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Ein Blick auf eine besondere Lehranstalt in besonderer Zeit

Erstes Jahrbuch der Gesamtschule

Wie viele Seiten hat eine Gesamtschule? Im Falle der Kevelaerer würden viele Schüler*innen und viele Lehrer*innen wohl sagen: unendlich viele.

Die Baustelle an der B9 führt zu Änderungen im Fahrplan

Einschränkungen bei der Schülerbeförderung

Aufgrund der Bauarbeiten an der Bundesstraße 9 können ab sofort und vorerst bis zum Beginn der Sommerferien die Haltestellen Tompsche Straße, Richtung Lüllingen, und Küppershof, auf der Bahnhofstraße Richtung Wetten, im Rahmen der Schülerbeförderung nicht bedient werden. 

Jeden Tag „Besuch” in Kevelaerer Seniorenheimen trotz Corona

In Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich die große Bedeutung von Werten wie Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortung besonders. Auch die Schüler*innen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums wissen das. In der Adventszeit, in der die Vorfreude auf Weihnachten wächst, sind die Einschränkungen durch die Pandemie besonders deutlich. Das betrifft auch und besonders Menschen, die in Seniorenheimen leben. Die Kontakte sind eingeschränkt und auch die gemeinsamen Aktivitäten während der Adventszeit sind nicht in dem Maße möglich wie vor der Coronazeit. Die Schüler*innen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums wollten den Kevelaerer Senior*innen daher eine Freude bereiten und ihnen das Gefühl geben, dass besonders in der Adventszeit an sie gedacht wird. So entstand die Idee, einen digitalen Adventskalender für die unterschiedlichen Seniorenheime in der Wallfahrtsstadt zu gestalten.

Schüler*innen der Klassen 6 übten das gestaltende Vorlesen von Advents- und Weihnachtsgeschichten ein. „Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Geschichten mit großem Engagement vorgelesen. Sie waren sofort mit Freude dabei“, sagt Nicole Lücke, Deutschlehrerin am KvGG, die das Projekt gemeinsam mit dem Erprobungsstufenleiter Marcel Robens durchführte.

Der digitale Adventskalender wurde von den Bewohner*innen sowie dem Personal und den Leitungen der Seniorenheime mit großer Begeisterung und Rührung angenommen. „Wir hören ab jetzt täglich beim Frühstück die eingesprochenen Advents- und Weihnachtsgeschichten”; „Was für eine wunderschöne Idee”; „Beim Öffnen der digitalen Türchen helfen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern natürlich sehr gerne” – so nur einige Reaktionen auf die Initiative des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums.

Hoffnung auf möglichst langen Präsenzunterricht

Seit Montag dieser Woche gilt an allen weiterführenden Schulen in NRW die allgemeine Maskenpflicht in der Schule und auf dem Schulgelände – zunächst bis zum 22. Dezember. „Das läuft sehr gut an“, meint die stellvertretende Schulleiterin des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums, Christina Diehr. „Es hat sich für die ganz, ganz überwiegende Mehrheit nichts geändert, weil die allermeisten die Maske auch im Unterricht freiwillig getragen haben. Diejenigen, die es nicht wollten – das war ja eine freiwillige Sache – denen sagen wir und die Kollegen jetzt, dass sie die Maske tragen müssen.“ Auch was die Lüftung in den Schulräumen angeht, verändert sich wenig. Da arbeite man wie zuvor mit Stoßlüftung. „Es ist zwar frisch, aber noch nicht so kalt. Das ist auch festgelegt, nicht von den Schulleitern. Das wurde uns per Ministeriums-Mail mitgeteilt: alle 20 Minuten für fünf Minuten muss stoß- bzw. quergelüftet werden. Man habe den Eltern in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie darauf achten sollen, dass die Kinder warme Kleidung mitnehmen und sich dann Schal und Mütze überziehen. „Wenn es draußen kalt wird, wird es kalt in den Räumen“, sagt Diehr. Sie sieht aber auch das Problem, wenn die Temperaturen mal deutlich zurückgehen. „Ich weiß nicht, wie wir anders vorgehen sollten.“

Das Land hat am vergangenen Donnerstag 500 Millionen Euro für die Nutzung von Lüftungssystemen versprochen. „Ich bin für alles, was uns weiterhilft, den Präsenzunterricht weiter aufrechtzuerhalten, offen“, sagt Diehr. Die Schule werde auch seit einiger Zeit „überschwemmt“ mit Angeboten für Lüftungssysteme. „Ich weiß nicht, wie ich mir das vorstellen soll – mitten in der Klasse so ein Gerät, das da steht. Und ich weiß nicht, wie laut sowas ist.“ Man werde bei der Verwaltung in der Hinsicht nochmal nachfragen, „welche Angebote es gibt und das in bestimmten Räumen ausprobieren.“
Falls es zu einer Einschränkung oder sogar Aufhebung des Präsenzunterrichts kommen sollte, sei man auf die sich dann darstellende Situation eingestellt. Man habe noch vor den Herbstferien mit den Schülern und Schülerinnen eine Schulung gemacht in einem digitalen Lernmanagement, sagt Diehr. „Das hat gut geklappt. Wir hatten sogar eine ‚moodle‘-Gruppe.“ Technisch wären sowohl das Lehrerkollegium als auch die Schüler also vorbereitet. „Das hat während des ersten Lockdowns auch geklappt.“
Technische Vorbereitung

Sie sieht eher das Problem darin, dass einige Leitungen dann überlastet wären. „Wir haben hier kein Glasfaser“, gibt sie zu bedenken. „Ich habe selber versucht, aus dem Gebäude heraus eine Konferenz zu machen, die ist zusammengebrochen. Das lag am Server vom Streaming-Dienst.“ Und was ist mit Schülern, die noch ein Endgerät brauchen? „Das ist vom KvGG her alles durch, die Bedarfsabfrage. Da gab es ein Formular der Verwaltung. Wir haben Listen erstellt, wo die Namen derjenigen stehen, die es benötigen. Die können wir an die Stadt übermitteln. Wir brauchen dann nur die Geräte.“ Wie viele es genau sind, weiß sie nicht aus dem Kopf, schätzt die Zahl aber auf 35 bis 40. Dass das seine Zeit dauert, das kann sie nachvollziehen. „Kevelaer ist da immer dran und tut“, sagt sie. Der Träger mache wirklich alles, was in seiner Macht stehe. „Wenn es einen erweiterten ‚Digitalpakt‘ gibt, dann bestellen alle wie wild Geräte. (…) Die haben sich früh um alles gekümmert. Kein Konzern kann auf einmal soviele Geräte zur Verfügung stellen. (…) Alle arbeiten mit allen Kräften daran.“ Und beim Lockdown habe man Materialien auch schon mal per Post geschickt. Familien ganz ohne Geräte gab es selten. „Da lassen wir keinen alleine. Wenn es da Probleme gibt, können sie sich bei uns melden, und das tun sie auch.“ Und zur Not könne man die Geräte, die für das Schulkollegium zur Verfügung stehen und frei sind, an die Betroffenen weitergeben. „Da werden wir auf jeden Fall eine Lösung finden.“

Kontakt mit den Behörden

Diehr hat die „Hoffnung“, dass die aktuellen Einschränkungen einen Lockdown verhindern mögen – und der Präsenzuntericht so lange wie möglich bestehen bleibt. „Es ist nicht so, dass durch die Öffnung der Schulen das Infektionsgeschehen total vorangetrieben wurde“, argumentiert sie. „Die SchülerInnen tragen brav ihre Maske und es läuft.“ Natürlich wisse man nicht, was die Schüler danach machen, wo es Familienfeiern oder Partys gibt.
Jede Woche zu einem bestimmten Stichtag melde man an die Behörde, ob Präsenzunterricht stattfindet, wieviele Kollegen aufgrund des Infektionsgeschehens nicht da sind, wieviele Schüler pro Jahrgang in Quarantäne sind und positiv getestet wurden. „Bis zu den Herbstferien hatten wir recht geringe Zahlen – und keinen Corona-Fall.“ Die amtsärztlichen Quarantäne-Fälle seien vor den Ferien gering gewesen, „jetzt etwas angestiegen, aber nicht schrecklich hoch.“

Auch an der Kevelaerer Gesamtschule herrsche das Prinzip der Gelassenheit vor, sagt Schulleiter Christoph Feldmann. „Wir haben die Maskenpflicht im Unterricht wieder. Das kennen die Schüler jetzt von vorher. Ich denke, dass das eine sehr sinnvolle Maßnahme ist.“ Zuvor habe es schon den Appell gegeben, auf freiwilliger Basis die Masken zu tragen. „Das hat ganz gut funktioniert. Von daher gehe ich davon aus, dass das reibungslos weiter funktionieren wird.“ Die Zeit des Lockdowns habe man schon genutzt, um alle Lehrerinnen und Lehrer in Bezug auf Digitalisierung zu schulen. Alle Lehrkräfte seien angewiesen, Teile des Unterrichts auch online über den normalen Unterricht hinaus anzubieten. Sollten Klassen in den „Distanzunterricht“ gehen müssen, sei man notfalls vorbereitet über die Fortbildungen und die Nachqualifizierung der Schüler. „Und wir sind dabei, eine Elternschulung anzubieten, dass sie ihren Kindern eine Unterstützung bieten können, wenn sie Probleme haben beim Einloggen oder bei E-Mails.“

Was fehlende Laptops angeht, gebe es die Bedarfsanzeige der Stadt, wo die Mittel auf den Weg gebracht und die Bedarfsanfragen durchgeführt worden seien. „Die Familien, bei denen es kein digitales Endgerät gibt, konnten das anzeigen, um über die Stadt ein Leihgerät der Schule zu bekommen. Das ist auch ganz gut angenommen worden“, sagt Feldmann.

Fünf Minuten Stoßlüften

Was die Lüftungen angehe, sei die Situation ganz gut. „In jedem der Räume gibt es ein Lüftungsprotokoll.“ Neu sei die Frequenz der Lüftung. „Wir hatten sonst alle 45 Minuten getaktet. Jetzt sind es 20 Minuten, das ist vorgegeben über die letzte Schulmail, wie das zu funktionieren hat.“ Dass es für die Schüler kurzfristig dann kalt wird, sieht Feldmann als geringes Problem an. „Da gibt es fünf Minuten Stoßlüften, dann macht man die Fenster wieder zu und es wird wieder warm. Wir sind in einer Zeit, wo für jedermann Einschränkungen in irgendeiner Weise da sind. Und wenn die Konsequenz ist, dass wir damit im Präsenzunterricht bleiben können, ist jedem geholfen.“

Man werde sich weiter bemühen, „den Unterricht aufrechtzuerhalten und tatsächlich die Schülerinnen und Schüler zu Lernerfolgen zu führen.“ Dass das unter Pandemiebedingungen nicht leicht ist, sei klar. „Das hatte ich mir als Schulleiter auch anders vorgestellt. Man ist da schon Krisenmanager. Wir haben halt keine Normalität.“ Aber: „Panik bringt da nichts, wir müssen uns mit der Situation, die wir haben, auseinandersetzen und das Beste daraus machen.“ Wobei die Gesundheit aller Schüler und Lehrer natürlich an erster Stelle stehe. Wie lange der Präsenzuntericht gehen wird, sei die Aufgabe der Gesundheitsämter. „Da müssen wir abwarten.“
Keine Liefertermine

Keine Liefertermine bekannt

Was die Bereitstellung von Endgeräten betrifft, so seien „die Bestellungen raus“, bestätigte Yvonne Völkel vom Fachbereich „Schule und Sport“ der Stadt Kevelaer. Sie habe keine Informationen über Liefertermine. Die Rückmeldungen zum „Sofortaus- stattungsprogramm“ lägen teilweise vor, teilweise nicht. In Bezug auf dieses Programm sei der Maximalbedarf von 400 Geräten bestellt worden. Die Abfrage dazu habe erst drei Wochen vor den Ferien begonnen werden können, dann kamen die beiden Wochen Herbstferien, so Völkel. In Sachen Belüftungsanlagen gebe es noch keine Rückmeldung. „Das Thema ist taufrisch, da werden sich die Schulen sicher erkundigen.“

Beate Sibben von der Abteilung „Zentrale Dienste“ bestätigte, dass bereits im August die Bestellungen für die Laptops herausgegangen seien. Es gebe aber Lieferengpässe. „Die Nachfrage ist momentan so groß, dass uns das Kommunale Rechenzentrum keine Lieferzeiten nennen kann.“ Alle Kommunen wollten aktuell wegen Corona Geräte haben. Und es bestünden Probleme in der Produktionskette. Insgesamt habe Kevelaer 1.100 Endgeräte geordert. Neben dem „Sofortaus- stattungsprogramm“ für bedürftige Schüler umfasst das auch eine Förderung für Lehrer-Endgeräte und die Förderung aus dem „normalen“ Digitalpakt. Man habe erst sehen müssen, was an Förderprogrammen überhaupt auf den Weg gebracht wird und was man dann beantragen kann, begründete Sibben, warum das alles eine Zeit benötigt hat. Die Verantwortlichen hätten die Höchstzahl der Geräte, die abgreifbar sind, bestellt. Jetzt gehe es nur „um die konkrete Verteilung, die Bedarfe da zu ermitteln.“ Die Schutzhüllen lägen bereits vor, man warte nur noch auf die Geräte. Die würden nach Auftragsdatum ausgegeben. „Da haben wir keinen Einfluss mehr drauf.“ Das sei „sehr unbefriedigend für alle Parteien.“

Auch die „fit 4 future“-Grundschule Wetten machte mit

Das gab es noch nie in der langen Geschichte von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics”: Mehr als 235.000 Schülerinnen und Schüler aus 1273 Schulen setzten am Mittwoch, 30. September, gemeinsam ein Zeichen für den Schulsport. Der bundesweite Aktionstag hatte das Ziel, die Bedeutung von Bewegung, Sport und Spiel im schulischen Alltag herauszustellen und zu zeigen, wie dies auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich ist.

„Das Coronavirus wird uns alle im Alltag noch lange begleiten. Sport und Bewegung müssen jedoch nicht aus dem Schulalltag gestrichen werden, zeigt die Grundschule Wetten. Der Aktionstag ‚Jugend trainiert – gemeinsam bewegen’ soll zeigen, was unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln alles möglich ist. Dieser Aktionstag ist ein Signal für den Schulsport und Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, sagt Thomas Härtel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung, die „Jugend trainiert“ ausrichtet.

Große Vorfreude machte sich breit

Darum war sich auch die „fit4future“ – Schule in Wetten sicher: Wir machen mit! Der Schultanz mit kindgerechter und von Schülerinnen und Schülern ausgedachter Choreographie wurde in allen vier Klassen besprochen und geübt, damit am Aktionstag alle mitmachen konnten. Über mehrere Wochen war die Vorfreude und der Spaß an der Bewegung zu spüren und viele Kinder fieberten dem Aktionstag entgegen. Dann kam der 30. September.

Auf dem Schulhof nach allen Regeln entsprechend platziert, schmetterte dann der Song „fit4future“ aus der Musikbox und 86 Kinder tanzten synchron ihre einstudierten Bewegungen. Ein tolles Bild, das mit einem Video festgehalten wurde und nun den Veranstaltern als Teilnahmebeweis zugeschickt wird.

Unterstützt wurde der Aktionstag der Deutschen Schulsportstiftung von den Kultusministerien der Länder, den an „Jugend trainiert“ beteiligten Sportverbänden und vom Deutschen Sportlehrerverband.

St.-Martins-Aktion: Mit Laternen gegen die Einsamkeit

Ganz vertieft arbeiteten die Kids der sechsten Klasse an diesem Vormittag mit an den Laternen. „Das ist aus Transparentpapier, da kommt eine Kerze rein, aber keine echte“, klärte mich die elfjährige Shikha über die Gestaltung des Objekts auf. „Lila fand ich gut“, meinte sie zu der Farbe. Auch die zwölfjährige Jacqueline hatte ihren Spaß bei der Gestaltung. „Ich finde die Idee ganz gut“, meinte sie. Und Mitschüler Ole klärte auf, um was für eine Idee es sich handelt. „Wir schicken diese Laternen zu drei Altenheimen, damit sie halt auch was für St. Martin haben.“ Marcel Robens als Lehrer und Mitglied der Bürgerstiftung „Seid einig“ hatte die Aktion mit initiiert und durfte die Aussage des Jungen präzisieren. „Wir können alle Altenheime in Kevelaer mit Laternen beschenken.“

Er erläuterte, wie das Ganze entstanden ist: „Das kam auf bei einer Vorstandssitzung der Bürgerstiftung.“ Man habe seitens der Stiftung ja immer das Anliegen, Bürger zu unterstützen. „Wir haben im Frühjahr die ‘Tafel’ unterstützt – und als die Kirmes ausfiel, haben wir dazu aufgerufen, das Geld zu spenden oder in Lebensmittelgutscheine umzuwandeln“, nannte er Beispiele. Als es um die Frage St. Martin ging, habe man von sich aus überlegt, „wie wir wen da unterstützen können.“ Und da dachte er spontan an seinen Job als Lehrer, hatte eine Eingebung. „Es gibt in diesem Jahr so viele Menschen, die isoliert leben müssen. Wir machen in diesem Jahr bei uns die Laternen in den Klassen fünf bis sechs und schenken sie den Altenheimen.“

Gesagt, getan. Die eigene Schule zog mit, und der Gesamtschule schlug er das Projekt auch zur Umsetzung vor. „Wir versuchen eh, als weiterführende Schulen da gemeinsam Dinge zu machen. Und die Kollegen haben sofort gesagt, jawoll, machen wir mit.“ Denn die Feste seien wichtig für die Gemeinschaft, „das merken die Senioren jetzt nochmal mehr, wenn es auf Weihnachten zugeht.“ Denn sie leiden aufgrund der Einschränkungen ja besonders  unter der Corona-Situation. Und St. Martin sei halt „die klassische Einstimmung auf die Weihnachtszeit.“

Die sechste Klasse beim Basteln.

Es sei wichtig, „dass wir den Slogan „Kevelaer hält zusammen“ weiter fortsetzen. Wir wollten den Charakter des Teilens von St. Martin da stärken. Und es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen, dass wir an die Älteren denken.“ Und so bastelten die Kids am letzten Schultag und können in den Ferien zu Hause weiter machen.

Musikvereine machen mit

Ergänzend dazu fragte Stefan Jansen, der Vorsitzende der Bürgerstiftung und zugleich auch beim Spielmannszug der Feuerwehr aktiv, bei seinen Leuten und den anderen Musikvereinen an, ob man so eine Aktion wie ein paar Monate zuvor, als die Musikvereine alle vor den Altenheimen spielten, nochmal wiederholen könnte.

„Alle haben begeistert zugestimmt, so dass sie sich jetzt vor die jeweiligen Altenheime stellen und dazu Martinslieder spielen werden“, so Robens. Die Übergaben der Laternen mit Musik sollen alle möglichst zeitgleich in den einzelnen Ortschaften am 9. November stattfinden. Das Martinskomittee Winnekendonk will das gemeinsam mit den Initiatoren fünf Tage später durchführen.

Robens geht davon aus, dass bei der Erstellung der Laternen noch ein paar übrig bleiben werden. Aber auch dafür hat er schon einen Plan. „Dann beschenken wir die Demenzgruppe, das Krankenhaus und eventuell auch das Hospiz mit denen, die übrig sind.“.

Mit- und voneinander lernen

Der Sonnengott meinte es gut mit den 5.-Klässlern der Gesamtschule Kevelaer. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden im 5. Jahrgang der Schule 146 Schüler willkommen geheißen.

Unter Corona-konformen Bedingungen begrüßte Schulleiter Christoph Feldmann die sechs Klassen sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte in drei Durchgängen im Hülsparkstadion, wo ein ökumenischer Wortgottesdienst unter Leitung der Kirchenvertreter Karin Dembeck (Ev. Kirche) und Dr. Bastian Rütten (Kath. Kirche) den Auftakt der Einschulungsfeier bildete. „Unsere Schule – ein Haus aus bunten Steinen“ – der Leitgedanke des Wortgottesdienstes steht zweifelsohne sinnbildlich für die Arbeit der Gesamtschule, für die das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Begabungen prägend ist.

Sowohl die Vertreterin der Schulpflegschaft, Mehtap Grandt, als auch die Vorsitzende des Fördervereins der Gesamtschule, Birgitt Höhn, stellten den Anwesenden die Arbeit ihrer Gremien vor, bevor die jüngst in die Funktion eingeführte Abteilungsleitung I, Belgin Gür, das Wort an die aufgeregten Mädchen und Jungen richtete und das gemeinsame Lernen mit- und voneinander in den kommenden Jahren in den Fokus rückte.

Anschließend verbrachten die Kinder mit ihren Klassenleitungen und Mitschülern eine kurzweilige Unterrichtsstunde im gemeinsamen Klassenraum. Dies erwies sich in diesem Jahr als besonders spannend, da der traditionelle Kennenlernnachmittag vor den Sommerferien bedingt durch die aktuelle Pandemie nicht stattfinden konnte.

Die Schüler hatten daher über die Ferien das digitale Angebot der Gesamtschule wahrgenommen und sich in einem virtuellen Klassenraum (Logineo) getroffen. Hier stellten sich ihnen die Klassenleitungen vor und gaben erste Informationen zum Unterricht an der neuen Schule.

Das Kollegium der Gesamtschule Kevelaer bot den Erziehungsberechtigten parallel zur Beschulung der Kinder einen Überblick über die ersten Tage an der Schule und boten Raum für die Klärung von Fragen. Nach gut zwei Stunden trafen sich die Schüler und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten im Schatten der Bäume des Schulhofes wieder und freuten sich über die gelungene Feier sowie die von der Gesamtschule an jedes Kind vergebene Schultüte mit nützlichen Schulutensilien.

Großer Erfolg für die „Denkpause“

Er gehört zu den anspruchsvollsten und bekanntesten Schülerzeitungswettbewerben Deutschlands und wurde für 2019/20 zum 39. Mal für das Rheinland ausgeschrieben: Zehn große Tageszeitungen veranstalten den Wettbewerb gemeinsam mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband, den Sparkassen im Rheinland. Die hochkarätige Jury setzt sich ausschließlich aus professionellen Journalisten und Vertretern des NRW-Schulministeriums zusammen. Die zahlreichen Bewertungskriterien lassen sich in drei Bereiche gliedern: formale Aspekte (Titelseite, Erscheinungsbild, Layout, Illustrationen/Fotos u.a.), inhaltlicher Eindruck (Verständlichkeit und Stil, Darstellungsformen, Zielgruppenorientierung Schüler, die Themenfelder Schule, Staat u. Kultur) und die Bewertung der drei umfangreichsten Artikel. Zu den Zielen des Wettbewerbs schreibt das NRW-Schulministerium auf seiner Website unter anderem: „Förderung von Schülerzeitungen als Element sprachlicher Bildung, Förderung von gesellschaftlichem Engagement (…Fähigkeit lernen, Dinge kritisch zu hinterfragen), Unterstützung des Demokratieverständnisses, Zeitung als vierte Gewalt im Staate“.

In diesem Jahr durfte sich das Team der „Denkpause“ des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums als eine von über 120 Schulen, die an dem Wettbewerb teilnahmen, über den dritten Platz freuen, der von der Schulministerin Yvonne Gebauer und dem Präsidenten des rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes Michael Breuer per Videobotschaft verliehen wurde. „Nicht immer einfach, aber heute umso wichtiger: Mut zur eigenen Meinung und das gut und fundiert“, so Michael Breuer zum Thema Politikverdrossenheit in der Ausgabe Nr. 93 der Denkpause, die zum Wettbewerb eingereicht wurde. Des Weiteren lobte er: „Tolle Lehrerinterviews mit wirklich originellen Fragen. Klasse Arbeit.“

Über den großen Erfolg und den Preis von 1000 Euro freut sich nicht nur die Redaktion mit ihrer Chefredakteurin Lina Martens und deren Stellvertreter Malte Fiedler, sondern auch Kunstpädagoge Paul Wans, der die Schülerinnen und Schüler der „Denkpause“ seit über 20  Jahren mit Hilfe und Rat unterstützt.

Auf in die „Goldenen Zwanziger“

Die Voraussetzungen für die in jeglicher Hinsicht ungewöhnliche Abiturfeier hätten bei strahlendem Sonnenschein nicht besser sein können. Die Abiturienten warteten vor dem Eingang des Hülsparkstadions darauf, mit Mundschutz zu den Klängen von Elmar Lehnen einzulaufen und sich von den auf den Tribünen wartenden Familienmitgliedern und den Gästen aus Politik und Gesellschaft mit stehenden Ovationen feiern zu lassen.

„Jetzt weiß man, dass man älter geworden ist“, blickte Christian Schick auf sein Abitur 1980 zurück und freute sich mit seinem 18-jährigen Sohn Julian. „Vor drei Monaten wollte ich das nicht glauben, das haben die gut gemanaged hier. Das wird sicher ein rührender Moment. Ich bin so stolz“, meinte Jörn Schreiner, der mit seiner Familie auf seinen Sohn Fynn wartete. „Jeder Abiturient und jede Abiturientin darf drei Familienmitglieder mitbringen. Es ist alles so aufgebaut, dass der Mindestabstand gewährleistet ist. Alle Stühle sind entsprechend mit dem Namen beklebt“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Christina Diehr, für die es dort die erste Abiturfeier war. Für die Abiturienten waren die Umstände und der Rahmen natürlich etwas Besonderes. „Eine ganz außergewöhnliche Situation“, meinte Lina Kaets, bevor es losging. „Es ist aufregend. Ich freue micht total, dass es stattfinden kann“, sagte Vivien Willems und marschierte mit den anderen dann ins Stadion.

In einem ökumenischen Gottesdienst gaben die evangelische Pfarrerin Karin Dembek und der scheidende Kaplan Christoph Schwerhoff den jungen Menschen ein paar Gedanken mit auf den Weg. „Schulzeit – zwölf Jahre mit vertrauten Menschen liegen hinter uns“, betete Dembek für die 2020er Abi-Generation. „Wir danken auch denen, die uns begleitet haben – Eltern, Freunde, Großeltern, Geschwister, Lehrerinnen und Lehrer. Nun kann Neues beginnen – nun muss auch Neues beginnen. Wir freuen uns auf eine aufregende Zeit neuer Entdeckungen, neuer Erfahrungen und neu gewonnener Freiheit.“ Christoph Schwerhoff wünschte den Abiturienten „die Ausdauer, selbst anzugreifen und Gas zu geben.“ Denn „goldene Zeitalter passieren nicht dadurch, dass sie uns geschenkt werden, sondern durch uns.“

Bestes Jahrgangs-Abitur: 1,1

Annja Rossmann und Biggi Lehnen sorgten mit „You raise me up“ für einen der bewegenden musikalischen Momente des Tages. „Beziehungen sind das Wichtigste im Leben (…)“, unterstrich Rossmann, „dass ihr euch an die alten Beziehungen erinnert, neue knüpft und dass euch Beziehungen tragen und stärken.“ Ihre Tochter Charlotte durfte später mit 1,1 das beste Jahrgangs-Abitur entgegennehmen.

Die Anwesenden durften dann Zettel mit Stiften nehmen, um ihre Wünsche an den Baum nahe der Bühne zu hängen. Vorher kamen sie in eine Box  und Dembek trug einige Einträge vor: „Die Familie in Sicherheit, wahre Freunde, die zu uns stehen“ war da zu lesen, oder auch „Möge der Rassismus aus unserer Gesellschaft verschwinden.“

Dominik Pichler hielt sich in seiner Rede gewohnt kurz.

Dann kam die offizielle Feier – die Zeit der Reden war angebrochen. Mit einem „Es hätte auch regnen können“ leitete der Kevelaerer Bürgermeister Dominik Pichler zum Auftakt der Feier launig sein Abitur-Grußwort ein. Anknüpfend an das Abimotto „Die goldenen 20er – It´s gonnABI legendary“ fand er zunächst „erstaunliche Querverbindungen“ zu der Zeit von vor 100 Jahren, wo der Blick in die Zukunft ebenfalls ungewiss war wie jetzt, mit der „Dolchstoßlegende“ eine „veritable Verschwörungstheorie“ aufgestellt wurde und die „spanische Grippe“ weltweit bis zu 50 Millionen Tote forderte. Heute sei Corona in Deutschland vergleichsweise glimpflich verlaufen, „aber Sie haben die drastischen Auswirkungen nicht nur im ‚normalen‘ Leben mit dem Lockdown deutlich zu spüren bekommen“, sprach er die Abiturienten direkt an. „Sie haben Ihre letzten Vorabiklausuren an einem Sonntag geschrieben, Ihre Abiturklausuren im Konzert- und Bühnenhaus – und haben jetzt Ihre Abiturentlassfeier im Stadion. All das ist doch recht ungewöhnlich und so auch nicht dagewesen.“

„Und morgen dann greifen Sie zum Hammer und schmieden an Ihrem Glück.”

Wie in jedem seiner Grußwort-Jahre verwandte Pichler auch diesmal ein lateinisches Zitat „Faber est suae quisque fortunae“ („Jeder ist seines Glückes Schmied“), um den Abiturienten klar zu machen, dass es auch „an Ihnen und uns allen“ liege, „dass es tatsächlich Goldene Zwanziger werden, die diesen Namen auch verdienen.“ Die Abiturienten und Abiturientinnen sollten kritisch bleiben. „Lassen Sie sich nicht von einfachen Lösungen abspeisen.“ Und es gehe für sie selbst darum, aus dem eigenen Leben nun etwas zu machen. „Und ganz viel davon liegt in Ihrer Macht. Ihr Leben. Ihre Wahl.“ Den Abschluss gelte es gebührend zu feiern. „Und morgen dann greifen Sie zum Hammer und schmieden an Ihrem Glück. Sie können das.“

Dem scheidenden Schulleiter Karl Hagedorn wünschte Pichler „einen guten Übergang in den wohlverdienten Ruhestand.“ Auch seine Suche „nach Zufriedenheit, Glück oder was auch immer“ sei noch nicht zu Ende. Und den Eltern wünschte Pichler „das notwendige Maß an Gelassenheit und Ruhe, der Schule noch spannende Jahre mit den nachfolgenden Jahrgängen.“

Der Elternpflegschaftsvorsitzende Clemens Sieben wünschte allen, „dass ihr zusammenhaltet und was schafft.“ Sein Erinnerungssatz lautete: „Du kannst den Weg nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Und Schülersprecher Max Tissen fasste die Gefühlslage seiner Mitschüler in Worte: „Jetzt haben wir das Abitur 2020 in der Tasche – und sind etwas enttäuscht.“ Denn man habe sich die letzten Schultage anders vorgestellt, die „Mottowoche“ habe nicht stattgefunden. „Wir sind der Corona-Jahrgang, man wird uns nicht vergessen“, sagte er und bedankte sich für eine „schöne Zeit“.

An die Zeit im KvGG zurückdenken

Schulleiter Karl Hagedorn gab den Schülern ermutigende Worte mit auf den Weg.

Der scheidende Schulleiter Karl Hagedorn unterstrich, wie wichtig es gewesen sei, für diesen besonderen Jahrgang eine Abifeier auf die Beine zu stellen. Vor acht Jahren habe es viele große Augen nach dem Motto „Was machen die mit uns?“ gegeben. Er hoffe, dass sich alle Erwartungen erfüllt haben und zitierte aus Ovids „Vier Weltzeitaltern“, um klarzumachen, dass in dem letzten, dem „normalen“ Zeitalter noch viele Aufgaben auf sie zukommen. „Aber ihr habt ein gutes Rüstzeug, um das zu bewältigen“, gab er sich hoffnungsvoll. „Ich wünsche euch eine Zukunft, die ihr zuversichtlich angehen könnt. Und wenn ihr Zeit habt, denkt an die gute Zeit im Gymnasium zurück.“

Hagedorn und Diehr übergaben dann mit „Corona-Gruß“ und strahlendem Lächeln den 88 Abiturienten ihre Abiturzeugnisse. Dazu gab es noch eine Tasche mit Sekt, dem Abiturorden und dem Grundgesetz. Zum Abschluss der Feier sang die Abiband den treffenden Song „Das ist der Moment – das ist unser Tag“, ehe es mit der umgedichteten Version von Ed Sheerans „I see fire“ in „Say goodbye“ noch Abschiedstränen gab.

Die erleichterten Abiturienten gesellten sich zu ihren Familien. Und bevor voraussichtlich am 18. September eine große Abifeier steigen wird, trafen sich einige Freundeskreise zu der einen oder anderen „kleinen“ Abiturfeier.

Eine Bildergalerie zur Entlassfeier finden Sie hier auf unserer Website.

Zweimal „Helden in Strumpfhosen“

Minuten vor dem Beginn der Veranstaltung merkte man Ricarda Corbach diesmal so etwas wie Nervosität an. „Ich habe vor zehn Jahren ,Peter Pan’ selbst gespielt, das ist für mich eine persönliche Herzensangelegenheit“ , meinte die Leiterin der Theater-AG. „Beide Stücke sind top – wir haben versucht, die ,Helden in Strumpfhosen zu vereinigen’“, schwärmte sie von der Zusammenarbeit mit den gut 50 Jungen und Mädchen neben dem „normalen“ Unterricht seit Oktober, bevor es überhaupt losging. Wichtig war ihr aber, das gemeinsame Wirken mit der Referendarin Carmen de Jong deutlich zu machen – und das Bedauern darüber auszudrücken, dass der Kollege Alexander Refflinghaus im Zuge der Proben gesundheitsbedingt leider ausgefallen war.

Auch im Publikum waren die Zuschauer – zumeist Eltern, Großeltern oder Geschwister  –natürlich mindestens ebenso neugierig darauf, wie sich die kommenden gut zwei dreiviertel Stunden so entwickeln würden. Tom Löwenthal saß mit seiner Jacqueline in der vierten Reihe: „Unsere Rosa spielt ,Captain Hook’ – wir sind gespannt“, sagte der Dirigent und konnte später stolz auf die Performance der Tochter sein. Und in der Pause gestand Natascha Meder, die ihre 12-jährige Tochter Sarafina als „Frau und Kind Rachel“ genau beobachtet hatte: „Man konnte sehen, wie sie im Kopf den Text durchgegangen ist.“

Das Bühnenbild war so konzipiert worden, dass es beiden Stücken genügen konnte, so dass das Publikum die Handlung in einer ständig mit neuen Requisiten und Details aufwartenden Szenerie betrachten konnte.

Zwei spannende Stücke

Der tapfere Robin Hood setzt sich gegen die Schergen des Sheriffs durch.

So erlebten die Zuschauer die bekannte, aber auch mit viel Humor erzählte Geschichte des Helden Robin Hood, der die Armen in Abwesenheit des Königs Richard Löwenherz gegen die Schergen des Sheriffs von Nottingham zu verteidigen sucht, und von der bösen Hexe (Merle Landwehr) und dem Sheriff mit einem Bogenschieß-Wettbewerb in eine Falle gelockt wird. Alles löst sich auf, als unvermittelt Richard Löwenherz die Situation bereinigt. Schön realistisch kamen die Dorfszenen rüber – und auch die Bösartigkeit des Sheriffs und seiner Bande, die dem Ärmsten noch das letzte Hemd ausziehen.

Alle waren sich da schon einig: Was die Kids bringen, das ist super. „Unsere Enkel waren ,Maid Marian’ und ,Bruder Tuck’ – ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte. Bei uns auf der Hauptschule gab es sowas nicht“, lobte Magnus van Oeffelt die Leistung „seiner“ Theaterkinder Amelie Faltermeier und Lotta Jakomin, die ihre Rollen selbstbewusst und mit Pfiff ausfüllten. Die beiden Sechstklässler nahmen mit ihren Mitschülern oben auf der Tribüne Platz, um dem zweiten Stück zuzusehen. „Ich hab mich auf die Rolle beworben, bin sehr zufrieden“, meinte die elfjährige Amelie. Und auch Paul Davies-Garner als „Sheriff, der nicht so wirklich bei der Sache ist“, wirkte nach seinem ersten Bühnenauftritt erleichtert. „Das war richtig spannend.“

Alles kommt zu einem guten Ende

Spannend wurde es dann auch für die Akteure des zweiten Stückes „Peter Pan“, wo die Geschichte des Jungen, der nie erwachsen werden möchte (stark: Ben Tissen), erzählt wurde, der seine Lieblingsfee Tinkerbell (Fionnula Mc Govern) im Kinderzimmer der Familie Darling findet. Als die älteste Tochter Wendy (Daniela Hödtke) sie entdeckt, will sie mit ihren Brüdern John und Michael mit ins „Nimmerland.“ Da treffen sie auf die „verlorenen Jungen“ und die befreundete Indianerin Tiger Lilly (Pia Trötschkes), die von Peter Pans größtem Widersacher Captain Hook (schön böse: Rosa Löwenthal) und dessen Schergen entführt, aufgrund einer List von Peter wieder freigelassen wird. Später entführt er mit Tinkerbells Hilfe die Kinder, doch auch sie werden befreit – und alles kommt zu einem guten Ende.

Volle Bühne im Bühnenhaus: Die Theater AG des KvGG zeigte gleich zwei Stücke.

Folgerichtig erklang „Ich bin ein Kind geblieben“ von Peter Maffay zum Abschluss des Stückes. Mit ihren Lehrern feierten die Kids gemeinsam auf der Bühne, begleitet von einem begeisterten Publikum – und einem Karl Hagedorn, der zum letzten Mal in seiner Funktion als Schulleiter das Vergnügen hatte, den Akteuren für das Dargebotene zu gratulieren.