Verwaltung hatte Abstellanlage für Räder der Mitarbeitenden des Rathauses und für Diensträder vorgeschlagen

Weg zur Fahrradgarage endet an Stopp-Schild

Die Verwaltung wollte eine Abstellanlage für Räder der Mitarbeitenden des Rathauses und für Diensträder errichten. Foto: KB-Archiv

Die Idee einer neuen, zusätzlichen Fahrradabstellanlage hinter dem Kevelaerer Rathaus fand im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung keine Mehrheit. Insbesondere die Tatsache, dass es sich dabei dem Vorschlag der Verwaltung zufolge um eine Fahrradgarage handeln würde, die ausschließlich Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zur Verfügung stünde, stieß bei den Ausschussmitgliedern auf Ablehnung.

Die Idee, über ein erweitertes Stellplatzangebot noch mehr Mitarbeitende der Stadtverwaltung dazu zu bringen, statt des Autos für den Weg zur Arbeit und eventuell auch für Dienstfahrten das Rad zu nutzen, stieß natürlich nicht auf Ablehnung. Der Vorschlag der Verwaltung, dies über eine nichtöffentliche Anlage auf Parkplätzen hinter dem Rathaus zu tun, jedoch schon.

Leasing- und Dienstfahrräder

In der Beurteilung der Lage waren sich Politik und Verwaltung durchaus einig: Die bisherige überdachte Abstellanlage auf der Rückseite des Parkhauses ist häufig überfüllt. Das zeige schon, „dass viele Mitarbeitende bereits heute das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen. Diesem Beispiel sollen in Zukunft weitere Mitarbeitende folgen, anstatt zum Parken auf weiter entfernte Parkplätze auszuweichen“, so die Verwaltung. Per Leasing-Angebot wolle man dies noch unterstützen. Und auch mehr Dienstfahrten sollten k…