Der gebürtige Kevelaerer Heinz-Peter Kamps wurde mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet

Große Ehre für jede Menge Engagement

Der Landrat des Kreises Wesel, Ingo Brohl (r.), überreichte Heinz-Peter Kamps die Verdienstmedaille. Foto: privat

Eine besondere Aufmerksamkeit für sein Engagement habe er eigentlich gar nicht erwartet, sagt Heinz-Peter Kamps bescheiden. Dass er trotzdem mächtig stolz auf seine Auszeichnung ist, kann er kaum verbergen. Ihm wurde jüngst die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen – eine Anerkennung, die unter anderem auf sein jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik zurückgeht. Aber auch darüber hinaus engagiert sich Kamps seit seiner Jugend für die Gesellschaft – in unterschiedlichen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Schon in Kevelaer setzte er sich vielseitig ein.

Auch wenn der 71-jährige Kamps bereits seit fast 50 Jahren mit seiner Frau in Sonsbeck lebt, legte er den Grundstein seines Engagements in Kevelaer, wo er gebürtig herkommt. Seine Stationen reichten von den Messdienern über die KJG St. Marien (Katholische junge Gemeinde), wo er Mitbegründer war, und die Amelandlager bis hin zum Kevelaerer Verein „Aktion St. Nicolaus e.V.“, der sich für behinderte Kinder einsetzt. Politisch sei er schließlich der CDU beigetreten, sagt Kamps, der seine Interessen auch in der neuen Wahlheimat Sonsbeck weiter auslebt. Neben der Politik gilt seine Leidenschaft heute vor allem dem „Verein für Denkmalpflege Sonsbeck“, bei dem er den Vorsitz innehat.

„Da habe ich nicht mit gerechnet“

Der Antrag für die Verleihung der Verdienstmedaille sei 2016 von seinem Gemeindeverband der CDU gestellt worden, erklärt Kamps, der auch heute noch durch Familie Verbindungen in die Ma…