Nicht nur Künstler beheimatete dieser historische Fleck Kevelaers

Die Marienstraße und ihre Geschichte

Die Marienstraße in den 1930er-Jahren. Fotos: WiScho

In lockerer Reihenfolge stellt KB-Autor Wilfried Schotten (WiScho) in einer Serie Straßennamen in Kevelaer und den Ortschaften vor. Dabei geht es nicht allein um den Namen der Straße und dessen Entstehung, sondern auch um so manche interessante Besonderheit, die sich am Straßenrand findet – oder einstmals befunden hat. Heute…

Die Marienstraße

Schon wieder ein Doppelgänger! Wetten und Kevelaer-City waren sich wohl einig – eine unserer Straßen muss zwangsläufig den Namen Marienstraße bekommen. Recht haben sie alle beide.

Die Suche nach einer Namensgeberin erübrigt sich hier wie schon bei anderen Straßen, dieses Mal aus sehr bekanntem Grund.

Ich bleibe wiederum erst einmal in der City und fange wo an? Die Ecke Bahnstraße soll’s werden und liefert mir wieder einmal den Beweis, dass in vielen Gebäuden – so auch hier – die unterschiedlichsten Nutzer*innen, Pächter*innen, Inhaber*innen und Eigentümer*innen ihre zeitweilige Bleibe gefunden haben.

Da wo heute ein seriöses Seminarzentrum seine Räume für Schulungen und Ähnliches anbietet, gab es da nicht mal eine Gaststätte, Kneipe, Wirtschaft, wo man an der Theke nicht unbedingt Herren im Nadelstreifenanzug erwartete? Jedenfalls gehört das seit den 90er-Jahren zum bekannten „Schnee von gestern“ und ich begebe mich weiter in die Marienstraße hinein. Da erinnere ich mich an einen Friseurladen auf der anderen Seite, der einer Familie Nellesen gehörte.

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Der Busmann

  • Danke schön auch!21. Oktober 2021 - 13.58

    Es ist nicht zu leugnen – ich hab‘s nun mal mit den alten Sprichwörtern. Sie haben unbestreitbar noch einen echten Wahrheitsgehalt. Nur ab und zu muss man eine Kleinigkeit abändern…

  • Auch das noch!14. Oktober 2021 - 12.08

    Kneipensterben – verarbeitet. Eisdiele zu – verkraftet. Und jetzt kommt die Nachricht, dass man mich daran hindern will, Lottomillionär zu werden.

  • CIAO!14. Oktober 2021 - 11.38

    Das ist jetzt auch schon wieder vier Jahre her, dass ich damals im August den Titel eines alten Liedes abwandelte: Sag mir, wo die Kneipen sind?

  • Noch sön Deng30. September 2021 - 10.41

    Es sei allen Kunstliebhaber*innen und auch denen, die es werden wollen, getrommelt und gepfiffen – was uns da an einigen Stellen Kevelaers angeboten wird, ist nichts als eine Zumutung. 

  • Rumms!23. September 2021 - 15.06

    Da hat‘s geknallt – so schrieb das KB vor zwei Wochen und meinte einen „Geldgeber“, amtlich bekannt unter „GAA“ = Geldausgabeautomat.

Hier wird “geblächt”

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23. April 2022 / von Wilfried Schotten