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Schnupperstunde zum Start der Sommersaison

Regelmäßiges Laufen oder Walking dient der Gewichtsreduktion, hält fit, baut Stress ab und macht in der Gruppe mehr Spaß. Kein Wunder, dass sich an den Trainingstagen dienstags und donnerstags eine Vielzahl von Aktiven des LWT an der Jugendherberge in der Schravelschen Heide einfinden, um gemeinsam zu Laufen oder zu Walken.
Am Samstag, 30. März, um 14 Uhr, bietet der Lauf- und Walking Treff (LWT) im Rahmen der Eröffnung der Sommerlauf-Saison allen Interessierten die Möglichkeit, an einer „Schnupperstunde“ Laufen/Walken teilzunehmen. Treffpunkt ist die Jugendherberg an der Schravelsche Heide. Anschließend hat man die Möglichkeit, sich bei diversen Erfrischungen, mit den Aktiven des LWT auszutauschen.
Während der Einstieg beim Walken ganzjährig möglich ist, bietet der LWT ab Dienstag, 2. April, wieder einen Einsteigerkurs „Laufen“ an. Ziel ist es, auch dem untrainierten Einsteiger innerhalb von rund vier Monaten eine Ausdauerleistung von einer Stunden Laufen ohne Pause zu ermöglichen. Einzige Voraussetzung ist die regelmäßige Teilnahme an den Trainingsstunden. Das Trainingstempo wird individuell angepasst, denn es kommt nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Ausdauer an.
Dem LWT stehen insgesamt 16 ausgebildete Lauf/Walkingbetreuer zur Verfügung, die regelmäßig an Fort/Weiterbildungen teilnehmen, so dass auch nach Erreichen einer entsprechenden Fitness jeder Aktive seine „Wohlfühltruppe“ findet. Im Einzelnen bietet der LWT drei Walkinggruppen sowie sieben Laufgruppen unterschiedlicher Leistungsstärke an.
Aufgrund des geringen Parkplatzangebotes am Treffpunkt Jugendherberge ist es ratsam, mit dem Fahrrad zu kommen. Weitere Infos: www.lauftreffkevelaer.de

Zeitz-Kempkens gewinnt Laufserie

2018 fand von April bis September die „Enni Laufserie“ statt. Insgesamt konnten die Läufer an vier Laufveranstaltungen über fünf oder zehn Kilometer an den Start gehen. Die besten drei Resultate der entsprechenden Strecken wurden addiert und ergaben eine Gesamtzeit. Aus der Gesamtzeit ergab sich die Reihenfolge der Platzierungen. Und die Kevelaererin Ulrike Zeitz-Kempkens (w50) hat ihr persönliches Ziel erreicht: Sie gewann im abschließenden internationalen Xantener „Enni Lauf“ über zehn Kilometer nicht nur ihre Alterswertung in persönlicher Bestzeit von 43:18 Minuten, sondern auch die Gesamtwertung der Laufserie!

Im Einzelnen siegte Zeitz-Kempkens beim Moerser Schlossparklauf in 44:04 Minuten und beim Brunnenlauf in Sonsbeck in 44:19 Minuten. Dreimal auf dem ersten Platz – das ist nicht zu toppen. Zur Ehrung gab es vom Veranstalter neben der Urkunde einen schönen Pokal und einen Geschenkgutschein.

Ihr kurzes Fazit nach dem Rennen in Xanten: „Training zahlt sich aus.“

Schwimmen, Laufen, Dressur, Springreiten

Im Auftrag des Pferdesportverbandes Kreis Kleve, fanden die Kreis-Jugend-Vierkampf-Meisterschaften in Wetten statt. Ausrichter war der „Reit- und Fahrverein von Bredow Wetten“. Vereinsvorsitzende Annette van Stephoudt und ihre Mitstreiter richteten sie bereits in den letzten drei Jahren aus. Schwimmen, Laufen, Dressur und Springreiten sind die vier Disziplinen, in denen sich die Vierkämpfer messen. Teilnehmer aus Kalkar, Geldern oder Emmerich sowie 15 Vereinsmitglieder aus Wetten gingen an den Start.

Zuerst ging‘s für Frida Janssen in Wasser.


Das KB begleitete Geburtstagskind Frida Janssen (14) bei ihrem ersten Wettkampf. Sie ist Mitglied des Reit- und Fahrvereins von Bredow Wetten. Der Wettkampf fand an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Gemeldet war Frida mit Startnummer 64. Ihr Pferd war die zehnjährige Rheinländer Stute „Quintera 27“ mit einem Stockmaß von 173 Zentimetern.
„Ich mag den zweiten Tag lieber“, sagte Frida, „Ich komme vom Pferdesport, den ich fast schon mein ganzes Leben ausübe.“ Sie saß bereits mit zwei Jahren auf dem Pferd. Seit den Sommerferien hatte der Teenager zweimal in der Woche Laufen und einmal in der Woche Schwimmen trainiert. „Neben meiner Reittrainerin Lara Engelmann haben uns die Teambetreuerinnen Saskia van Stephoudt und Sara Deselaers auf die Meisterschaften vorbereitet“, erzählt die 14-Jährige.

Danach lief die junge Sportlerin über 1.500 Meter.


In der kleinen Schwimmhalle herrschte bei über 50 Teilnehmern und ihren Begleitern ein Höllenlärm. Frida schien ganz locker zu sein. Ihre 50 Meter Freistil schaffte sie in 45,35 Sekunden. Sie war „zufrieden.“ Die Zeit wurde in Punkte umgewandelt. So ging die junge Sportlerin mit 698 Punkten auf die 1.500 Meter Laufstrecke. Die Bedingungen waren nicht optimal. Die Strecke, die teilweise durch den Wald, teilweise über Asphalt führte, war durch den Dauerregen rutschig. Für Fridas 6:45,00 Minuten gab es 900 Punkte, so dass sie mit 1.598 Punkten und dem 12. Platz in die Halbzeitpause ging.
Tag zwei war so richtig nach Fridas Geschmack. In einer Vierergruppe ritt sie in die Reithalle und startete als Leader eine Dressur, die angesagt und sofort umgesetzt werden musste. Auf der Richtertribüne saßen Tonius Tielmann und Dieter Kempken vom Pferdesportverband Rheinland. Sie bewerteten unter anderem die Startaufstellung, den Auftritt und den Schwung des Pferdes und bemerkten im Protokoll für Frida: „Fleißig pendelnde Anlehnung, ansprechend gut sitzende Reiterin.“ Belohnt wurde die Leistung mit einer Wertungsnote von 7,6, die umgerechnet 1.520 Punkte ergab.

Am zweiten Tag war zunächst die Dressur angesagt.


Für Frida war jetzt nicht Pause: „Reiten funktioniert nur dann, wenn es dem Pferd gut geht.“ Also erst einmal das Pferd „ausreiten“, dann Sattel ab, Decke überlegen und in den Hänger abstellen. Dort wurde es mit Futter und Wasser versorgt, alles Aufgabe der Reiterin und nicht für die Eltern, die am ganzen Wochenende dabei waren.
Sechs Hindernisse (bis zu 80 Zentimeter hoch und einem Meter breit) standen in der Halle. Für Frida Janssen und ihre Stute waren sie ein Vergnügen. Ohne Fehler, unter der vorgegebenen Zeit, unter lautem Beifall der etwa 150 Zuschauer und mit der Wertungsnote 7,6 (erneut 1.520 Punkte), beendete sie ihren Wettkampf. Mit 4.638 Punkten belegte die Reiterin von „von Bredow Wetten“ am Ende den 8. Platz der Kreismeisterschaften und war damit beste Teilnehmerin ihres Vereins.
Bei der Siegerehrung durch die Vertreter des Kreis-Pferdesport-Verbands Kleve, Geschäftsführerin Wilma Hebben, 2. Vorsitzende Norbert Paeßens und Kreis-Jugendwartin Nina Hermsen und die 1. Vorsitzende des Reit- und Fahrverein von Bredow Wetten, Annette van Stephoudt, erhielt nicht nur Frida Janssen ihre Urkunde, Medaille und Schleife für die Einzelwertung.

Zuletzt ging‘s beim Springreiten über sechs Hindernisse.


In der Mannschaftswertung belegte sie mit Nina Rogmann, Fiona-Marie Ehren und Anna-Lena Gellen den 3. Platz. Norbert Paeßens dankte dem Reit- und Fahrverein von Bredow Wetten für die phantastische Ausrichtung der Kreismeisterschaften und hob hervor, dass es für einen so kleinen Verein nicht selbstverständlich ist, so einen Kraftakt zu vollbringen.
Weitere Teilnehmer aus Wetten und die Ergebnisse finden sich unter: www.rv-wetten.de
Die nächste Vierkampf-Kreismeisterschaft findet traditionell dort statt, wo die neue Kreismeisterin zuhause ist. Victoria Theresia Joosten, Jahrgang 2005, vom RFV St. Georg Haldern, siegte mit 5.399 Punkten.