Beiträge

Messdiener holen Tannenbäume ab

Die Messdienergemeinschaft St. Marien Kevelaer bietet auch dieses Jahr wieder an, Ihren Tannenbaum gegen eine Spende abzuholen. Die Anmeldung ist für folgende Termine möglich: Samstag, 16. Januar 2021, ab 9 Uhr bis ca. 19 Uhr sowie Samstag, 23. Januar 2021, ab 9 Uhr bis ca. 19 Uhr.

Interessierte Bürger*innen können ihre Anmeldung mit ihrer Spende in einem Umschlag an der Pforte des Priesterhauses in die ausgestellte Box einwerfen (Anmeldungen und Umschläge liegen dort aus). Eine Anmeldung kann in diesem Jahr ausschließlich dort und nicht per E-Mail oder Telefon erfolgen, weil die Messdiener nicht an den Häusern klingeln dürfen, um die Spende entgegenzunehmen.

Der Tannenbaum sollte abgeschmückt und gut sichtbar vor dem Haus abgelegt werden, damit die Messdiener ihn mitnehmen können. Aus organisatorischen Gründen ist es nur möglich, Tannenbäume aus 47623 Kevelaer und Keylaer abzuholen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an tannenbaumaktion.marien@web.de.

Messdiener pflanzen Bäume zum Ernte-Dank-Fest

Trotz aller Widrigkeiten haben es sich die Messdiener von St. Quirinus auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, zum Ernte-Dank-Fest ihre Baumpflanzaktion durchzuführen. Alle Messdiener nahmen an der Ernte-Dank-Messe teil und gingen anschließend gemeinsam zum Friedhof. Auf Grund der Beschränkungen durch Covid-19 konnte die Kirche leider nicht so gut gefüllt sein wie gewohnt. Es fehlten die Kindergarten- und Schulkinder, die normalerweise ihre mit Obst und Feldfrüchten gefüllten Körbchen am Altar abstellten. Es fehlte der sonstige Blumenschmuck zu diesem Fest, es fehlten die reichlich gefüllten Körbe, die sonst durch die Caritas, Landfrauen und KFD vor dem Altar aufgebaut waren. Aber zumindest gab es eine Ernte-Dank-Krone und im dritten Jahr in Folge die Baumpflanzaktion.

Freundlicherweise hat die Messdiener in diesem Jahr die Friedhofsgärtnerei Petzchen beraten, die Standorte zusammen auf dem Friedhof ausgesucht und die Bäume zum Friedhof geliefert. So konnten alle Beteiligten bei gutem Wetter einen Seiden- und einen Judasbaum auf dem Twistedener Friedhof einpflanzen. Insgesamt haben die Messdiener in den vergangenen drei Jahren bereits vier Bäume gepflanzt, dadurch zur Verschönerung des Friedhofes beigetragen und etwas für den Klimaschutz getan.

Sie sagten dem Müll den Kampf an

Es waren ein Dutzend junge Leute, die an diesem Mittag auf dem Parkplatz des DJK Twisteden zusammenkamen, um beim Müllsammeln anzupacken. Peter Davies-Garner und Hans-Gerd Willems verteilten Müllsäcke, Handschuhe, Signalwesten und drei Greifer, die der Gruppe für die Aktion zur Verfügung standen. „Es ist wichtig, den Kindern zu zeigen, dass jeder dafür zuständig ist, dass Twisteden schön bleibt“, sagte Davies-Garner, der zusammen mit Willems sowie Karen und Kay Fritz die Jugend bei ihrem Vorhaben unterstützte.

„Ich bin gerne mit dabei“, meinte der zwölfjährige Peter. Auch der 14-jährige Benedikt freute sich auf die bevorstehende Aufgabe: „Weil es eine Messdieneraktion ist, bei der es wichtig ist, zusammenzuhalten.“ Regelmäßig gestalte man mit den Messdienern von St. Quirinus Aktionen, erinnerte Willems auch an den „Schöpfungstag“, an dem man 2019 ein Insektenhotel auf der Wiese am Friedhof angelegt habe. Fürs nächste Jahr sei der Bau eines Vogelhäuschens angesagt. 

Alle packten fleißig mit an.

Die Müllsammlung war die erste dieser Art. „An dem großen Sammeltag am 21. März in Kevelaer können wir nicht dabei sein, deshalb sind wir heute unterwegs“, ergänzte Kay Fritz. „Entlang der Straße sieht es scheußlich aus, was da allein schon gedankenlos hingeworfen wird.“  Rund um den Fußballplatz und in den Straßen in der Nähe suchten drei Kinder mit Karen Fritz zusammen nach Sammelbarem.  Merrit, Amelie und Elisa fanden im Gebüsch nahe des Parkplatzes Zigaretten und Pfanddosen. „Hier liegt noch eine Dose“, warf Elisa das Fundstück in die Tüte.

Plastik, Kaffeebecher und Flaschen

Hans-Gerd Willems staunte ob der Ausbeute, die er entlang der Straße Richtung Holland auf Höhe des Tennisplatzes zusammen mit Tore, Benedikt und Sören verzeichnen konnte. „Ein paar Kleingläser Korn, ganz viel Plastik, Kaffeebecher to go, Flaschen und Zigarettenkippen“, zählte er auf und vergegenwärtigte sich in dem Moment, dass „eine Kippe 50 Liter Wasser verseucht.“

Im Gestrüpp nahe der Straße bahnten sich Peter Davies-Garner, sein Sohn und dessen bester Freund den Weg. „Folienersatz, Flaschen, Dosen und Schokopapier“ konnten sie finden. Für die größte Überraschung sorgte ein paar Meter weiter ein Sammelsurium von kreuz und quer übereinanderliegenden Hölzer auf dem Erdboden. „Das sieht so aus, als hätte jemand hier eine Hütte gebaut“, zeigte sich Davies-Garner erstaunt. „Das können wir nicht entsorgen. Da  müssen wir wohl den Bauhof informieren.“

Die jungen Leute auf den neuesten Stand gebracht

Bei der Messdiener-Leiterrunde im Pfarrheim standen unter anderem die Erste Hilfe und die zukünftige Arbeitsstruktur im Fokus. Zentraler Vortrag des Treffens war jedoch ein Beitrag zum Thema „Mobbing“. Dabei schlüsselten Jona Ophey und Timo Vos die diversen Formen, Ursachen und Methoden auf, wie sich Mobbing äußert und wie man diesem Phänomen begegnet.

„Mobbing ist überall, wo eine größere Gruppe an Kindern und Jugendlichen zusammenkommt“, erklärt der Messdienerleiter Lars Paul. Da sei es wichtig, sich mit Fragen zu beschäftigen wie: „Was können wir machen?“ und „für einige Sachen sensibilisiert zu werden.“ Unterbrochen wurden die Ausführungen von Gruppenspielen, bei denen die Solidarität untereinander gefördert werden sollte. Es wurde aber auch deutlich, was es heißt, aus einer Gruppe ganz konkret ausgeschlossen zu sein.

Auf dem Teppich umdrehen

So mussten die Teilnehmer zu zweit mit zwei Wasserkästen gehen. Eine Gruppe von acht Leuten musste sich auf ein Teppichstück stellen und es umdrehen, ohne den Teppich zu verlassen. Und eine Person musste bei einer im Kreis stehenden Gruppe von außen erraten, auf welches interne Zeichen sich die Gruppe verständigt hatte.

Anschließend ging es ums richtige Verhalten nach einem Unfall. So konnten sich die jungen Leute mal gleich einen „Unfallwagen“ anschauen. Wie sollen sie sich in der konkreten Situation verhalten, was den Fahrer am Steuer und die Vorsorgemaßnahmen zwecks Verkehr betrifft?
„Wer will das Warndreieck aufstellen?“, reichte Paul die Gerätschaft an seine Schwester Sina weiter, die sich beim Ausklappen des Schildes durchaus geschickt anstellte.

Konzentriert beugte er sich dann über den „verletzten Radfahrer“, der vor dem Pfarrheim auf dem Boden lag. „So muss man diesen Verband anlegen“, hob der Messdienerleiter den rechten Arm und legte den Wickel fachmännisch an. „Was mache ich mit dem Fahrrad zwischen seinen Beinen?“, fragte er provokativ in die Runde und machte deutlich, dass es bei möglichen Verletzungen und Unsicherheit besser sei, das Rad so zu belassen, wie es ist.

„Wir machen das immer so, dass wir uns alle halbe Jahre zurückziehen, um unsere Skills zu entwickeln“, umschrieb Messdienerleiter Dennis Hartjes die Idee des Messdiener-Leitertreffens, an dem diesmal 16 und junge Leute teilnahmen. „Es geht darum, in der Kinder-und Jugendarbeit up to date zu bleiben und auch neu auszubilden, was wir nicht können“, ergänzte Lars Paul. „Was beschäftigt uns das? Welche Themen könnten da wichtig sein?“

Dementsprechend habe man diesmal auch mit „Erste Hilfe“ angefangen. „Erste Hilfe ist immer aktuell. Bei Gruppenstunden fällt ein Kind mal oder es passiert was, wenn wir mit den Kindern eine Radtour machen“, erklärte Lars Paul.

Im Anschluss an die Übungen nutzten die jungen Leute die Gelegenheit, noch einmal ihre Fähigkeiten in Sachen Lagerung des Unfallopfers einzuüben.

Am Nachmittag ging es um die Neuausrichtung der Organisationsstruktur der Messdiener. Da müsse man sich was einfallen lassen, so Paul, „weil wir immer mehr werden. Es kann nicht mehr alles auf einer Leiterrunde besprochen werden.“

Künftig gäbe es in Zukunft fünf Abteilungen (Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Messdienerplan und Gruppenstunden, Glaube und Liturgie, Finanzen und Vermögen sowie Datenschutz).

Darüber stehe dann eine Hauptabteilung für Leitung und Verwaltung, die bei wichtigen Entschei-dungen mit den Koordinatoren der Abteilungen zusammenarbeite. Personell sei noch nichts fix gemacht. „Das wird nach und nach Personen zugeordnet“, sagte Paul. „Es ging erstmal darum, das Konzept zu diskutieren. Das wird die Zeit nach und nach ergeben.“ Lars Paul selbst ist zukünftig für die Abteilung „Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation“ zuständig.

Raus mit den Tannenbäumen

Bei durchaus frischen Morgentemperaturen versammelten sich gut zwei Dutzend Jugendliche und Mitglieder der katholischen Landjugend am Neuen Markt in Winnekendonk, um übrig gebliebene Tannenbäume einzusammeln. Drei Trecker mit Anhänger standen am Platz – die Aktiven kamen mit Getränkekisten und nahmen sich ein paar Minuten zum Erzählen, bevor es los ging. „Wir verteilen uns gleich auf die Hänger. Die große Karre fährt nach Schravelen, die beiden kleinen durch Winnekendonk“, erläuterte Daniel Maaßen. „Ich hab schon dreimal mitgemacht, das ist einfach eine lustige Aktion“, fand die 18-jährige Zoe Hoverath. „Gutes tun und Spaß haben“, war das Motto der gleichaltrigen Kerstin Blenkers.

Die Landjugend-Vorsitzende Lara Luyven koordinierte das Ganze ein wenig. „Das gibt es schon, seitdem es die Landjugend gibt“, freute sie sich auch darüber, dass schon fast traditionell wieder so viele Helfer gekommen waren. „Die Bäume schmeißen wir nachher auf das Feld an der Fleuthwiese an der Niersstraße für das Osterfeuer. Später machen wir ja dazu noch eine Grünschnittaktion“, erklärte Luyven, was man mit dem ganzen Baumbestand machen wird. „Und die Spenden gehen in unsere Aktivitäten – ob nun Paintball, Bowling, Scheunenfete oder die anderen Sachen.“

Verkaufen und abholen

„Sattelt die Hühner“, rief Jonas Werner dann seinen Kameraden zu, die sich mit ihm auf einen der Hänger schwangen – und dann ging es mit Musikbox zwischen Trecker und Hänger durch die Ortschaft. Im Dezember habe man schon Tannenbäume verkauft. „Da bietet es sich natürlich an, auch die Bäume abzuholen“, meinte Daniel Maaßen, der einen der Trecker fuhr. „Der Vorteil des kleines Hängers hier ist, dass man besser durch die Wohngebiete kommt“, meinte der am 3. Januar 2020 mit Luyven auf der Jahreshauptversammlung der Landjugend frisch gewählte Co-Vorsitzende.

Am Meisenweg erfolgte die erste Sammelrunde. Mit kleinen Dosen fragten die Helfer an den Türen nach einer kleinen Spende. Danach ging es systematisch die Straßenzüge weiter. Bei denjenigen, die Bäume rausgestellt hatten und die Aktion mitbekamen, kam das Ganze gut an.

Magnus van Oeffelt steckte einem der Helfer etwas in die Dose. „Das ist Jahr für Jahr prima und gar nicht so selbstverständlich. Der Zusammenhalt in Wnnekendonk und mit den Vereinen ist halt groß.“ Hildegard Melzer sah ebenfalls zu, wie sich die Landjugend mit Tatkraft und Fahrzeug durch die Siedlung bewegte. „Die haben dabei Spaß hoch drei – finde ich gut. Wo machen Jugendliche sonst so was?“

Die Bürger waren spendabel

Auch in Wetten sammelte die Landjugend mit gut zwei Dutzend Helfern und zwei Fahrzeugen. „Wir waren auch seit neun Uhr unterwegs, die Leute haben sich sehr spendabel gezeigt“, meinte Tobias Aymanns, der gemeinsam mit den anderen energisch anpackte. Hans-Gerd Schaagen hatte seinen Baum schon entsorgt, fand die Aktion aber „ganz hervorragend.“

Und auch die Messdiener von St. Marien klopften an die Haustüren in Kevelaer und Umgebung und nahmen sich den Bäumen an, die die Bürger bisher noch nicht entsorgt haben. Am 25. Januar 2020 gibt es da ab 9 Uhr nach Anmeldung an der Pforte oder beim Eine-Welt-Laden oder per E-Mail (tannenbaumaktion@web.de) eine zweite Chance dazu.

In Gemeinschaft einen Baum pflanzen

Anlässlich des Ernte-Dank-Festes fand im Anschluss an die Dankmesse zum zweiten Mal eine Baumpflanzaktion der Messdiener St. Quirinus Twisteden statt. Es wurde eine stattliche Rotbuche mit circa 4,50 Meter Höhe gepflanzt. Der graue Himmel und Dauerregen schreckten die 15 Messdiener und viele engagierte Eltern nicht davon ab, die Rotbuche rechts vor der Freilichtbühne der Karl May-Aufführungen der DJK SW Twisteden zu pflanzen.

Bei dieser Aktion standen sowohl der Schöpfungsgedanke, die Umwelt sowie die Förderung der Messdienergemeinschaft im Vordergrund. Jede Messdienerin und jeder Messdiener beteiligte sich beim Einpflanzen; jeder gab eine Schippe Sand hinzu. Dadurch wurde die Aktion in der Tat zu einem Gemeinschaftswerk.

Unterstützt wurden die Messdiener durch eine Spende des Stadtjugendrings und auch erneut durch Karl Ambrosius. Danke möchten sie aber auch dem Vorstand der DJK und den Initiatoren der Karl May-Aufführungen sagen, die es es ermöglicht haben, den Baum an dieser Stelle zu pflanzen. Noch viele Jahre später werden die beteiligten Messdiener sagen können: „Diesen Baum habe ich damals mit gepflanzt, da haben wir etwas Gutes für unsere Umwelt getan und zur Verschönerung der Freilichtbühne der DJK Karl May-Aufführungen beigetragen.“

Wetten lädt ein zum „FeierTag!“

Am Sonntag, 7. Juli 2019, findet in Wetten rund um das Pfarrheim erstmalig der „FeierTag!“ statt. Begonnen wird der besondere Sonntag mit einer Familienmesse in der St.-Petrus-Kirche um 10 Uhr. Hier wird der Diakon Berthold Steeger seine Predigt halten, bevor er an diesem Tag aus seinem hauptamtlichen Dienst feierlich entlassen werden wird. Ab 11 Uhr werden dann am Pfarrheim zahlreiche Aktivitäten angeboten, die beste Aussichten auf einen schönen Familientag versprechen.

Federführend organisiert wird dieser Tag von der Messdienergemeinschaft St. Petrus Wetten, hier vor allem durch Dennis Hartjes, Lars Paul und Bastian Vos. Bei einem gemeinsamen Gespräch erläutern die drei, worum es bei diesem FeierTag! eigentlich gehen soll, nämlich um ein „kleines Gemeindefest“, wo die Menschen sich treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Ein „Tag der Begegnung“ eben. „So haben wir uns das vorgestellt“, berichtet Dennis Hartjes.

„Es soll wieder ein Gemeindeleben geben, in dem den Menschen Gelegenheit gegeben wird, auch der Kirche wieder ein Stück näher zu kommen. Die Kirche muss im 21. Jahrhundert ankommen. Daher versuchen wir mit diesem FeierTag!, die Menschen zu erreichen.“

Alle kirchlichen Vereine und Gruppierungen sind bei diesem Fest vertreten. Die Messdienergemeinschaft wird eine Cafeteria und die Kinderbetreuung anbieten. Außerdem kann man sich mit dem lebensgroßen Konterfei von Papst Franziskus fotografieren lassen, ob liegend oder stehend, ist vollkommen gleichgültig.

Frisch gegrillt

Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Für die Kinder werden Spieltische aufgebaut, an denen verschiedene Spiele ausprobiert werden können. Das Team der Feuerwehr Wetten stellt ein großes Feuerwehrauto zum Anschauen und Reinklettern zur Verfügung. Außerdem wird mit den Kindern Stockbrot am Feuer geröstet. Die St. Petrus Schützenbruderschaft wird ein kleines „Schützenfest“ mit einer Laserschießanlage veranstalten und nebenher noch einen Getränkestand betreuen. Das Team der KLJB eröffnet einen Grillstand. Die Chöre veranstalten ein offenes Singen, wo jeder seine Stimme unter Beweis stellen kann. Die Bücherei in Wetten betreibt einen Buchtrödel und eine Vorlesestunde für Kinder.

Man merkt, mit wieviel Engagement und Liebe dieser FeierTag! organisiert wird. Auch an Kleinigkeiten ist gedacht worden, so auch an das Müllproblem. Daher gibt es Getränke aus Gläsern und die Strohhalme sind aus Papier und nicht aus Plastik.

Die Arbeit der Messdienergemeinschaft wird oft unterschätzt. Zur Zeit sind 60 Kinder in dieser kleinen Gemeinde Messdiener. Die Betreuung und Organisation wird von den Messdienerleitern neben dem eigentlichen Beruf ausgeübt. Auch wird regelmäßig „Nachwuchs“ bei den Messdienerleitern angelernt, die in das „Business“ hereinwachsen. Es gibt Fortbildungen (unter anderem für Erste Hilfe) und sogenannte „Team-Tage“, an denen alles besprochen und geregelt wird, was nötig ist. „Wir haben sogar das Spielen geübt“, berichtet Lars Paul und lacht. „Jetzt können wir alle gängigen Spiele mit den Kindern spielen und wissen, worum es geht.“

Eine große Gemeinschaft

Um den Zusammenhalt unter den Messdienerleitern noch einmal zu verdeutlichen, kann man viele ehemalige „alte“ Messdiener erwähnen, die mittlerweile in ganz Deutschland wohnen, aber immer noch in Wetten zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Zudem werden auch viele Veranstaltungen geplant. Zur Zeit wird ein Sommernachtskino im Park organisiert. Auch werden oft Ausflüge mit den kleinen Messdienern gemacht, sei es zum Kartoffelfeuer oder auch mal ein Ausflug zum Moviepark nach Bottrop.

„Der FeierTag! am 7. Juli ist unser Debüt“, berichten die drei Organisatoren. „Wenn es gut läuft, würden wir gerne jedes Jahr so ein Fest auf die Beine stellen“.

Alle mitgestaltenden Vereine und Gruppierungen freuen sich über ein zahlreiches Erscheinen von Besuchern. Sollte es an diesem Tag regnen, wird die komplette Veranstaltung in das Pfarrheim verlegt.

Wetten lädt ein zum „FeierTag!"

Am Sonntag, 7. Juli 2019, findet in Wetten rund um das Pfarrheim erstmalig der „FeierTag!“ statt. Begonnen wird der besondere Sonntag mit einer Familienmesse in der St.-Petrus-Kirche um 10 Uhr. Hier wird der Diakon Berthold Steeger seine Predigt halten, bevor er an diesem Tag aus seinem hauptamtlichen Dienst feierlich entlassen werden wird. Ab 11 Uhr werden dann am Pfarrheim zahlreiche Aktivitäten angeboten, die beste Aussichten auf einen schönen Familientag versprechen.

Federführend organisiert wird dieser Tag von der Messdienergemeinschaft St. Petrus Wetten, hier vor allem durch Dennis Hartjes, Lars Paul und Bastian Vos. Bei einem gemeinsamen Gespräch erläutern die drei, worum es bei diesem FeierTag! eigentlich gehen soll, nämlich um ein „kleines Gemeindefest“, wo die Menschen sich treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Ein „Tag der Begegnung“ eben. „So haben wir uns das vorgestellt“, berichtet Dennis Hartjes.

„Es soll wieder ein Gemeindeleben geben, in dem den Menschen Gelegenheit gegeben wird, auch der Kirche wieder ein Stück näher zu kommen. Die Kirche muss im 21. Jahrhundert ankommen. Daher versuchen wir mit diesem FeierTag!, die Menschen zu erreichen.“

Alle kirchlichen Vereine und Gruppierungen sind bei diesem Fest vertreten. Die Messdienergemeinschaft wird eine Cafeteria und die Kinderbetreuung anbieten. Außerdem kann man sich mit dem lebensgroßen Konterfei von Papst Franziskus fotografieren lassen, ob liegend oder stehend, ist vollkommen gleichgültig.

Frisch gegrillt

Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Für die Kinder werden Spieltische aufgebaut, an denen verschiedene Spiele ausprobiert werden können. Das Team der Feuerwehr Wetten stellt ein großes Feuerwehrauto zum Anschauen und Reinklettern zur Verfügung. Außerdem wird mit den Kindern Stockbrot am Feuer geröstet. Die St. Petrus Schützenbruderschaft wird ein kleines „Schützenfest“ mit einer Laserschießanlage veranstalten und nebenher noch einen Getränkestand betreuen. Das Team der KLJB eröffnet einen Grillstand. Die Chöre veranstalten ein offenes Singen, wo jeder seine Stimme unter Beweis stellen kann. Die Bücherei in Wetten betreibt einen Buchtrödel und eine Vorlesestunde für Kinder.

Man merkt, mit wieviel Engagement und Liebe dieser FeierTag! organisiert wird. Auch an Kleinigkeiten ist gedacht worden, so auch an das Müllproblem. Daher gibt es Getränke aus Gläsern und die Strohhalme sind aus Papier und nicht aus Plastik.

Die Arbeit der Messdienergemeinschaft wird oft unterschätzt. Zur Zeit sind 60 Kinder in dieser kleinen Gemeinde Messdiener. Die Betreuung und Organisation wird von den Messdienerleitern neben dem eigentlichen Beruf ausgeübt. Auch wird regelmäßig „Nachwuchs“ bei den Messdienerleitern angelernt, die in das „Business“ hereinwachsen. Es gibt Fortbildungen (unter anderem für Erste Hilfe) und sogenannte „Team-Tage“, an denen alles besprochen und geregelt wird, was nötig ist. „Wir haben sogar das Spielen geübt“, berichtet Lars Paul und lacht. „Jetzt können wir alle gängigen Spiele mit den Kindern spielen und wissen, worum es geht.“

Eine große Gemeinschaft

Um den Zusammenhalt unter den Messdienerleitern noch einmal zu verdeutlichen, kann man viele ehemalige „alte“ Messdiener erwähnen, die mittlerweile in ganz Deutschland wohnen, aber immer noch in Wetten zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Zudem werden auch viele Veranstaltungen geplant. Zur Zeit wird ein Sommernachtskino im Park organisiert. Auch werden oft Ausflüge mit den kleinen Messdienern gemacht, sei es zum Kartoffelfeuer oder auch mal ein Ausflug zum Moviepark nach Bottrop.

„Der FeierTag! am 7. Juli ist unser Debüt“, berichten die drei Organisatoren. „Wenn es gut läuft, würden wir gerne jedes Jahr so ein Fest auf die Beine stellen“.

Alle mitgestaltenden Vereine und Gruppierungen freuen sich über ein zahlreiches Erscheinen von Besuchern. Sollte es an diesem Tag regnen, wird die komplette Veranstaltung in das Pfarrheim verlegt.

Junge Leute bauten Insektenhotels und probierten das regionale Kochen

Zum ersten Mal fand ein Schöpfungstag der Messdiener von St. Quirinus Twisteden statt. Im Mittelpunkt der Aktion standen die Kleinsten in Gottes Schöpfung, die Insekten, sowie unser tägliches Brot.
Am Friedhof kamen die Messdiener zusammen, um gemeinsam mit Kai Fritz und Pete Davies-Garner Insektenhotels zu bauen. Dank einer guten Vorbereitung durch Kai und Pete konnten alle 17 Kinder ihr eigenes Insektenhaus basteln und es später zu Hause aufhängen.
Natürlich wurde auch ein Häuschen auf dem Twistedener Friedhof platziert.
Doch auch an die Nahrung für die späteren Bewohner wurde gedacht: Andre Elbers pflügte auf der Friedhofswiese ein circa 20 Quadratmeter großes Stück um, das die Messdiener dann noch weiter bearbeiten mussten. Mit Schüppe, Harke und Walze beackerten sie den Boden, um schließlich die „Niederrhein-Blumenmischung auszusäen. Zum Schluss galt es noch, die zukünftige Blumenwiese zu bewässern und die Keimung in Gang zu setzen.
So viel Arbeit machte alle Teilnehmer hungrig. Die Messdiener durften die Küche und Räume des Jugendraums nutzen, um gemeinsam zu kochen. Zuerst bestand jedoch die Aufgabe, das Nötige einzukaufen. An den Einkauf war die Bedingung gebunden, dass die Lebensmittel in Twisteden, jedoch zumindest regional, hergestellt worden waren. Nach einiger Zeit der Beratung wurden Teams aufgestellt, die in verschiedene Richtungen ausschwärmten. Die einen gingen zur Metzgerei in Twisteden. Dort wird noch selbst geschlachtet und der Metzger bezieht seine Tiere von den Bauern aus der Region. Die anderen fuhren zum Bauerladen vom Spetshof und wieder andere fuhren „in de Knipp“, um bei Mechels Bur Milch zu kaufen.
Am Ende hatten die Gruppen Kartoffeln, Spargel, Erdbeeren, Eier, Kräuter, gekochten Schinken und Würstchen zusammengetragen. Ohne Anleitung eines Erwachsenen zauberten die jungen Leute ein tolles Essen. Es blieb nichts übrig. So endete bei gutem Wetter der erste Schöpfungstag für die Messdiener St. Quirinus Twisteden.

Erste Hilfe, Spinnennetze und ein Gang durchs „Minenfeld“

„Auffrischen und erwerben hilfreicher Kenntnisse in der alltäglichen Kinder- und Jugendarbeit“ lautete das Motto des „Team-Tags“, den die Leiterrunde der Messdienergemeinschaft St. Petrus Wetten abhielt. Dabei zeigte sich ziemlich schnell, dass dies alles andere als ein monotoner Tag werden würde.
Gegliedert in mehrere Blöcke startete der Tag mit einer Auffrischung von Erste-Hilfe-Kenntnissen, die besonders auf Notsituationen in der Kinder- und Jugendarbeit ausgerichtet war. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse, nicht zuletzt auch in den einzelnen Praxisphasen, in denen das erlernte Wissen direkt angewendet wurde.
Auch die Referenten Bastian Vos und Lars Paul fanden deutliche Worte: „Uns ist es wichtig, das Verständnis dafür weiterzugeben, wie wichtig Erste-Hilfe ist und, dass es wirklich Leben rettet. Viele Menschen trauen sich nicht zu, in einer Notsituation zu helfen. Dabei ist es so einfach.“
Begeisterung sprang über
Außerdem mache es Spaß, sein Wissen weiterzugeben. „Das gibt ein gutes Gefühl“, ergänzte Bastian Vos. Genau diese Begeisterung sprang auch auf die Teilnehmenden über, die nach einer anstrengenden Reanimation an einer Simulationspuppe vermeintliche Verletzungen versorgten.
In der folgten Einheit waren die Teilnehmer vor allem körperlich gefordert. Der als „Spiele spielen“ titulierte Themenblock sollte der Leiterrunde helfen, spontaner auf unbeeinflussbare (Umwelt-)Faktoren mittels einer vorgegeben Spielauswahl improvisieren zu können. Was kann man machen, wenn eine Gruppenstunde mit geplanten Outdoor-Aktivitäten sprichwörtlich ins Wasser fällt?
Durch verschiedene Spiele, die nicht nur vorgestellt, sondern auch ausprobiert wurden, bekamen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Pool an Alternativen für ihre Gruppenstunden mit auf den Weg. „Wir haben bei der Vorbereitung vor allem darauf geachtet, Spiele auszusuchen, die spontan und ohne große Vorbereitung sowie mit wenig Material spielbar sind“, reflektieren Jona Ophey und Timo Vos, die diese Einheit vorbereitet haben. „Das sind natürlich ganz schön viele. Um unsere Auswahl auf die besten Spiele zu reduzieren, haben wir unser Augenmerk auf den Teambuilding-Effekt gelegt“, führten die beiden weiter aus.
Dies war auch erkennbar. Während ein Team ein giftiges Spinnennetz ohne zu berühren durchqueren musste und dabei nicht selten Teammitglieder von der einen auf die andere Seite getragen wurden, führte ein anderes Team ihre Partner mit verbundenen Augen durch ein (fiktives) Minenfeld.
Dabei ging es darum, auf Zeit die andere Seite zu erreichen, ohne eine dieser Minen zu berühren. „Quo vadis, Messdienergemeinschaft St. Petrus Wetten?“ fragte sich die Leiterrunde im abschließenden Themenblock. Hierbei ging es vor allem um eine kritische Selbstreflexion der Kinder- und Jugendarbeit sowie um mögliche Zukunftsszenarien und Planungsprozesse. Selbstkritisch, ernst und konstruktiv stellten sich die jungen Leute dem Thema. Viele der angesprochenen Punkte sollen auch in Zukunft mit in die Ausrichtung der Kinder- und Jugendarbeit einfließen.
Abgeschlossen wurde der Team-Tag mit einer Evaluation des selbigen. Geplant ist nun, künftig diese Veranstaltung halbjährlich stattfinden zu lassen und dabei unterschiedliche Themen durch Mitglieder der Leiterrunde vorbereiten und referieren zu lassen.