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Im Medical Park in Mönchengladbach gab‘s Einblicke in die Physiotherapie

Schülerschaft zu Besuch bei Borussia

Es ist noch gar nicht lange her, dass Klaus Schmitz, Geschäftsführer des Medical Parks in Mönchengladbach, die Schülerinnen und Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums und der Gesamtschule im Kevelaerer Rathaus besuchte.

Job- und Ausbildungsbörse bot Schüler*innen in Kevelaer die Chance, viele Infos abzugreifen

Möglichkeiten der Berufswelt entdecken

Wer am Freitagmorgen den Schulhof der Kevelaerer Gesamtschule betrat, bei dem dürfte das Motorenherz deutlich höher geschlagen haben: Traktoren, Arbeitsfahrzeuge, ein Bus und ein schnittiger Mercedes schmückten das Gelände…

Ein Blick auf eine besondere Lehranstalt in besonderer Zeit

Erstes Jahrbuch der Gesamtschule

Wie viele Seiten hat eine Gesamtschule? Im Falle der Kevelaerer würden viele Schüler*innen und viele Lehrer*innen wohl sagen: unendlich viele.

Die Baustelle an der B9 führt zu Änderungen im Fahrplan

Einschränkungen bei der Schülerbeförderung

Aufgrund der Bauarbeiten an der Bundesstraße 9 können ab sofort und vorerst bis zum Beginn der Sommerferien die Haltestellen Tompsche Straße, Richtung Lüllingen, und Küppershof, auf der Bahnhofstraße Richtung Wetten, im Rahmen der Schülerbeförderung nicht bedient werden. 

Jeden Tag „Besuch” in Kevelaerer Seniorenheimen trotz Corona

In Zeiten der Corona-Pandemie zeigt sich die große Bedeutung von Werten wie Nächstenliebe, Solidarität und Verantwortung besonders. Auch die Schüler*innen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums wissen das. In der Adventszeit, in der die Vorfreude auf Weihnachten wächst, sind die Einschränkungen durch die Pandemie besonders deutlich. Das betrifft auch und besonders Menschen, die in Seniorenheimen leben. Die Kontakte sind eingeschränkt und auch die gemeinsamen Aktivitäten während der Adventszeit sind nicht in dem Maße möglich wie vor der Coronazeit. Die Schüler*innen des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums wollten den Kevelaerer Senior*innen daher eine Freude bereiten und ihnen das Gefühl geben, dass besonders in der Adventszeit an sie gedacht wird. So entstand die Idee, einen digitalen Adventskalender für die unterschiedlichen Seniorenheime in der Wallfahrtsstadt zu gestalten.

Schüler*innen der Klassen 6 übten das gestaltende Vorlesen von Advents- und Weihnachtsgeschichten ein. „Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Geschichten mit großem Engagement vorgelesen. Sie waren sofort mit Freude dabei“, sagt Nicole Lücke, Deutschlehrerin am KvGG, die das Projekt gemeinsam mit dem Erprobungsstufenleiter Marcel Robens durchführte.

Der digitale Adventskalender wurde von den Bewohner*innen sowie dem Personal und den Leitungen der Seniorenheime mit großer Begeisterung und Rührung angenommen. „Wir hören ab jetzt täglich beim Frühstück die eingesprochenen Advents- und Weihnachtsgeschichten”; „Was für eine wunderschöne Idee”; „Beim Öffnen der digitalen Türchen helfen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern natürlich sehr gerne” – so nur einige Reaktionen auf die Initiative des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums.

Hoffnung auf möglichst langen Präsenzunterricht

Seit Montag dieser Woche gilt an allen weiterführenden Schulen in NRW die allgemeine Maskenpflicht in der Schule und auf dem Schulgelände – zunächst bis zum 22. Dezember. „Das läuft sehr gut an“, meint die stellvertretende Schulleiterin des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums, Christina Diehr. „Es hat sich für die ganz, ganz überwiegende Mehrheit nichts geändert, weil die allermeisten die Maske auch im Unterricht freiwillig getragen haben. Diejenigen, die es nicht wollten – das war ja eine freiwillige Sache – denen sagen wir und die Kollegen jetzt, dass sie die Maske tragen müssen.“ Auch was die Lüftung in den Schulräumen angeht, verändert sich wenig. Da arbeite man wie zuvor mit Stoßlüftung. „Es ist zwar frisch, aber noch nicht so kalt. Das ist auch festgelegt, nicht von den Schulleitern. Das wurde uns per Ministeriums-Mail mitgeteilt: alle 20 Minuten für fünf Minuten muss stoß- bzw. quergelüftet werden. Man habe den Eltern in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie darauf achten sollen, dass die Kinder warme Kleidung mitnehmen und sich dann Schal und Mütze überziehen. „Wenn es draußen kalt wird, wird es kalt in den Räumen“, sagt Diehr. Sie sieht aber auch das Problem, wenn die Temperaturen mal deutlich zurückgehen. „Ich weiß nicht, wie wir anders vorgehen sollten.“

Das Land hat am vergangenen Donnerstag 500 Millionen Euro für die Nutzung von Lüftungssystemen versprochen. „Ich bin für alles, was uns weiterhilft, den Präsenzunterricht weiter aufrechtzuerhalten, offen“, sagt Diehr. Die Schule werde auch seit einiger Zeit „überschwemmt“ mit Angeboten für Lüftungssysteme. „Ich weiß nicht, wie ich mir das vorstellen soll – mitten in der Klasse so ein Gerät, das da steht. Und ich weiß nicht, wie laut sowas ist.“ Man werde bei der Verwaltung in der Hinsicht nochmal nachfragen, „welche Angebote es gibt und das in bestimmten Räumen ausprobieren.“
Falls es zu einer Einschränkung oder sogar Aufhebung des Präsenzunterrichts kommen sollte, sei man auf die sich dann darstellende Situation eingestellt. Man habe noch vor den Herbstferien mit den Schülern und Schülerinnen eine Schulung gemacht in einem digitalen Lernmanagement, sagt Diehr. „Das hat gut geklappt. Wir hatten sogar eine ‚moodle‘-Gruppe.“ Technisch wären sowohl das Lehrerkollegium als auch die Schüler also vorbereitet. „Das hat während des ersten Lockdowns auch geklappt.“
Technische Vorbereitung

Sie sieht eher das Problem darin, dass einige Leitungen dann überlastet wären. „Wir haben hier kein Glasfaser“, gibt sie zu bedenken. „Ich habe selber versucht, aus dem Gebäude heraus eine Konferenz zu machen, die ist zusammengebrochen. Das lag am Server vom Streaming-Dienst.“ Und was ist mit Schülern, die noch ein Endgerät brauchen? „Das ist vom KvGG her alles durch, die Bedarfsabfrage. Da gab es ein Formular der Verwaltung. Wir haben Listen erstellt, wo die Namen derjenigen stehen, die es benötigen. Die können wir an die Stadt übermitteln. Wir brauchen dann nur die Geräte.“ Wie viele es genau sind, weiß sie nicht aus dem Kopf, schätzt die Zahl aber auf 35 bis 40. Dass das seine Zeit dauert, das kann sie nachvollziehen. „Kevelaer ist da immer dran und tut“, sagt sie. Der Träger mache wirklich alles, was in seiner Macht stehe. „Wenn es einen erweiterten ‚Digitalpakt‘ gibt, dann bestellen alle wie wild Geräte. (…) Die haben sich früh um alles gekümmert. Kein Konzern kann auf einmal soviele Geräte zur Verfügung stellen. (…) Alle arbeiten mit allen Kräften daran.“ Und beim Lockdown habe man Materialien auch schon mal per Post geschickt. Familien ganz ohne Geräte gab es selten. „Da lassen wir keinen alleine. Wenn es da Probleme gibt, können sie sich bei uns melden, und das tun sie auch.“ Und zur Not könne man die Geräte, die für das Schulkollegium zur Verfügung stehen und frei sind, an die Betroffenen weitergeben. „Da werden wir auf jeden Fall eine Lösung finden.“

Kontakt mit den Behörden

Diehr hat die „Hoffnung“, dass die aktuellen Einschränkungen einen Lockdown verhindern mögen – und der Präsenzuntericht so lange wie möglich bestehen bleibt. „Es ist nicht so, dass durch die Öffnung der Schulen das Infektionsgeschehen total vorangetrieben wurde“, argumentiert sie. „Die SchülerInnen tragen brav ihre Maske und es läuft.“ Natürlich wisse man nicht, was die Schüler danach machen, wo es Familienfeiern oder Partys gibt.
Jede Woche zu einem bestimmten Stichtag melde man an die Behörde, ob Präsenzunterricht stattfindet, wieviele Kollegen aufgrund des Infektionsgeschehens nicht da sind, wieviele Schüler pro Jahrgang in Quarantäne sind und positiv getestet wurden. „Bis zu den Herbstferien hatten wir recht geringe Zahlen – und keinen Corona-Fall.“ Die amtsärztlichen Quarantäne-Fälle seien vor den Ferien gering gewesen, „jetzt etwas angestiegen, aber nicht schrecklich hoch.“

Auch an der Kevelaerer Gesamtschule herrsche das Prinzip der Gelassenheit vor, sagt Schulleiter Christoph Feldmann. „Wir haben die Maskenpflicht im Unterricht wieder. Das kennen die Schüler jetzt von vorher. Ich denke, dass das eine sehr sinnvolle Maßnahme ist.“ Zuvor habe es schon den Appell gegeben, auf freiwilliger Basis die Masken zu tragen. „Das hat ganz gut funktioniert. Von daher gehe ich davon aus, dass das reibungslos weiter funktionieren wird.“ Die Zeit des Lockdowns habe man schon genutzt, um alle Lehrerinnen und Lehrer in Bezug auf Digitalisierung zu schulen. Alle Lehrkräfte seien angewiesen, Teile des Unterrichts auch online über den normalen Unterricht hinaus anzubieten. Sollten Klassen in den „Distanzunterricht“ gehen müssen, sei man notfalls vorbereitet über die Fortbildungen und die Nachqualifizierung der Schüler. „Und wir sind dabei, eine Elternschulung anzubieten, dass sie ihren Kindern eine Unterstützung bieten können, wenn sie Probleme haben beim Einloggen oder bei E-Mails.“

Was fehlende Laptops angeht, gebe es die Bedarfsanzeige der Stadt, wo die Mittel auf den Weg gebracht und die Bedarfsanfragen durchgeführt worden seien. „Die Familien, bei denen es kein digitales Endgerät gibt, konnten das anzeigen, um über die Stadt ein Leihgerät der Schule zu bekommen. Das ist auch ganz gut angenommen worden“, sagt Feldmann.

Fünf Minuten Stoßlüften

Was die Lüftungen angehe, sei die Situation ganz gut. „In jedem der Räume gibt es ein Lüftungsprotokoll.“ Neu sei die Frequenz der Lüftung. „Wir hatten sonst alle 45 Minuten getaktet. Jetzt sind es 20 Minuten, das ist vorgegeben über die letzte Schulmail, wie das zu funktionieren hat.“ Dass es für die Schüler kurzfristig dann kalt wird, sieht Feldmann als geringes Problem an. „Da gibt es fünf Minuten Stoßlüften, dann macht man die Fenster wieder zu und es wird wieder warm. Wir sind in einer Zeit, wo für jedermann Einschränkungen in irgendeiner Weise da sind. Und wenn die Konsequenz ist, dass wir damit im Präsenzunterricht bleiben können, ist jedem geholfen.“

Man werde sich weiter bemühen, „den Unterricht aufrechtzuerhalten und tatsächlich die Schülerinnen und Schüler zu Lernerfolgen zu führen.“ Dass das unter Pandemiebedingungen nicht leicht ist, sei klar. „Das hatte ich mir als Schulleiter auch anders vorgestellt. Man ist da schon Krisenmanager. Wir haben halt keine Normalität.“ Aber: „Panik bringt da nichts, wir müssen uns mit der Situation, die wir haben, auseinandersetzen und das Beste daraus machen.“ Wobei die Gesundheit aller Schüler und Lehrer natürlich an erster Stelle stehe. Wie lange der Präsenzuntericht gehen wird, sei die Aufgabe der Gesundheitsämter. „Da müssen wir abwarten.“
Keine Liefertermine

Keine Liefertermine bekannt

Was die Bereitstellung von Endgeräten betrifft, so seien „die Bestellungen raus“, bestätigte Yvonne Völkel vom Fachbereich „Schule und Sport“ der Stadt Kevelaer. Sie habe keine Informationen über Liefertermine. Die Rückmeldungen zum „Sofortaus- stattungsprogramm“ lägen teilweise vor, teilweise nicht. In Bezug auf dieses Programm sei der Maximalbedarf von 400 Geräten bestellt worden. Die Abfrage dazu habe erst drei Wochen vor den Ferien begonnen werden können, dann kamen die beiden Wochen Herbstferien, so Völkel. In Sachen Belüftungsanlagen gebe es noch keine Rückmeldung. „Das Thema ist taufrisch, da werden sich die Schulen sicher erkundigen.“

Beate Sibben von der Abteilung „Zentrale Dienste“ bestätigte, dass bereits im August die Bestellungen für die Laptops herausgegangen seien. Es gebe aber Lieferengpässe. „Die Nachfrage ist momentan so groß, dass uns das Kommunale Rechenzentrum keine Lieferzeiten nennen kann.“ Alle Kommunen wollten aktuell wegen Corona Geräte haben. Und es bestünden Probleme in der Produktionskette. Insgesamt habe Kevelaer 1.100 Endgeräte geordert. Neben dem „Sofortaus- stattungsprogramm“ für bedürftige Schüler umfasst das auch eine Förderung für Lehrer-Endgeräte und die Förderung aus dem „normalen“ Digitalpakt. Man habe erst sehen müssen, was an Förderprogrammen überhaupt auf den Weg gebracht wird und was man dann beantragen kann, begründete Sibben, warum das alles eine Zeit benötigt hat. Die Verantwortlichen hätten die Höchstzahl der Geräte, die abgreifbar sind, bestellt. Jetzt gehe es nur „um die konkrete Verteilung, die Bedarfe da zu ermitteln.“ Die Schutzhüllen lägen bereits vor, man warte nur noch auf die Geräte. Die würden nach Auftragsdatum ausgegeben. „Da haben wir keinen Einfluss mehr drauf.“ Das sei „sehr unbefriedigend für alle Parteien.“

Auch die „fit 4 future“-Grundschule Wetten machte mit

Das gab es noch nie in der langen Geschichte von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics”: Mehr als 235.000 Schülerinnen und Schüler aus 1273 Schulen setzten am Mittwoch, 30. September, gemeinsam ein Zeichen für den Schulsport. Der bundesweite Aktionstag hatte das Ziel, die Bedeutung von Bewegung, Sport und Spiel im schulischen Alltag herauszustellen und zu zeigen, wie dies auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich ist.

„Das Coronavirus wird uns alle im Alltag noch lange begleiten. Sport und Bewegung müssen jedoch nicht aus dem Schulalltag gestrichen werden, zeigt die Grundschule Wetten. Der Aktionstag ‚Jugend trainiert – gemeinsam bewegen’ soll zeigen, was unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln alles möglich ist. Dieser Aktionstag ist ein Signal für den Schulsport und Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“, sagt Thomas Härtel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung, die „Jugend trainiert“ ausrichtet.

Große Vorfreude machte sich breit

Darum war sich auch die „fit4future“ – Schule in Wetten sicher: Wir machen mit! Der Schultanz mit kindgerechter und von Schülerinnen und Schülern ausgedachter Choreographie wurde in allen vier Klassen besprochen und geübt, damit am Aktionstag alle mitmachen konnten. Über mehrere Wochen war die Vorfreude und der Spaß an der Bewegung zu spüren und viele Kinder fieberten dem Aktionstag entgegen. Dann kam der 30. September.

Auf dem Schulhof nach allen Regeln entsprechend platziert, schmetterte dann der Song „fit4future“ aus der Musikbox und 86 Kinder tanzten synchron ihre einstudierten Bewegungen. Ein tolles Bild, das mit einem Video festgehalten wurde und nun den Veranstaltern als Teilnahmebeweis zugeschickt wird.

Unterstützt wurde der Aktionstag der Deutschen Schulsportstiftung von den Kultusministerien der Länder, den an „Jugend trainiert“ beteiligten Sportverbänden und vom Deutschen Sportlehrerverband.

St.-Martins-Aktion: Mit Laternen gegen die Einsamkeit

Ganz vertieft arbeiteten die Kids der sechsten Klasse an diesem Vormittag mit an den Laternen. „Das ist aus Transparentpapier, da kommt eine Kerze rein, aber keine echte“, klärte mich die elfjährige Shikha über die Gestaltung des Objekts auf. „Lila fand ich gut“, meinte sie zu der Farbe. Auch die zwölfjährige Jacqueline hatte ihren Spaß bei der Gestaltung. „Ich finde die Idee ganz gut“, meinte sie. Und Mitschüler Ole klärte auf, um was für eine Idee es sich handelt. „Wir schicken diese Laternen zu drei Altenheimen, damit sie halt auch was für St. Martin haben.“ Marcel Robens als Lehrer und Mitglied der Bürgerstiftung „Seid einig“ hatte die Aktion mit initiiert und durfte die Aussage des Jungen präzisieren. „Wir können alle Altenheime in Kevelaer mit Laternen beschenken.“

Er erläuterte, wie das Ganze entstanden ist: „Das kam auf bei einer Vorstandssitzung der Bürgerstiftung.“ Man habe seitens der Stiftung ja immer das Anliegen, Bürger zu unterstützen. „Wir haben im Frühjahr die ‘Tafel’ unterstützt – und als die Kirmes ausfiel, haben wir dazu aufgerufen, das Geld zu spenden oder in Lebensmittelgutscheine umzuwandeln“, nannte er Beispiele. Als es um die Frage St. Martin ging, habe man von sich aus überlegt, „wie wir wen da unterstützen können.“ Und da dachte er spontan an seinen Job als Lehrer, hatte eine Eingebung. „Es gibt in diesem Jahr so viele Menschen, die isoliert leben müssen. Wir machen in diesem Jahr bei uns die Laternen in den Klassen fünf bis sechs und schenken sie den Altenheimen.“

Gesagt, getan. Die eigene Schule zog mit, und der Gesamtschule schlug er das Projekt auch zur Umsetzung vor. „Wir versuchen eh, als weiterführende Schulen da gemeinsam Dinge zu machen. Und die Kollegen haben sofort gesagt, jawoll, machen wir mit.“ Denn die Feste seien wichtig für die Gemeinschaft, „das merken die Senioren jetzt nochmal mehr, wenn es auf Weihnachten zugeht.“ Denn sie leiden aufgrund der Einschränkungen ja besonders  unter der Corona-Situation. Und St. Martin sei halt „die klassische Einstimmung auf die Weihnachtszeit.“

Die sechste Klasse beim Basteln.

Es sei wichtig, „dass wir den Slogan „Kevelaer hält zusammen“ weiter fortsetzen. Wir wollten den Charakter des Teilens von St. Martin da stärken. Und es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen, dass wir an die Älteren denken.“ Und so bastelten die Kids am letzten Schultag und können in den Ferien zu Hause weiter machen.

Musikvereine machen mit

Ergänzend dazu fragte Stefan Jansen, der Vorsitzende der Bürgerstiftung und zugleich auch beim Spielmannszug der Feuerwehr aktiv, bei seinen Leuten und den anderen Musikvereinen an, ob man so eine Aktion wie ein paar Monate zuvor, als die Musikvereine alle vor den Altenheimen spielten, nochmal wiederholen könnte.

„Alle haben begeistert zugestimmt, so dass sie sich jetzt vor die jeweiligen Altenheime stellen und dazu Martinslieder spielen werden“, so Robens. Die Übergaben der Laternen mit Musik sollen alle möglichst zeitgleich in den einzelnen Ortschaften am 9. November stattfinden. Das Martinskomittee Winnekendonk will das gemeinsam mit den Initiatoren fünf Tage später durchführen.

Robens geht davon aus, dass bei der Erstellung der Laternen noch ein paar übrig bleiben werden. Aber auch dafür hat er schon einen Plan. „Dann beschenken wir die Demenzgruppe, das Krankenhaus und eventuell auch das Hospiz mit denen, die übrig sind.“.

Mit- und voneinander lernen

Der Sonnengott meinte es gut mit den 5.-Klässlern der Gesamtschule Kevelaer. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden im 5. Jahrgang der Schule 146 Schüler willkommen geheißen.

Unter Corona-konformen Bedingungen begrüßte Schulleiter Christoph Feldmann die sechs Klassen sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte in drei Durchgängen im Hülsparkstadion, wo ein ökumenischer Wortgottesdienst unter Leitung der Kirchenvertreter Karin Dembeck (Ev. Kirche) und Dr. Bastian Rütten (Kath. Kirche) den Auftakt der Einschulungsfeier bildete. „Unsere Schule – ein Haus aus bunten Steinen“ – der Leitgedanke des Wortgottesdienstes steht zweifelsohne sinnbildlich für die Arbeit der Gesamtschule, für die das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Begabungen prägend ist.

Sowohl die Vertreterin der Schulpflegschaft, Mehtap Grandt, als auch die Vorsitzende des Fördervereins der Gesamtschule, Birgitt Höhn, stellten den Anwesenden die Arbeit ihrer Gremien vor, bevor die jüngst in die Funktion eingeführte Abteilungsleitung I, Belgin Gür, das Wort an die aufgeregten Mädchen und Jungen richtete und das gemeinsame Lernen mit- und voneinander in den kommenden Jahren in den Fokus rückte.

Anschließend verbrachten die Kinder mit ihren Klassenleitungen und Mitschülern eine kurzweilige Unterrichtsstunde im gemeinsamen Klassenraum. Dies erwies sich in diesem Jahr als besonders spannend, da der traditionelle Kennenlernnachmittag vor den Sommerferien bedingt durch die aktuelle Pandemie nicht stattfinden konnte.

Die Schüler hatten daher über die Ferien das digitale Angebot der Gesamtschule wahrgenommen und sich in einem virtuellen Klassenraum (Logineo) getroffen. Hier stellten sich ihnen die Klassenleitungen vor und gaben erste Informationen zum Unterricht an der neuen Schule.

Das Kollegium der Gesamtschule Kevelaer bot den Erziehungsberechtigten parallel zur Beschulung der Kinder einen Überblick über die ersten Tage an der Schule und boten Raum für die Klärung von Fragen. Nach gut zwei Stunden trafen sich die Schüler und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten im Schatten der Bäume des Schulhofes wieder und freuten sich über die gelungene Feier sowie die von der Gesamtschule an jedes Kind vergebene Schultüte mit nützlichen Schulutensilien.

Großer Erfolg für die „Denkpause“

Er gehört zu den anspruchsvollsten und bekanntesten Schülerzeitungswettbewerben Deutschlands und wurde für 2019/20 zum 39. Mal für das Rheinland ausgeschrieben: Zehn große Tageszeitungen veranstalten den Wettbewerb gemeinsam mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband, den Sparkassen im Rheinland. Die hochkarätige Jury setzt sich ausschließlich aus professionellen Journalisten und Vertretern des NRW-Schulministeriums zusammen. Die zahlreichen Bewertungskriterien lassen sich in drei Bereiche gliedern: formale Aspekte (Titelseite, Erscheinungsbild, Layout, Illustrationen/Fotos u.a.), inhaltlicher Eindruck (Verständlichkeit und Stil, Darstellungsformen, Zielgruppenorientierung Schüler, die Themenfelder Schule, Staat u. Kultur) und die Bewertung der drei umfangreichsten Artikel. Zu den Zielen des Wettbewerbs schreibt das NRW-Schulministerium auf seiner Website unter anderem: „Förderung von Schülerzeitungen als Element sprachlicher Bildung, Förderung von gesellschaftlichem Engagement (…Fähigkeit lernen, Dinge kritisch zu hinterfragen), Unterstützung des Demokratieverständnisses, Zeitung als vierte Gewalt im Staate“.

In diesem Jahr durfte sich das Team der „Denkpause“ des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums als eine von über 120 Schulen, die an dem Wettbewerb teilnahmen, über den dritten Platz freuen, der von der Schulministerin Yvonne Gebauer und dem Präsidenten des rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes Michael Breuer per Videobotschaft verliehen wurde. „Nicht immer einfach, aber heute umso wichtiger: Mut zur eigenen Meinung und das gut und fundiert“, so Michael Breuer zum Thema Politikverdrossenheit in der Ausgabe Nr. 93 der Denkpause, die zum Wettbewerb eingereicht wurde. Des Weiteren lobte er: „Tolle Lehrerinterviews mit wirklich originellen Fragen. Klasse Arbeit.“

Über den großen Erfolg und den Preis von 1000 Euro freut sich nicht nur die Redaktion mit ihrer Chefredakteurin Lina Martens und deren Stellvertreter Malte Fiedler, sondern auch Kunstpädagoge Paul Wans, der die Schülerinnen und Schüler der „Denkpause“ seit über 20  Jahren mit Hilfe und Rat unterstützt.