Beiträge

Tarnschild zur Wahrung von Eigeninteressen

„Die Bewertung dieser Informationsveranstaltung, mit der die BI ihren Protest gegen die Fortführung der OW1 zum Ausdruck bringen wollte, hinterließ einen sehr zwiespältigen Eindruck und bedarf einer Nachbetrachtung.
Die einleitende Darstellung der mit dem Bauvorhaben verbundenen Nachteile für die Landschaft, das Ökosystem, die Menschen und die Tierwelt durch Herrn Dr. Blauert war sachlich zutreffend. Zustimmende Reaktionen aus der Versammlung überraschten demzufolge nicht, berührt dieses weltweite Problem inzwischen alle Generationen. Auch die Anerkennung der Belastungen/Gefährdungen der Bürger in Kevelaer und Winnekendonk durch das ständig zunehmende Verkehrsaufkommen im Bereich der Ortsdurchfahrten, inbesondere der Rheinstr., wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.
Gut 90 Minuten umfassten die ausufernden Redebeiträge weiterer BI-Vertreter. Ohne Blick auf die Zielsetzung der Veranstaltung drifteten diese schnell in eine Beschreibung der globalen Umweltproblematik ab, zeichneten sich durch einen ideologischen Duktus ab und blieben oft ohne Bezug zum Thema des Abends (Frau Dr. Blauert). Dieser Eindruck verstärkte sich durch Beiträge ortsfremder „Gäste“, die zudem zur unausgereiften Diskussionskultur des Abends beitrugen. Die langatmigen Ausführungen der Herren Krebber und Pothmann ließen vielfach auch Zweifel an der sachlichen Richtigkeit ihrer Aussagen aufkommen.
In der abschließenden „Diskussion“ wurden keine neuen Ideen geboren und die notwendige Bereitschaft zum Konsens und zur Akzeptanz rechtlicher Gegebenheiten, z. B. der Verkehrssteuerung, nicht sichtbar. Der Einwurf aus der Versammlung: „Wir sollten einen Schulterschluss“ anstreben, blieb unbeachtet. Wie auch, wenn der Blickwinkel ideologisch eingeengt ist?
Fazit: Die Forderung: „Erhalt unserer Binnenheide“ ist ein Tarnschild zur Wahrung von Eigeninteressen, wohlwissend, dass der Schutz unserer Umwelt ein globales Problem ist.
So lange wir auch in Winnekendonk eine intensive Landwirtschaft ohne Rücksicht auf die Fauna betreiben, Umweltgifte dort und im eigenen Garten einsetzen, nicht nur Autos fahren, die zur Mobilität notwendig sind, sondern unserem Image dienen, und unsere tierischen Lieblinge mit fragwürdigen Industrieprodukten füttern, müssen wir und auch die Protagonisten der Umweltbewegungen akzeptieren, dass der Mensch die Ursache für die Gefährdung ist. Nicht die OW1 ist das Problem, sondern unser Verkehrs- und Umweltverhalten. Dann wird auch bei der BI und allen Aktivisten die Erkenntnis wachsen, dass die OW1 eine Konsequenz unseres Lebensstils ist und für den gebeutelten Menschen auf der Rheinstraße und im Innenstadt- und Ortsbereich Menschen- und Umweltschutz bedeutet. Beugen Sie sich dieser übergeordneten Sichtweise!

Bald heißt es wieder: Wido grillt

Der Heimatverein „Ons Derp“ Winnekendonk lädt am Samstag, 23. Juni 2018, zum wiederholten Male zur Aktion „Wido grillt“ auf der Minigolfanlage, Grüner Weg 25, in Winnekendonk ein.
In diesem Jahr hat sich der Heimatverein zu einer Änderung im bisherigen Konzept der Veranstaltung entschlossen. Nach dem Motto „der Heimatverein grillt für Sie“ können sich die Besucher mit allerlei Leckereien vom Grill verwöhnen lassen. Auf verschiedenen Grills werden Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch angeboten, im Räucherofen wird Fisch zubereitet. So kann sicherlich jeder etwas nach seinem Geschmack finden. Wer jedoch – wie in den Jahren zuvor – lieber selbst grillen möchte, kann dies natürlich auch machen. Eine rechtzeitige Anmeldung bei Irene und Peter Siebers, Telefon 02832-8384, genügt und ein Grill wird zur Verfügung gestellt. Für eine einfachere Planung sollten sich die Gäste und Gruppen, die sich vom Heimatverein beköstigen lassen wollen, auch vorab anmelden.
Ab 17 Uhr sorgen die „Volleys“ für die musikalische Unterhaltung. Das Vorrundenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Schweden wird selbstverständlich auch gemeinsam in geselliger Runde verfolgt.
Weitere Infos können auch über die Internetseite des Winnekendonker Heimatvereins erfragt werden: www.onsderp.de.

Winnekendonk freut sich auf die Kirmes

Dass die Winnekendonker Kirmes, die Ende Juni losgeht, nicht mehr allzulange auf sich warten lässt, dafür ist die traditionelle Weinprobe in den Räumen der Öffentlichen Begegnungsstätte ein erstes wesentliches Indiz.
Wie traditionell kamen auch diesmal die Vertreter der Geselligen Vereine Winnekendonk mit dem Ortsvorsteher Hansgerd Kronenberg, dem Festkettenträger Hans-Gerd Frerix und dem aktuellen Königspaar der St. Sebastianus-Bruderschaft Winnekendonk, Dieter und Andrea Frerix, zusammen, um sich bei einem schmackhaften Gläschen miteinander auf die bevorstehenden Feierlichkeiten einzustimmen.
„Wir werden nicht verraten, wie lange es sich ausgedehnt hat“, berichtete am Tag danach der gut gelaunte Vorsitzende der Geselligen Vereine Winnekendonk, Rüdiger Göbel. Er ist schon voller Vorfreude auf die Zeit vom 29. Juni bis 3. Juli.
Schützen setzen Akzente zur Kirmes
„Wir dürfen uns auf eine Kirmes freuen, wo es einige Akzente gibt, die viel mit Schützen zu tun haben, und mit so klassischen Elementen wie besonderes Fahnenschwenken.“ Denn nicht umsonst sind die Sebastianus-Schützen diesjähriger Ausrichter der Kirmes. Und da mit Hans-Gerd Frerix „ein regionaler Schütze mit überregionaler Funktion“ die Festkette trägt, werden auf dem traditionellen Schützengalaball „sicher mehr Schützen als gewohnt zu erwarten sein“, ist Göbel überzeugt. Traditionell steht am Freitagnachmittag der Umzug mit dem Abholen des Königs, dem anschließenden Fassanstich des Bürgermeisters zur Eröffnung der Kirmes und der Königsgalaball der Schützen im Fokus. Den Samstag gestaltet dann der festgebende Verein. „Wen die engagiert haben, weiß ich nicht“, gesteht Göbel. Das offizielle Programm wird in absehbarer Zeit vorgestellt.
Am Sonntag erwartet die Besucher des Frühschoppens ein besonderer musikalischer Akzent. Denn der Musikverein Winnekendonk hat die Kollegen aus Kranenburg zu Gast, die ihr Vereinsjubiläum feiern. Der Frühschoppen könnte sich also ab 11 Uhr bis weit in den Nachmittag hineinziehen.
Am Montag gibt es den traditionellen Umzug mit dem Festkettenträger und den Geselligen Vereinen durch das Dorf zum Bürgerpark, wo die Festkette wie in den vergangenen zwei Jahren dann auch übergeben wird.