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Busse bleiben Montag in den Depots

Die Busse von NIAG und LOOK müssen leider witterungsbedingt am heutigen Montag noch in den Depots bleiben. Zwar hatten die Unternehmen gehofft, heute früh ab 6.45 Uhr den Busbetrieb schrittweise wieder aufnehmen zu können, nachdem die Unwetterwarnungen am Sonntagabend aufgehoben worden waren. Die Wetter- und Straßenlage lasse dies aber derzeit leider nicht zu, informierten die Unternehmen am Montagmorgen. An einzelnen Standorten konnten die Fahrzeuge beim angedachten Schichtbeginn am frühen Morgen nicht einmal die Depots verlassen. Nach eingehender Lagebeurteilung werden NIAG und LOOK am Montag (8. Februar) keine Fahrten durchführen können, hieß es am späten Vormittag. Die Straßen- und Wetterlage am Niederrhein mache eine sichere Fahrt leider weiterhin unmöglich. Die Sicherheit für alle am Straßenverkehr Beteiligten müsse Vorrang haben. NIAG und LOOK bitten ihre Fahrgäste für die Lage um Verständnis. Eine Entscheidung über den Busbetrieb am Dienstag wird voraussichtlich erst am Dienstagfrüh abschließend fallen. Die NIAG informiert ihre Fahrgäste fortlaufend über ihre Homepage, ihren Twitter-Kanal und ihre App. Die Busunternehmen bitten ihre Fahrgäste, die Echtzeitdaten in der NIAG-App und auf der NIAG-Homepage www.niag-online.de abzurufen.

NIAG und LOOK hatten am Sonntagvormittag entschlossen, den Busverkehr im kompletten Verkehrsgebiet aufgrund der Wetterlage bis auf Weiteres einzustellen. „Schnee und glatte Straßen machen eine sichere Fahrt am Niederrhein unmöglich”, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Wie in anderen Gebieten bliebenben die Busse deshalb auch am Niederrhein am Sonntag, 7. Februar 2021, in den Depots.

Am Montag fällt die Schule aus

Aufgrund der Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienst hat der Schulträger auch aufgrund des Hinweises des Schulministeriums den Unterricht an den Kevelaerer Schulen für Montag, 10. Februar 2020, abgesagt. Bürgermeister Dr. Dominik Pichler: „ Wir können die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler aufgrund der Orkanwarnung auf dem Schulweg und auf dem Schulgelände nicht sicherstellen. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler geht vor. Deshalb ist diese Entscheidung folgerichtig und zum jetzigen Zeitpunkt vor dem bevorstehenden Wochenende notwendig.”

So klasse kann Kümmern aussehen

Den Stadtbäumen Wasser zu geben, die dazugehörige Bepflanzung zu pflegen, für Eveline Hansen aus Kevelaer am Rosenbroecksweg ist das eine Selbstverständlichkeit. Einen gesonderten Aufruf dazu braucht sie nicht. Denn in einer gepflegten und dazu auch noch hübsch aussehenden Umgebung zu wohnen, bedeutet für die Bürgerin der Marienstadt auch Lebensqualität.
„Ich denke, da können wir alle etwas tun, egal ob es unser Eigentum ist oder es sich um ein von der Stadt angelegtes Beet handelt“, so Eveline Hansen, die gerade jetzt in der heißesten Sommer- und Trockenphase auch schon einmal öfter zum Gartenschlauch greift.
„Sehr lobenswert“, betont auch Johannes Baaken vom Betriebshof der Stadt Kevelaer. Die zweifache Mutter und einmalige Oma winkt lächelnd ab. Ihr macht es einfach Spaß, in dem von der Stadt eingefassten Beet zu arbeiten. „Ich sehe es als meinen Vorgarten und als Gartenersatz“, betont sie. Vor 37 Jahren sei sie mit ihrem Mann hierhergezogen. Damals sei alles asphaltiert gewesen. Da habe sie sich Gehwegplatten besorgt und darauf große Kübelpflanzen hingestellt.
2003 wurde die ganze Straße erneuert. Unmittelbar vor ihrer Haustür wurde eine Auto-Parkreihe eingerichtet. Immerhin: Kleine Blumenbeete sollten diese verschönern. „Mit Rosen“, erinnert sich die Pflanzenliebhaberin. Klar, passend zur Namensgebung der Straße.
Zu ihrer großen Freude aber endete genau vor ihrer Haustür die Parkbuchtreihe. „Wir bekamen unmittelbar vor unserem Haus ein großzügig eingefasstes Beet“, berichtet Eveline Hansen noch heute freudig über dieses „Geschenk“. Nur die Rosenbepflanzung lehnte sie ab. „Ich mag Rosen sehr“, gesteht sie, aber ein klein wenig Abwechslung wäre doch auch nicht schlecht, dachte sie sich.
So schlug sie den Mitarbeitern der Stadt, die vorab schon mal einen Ahorn einpflanzten, eine eigene Kreation und Bepflanzung vor. Gerne gestattete man der Dame mit dem grünen Daumen ihren Einsatz. Seitdem hegt und pflegt Eveline Hansen dieses Beet, lässt Hortensien, Tagetes, wildwachsenden Flieder, Helleborus und Pfingstrosen blühen und gedeihen, schenkt dazu noch Insekten und Co ein Zuhause und Nahrung.
Doch nicht nur das. Ihr Blick geht über das Beet hinaus. Auch die ihrem Haus gegenüber angelegten Beeteinfassungen werden von ihr in Augenschein genommen. Damit diese nicht ständig und „unglücklicherweise“ von Autos überrollt werden, stellte sie kurzerhand zwei bepflanzte Kübelbehälter in die Beete. „Seitdem wird darauf geachtet, wo man hinfährt“, schmunzelt die sympathische Frau. Zusätzlich achtet sie auch noch auf den Wildwuchs einige hundert Meter weiter. „Da lege ich dann auch schon mal Hand an und zupfe, es kümmert sich ja sonst keiner“, bedauert sie.
Vielleicht animiert ihr Tun aber noch andere Bürger in der Marienstadt. Es muss ja nicht gleich so umfangreich sein. Aber: „Ein bisschen gießen, ein bisschen pflegen, ein bisschen Müll einsammeln…ach, das wäre schon schön“, betont Eveline Hansen, schnappt sich den Gartenschlauch und schenkt den Blumen und Pflanzen vor ihrer Haustür ihre ganze Aufmerksamkeit.

Stadtwerke: Trinkwasserversorgung der Bürger ist gesichert

„Die Sicherheit, unsere Bürger in Kevelaer und Umgebung mit aufbereitetem Trinkwasser zu versorgen, ist garantiert“, bestätigt Anna Walter, Leiterin der für Wasser und Abwasser zuständigen Technischen Abteilung der Stadtwerke. Auch die Aufbereitung zum Trinkwasser sei noch problemlos zu schaffen.
„Wir warten jetzt erst einmal die kommende Woche ab“, so Anna Walter, die natürlich ebenfalls mit kritischem Blick die heißen und vor allem trockenen Tage verfolgt. Trotz der extremen Wetterlage könnten die Bürger aber „immer noch bedenkenlos die Pflanzen und auch die Blumenbeete mit Stadtwasser gießen“, beruhigt die Abteilungsleiterin der Stadtwerke. Dennoch sollte man auf großflächige Rasenflächenbewässerung, Poolauffüllung usw. mit aufbereitetem Trinkwasser verzichten, so der Appell der städtischen Wasserwerke.
Von Seiten der Stadt sei die Sportplatzbewässerung eingestellt. Um eine ausreichende Wasserversorgung zu garantieren, stehen die Mitarbeiter in Verbindung zu anderen Kommunen und Wasserwerken. „Auch Notfallpläne sind vorhanden und liegen in der Schublade bereit“, garantiert Anna Walter. Die Bürger der Marienstadt und der Ortschaften müssten sich um die Trinkwasserversorgung keine Sorgen machen.