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Wer oder was ist ein Otaku?

Wenn man sich in Kevelaer so umhört, bekommt man nicht zwingend eine Antwort auf die Frage, wer oder was ein Otaku ist. Aber wenn man die Anime- und Manga-Szene anspricht, denn um jene Menschen handelt es sich bei Otakus, kann es sein, dass der ein oder andere sich gut damit auskennt.
Die meisten Menschen, die man als eindeutig in der Anime- und Manga-Szene aktiv erkennen kann, sind zwischen 11 und 21 Jahre alt. Als Otaku beschreibt man zumeist jemanden, wenn er mit den Anime und Manga* anfängt, die einen emotional gefangen halten und einen wirklich mitnehmen, da man zu diesem Zeitpunkt merkt, dass diese für einen selbst populäre Fernsehsendungen ersetzen können und Anime teilweise sogar als besser empfunden werden. Also schaut man weiter und lernt in kürzester Zeit alle populären Charaktere kennen, die sich so im Umlauf befinden.
Leider werden Otakus oft missverstanden und von ihrem sozialen Umfeld nicht immer angenommen, da dieses Interesse zwar nicht besonders ungewöhnlich, doch speziell ist.
*: Anime sind in Japan produzierte Animationsfilme/-serien, Manga ist eine japanische Zeichenkunst, die in den gleichnamigen japanischen Comics genutzt wird.

Madeleine Kraft, Luca
9C, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Dauerbaustelle Wetten

Bekannt ist, dass momentan ein Fahrradweg von Wettens Reitplatz bis zum Ortseingang Winnekendonk gebaut wird. Folglich kann diese Strecke nur noch in eine Richtung (von Winnekendonk nach Wetten) genutzt werden. Wer allerdings die Fahrt von Wetten nach Winnekendonk beabsichtigt, der muss der Umleitung über die Marienstraße, durch das Industriegebiet Kevelaer und schließlich über Schravelen folgen. Dieses Projekt soll bis Oktober 2017 fertiggestellt sein.
Unmittelbar im Anschluss beginnt allerdings das nächste Bauprojekt: Die Wettener Hauptstraße und die Twistedener Straße von der Niersbrücke bis zum Ortsausgangsschild sollen Stück für Stück erneuert und dabei Kanalarbeiten erledigt werden. Da es bei den Kanälen in letzter Zeit Probleme gab, standen viele Gebäude an der Hauptstraße mehrmals unter Wasser. Das soll nun geändert werden. Dieses Bauprojekt wird voraussichtlich im Herbst 2018 beendet.

Saskia Wolters
9C, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

8000 Menschen sangen "80 Millionen"

Am 24. Juni 17 fand erneut das Jugendfestival „Courage“ im Schlosspark vom Schloss Moyland statt. Es besuchten ungefähr 8000 Menschen das Festival in Kleve, unter ihnen besonders viele Jugendliche.
Es traten von 17 bis 22 Uhr mehrere Künstler und ihre Bands auf, unter ihnen Lina, Mike Singer und viele andere. Die Hauptperson des Abends war Max Giesinger. Mit seinem Song „80 Millionen“ beeindruckte er alle Zuhörer.
Seit 2001 findet das Jugendfestival jährlich statt und zwar mit dem Motto „Für Toleranz – Gegen Gewalt“. Der Eintritt kostet zehn Euro und es ist für alle Altersstufen, doch besonders für Jugendliche geeignet.
Bekannt ist bereits, dass das Festival auch im nächsten Jahr stattfinden wird.

Katja Lingen und Helena Nilkens
9C, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Keine Kevelaerer Jugendmannschaft in der Niederrheinliga

Die C- und die A-Jugend des Kevelaerer SV werden in der nächsten Saison aufgrund der Niederlagen in der Qualifikation nicht in der Niederrheinliga teilnehmen.
Das Team von Trainer Tobias Häntsch wird den KSV nächste Saison nicht in der Niederrheinliga vertreten. Nachdem das Auftaktspiel in Kapellen-Erft mit 3:0 verloren ging, war auch das Heimspiel gegen den Cronenberger SC kein Erfolg. Das Spiel ging mit 1:0 verloren. Dies wäre jedoch nicht nötig gewesen, da die A-Junioren zur Halbzeit schon hätten führen können. In der zweiten Hälfte spielten sie schwächer und kassierten fünf Minuten vor Schluss das 1:0. Im letzten Spiel gegen den FSV Duisburg hatte die A-Jugend keine Chance mehr aufzusteigen. Dieses Spiel ging mit 7:1 verloren, wobei Matthias Humm per Elfmeter das einzige Tor für den KSV erzielte. Somit spielt die Mannschaft in der nächsten Saison in der Leistungsklasse.
Nachdem die C-Jugend von den Trainern Florian Voss und Simon Fiedler letztes Jahr in der Niederrheinliga den neunten Platz belegte, reichte es in der diesjährigen Qualifikation nicht. Nachdem sie im ersten Spiel gegen KFC Uerdingen eine 2:0-Niederlage hinnehmen mussten, drehten die jungen Fußballer im Spiel bei der Spvg. Odenkirchen auf. Dieses wurde mit 6:0 gewonnen, hätte aber auch höher ausgehen können. In Wuppertal brauchte die C-Jugend einen Sieg, um die Klasse zu halten. Zur Halbzeit stand es 0:0 und somit war noch alles möglich. Jedoch wurde Wuppertal in der zweiten Hälfte besser und schoss fünf Tore. So ging das letzte Spiel mit 5:0 verloren und auch die C-Jugend wird nächste Saison in der Leistungsklasse spielen.
Damit wird die Niederrheinliga in der nächsten Saison ohne Beteiligung von Kevelaerer Jugendmannschaften ausgetragen werden.

Jan Trötschkes, Jona Wassen
9C, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Sind Bundesjugendspiele noch zeitgemäß?

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, fanden erneut die Bundesjugendspiele des Kardinal-von-Galen-Gymnasium statt.
Ich habe mich länger mit dem Thema auseinandergesetzt und als jahrelange Teilnehmerin halte ich die jährlichen Bundesjugendspiele für nicht mehr zeitgemäß. Wer sich heute mit Anderen sportlich messen möchte, kann dies im Verein tun, dafür muss kein Schultag verschwendet werden.
Weiterhin ist die Begrenzung auf Leichtathletik fragwürdig. Es gibt viele Kinder und Jugendliche, welche in anderen Sportarten sehr gut sind, wie z.B. Fußball oder Turnen.
Außerdem führen die Bundesjugendspiele zu einem Konkurrenzkampf zwischen Schülerinnen und Schülern. Dies kann dazu führen, dass sich viele Schüler schlechter als andere fühlen, wenn sie anstatt einer Ehren- eine Siegerurkunde bekommen.
Bundesjugendspiele sind als freiwillige Veranstaltung erhaltenswert, als Pflichtveranstaltung aber nicht mehr zeitgemäß.

Janna Gerlitzki
9C, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Zieht Euch kalt an…

Dass der Klimawandel kommen wird, ist klar. Dennoch können oder wollen viele Menschen das nicht begreifen. Bis zum Jahre 2055 soll die Jahresdurchschnittstemperatur um zwei Grad ansteigen. Das hört sich erst mal nicht viel an, ist es jedoch. Denn ein so komplexes System, wie unser Klima, reagiert sehr empfindlich, selbst auf minimale äußere  Einwirkungen.
Viele werden sich freuen, wenn sie hören, dass es wärmer wird: Endlich öfter ins Schwimmbad! Doch künftige trockenere und heißere Sommer dürften nicht Jedermanns Geschmack sein, denn Landwirte dürften sich wohl nicht über vertrocknete oder überschwemmte Felder freuen. In Zukunft müssen wir mit nassen, milden Wintern und trockenen, heißen Sommern rechnen.
Zusätzlich dazu wird die Zahl der Tage mit Temperaturen über 25 Grad um 20 Tage zunehmen, wohingegen die Zahl der Tage mit Temperaturen unter 0 Grad um 20 Tage abnehmen werden. Auch wird die Vegetationsperiode in Zukunft zwei Wochen früher anfangen als geplant. Für die Tierwelt hat der Klimawandel ebenfalls Folgen. Es werden neue Tierarten aus dem Mittelmeerraum zu uns zuwandern, allerdings werden auch viele Tiere durch steigende Temperaturen gen Norden ziehen. Allgemein prognostiziert man, dass mehr Tierarten zuwandern, als abwandern werden. Langfristig bedeutet das, dass die Anzahl der Tierarten zunehmen wird.
Außerdem wird es mehr Fälle von extremen Wettersituationen geben. Vielleicht erinnern sich einige noch an das Sturmtief Ela von 2014; so etwas dürften wir künftig häufiger zu Gesicht bekommen. Es könnte auch einen permanenten Wechsel zwischen Überflutungen und Dürren geben, in einzelnen Regionen könnte es auch zu Trinkwasserknappheit kommen.
Bis zum Ende des Jahrhunderts wird sich der Klimawandel fortgesetzt haben und die Temperatur könnte um 4,5 Grad angestiegen sein. Und alle die, die gerne Urlaub an der Nordsee, in London, in Hamburg oder Bremen machen, dürften sich bis dahin – sofern sie noch am Leben sind – ein anderes Reiseziel ausgesucht haben. Denn diese Orte werden dann unterhalb des Meeresspiegels zu finden sein.
Aus diesen Gründen ist und wird es wichtig sein, unser Klima zu schützen. Da auch Kevelaer vom Klimawandel betroffen sein wird, ist es wichtig, auch hier den notwendigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Jean-Michel Dluziak,
9A, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Das grüne Klassenzimmer

Aus dem Schulgarten an der Hüls soll im nächsten Schuljahr ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen. Für die Realisierung sind die Schülerinnen und Schüler der Differenzierungskurse Biologie-Chemie des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums und deren Fachlehrer zuständig. Die Idee stammt von der Biologiefachschaft des Gymnasiums.
Durch die Verkleinerung der Beete im Garten kann dort zwar kein Gemüse etc. mehr angebaut werden, sie können aber natürlich noch zu Lehr- und Anschauungszwecken genutzt werden. Auch der 1997 vom Biologie-Leistungskurs angelegte Schulteich bleibt, wenn auch verkleinert, bestehen. Das Ökosystem des Schulgartens wird somit erhalten. Der daraus resultierende minimierte Arbeitsaufwand lässt sich so auch von wenigen Lehrpersonen allein bewältigen, und die Schüler haben mehr Zeit im Schulgarten zu lernen, anstatt größtenteils Gartenarbeiten zu verrichten. Der Unterrichtsschwerpunkt kann dann auf die Vertiefung der Pflanzenkunde und -bestimmung gelegt werden.
Bereits in diesem Schuljahr wurden von Biologie-Chemiekursen der achten und neunten Klassen die ersten Schritte in Richtung Rückbau gemacht. Die Folie des Schulteiches wurde in den letzten Wochen freigelegt, die Wegplatten zwischen den Beeten entfernt und diese dann von Unkraut befreit. Sollte das Wetter vor dem Beginn der Sommerferien schön bleiben, können die Schüler und Schülerinnen schon mit der Wiederbepflanzung des Gartens beginnen.
Die Umgestaltung des Schulgartens des Gymnasiums wurde von der vierköpfigen Biologiefachschaft des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums geplant und wird mit ihnen zusammen von den Differenzierungskursen Biologie-Chemie im nächsten Schuljahr im Rahmen des Unterrichtes in Angriff genommen, wie Jochen Wilzopolski, Leiter der Biologie-Chemiekurse der achten und neunten Klassen, berichtet.

Johanna Münstermann,
9A, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Eine Premiere für Kevelaer

Dieses Jahr erwartet Kevelaer eine Premiere: Zum ersten Mal seit langer Zeit findet am 29. Juli 2017 wieder ein Stadtfest in Kevelaer statt. Der neu gegründete Verein „Inside Kevelaer“ hat die seit Monaten laufenden Planungen übernommen. Ganz unter dem Motto des Vereins „Für dich, für mich, für Kevelaer und den Rest der Welt“ eröffnet Bürgermeister Dr. Dominik Pichler gegen 10 Uhr die Veranstaltung auf dem Peter-Plümpe-Platz.
Im Laufe des Tages können die Besucher den großen City-Biathlon mit Unterstützung der SSG Kevelaer erleben oder den Trödelmarkt besuchen. Speziell für die kleinen Gäste gibt es einen extra Kindertrödelmarkt und verschiedene Spielgeräte, auf denen sie sich austoben können.
Wer den Tag mit Musik verbringen möchte, wird sich über die überdachte Hauptbühne freuen. Bis 24 Uhr treten dort mehr als 25 Solokünstler und Bands aus Kevelaer und Umgebung auf. Mit dabei ist unter anderem die Band „K47“ und die Band „Tyre Wishes“. Das Ziel, „Nachwuchskünstlern die Möglichkeit bieten, Bühnenerfahrung zu sammeln“, soll in späteren Projekten eingebunden werden, erklärt Andrea Klingel.
Während der Veranstaltung präsentieren sich Kevelaerer Vereine und Unternehmen mit Infoständen und Mitmach-Aktionen. Vereine, die Interesse an einer ähnlichen Aktion oder einem Stand haben, melden sich bei Inside Kevelaer (info@inside-kevelaer.de). Das Orga-Team hofft, „dass sich bis zum Stadtfest vielleicht noch ein paar ehrenamtliche Helfer melden“, lässt Klingel stellvertretend für das gesamte Team verlauten.
Für mehr Informationen zum Stadtfest und über den Verein „Inside Kevelaer“ steht die Internetseite www.inside-kevelaer.de zur Verfügung.

Annika Lörcks
9A, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Parookaville – ein Festival der Freude

Am 21. Juli ist es wieder soweit: Das „Parookaville“-Festival findet zum dritten Mal statt. In diesem Jahr erwarten die Veranstalter etwa 80.000 Besucher, die auf dem Flughafengelände in Weeze über das Wochenende von dem 21. bis zum 23. Juli feiern wollen, und die vor allem bekannte DJs wie Steve Aoki oder David Guetta, aber auch Newcomer sehen und deren Musik hören wollen.
Das ganze Festival ist aufgebaut wie eine Stadt. Es gibt eine Kirche, eine Kirmes, einen Supermarkt, ein Postamt, ein Gefängnis und einen 750 Quadratmeter großen Pool. Neben den insgesamt neun verschiedenen Bühnen gibt es einen 450.000 Quadratmeter großen Zeltplatz und ein 60.000 Quadratmeter großes “Comfort Camp”, welche zur Übernachtung von den Besuchern genutzt werden können.
Einer Legende nach erwacht Parookaville jedes Jahr in Gedenken an den Stadtgründer und Bürgermeister Bill Parooka. Auch dieses Jahr waren die 80.000 Tickets innerhalb weniger Tage ausverkauft und es kam zu Problemen im Onlineshop, wie es in den Jahren davor auch war. Ebenfalls kann es am An- und Abreisetag der Besucher zu leichten Verkehrsstaus kommen, welche aber größtenteils durch die vielen Umleitungen und den direkt anliegenden Flughafen verringert werden.
Mehr Informationen zu dem Festival gibt es auf der Homepage parookaville.com.

Simon Ambrogi, Valentin Merz
9A, Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Twistedens Jugend geht auf Reisen

Nun ist es wieder soweit: Vom 7. bis zum 25. August begeben sich circa 88 Kinder mit 14 Betreuern, sechs Kochfrauen und einem Lagerleiter zum 42. Mal in das Sauerland. Schon einige Wochen vor der Abfahrt ins Sauerland kommen die einzelnen Gruppen mit ihren Betreuern zu den Gruppentreffen zusammen, wo sie sich gemeinsam einen Gruppennamen, eine T-Shirt-Farbe sowie ein Design für eine Flagge bzw. ein Maskottchen überlegen. Dort wird dann auch die Flagge oder das Maskottchen hergestellt.
Dieses Jahr werden sie in dem Städtchen Medelon unter dem Motto „Wasser, Wellen, Korallenriff – 19 Tage auf dem Schiff“ in einer Schützenhalle unterkommen. Unter anderem werden sie dort in Gruppen von circa neun bis zehn Kindern in vielen verschiedenen „Lagerspielen“ Punkte sammeln können, um den Lagerpokal zu gewinnen. Auch kann man als Gruppe zwei weitere Pokale gewinnen, bei einem Brennballturnier und einem Fußballturnier. Außerdem kann man jeden Tag bis zu zehn Punkte für die Nachtruhe und bis zu zehn Punkte für die Ordnung bekommen. Die Gruppe, die am Ende des Lagers die meisten Punkte für die Nachtruhe und die Ordnung des Schlafplatzes hat, gewinnt ein Trikotset, wovon jeder aus der Gruppe ein Trikot behalten darf.
Bis auf die Programmpunkte haben die Kinder und Jugendlichen dort viel Freizeit, die sie so nutzen können, wie sie wollen.  Bei dem täglichen gemeinsamen Frühstück, dem Mittagessen und dem Abendessen bleibt keiner hungrig und viele Köstlichkeiten werden durch die Kochfrauen für sie hergerichtet.
Die Kinder sowie die Betreuer und Kochfrauen haben jedes Jahr eine Menge Spaß, Erlebnisse und neue Freundschaften, die sie aus dem Lager mit nach Hause bringen. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 7 bis 15 Jahren können sich nächstes Jahr zu einer neuen Lagerfahrt anmelden.

Justin Bujok
9A, Kardinal-von-Galen-Gymnasium