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Caritasverband gratuliert zum bestandenen Examen

Der Caritasverband Geldern-Kevelaer gratuliert den Altenpflege-Absolventinnen zum bestandenen Examen. In einer kleinen Feierstunde in der Kapelle des Adelheid-Hauses in Geldern beglückwünschte der Caritasverband Geldern-Kevelaer seine frisch examinierten Pflegekräfte. Ausbildungskoordinator Stefan Smits und Markus Kremer, Bereichsleiter Stationäre Pflege, blickten in einer kurzen Ansprache auf die Ausbildungszeit zurück.

„Während ihrer Ausbildung durchliefen die Absolventinnen mehrere Praxiseinsätze in der stationären wie ambulanten Versorgung des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer sowie in gerontopsychiatrischen oder geriatrischen Einrichtungen. Das theoretische Wissen erlangten sie in den Fachseminaren bzw. Pflegeakademien, mit denen der Caritasverband seit vielen Jahren kooperiert“, erläutert Smits. Die in der Pflegeschule erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten dienen dem Zweck, den Auszubildenden bei der Umsetzung unterschiedlicher Aufgaben in den Einrichtungen zu unterstützen. „In ihren Ausbildungsbetrieben konnten die Auszubildenden die erworbenen Kenntnisse unter anderem mit Unterstützung von Praxisanleitungen in die Praxis umsetzen“, so Smits weiter.

Der Caritasverband bedankte sich nicht nur bei den Absolventinnen für ihr Engagement, sondern bei allen an der Ausbildung der neuen Pflegefachkräfte beteiligten Mitarbeitern und Praxisanleitungen.

Die Absolventinnen sind: Isabell Acker (ambulante Pflege Issum), Laura Better (Josefshaus Wetten), Alison Casse (ambulante Pflege Wachtendonk), Monja Jacobs (ambulante Pflege Kevelaer), Jenny Kubasik (ambulante Pflege Kerken/Rheurdt), Sarah-Zoe Paßmann (ambulante Pflege Weeze), Chantal Liebenow (ambulante Pflege Wachtendonk; nicht im Bild), Michelle Scholz (Elisabeth-Haus Nieukerk; nicht im Bild) und Kyra Göcke (Laurentius Haus Uedem; nicht im Bild).

16 erfolgreiche Absolventen der Altenpflege

Im Fachseminar für Altenpflege in Kleve haben 16 Auszubildende das Examen in der Altenpflege erfolgreich abgelegt, unter ihnen waren auch Tetyana Federenko
(Deutscher Orden-Wohnstift St. Marien, Kevelaer) und Marie Mennicke (Regina Pacis, Haus für Senioren, Kevelaer).

Das Fachseminar für Altenpflege gehört zum Katholischen Alten- und Pflegehilfe-netzwerk am Niederrhein (KAN). Das Fachseminar vermittelt die theoretischen Grundlagen für eine professionelle Altenpflege entsprechend den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

In ihren Ausbildungsbetrieben konnten die Auszubildenden die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Neben ihrer Ausbildungseinrichtung lernten sie ergänzend die ambulante und stationäre Altenhilfe kennen und absolvierten einen Einsatz in der Gerontopsychiatrie. Wer seine Ausbildung in der Pflege neu beginnt, profitiert bereits von der Reform der Pflegeberufe:

Die in Deutschland bisher getrennten Ausbildungen der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege sind seit 2020 zusammengefasst. Bereits zum 1. März starteten in der Bildungsakademie für Gesundheitsberufe (BAG) die ersten 25 Auszubildenden mit der neuen dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann.

100 Pflegefachfrauen und -männer pro Jahr starten in der BAG künftig ihren Weg in die Pflege. Ausbildungsbeginn ist entweder zum 1. März, zum 1. August oder zum 1. Oktober. 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis umfasst ihre Ausbildung. Den schulischen Teil absolvieren die Auszubildenden in der Bildungsakademie, den praktischen Teil in den Krankenhäusern des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums, in Altenpflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten.

28 neue Auszubildende im Fachseminar für Altenpflege

28 Auszubildende haben ihre Ausbildung am Fachseminar für Altenpflege in Kleve gestartet. Das Fachseminar für Altenpflege vermittelt theoretische Grundlage nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und begleitet die Auszubildenden durch die spannende Zeit der Ausbildung.

In ihren Ausbildungsbetrieben können die Auszubildenden die erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Neben Erfahrungen in ihren Ausbildungsbetrieben lernen die Auszubildenden im Rahmen der dreijährigen Ausbildung während ihrer Praxiseinsätze auch den Versorgungsbereich der ambulanten bzw. stationären und der psychiatrischen Versorgung kennen.

Die neuen Auszubildenden:

Anne Böhmer (Hildegardishaus – Haus für Senioren, Goch), Erzsebet Bondoc (Marienstift – Haus für Senioren, Kalkar), Sumi Dash (Xantener Pflegeteam), Jacqueline Davies (Häusliche Pflege Gabriele Janssen, Kleve), Laura Desneux (Seniorenzentrum Herz-Jesu-Kloster, Kleve), Justyna Fabijan (St. Marien – Haus für Senioren, Grieth), Nina Faske (St. Marien – Haus für Senioren, Grieth),

Maike Flöhr (Gebomed Goch), Levin Görgülü (Laurentius-Haus Uedem), Michaela Groesdonk (St. Helena – Haus für Senioren und Menschen im Wachkoma, Wissel), Serin Güden (Marienstift – Haus für Senioren Kalkar), Leon Interbieten (St. Josef – Haus für Senioren, Griethausen,),

Jona Janssen (Seniorenzentrum Franziskus-Haus, Kleve), Kinga Kotlorz (Seniorenzentrum Willibrordhaus, Kellen), Ina Kumm (Bruderschaft zu Unserer Lieben Frau, Goch), Sharon Lagarden (Josefshaus – Haus für Senioren, Pfalzdorf), Pia-Sophie Madelung (Regina Pacis – Haus für Senioren, Kevelaer), Michelle Mann (Seniorenzentrum Herz-Jesu-Kloster, Kleve), Denise Marshall (Seniorenzentrum Franziskus-Haus, Kleve), Darlyn Müller (Clivia Pflegezentrum, Kleve), Lea Schmitz (Josefshaus – Haus für Senioren, Pfalzdorf),

Hannah Scholten (Seniorenzentrum St. Nikolaus, Kalkar), Lisah Schweppe (Regina Pacis – Haus für Senioren, Kevelaer), Marina Strelow (Altenpflegeheim Haus Simon, Bedburg-Hau), Michelle Celine T`Jolyn (Hildegardishaus – Haus für Senioren, Goch), Kimberly Timmer (Seniorenzentrum Herz-Jesu-Kloster, Kleve), Maria Titova (Seniorenhaus Burg Ranzow, Kleve) und Angelina Wortmann (Seniorenzentrum Franziskus-Haus, Kleve).

Das Fachseminar für Altenpflege gehört zum Katholischen Alten- und Pflegehilfenetzwerk am Niederrhein (KAN). Unter dem Dach des KAN versammeln sich neben dem Fachseminar mehr als 20 Pflegeeinrichtungen und Wohnanlagen für Senioren in den Kreisen Kleve und Wesel, dazu ein Pflegezentrum zur ambulanten Betreuung und ein Hospiz.

Junge Führungskräfte für die Altenhilfe

Nicht nur Mitarbeiter in der Pflege sind begehrt, sondern vor allem auch Führungskräfte in der Altenhilfe. Die Caritas in der Diözese Münster hat dafür das Trainee-Projekt gestartet.

Der erste Durchgang war so erfolgreich, dass jetzt mit neun neuen Trainees die Teilnehmerzahl fast verdoppelt worden ist. Mittlerweile reicht das Interesse über die Diözese Münster hinaus. Im zweiten Durchgang beteiligen sich nicht nur die Caritasverbände Geldern-Kevelaer, Münster, Recklinghausen und Steinfurt, sondern auch Düsseldorf und Duderstadt.

Die Trainees haben ein Studium im Pflege- und Gesundheitsmanagement absolviert und werden innerhalb des kommenden Jahres in allen Feldern der stationären und ambulanten Altenhilfe Managementerfahrungen sammeln. Ergänzt werden die Einsätze durch Schulungs- und Ref­­lexionstage sowie Exkursionen. Jedem Trainee steht ein erfahrener Mentor zur Seite.

Projektleiterin Anne Eckert, Referatsleiterin Altenhilfe im Diözesancaritasverband, sieht für sie gute Perspektiven. Alle fünf Teilnehmenden des ersten Durchgangs haben direkt im Anschluss eine dauerhafte Arbeitsstelle gefunden.

Vorerfahrungen in der praktischen Arbeit in der Altenhilfe bringen auch die neuen Trainees mit. In der Vorbereitung des Programms habe sich gezeigt, dass ein gezielter Aufbau über das Praxissemester und die Bachelor- oder Masterarbeit zum Trainee-Programm hin sinnvoll sei, so Karl Döring, Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer. Zudem sollten sie nicht nur das Führen von Einrichtungen der Altenhilfe lernen, sondern dazu auch die Besonderheiten im caritativen Bereich kennenlernen.

Senioren im Alltag begleiten

Kevelaer. Den Alltag der Senioren sinnvoll gestalten und diesen mit Freude füllen, das ist das Anliegen vieler Alltagsbegleiter. Dieser Aufgabe möchten sich in Zukunft auch Gertrud Scherer-Brosowski aus Winnekendonk und Nadine Balz aus Wetten widmen. Mit 21 weiteren Teilnehmern aus dem Kreis Kleve legten sie Anfang März ihre Prüfung zur zertifizierten Alltagsbegleiterin ab.
In einem sechsmonatigen Kurs, der vom SOS Kinderdorf Niederrhein angeboten und geleitet wurde, ließen sie sich zu qualifizierten Alltagsbegleiterinnen ausbilden und anleiten. „Schon die Teilnahme war für uns eine große Bereicherung“, versichern die beiden Kevelaerer Frauen.
Den Berufszweig „Alltagsbegleiter“ gibt es seit 2008. Die Absolventen sollen Familien, Angehörige sowie Seniorenheime im Pflegealltag unterstützen.
Gertrud Scherer- Brosowski, die sich 30 Jahre lang um ihre Kinder und die Familie kümmerte, ergriff diese Chance, um noch einmal beruflich einzusteigen: „Ich wollte jetzt noch einmal einen Neuanfang wagen“, verrät die 56-jährige Mutter von vier erwachsenen Kindern, die im Bekanntenkreis von einer Ausbildung zur Alltagsbegleiterin erfuhr.
Neue Sichtweise
Nadine Balz, ebenfalls Mutter von vier Kindern, suchte hingegen nach einer Möglichkeit an ihre angefangene Ausbildung als Altenpflegerin anzuknüpfen. „Ich habe mich mit dem Thema Alltagsbetreuung auseinandergesetzt, habe aber auch noch einige nicht so schöne Erinnerungen im Umgang mit Senioren“, erklärt die 37-Jährige. „Im Kurs habe ich eine andere, neue Sichtweise kennengelernt – das hat mich berührt, ja sogar begeistert“, führt die frisch zertifizierte Alltagsbegleiterin weiter aus.
Am 15. September 2017 fing für Gertrud Scherer-Brosowski und Nadine Balz mit Beginn des Kurses ein neuer Berufsabschnitt an. „Ich habe mir gesagt, wenn dein Bauch dir das okay gibt, dann ist es der richtige Weg“, beschreibt Gertrud Scherer-Brosowski den ersten Kurstag. Die Stimmung unter den Kursteilnehmern war unbeschwert. „Das machte die ganze Sache etwas entspannter, uns wurde die Anfangsnervosität genommen“, berichtet Nadine Balz.
Die ersten Wochen bestanden aus viel Theorie. „Ein besonderer Schwerpunkt des Kurses liegt in der biographieorientierten Arbeit“, erklärt Katrin Wißen, die für die Öffentlichkeitsarbeit im SOS Kinderdorf zuständig ist. Will heißen: Erinnerungen an frühere Tätigkeiten wach rufen, dabei vorhandene Fähigkeiten wieder aktivieren und stärken.
Die Kursteilnehmer lernten anhand vieler Beispiele, sich in die Senioren hineinzuversetzen. „Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, eine neue Festplatte zu gebrauchen“, gesteht Gertrud Scherer-Brosowski lachend. Hinzu wurden ihnen weitere Fähigkeiten in Krankheitslehre, Gesundheitsförderung und Sterbebegleitung vermittelt.
Zwei Praktika
Bereits Ende November konnten sie ihre erlernte Theorie in die Praxis umsetzen. Gertrud Scherer-Brosowski absolvierte im Clemens-Haus der Caritas, Nadine Balz im Seniorenhaus Regina-Pacis ihr Praktikum. In beiden Häusern wurden sie mit unterschiedlichsten Krankheiten und Symptomen des Alters konfrontiert. „Es ist eine andere Welt“, versichert Scherer-Brosowski, „in der wir aber, dank der guten Ausbildung, fantastisch eingeführt wurden“, betont Nadine Balz. Beiden Frauen gelang es, das Vertrauen der Senioren wie auch des Pflegepersonals zu erlangen. Sie fanden Zugang zu Demenzkranken wie zu bettlägerigen Menschen. Mit Einfühlungsvermögen und Kommunikation bereicherten sie den Alltag der Senioren. In zwei Praktika konnten beide Frauen das anwenden, was sie in der Theorie gelernt hatten.
Mit Erfolg legten Gertrud Scherer-Brosowski und Nadine Balz schließlich im März ihre Prüfung zur „Alltagsbegleiterin mit Zertifikat auch für Demenzkranke“ ab. Ihren neu erlernten Beruf können Gertrud Scherer-Brosowski und Nadine Balz künftig in Altenheimen, in der ambulanten Pflege oder aber auch in Privathaushalten ausüben. „Darauf freuen wir uns“, bestätigen beide Frauen voller Begeisterung.