. Die Landesregierung müsse endlich handeln, daher werde sie, Voßeler, sich weiterhin dafür einsetzen, dass es zu einer Umsetzung der Planung komme.

Alles im gesunden Fluss

Wenn im 13 Häuser zählenden Zweckverband gemeinnütziger Krankenhäuser am Niederrhein ein Haus rund die Hälfte aller Aneurysmen der Bauchaorta behandelt, dann ist das ein Signal: Besagtes Haus ist im Fachbereich Gefäßchirurgie spitze. Dieses herausragende Krankenhaus ist das Marienhospital Kevelaer.
Rund zwei Zentimeter durchmisst eine gesunde Bauchaorta. Sacken die Gefäßwände mit der Zeit aus, weil die Elastizität der Aorta nachlässt, droht ein lebensgefährlicher Riss. „Wir behandeln jährlich etwa 90 Patienten minimalinvasiv mit einer Stentprothese der Bauchaorta“, erklärt Chefarzt Dr. med. Patrick Berg. Diese Art der Operation erfordert in Kevelaer keine Öffnung der Bauchdecke, sondern nur einen kleinen Schnitt im Bereich der Leiste, von wo aus der Stent durch die Blutgefäße an die richtige Position gebracht wird.
Neben dieser Spezialisierung behandelt die Gefäßchirurgie des Marienhospitals auch alle übrigen Erkrankungen des Gefäßsystems, vielfach ebenfalls minimalinvasiv. „Große Behandlungen mit kleinen Schnitten sind erst seit 10 bis 15 Jahren möglich“, erinnert sich Dr. Berg, der diese Entwicklung von Anfang an begleitet hat. Für die Patienten bedeutet das eine schnellere Genesung.
Zu den typischen Behandlungen zählen vor allem arterielle Durchblutungsstörungen, Krampfadern, chronische Wunden, Schrittmacher-Implantationen und die Shunt-Operationen bei Dialysepatienten. Rund 1200 Patienten therapiert das Team um Dr. Berg jährlich stationär, weitere 300 bis 400 Patienten ambulant.
Große Zahl Fachärzte
Möglich macht das die große Zahl an Fachärzten: Neben Dr. Berg sind auch die drei Oberärzte und zwei Fachärzte ausgebildete Gefäßchirurgen oder haben als Chirurg die Zusatzqualifikation Phlebologie. Zwei weitere Assistenzärzte befinden sich in der entsprechenden Ausbildung. Die erfolgt zu großen Teilen hausintern, da der Chefarzt die volle Weiterbildungsermächtigung für sein Fach besitzt. (loh)


150 Jahre Marienhospital
Mit einem Festakt im Bühnenhaus am Donnerstag, 22. September, und einem Tag der Offenen Türe am Samstag, 24. September, feiert das Marienhospital im Jahr 2016 sein 150-jähriges Bestehen.

Pläne zum Mechelner Platz vorgestellt

Wer geglaubt hatte, die von Planer Helmut Hardt zur „eierlegenden Wollmilchsau“ erklärte Kevelaerer Hauptstraße sei bezüglich der unterschiedlichen Nutzungen das Nonplusultra, der hatte sich getäuscht: Der Mechelner Platz dient mindestens ebensovielen Nutzern und ist deshalb für die Planer genauso kompliziert zu überplanen.
Mindestens, denn nach dem Streit um eine angrenzende Wohnbebauung vor rund zwei Jahren (das KB berichtete) scheinen einige Fronten nach wie vor verhärtet. Jedenfalls musste sich der Gutachter und Stadtplaner vom Büro „StadtUmBau“ in einem Exkurs bei der Bürgerversammlung damit beschäftigen, mehrfach zu erklären, dass die entwickelten Pläne sich ausschließlich auf die Gestaltung des Platzes beziehen und – zumindest bis zu einer Änderung des angrenzenden Bebauungsplanes – das Thema Wohnbebauung am Mechelner Platz nicht betreffen.
Wichtiger Spielplatz
Eingangs erläuterte Hardt die Ist-Situation, die durch ein ,gewachsenes‘ Nebeneinander von Museum, Ausstellungs-, Kunst- und Veranstaltungsfläche, Biotop, Hinterhof, Garagen und Spielplatz geprägt ist. Letzterer ist der einzige innerstädtische Spielplatz Kevelaer und werde daher intensiv genutzt. Aber auch die Wegebeziehungen, die im aktuellen Zustand analysiert wurden, machten deutlich, dass der Mechelner Platz und die Straße „Am Museum“ oft als Abkürzung benutzt werden. Und zwar von Fußgängern und Fahrradfahrern ebenso wie von motorisierten Verkehrsteilnehmern.
Diese wolle man künftig weitgehend aus dem Bereich heraushalten, erläuterte der Planer anhand von vier Entwürfen, die alle eine Zufahrt ausschließlich für Anlieger vorsehen. Wobei Anlieger des Museums wiederum ausschließlich Transportfahrzeuge sein sollen, die die Aufzüge am Eingang des Museums anfahren.
Museumserweiterung möglich
Außerdem bat das Museum darum, eine mögliche Erweiterung, die allerdings noch nicht näher projektiert sei, als Option freizuhalten. Ebenso wäre künftig bei allen vier vorgestellten Varianten die Einrichtung eines mehr oder weniger großen Außengastronomiebereichs im Zuge der Einrichtung eines Museumscafés möglich.
Im Prinzip sehen alle Varianten vor, den Platz und die Wegebeziehungen übersichtlicher zu machen. Neben drei relativ streng geometrisch angelegten Entwürfen fand besonders auch der „organisch“ angelegte besondere Beachtung (siehe Planungs­skizze). Der Spielbereich für Kinder soll in jedem Fall beibehalten, eventuell sogar durch ein modernes Wasserspiel mit Düsen, die aus dem Boden spritzen, ergänzt werden. Zudem ist ein behindertengerechter Bereich in jedem der vier Vorschläge vorgesehen. Den kompletten Platz behindertengerecht auszustatten, sei zu kostenintensiv, meint Hardt.
Apropos Kosten: Der Stadtplaner schätzt die Kosten für die einzelnen Varianten auf eine Größenordnung zwischen 350.000 bis 415.000 Euro. Der Kevelaerer Planungsausschuss wird am 15. September über die Vorschläge beraten. (nick)

Reisejournalisten aus Temeswar in Rumänien entdecken Kevelaer

Die erste Ryanair-Maschine aus dem rumänischen Temeswar in Richtung Weeze landete am Sonntag pünktlich um 13.05 Uhr auf dem Flughafen am Niederrhein, wo Passagieren und Crew ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Die Ryanair-Maschine der „Gegenstrecke“ verließ bereits 25 Minuten nach der Landung in Weeze den Niederrhein mit 142 Gästen an Bord wieder Richtung Temeswar. Die neue Verbindung nach Rumänien wird ab sofort immer sonntags und mittwochs angeboten.
Kevelaer wird „Heimat auf Zeit“
Zu den Fluggästen des Premiere-Flugs zählten auch sechs rumänische Journalisten, die während ihres Aufenthaltes am Niederrhein im „Stadthotel am Bühnenhaus“ in Kevelaer ihre „Heimat auf Zeit“ fanden. Bereits am Ankunftstag konnten die Journalisten einen ersten Eindruck vom Marienwallfahrtort Kevelaer gewinnen. Mit einem Abendessen im Restaurant „Alt Derp“ hatten die Kevelaerer den Aufschlag mit regionaler Küche geboten.
Bürgermeister Dr. Dominik Pichler ließ es sich am Montagmorgen nicht nehmen, die Reisegruppe persönlich willkommen zu heißen. „In den kommenden Tagen werden Sie die Region kennen lernen. Mit einem Besuch in Nijmegen zu Beginn Ihres Aufenthaltes, den Besuch des Innenhafens in Duisburg und der deutsch-rumänischen Wirtschaftskonferenz in Düsseldorf stehen Besonderheiten für Sie auf dem Reiseprogramm. Mit Kevelaer erleben Sie einen Ort, der geprägt ist von der Wallfahrt und Ihnen die niederrheinische Landschaft mit ihrer Natur und Ursprünglichkeit zeigt. Genießen Sie Ihren Besuch und entdecken Sie während Ihres dreitägigen Aufenthaltes das Flair unserer Stadt“, so Bürgermeister Dr. Pichler, der in seiner Begrüßung so das „Unverwechselbare“ des gewählten Übernachtungsstandortes einmal mehr unterstreicht.
Nach der offiziellen Begrüßung vor dem Rathaus war es an Gästeführerin Elke Lamond die Gruppe durch die Innenstadt zu führen und sich den Fragen der Journalisten zu stellen. Als Erinnerung an ihren Aufenthalt nehmen die Journalisten das Kevelaerer „City-Bag“ mit Informationen und einem Otmar Alt-Druck von der Gnadenkapelle mit ins Reisegepäck.
Bereits zum wiederholten Mal durfte Kevelaer aufgrund der guten und engen Zusammenarbeit mit dem Airport Weeze zum Zielort internationaler Journalisten werden. Zuletzt hatte eine vergleichbare Journalistengruppe aus Comisio auf Sizilien Kevelaer besucht. Holger Terhorst, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Airport Weeze, hatte beim Gegenbesuch mit Prospekt- und Informationsmaterial von Kevelaer für die Destination auf Sizilien den Marienwallfahrtsort nochmals in den Fokus gerückt.

Hauptgewinne noch nicht abgeholt

Beim Pfarrfest in Winnekendonk sind folgende Gewinne der Verlosung noch nicht abgeholt worden: Weiß 536, 699, 755, 790 sowie Gelb 063, 594, 855. Die Gewinner können sich bei Theo Janßen unter der Telefonnummer 02832-80470 melden.