Beiträge

Stadt investiert in Sanierung und Erweiterung der Grundschule Wetten

Mehr Mehrzweck und Montessori

Die Grundschule Wetten liegt im Kern des Kevelaerer Ortsteils. Das Gebäude wurde in den 1960er Jahren gebaut und der Platz ist begrenzt. Zwei Container, die 2003 zusätzlich auf dem Schulhof aufgebaut wurden, entsprechen nicht mehr den Anforderungen der heutigen Klassenräume für den Grundschulunterricht. Die Wallfahrtsstadt Kevelaer investiert jetzt als Schulträger der Grundschule in den Umbau und hat das Architekturbüro „REPPCO“ mit der Planung beauftragt.

Stadtwerke Kevelaer und "NiersEnergie" überraschen i-Dötze

287 nachhaltige Trinkflaschen verteilt

Kurz nach dem Start ins Schulleben durften sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler in Kevelaer und den Ortschaften über neue Trinkflaschen freuen. 287 blaue Flaschen verteilten die Stadtwerke Kevelaer und die NiersEnergie an die ABC-Schützen.

Umschulung beim SOS-Kinderdorf Niederrhein sorgt auch bei Kevelaererin und Twistedener für gute Perspektiven

Wenn das Büromanagement zur neuen Aufgabe wird

Seit anderthalb Jahren büffeln Matthias Fink aus Emmerich am Rhein, Joanna Charko aus Kevelaer und Ben Labudda aus Twisteden für ihren Abschluss. Sie alle wollen im Mai und Juni ihre schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Büromanagement vor der Industrie- und Handelskammer ablegen.

Ausbildungs- und Jobbörse am 29. April im Schulzentrum bietet viele Chancen für Berufs- und Stellenwahl

Infos aus erster Hand

 „Die Ausbildungs- und Jobbörse bietet den persönlichen Kontakt und Informationen aus erster Hand. Dies ist gerade nach zwei Jahren Corona Einschränkungen wichtiger denn je, um den passenden Beruf oder die richtige Stelle zu finden“, so Georg Joosten, Abteilungsleiter Arbeitsvermittlung/Fallmanagement im Jobcenter der Wallfahrtsstadt Kevelaer.

Ortsdurchfahrt Wemb gesperrt

Änderungen im Schulbusverkehr

Mit Schulbeginn am Mittwoch, 18.08.2021 ergeben sich für die Weezer Schülerinnen und Schüler aus Wemb und Hees Änderungen im Schulbusverkehr nach Kevelaer. Grund dafür ist die Sperrung der Straße „Auf der Schanz“ in Wemb.

Volkshochschul-Zweckverband Goch verabschiedet langjährigen Vorsitzenden

Hohl hört bei der Hochschule auf

Im Rahmen der 107. Sitzung des Fachausschusses des Volkshochschul-Zweckverbandes Goch wurde der langjährige Vorsitzende Peter Hohl aus Kevelaer von VHS-Direktor Theo Reintjes verabschiedet.

Noch keine Entscheidung über die Elternbeiträge für Februar 2021

In Folge des eingeschränkten Pandemiebetriebes in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und der Offenen Ganztagsschule ist auf die Erhebung der Elternbeiträge für den Januar verzichtet worden.

Für den Februar hat das Land NRW noch keine Entscheidung über eine Beitragsbefreiung von den Elternbeiträgen getroffen. Die kommunalen Spitzenverbände verhandeln zurzeit mit dem Land über die Erhebung der Elternbeiträge für Februar.

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer werde deshalb – bis zur Entscheidung durch das Land – darauf verzichten, die Beiträge für die Monate Februar und März 2021 einzuziehen, heißt es in einer Pressemitteilung vom 25. Februar 2021 aus dem Büro des Bürgermeisters.

Ob und in welchem Umfang die Elternbeiträge für die Monate zu entrichten seien, werde – nach der Entscheidung des Landes – durch die politischen Beschlüsse vor Ort entschieden.

Sobald nähere Informationen hierzu vorliegen, will die Wallfahrtsstadt Kevelaer hierüber die Eltern informieren.

Schulausschuss will Entwicklungsplan im März diskutieren

Bevor die Debatte im Schul- und Sportaussschuss im Bühnenhaus begann, gratulierte der Ausschussvorsitzende Norbert Baumann Christina Diehr zu ihrer Ernennung als neue Schulleiterin des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums (das KB berichtete).
Sie freue sich, dass sie sich nach zwei Jahren in ihrer Funktion als stellvertretende Schulleiterin nun als neue Leiterin des KvGG vorstellen könne, sagte sie in ihrer kurzen Ansprache. Sie habe „die Arbeit mit der Verwaltung und dem Ausschuss als sehr vertrauensvoll erlebt, bin da immer auf offene Ohren und Türen gestoßen, die die Schule weiterbringen.“ Darauf vertraue sie auch weiterhin.

Nicht schnell, aber gut 

Diehr wurde später auch bei den Anfragen bezüglich der Leistungsfähigkeit der Internetanschlüsse in den Schulen in Sachen Distanzunterricht um ihre Eindrücke gebeten. „Beim Videotool hatten alle Schulen große Probleme, wir mit „noodle“. Ab dem dritten Tag wurde es wirklich besser. Es läuft stabil, zwar nicht sehr schnell, aber gut.“ Man könne Aufgaben einstellen und die Ergebnisse dann zurückladen, diese dann bewerten und kommentieren. Auch Tests könne man machen, Videos hochladen. Sogar die Zeugniskonferenz am Vortag sei „unspektakulär“ verlaufen.

Fortbildung

„Wir haben uns da alle reinfinden müssen. Aber so eine Krise setzt kreative Energie frei“, sagte Diehr. Diese neuen Fähigkeiten zukünftig nicht verfallen zu lassen, wäre ihr ein Anliegen: „Es wäre schade, wenn das mit dem Präsenz-Unterricht alles ad acta gelegt würde. Wir erarbeiten Konzepte, wie das weitergeführt werden kann. “ Es sei mal so, dass Schüler nicht über das Handy online gehen könnten. Der Empfang im Schulzentrum sei „schwierig“. Das „ruckelt immer mal hier und da, aber ich bin insgesamt überrascht, wie toll das funktioniert.“ Die Kolleg*innen und Schüler*innen seien digital gut geschult worden. Sie befürwortete da weitere Fortbildungen.  „Fortbildung sind sinnvoll, aber Ländersache“, machte sie deutlich.

Eine gute Nachricht hatte Fachbereichsleiter Ulrich Berns weiterzureichen. Ende 2020 sei der Offene Ganztag neu ausgeschrieben worden. Man sei dazu verpflichtet    gewesen, weil die maximale Dauer des Vertrages ausgelaufen war und der Fördergeber verlange, dass die Leistung in regelmäßigen Abständen ausgeschrieben wird.

Die beiden bisherigen Träger AWO und Caritas hätten sich beworben, die Standorte behielten ihren jeweiligen Träger wie bisher. „Das ist für uns als Verwaltung ein schönes und gutes Ergebnis, aber auch für die Schulen und Eltern“, so Berns.

Er hob auch die gelungene Ausstattung der Lehrer an den Kevelaerer Schulen und der bedürftigen finanzschwachen Familien nit i-Pads hervor. „Wir haben noch Geräte in Reserve“, so Berns. Bei Defekt oder einer Nachmeldung könne man noch welche aus dem Bestand zur Verfügung zu stellen.

Wichtigster Punkt der Tagesordnung war die Verabschiedung der Satzung zur Erhebung von Elternbeiträgen für die Teilnahme ihrer Kinder am „Offenen Ganztag“ und dem „Verlässlichen Halbtag“ (VHT)“ im Primarbereich.

Die Vorlage wurde einstimmig verabschiedet. Bisher sei der Verlässliche Halbtag von Caritas und AWO als Träger abgewickelt worden. „Diesen Bereich haben wir jetzt erweitert, die Abrechnung an die Verwaltung herangezogen“, erläuterte Berns.

Dabei habe man versucht, eine Staffelung in den gleichen Stufen zu gestalten, eine „sozialverträglichere Lösung“ für die nun acht statt fünf Beitragsstufen zu finden. In dem Bereich bis 65.000 Euro Einkommen sei der Monatsanteil der Eltern von 72 auf 90 Euro gestiegen. „Das ist der gleichmäßigen Staffelung geschuldet. Dadurch ergab sich die Erhöhung des Beitrags.“ Außerdem habe man den Höchstbeitrag angepasst.

Beitragsfreiheit

Die Grüne Brigitte Middeldorf machte deutlich, dass ihre Partei stets für Beitragsfreiheit plädiert habe. Und der FDP-Politiker Jens Auerbach wunderte sich über die Höhergruppierung der Beitragszahler bis 65.000 Euro. „Warum wirkt die Höhergruppierung da schon, weil es da noch keine Spitzenverdiener sind, sondern normale Mittelschicht ist?“
Im März soll es einen weiteren Schul- und Sportausschuss geben. Dann soll es ausführlich um den Schulentwicklungsplan und seine Fortschreibung über 2024 gehen. Ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben.

Auch mal gute Nachrichten aus dem Rat

Neben der Verabschiedung diverser Bau- und Flächennutzungspläne bestätigte der Rat in seiner Sitzung am Donnertagabend formal noch einmal die Prüfung der Wahl des Bürgermeisters und der Ratsmitglieder, wobei kurz die Causa Michael Kamps Thema war.
Bürgermeister Dominik Pichler verwies dabei auf ein anonymes Schreiben mit Tarnnamen und  der Adresse eines unbebauten Grundstücks, das alle Ratsmitglieder unter der Woche erhalten hätten. In diesem Schreiben seien die bereits bekannten Vorwürfe bezüglich des Wohnsitzes am Hüdderath „nochmals erhoben worden“, böten aber „ keinen Anlass, die Dinge anders zu bewerten“. Dementsprechend wurden die Vorwürfe zurückgewiesen und die Wahl aller Ratsmitglieder bestätigt.

Billiger Bioabfall

Auch die Dringlichkeitsentscheidung vom 18. Dezember zu den Gebühren für die Abfallentsorgung wurde bestätigt, die von überwiegend gleichbleibenden Kosten ausgeht. Die KKA senkt jedoch das Entgelt für die Entsorgung von Bioabfall von derzeit 135 Euro pro Tonne auf künftig 129 Euro. Als Folge hieraus können die Gebühren für die Biotonne gesenkt werden.

Eine gute Nachricht gibt es für die Kevelaerer Eltern, die schon im Frühjahr 2020 die Betreuung ihrer Kinder über die Aufwendung von Urlaubstagen und mit Umsatzeinbußen sicherstellen mussten und jetzt mit der Verlängerung des Shutdowns vor einer ähnlichen Situation stehen.

Der Rat der Stadt Kevelaer beschloss, dass die Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in der Kindertagesbetreuung einschließlich der Kindertagespflege und für den Besuch der Offenen Ganztagsschule sowie von außerunterrichtlichen Betreuungsangeboten der Primar-und Sekundarstufe für den Monat 2021 erlassen werden. Denn das Angebot der Kindertagesbetreuung oder des Offenen Ganztags steht nicht wie gewohnt zur Verfügung, im eingeschränktem Pandemiebetrieb wird der Betreuungsumfang reduziert und eine Betreuung nur in getrennten Gruppen vorgenommen.

Eltern entlasten

Das Land hatte in Abstimmung mit kommunalen Spitzenverbänden entschieden, die Eltern finanziell zu entlasten und die Elternbeiträge landesweit auszusetzen. Es erstattet dabei die Hälfte der kommunalen Einnahmeausfälle. In Kevelaer fallen nach vorläufigen Zahlen rund 90 000 Euro weg.

Von der Tagesordnung genommen wurde die Entscheidung über den Aufstellungsbeschluss für das geplanten Supermarkt-Projekt auf der Feldstraße. Es gebe außergerichtliche Gespräche zwischen dem Investor und der Stadt bei der Bezirksregierung Ende Januar, sagte Verwaltungschef Pichler. Da ergebe es wenig Sinn, die Gespräche nicht abzuwarten und jetzt schon Beschlüsse zu fassen.

Investor Josef Schoofs hatte Klage gegen die Stadt eingereicht, nachdem er Anfang 2020 einen Antrag auf Bauvorbescheid eingereicht hatte, aber nichts weiter passiert war. Auf dem Gelände der Gartenfirma Baumann ist ein 1900 Quadratmeter großer Neubau geplant, in den Edeka einziehen soll.

Überraschung

Die FDP überraschte die Verwaltung mit einer Information, die der FDP-Bundestagsabgeordnete Bernd Reuter im Zuge einer kleinen Anfrage zum Zustand der Bahnhöfe aufgetan hatte. Demnach soll der Kevelaerer Bahnhof auf einer Liste von Objekten stehen, bei denen die Sanierungen bis 2025 abgeschlossen sein sollen. Davon wisse keiner etwas, erklärte Dominik Pichler.