Beiträge

Filmteam für Ehrenamtatlas NRW war in WiDo zu Gast

(Nicht nur) tierische Filmstars im Seniorenheim

Von Lampenfieber ist bei den beiden heimlichen Hauptdarstellern während des Filmdrehs keine Spur: Frida und Josh machen das, was sie immer tun. Die beiden Therapiehunde kuscheln mit den Senior*innen und lassen sich verwöhnen.

Helene Bohne hatte gleich zwei Gründe zum Feiern

100. Geburtstag an Silvester im Katharinen-Haus

Silvester ist für Helene Bohne jedes Jahr ein besonderer Tag – feiert sie doch am letzten Tag des Jahres alljährlich ihren Geburtstag.

Muttertagskonzert im Katharinen-Haus fand guten Anklang

Alle Bewohner*innen sangen kräftig mit

Ein gelungenes Konzert zu Muttertag für die Mütter und alle starken Frauen: Verena Eifert, Leiterin des Sozialen Dienstes im Katharinen-Haus, und ihr Vater Karl-Heinz „Kentucky“ Scholten hatten dafür extra musikalische Verstärkung im Gepäck.

Mitarbeitende und Bewohner*innen des Winnekendonker Seniorenheims können sich über kreative Werke freuen

Kunst im Katharinen-Haus

Unter der Anleitung der Künstlerin Nina Stiber erschaffen zehn Freizeitkünstlerinnen seit Jahren lebendige Werke, die regelmäßig in Ausstellungen zu sehen sind. Schon einmal haben die „Pinselschwinger“ im Katharinen-Haus in Winnekendonk eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Nun sind sechs der Künstlerinnen mit neuen Werken in das Seniorenhaus des Caritasverbandes Geldern-Kevelear zurückgekehrt – ganz unter dem Motto: „Kunst ist das, was gefällt.“ 

Ob tierisch, floral, engelhaft oder spritzig: Durch die vielfältige Motivwahl und die unterschiedlichen Ausdrucksweisen ist eine außergewöhnliche Ausstellung gelungen, die gerade in der entbehrungsreichen Corona-Zeit den Bewohner*innen und Mitarbeitenden des Seniorenhauses viel Freude bereitet. Dies war auch das erklärte Ziel der Künstlerinnen. Bis Ende Mai sind Werke zu sehen von Marlene van Dop, Angie Weihofen, Karola Hacks, Birgit Paesch, Marion Frenzen und Karina Vermöhlen. Auch wenn die Ausstellung nicht öffentlich ist, können die Bilder vom Fenster aus betrachtet und auf Wunsch erworben werden. Interessenten können sich an den sozialen Dienst des Katharinen-Hauses wenden.

Musikalischer Überraschungsbesuch

Die bewegende Weihnachtsstimmung war deutlich spürbar: „Ich möchte den Menschen Lichtblicke schenken“, offenbarte Drehorgelspieler Johannes Rath am Ende seines kleinen Weihnachtskonzerts auf der Terrasse des Katharinen-Hauses.

Dass ihm das gelungen ist, spiegelte sich in den vielen glücklichen Gesichtern der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhauses des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer wider. Zahlreiche Weihnachtslieder von „Alle Jahre wieder“ bis zu „Stille Nacht“ wurden auf der aus dem Jahr 1986 stammenden Drehorgel gespielt und die Senioren stimmten mit ein.

Ob laut mit gesungen oder leise mitgesummt, über allen lag ein glückseliges Lächeln.
Susanne Vohwinkel, Hausleitung des Katharinen-Hauses, hatte nicht lange überlegt, als Rath vor einiger Zeit mit der Einrichtung Kontakt aufnahm und vorschlug mit seinem Drehorgelspiel Freude zu verbreiten. Gleichzeitig führt der Musikant damit ein besonderes Vermächtnis fort: Er übernahm vor nicht allzu langer Zeit die Drehorgel aus dem Nachlass eines guten Freundes und hält damit die besondere Art der Musik lebendig.

Als ein Spendenhut zum Dank für die Weihnachtsmelodien kreisen sollte, lehnte Rath freundlich aber bestimmt ab. Der Grund lag für ihn auf der Hand: „In die vielen glücklichen Augen der älteren Menschen blicken zu dürfen ist Lohn genug.“

Diese ließen den Drehorgelspieler aber nicht ohne Zugabe weiterziehen. „Hau noch mal einen raus!“, rief ein älterer Herr unter dem Gelächter des Publikums in die Runde.
Und so wurde noch ein Schlagermedley gespielt. Auch hier erwiesen sich die Senioren äußerst textsicher.

Musikvideo des Katharinen-Hauses ist ab sofort auf YouTube zu sehen

Einige Wochen mussten die Bewohner*innen des Katharinen-Hauses in Winnekendonk auf diesen Moment warten. Doch nun können sie endlich ihr nächstes ganz eigenes Musikvideo bestaunen. Zu dem Lied „Buhne 4“ der a-cappella-Gruppe „Basta“ hatten fünf Senior*innen während eines Kurzurlaubes auf Borkum im Oktober fleißig Videomaterial abgefilmt. Daraus entstand dank technischer Umsetzung durch Winnie Rüth aus Wesel nun ein Musikvideo, das ab sofort auf YouTube (https://youtu.be/m_49Hx_2orQ) und auf der Basta-Facebookseite zu sehen ist.

Die Rolle vor der Kamera war dabei für die Senior*innen nicht neu. Denn sie hatten schon einmal ein Video zu einem Lied der Band „Basta“ gedreht, woraufhin diese sogar in dem Winnekendonker Seniorenheim zu Besuch war, um vor der Einrichtung während der Corona-Pandemie für etwas musikalische Unterhaltung zu sorgen. Die Verbindung zur a-cappella-Gruppe, die erst kürzlich ein neues Album mit den liebsten Liedern der Fans veröffentlicht hat, entstand durch Claudia Püschel vom Sozialen Dienst des Hauses, die als bekennender Fan selbst viele Lieder der Musiker hört. Dass das Lied „Buhne 4“ nun nahezu perfekt zum Inselurlaub der Heimbewohner*innen passte, war Grund genug, noch einmal die Kamera auszupacken.

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Senioren nehmen Auszeit auf der Insel

Gerade noch zur rechten Zeit machten sich Anfang Oktober fünf Bewohner des Katharinen-Hauses in Winnekendonk und fünf Begleiter auf den Weg nach Borkum. Nur kurze Zeit später wäre diese Reise, die im März bereits ausgefallen war, aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht mehr möglich gewesen. Umso glücklicher berichtete nun Claudia Püschel vom Sozialen Dienst des Hauses über die gelungene kleine Insel-Auszeit: „Es war super schön.“ Für eine bleibende Erinnerung haben die Bewohner selbst gesorgt: Zum Lied „Buhne Vier“ der a-cappella-Gruppe „Basta“ drehten sie auf Borkum ein Musikvideo. Nachdem die Senioren bereits zum Lied „Reggaeton im Altenheim“ vor der Kamera gestanden hatten, kam die Band im Frühjahr sogar für einen Auftritt nach Winnekendonk. Jetzt warten alle sehnsüchtig auf das Ergebnis des kleinen Videodrehs am Strand.

Die Idee für einen Bewohnerurlaub habe die Einrichtungsleitung Sabine Vohwinkel angestoßen. In diesem Jahr sei das Ganze nun zum ersten Mal umgesetzt worden. Möglich war die Fahrt vom 4. bis 9. Oktober vor allem durch Spenden: Die Adelheid-Hüffer-Stiftung, die Pfarrcaritas, der Gemeindeausschuss Winnekendonk, der Inner Wheel Club und Privatpersonen hatten sich beteiligt. Vor allem durch die vergangenen und aktuell wieder schärfer werdenden Corona-Einschränkungen sei der Urlaub außerhalb der gewohnten Umgebung für die Bewohner eine willkommene Auszeit gewesen, meint Püschel. Die besondere Situation habe im Vorfeld zwar dazu geführt, dass immer wieder interessierte Bewohner abgesprungen sind, letztlich fand sich dennoch eine Fünfergruppe zusammen – bestehend aus Helmut Reinartz, Georg Braam, Katharina Hoverath, Elisabeth Billen und Anni Willems.

Auf dem Ausflugsplan standen neben Museumsbesuchen, den Videodrehs und einer Kutschfahrt auch der regelmäßige Genuss eines leckeren Stücks Torte im Inselcafé, sagt Püschel. Aus ihren Erzählungen wird deutlich, dass es vor allem die kleinen Dinge waren, die bei den Senioren für Glücksgefühle sorgten. Einer von ihnen habe unbedingt das Meerwasser an den Füßen spüren wollen. Gestützt von zwei Begleitkräften habe man auch das ermöglicht. Die zahlreichen Aktivitäten, unterhaltsame Spieleabende und das ein oder andere gemeinschaftliche Gläschen Eierlikör und Sekt habe die Gruppe eng zusammengebracht, meint Püschel. Das sei auch im Alltag nach dem Urlaub deutlich spürbar. „Die Zeit war sehr intensiv.“ Die Bewohner hätten sich noch einmal auf anderer Ebene kennengelernt.

Großer Basta-Fan

Die Idee zum Videodreh kam von Püschel selbst. „Ich bin ein großer Basta-Fan“, schwärmt sie von der Band. Außerdem wären die Bewohner schon beim ersten Videodreh mit viel Spaß und Motivation dabei gewesen. Das Material wird nun von Winnie Rüth geschnitten und vermutlich Ende November im Internet veröffentlicht. Ein Link wird zu entsprechender Zeit folgen.

Organisatorisch sei der Ausflug wahrlich eine Herausforderung gewesen, gibt Püschel zu. „Aber durch so viele glückliche Momente wurde man immer wieder entschädigt.“ In Anbetracht der Tatsache, dass im Februar ihre Arbeit im Katharinen-Haus endet, war die Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes besonders froh, dass der Urlaub trotz Corona stattfinden konnte. „Das war eine schöne Erfahrung, die ich jetzt noch machen durfte.“