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Ausbildungsstart bei der Volksbank an der Niers

Zehn neue Auszubildende starteten jetzt in ihre berufliche Zukunft bei der Volksbank an der Niers. In den kommenden Jahren tauchen sie tief in die Bankbranche ein – und lernen, wie man umfassend und qualifiziert berät sowie die jeweils richtigen Finanzlösungen für die verschiedenen Kundenbedürfnisse findet. Zunächst aber startete der Einstieg ins Berufsleben mit einer Einführungswoche, um für die ersten Einsätze am Schalter gerüstet zu sein. Die künftigen Bankkaufleute erwarten abwechslungsreiche zweieinhalb Jahre. „Der Beruf ist voller Perspektiven, die vielfältigen Aufgaben sind anspruchsvoll. Die Azubis können jedoch mit viel Unterstützung rechnen“, erläutert Personalleiterin Dr. Elke Schax. Zunächst sind sie in den Kunden- und Servicebereichen im gesamten Geschäftsgebiet im Einsatz. Im weiteren Verlauf der Ausbildung lernen die Auszubildenden auch die Arbeitsabläufe in den internen Abteilungen der Bank kennen, zum Beispiel im Zahlungsverkehr, im Controlling oder Marketing. „Unser interner Unterricht sowie das vielfältige Angebot an Seminaren und Workshops vertiefen das Wissen“, ergänzt Ausbildungsleiter Philipp Lengkeit. Weitere Informationen zu einer Ausbildung bei der Volksbank an der Niers gibt es unter: www.vb-niers.de/ausbildung.

Goethe, gute Geschäfte und größere Gelassenheit

Den digitalen Wandel dürfte der Dichterfüst noch nicht im Blick gehabt haben. Dennoch griff Vorstandsmitglied Johannes Janhsen zu Beginn seiner Neujahrsrede auf ein Goethezitat zurück: „Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“ Die Volksbank an der Niers stehe den Veränderungen, die der digitale Wandel mit sich bringe, grundsätzlich positiv gegenüber, sagte Janhsen, versprach aber zugleich auch: „Unsere Werte bleiben!“
Menschlichkeit, Partnerschaft, Vertrauen, authentische und hochwertige Beratung zeichneten die Volksbank aus. Das alles gehe nicht ohne engagierte Mitarbeiter. „Die persönlichen Beziehungen sind entscheidend – digital darf niemals alleine stehen, lokal gehört in gleicher Stärke dazu“, bekräftigte Johannes Janhsen, stellvertretend auch für seinen Vorstandskollegen Wilfried Bosch.
Starke Worte, untermauert durch starke Zahlen: 51.625 Mitglieder zählte die Genossenschaftsbank an der Niers zum Jahresende; das Kreditvolumen ist im vergangenen Jahre um fast sechs Prozent gestiegen; die Einlagen der Volksbank verzeichneten im gleichen Zeitraum trotz anhaltender Niedrigzinsphase ein Plus von knapp sieben Prozent. Janhsen: „Das Einlagen- und Kreditgeschäft zeigt, wie groß das Vertrauen in die Volksbank ist.“
Verlässlich, bodenständig, kompetent
Mit Blick auf die Zukunft stellte Vorstandsmitglied Johannes Janhsen am Ende seiner Rede unmissverständlich heraus: „Unsere prägenden Eigenschaften – verlässlich, bodenständig und kompetent – sind kein Werbeslogan, sondern ehrlich. Weil sie jeden Wandel überstanden haben und auch die kommenden Wandel überstehen werden.“
Starke Worte, untermauert durch kurze Einspielfilme, in denen Kunden und Mitarbeiter, unter ihnen auch KB-Herausgeber Rudolf Beerden, zu Wort kamen. Sie bestätigten in ihren authentischen Statements die gelebten Werte und Leitlinien der Volksbank.
Wie wichtig Kontinuität, Verlässlichkeit, aber auch die Offenheit für den Wandel sind, beschrieb der ehemalige Spitzenpolitiker und CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach zum Abschluss des Neujahrsempfangs in seinem freien Vortrag „2019 – Deutschland und Europa im Stresstest. Worauf es jetzt ankommt!“ In gewohnt frischer und fesselnder Vortragslaune begeisterte Bosbach die rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörer von Beginn an mit großen Zahlen und kleinen Anekdoten: Er sei seit 51 Jahren Kunde der Volksbank, erzählte er zum Einstieg. „Damals – die älteren werden sich erinnern – gab es noch Zinsen…“ Zinsniveau, Arbeitswelt, digitaler Wandel – immer wusste Bosbach seine Beschreibungen mit konkreten Beispielen, teils aus dem privaten Bereich, anzureichern und seine Fakten facettenreich darzustellen.
Leichte Kritik an ausufernder Brüsseler Reglementierungswut, aber auch der Aufruf zu „mehr Gelassenheit und Optimismus“ in Deutschland waren Eckpunkte seines Vortrags, und ja, auch etwas mehr stolz auf das Erreichte im Land – „das hat nichts mit Nationalismus zu tun“ – täte gut, findet der langjährige Bundestagsabgeordnete aus Bergisch-Glandbach.
Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft

Die große Herausforderung der Zukunft – eigentlich schon der Gegenwart – sei das Tempo des Wandels von der Industrie- zur Wissensgesellschaft: „Der Schnelle schlägt den Langsamen, nicht der Große den Kleinen.“ Deshalb forderte Wolfgang Bosbach zum Ende seines Vortrages ganz klar: „Wir müssen schneller werden und in Bildung investieren.“

Irre: Täter versuchen einen Geldautomaten zu sprengen

Am Freitag (19. Oktober 2018) gegen 1.45 Uhr versuchten unbekannte Täter an der Straße Am Scheidweg, einen Geldautomaten zu sprengen. “Der Geldautomat steht im Eingangsbereich eines Freizeitparks”, meldet die Polizei. Die Täter lösten auf bislang unbekannte Weise eine Explosion aus. Die Abdeckung des Geldautomaten wurde dabei abgerissen und flog etwa 20 Meter weit. Der Tresor im Geldautomaten wurde oberflächlich beschädigt und konnte durch die Täter nicht geöffnet werden. Sie flüchteten ohne Beute. Im Bereich einer Abwasserrinne war durch die Explosion ein kleineres Feuer entstanden, welches durch die Feuerwehr gelöscht wurde.

Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen bitte an die Kripo Kalkar unter Telefon 02824 880.

Abschied nach über 38 Jahren Volksbank

Nach mehr als 38 Jahren im Dienst der Volksbank an der Niers wurde Norbert Kantner in der Kevelaerer Gaststätte „Zur Brücke“ bei Sürgers-Grevers im Kreise seiner Familie und Kollegen feierlich verabschiedet. So wie jede Brücke eine ‚Übergangslösung‘ ist, ist die Altersteilzeit eine ‚Übergangslösung‘ für den Ruhestand“, meinte Vorstand Wilfried Bosch. Er ließ die Stationen seines Berufslebens anhand der sechs Binsenweisheiten von Sepp Herberger Revue passieren, wie zum Beispiel „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Norbert Kantner begann seine Ausbildung am 1. August 1973 bei der Spar- und Darlehnskasse Issum, Zweigstelle Geldern. Vier Jahre später wechselte er zur Volksbank Kevelaer, wo er in der Hauptstelle sowie in der Geschäftsstelle Weeze eingesetzt wurde. Ab 1985 wurde er in Kevelaer auf der Busmannstraße Kassierer und behielt diesen Arbeitsplatz bis zum Eintritt in den Ruhestand. Nach Herbergers Weisheit „Elf Freunde müsst ihr sein“, hat er – wie er selber sagt -, immer in einem hervorragenden Team gearbeitet.
Wilfried Bosch bedankte sich bei Norbert Kantner für sein Engagement und das stetige Interesse an der Volksbank. Abschließend wünschte das Vorstandsmitglied dem neuen Pensionär „noch viele Jahre nach der Volksbank in bester Gesundheit, getreu seinem eigenen Lebensmotto ‚Das Leben ist zu kurz für irgendwann‘“.

Für die Zukunft gut aufgestellt

Bei der Vertreterversammlung der Volksbank an der Niers zog der Vorstand eine positve Bilanz für das Geschäftsjahres 2016. Vor 175 stimmberechtigten Genossenschaftsvertretern und zahlreichen Gästen sprach das VoBa-Vorstandsmitglied Johannes Janhsen trotz eines weiterhin herausfordernden Martumfeldes von einem „wirtschaftlich solidem Jahr“, in dem die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf numehr 2,3 Milliarden Euro angestiegen sei.
„Damit zählt die Volksbank an der Niers zu den 50 größten Volks- und Raiffeisenbanken der rund 1.000 Genossenschaftsbanken“, machte Janhsen in seiner ausführlichen Geschäftsbericht gegenüber den Anwesenden deutlich. Die Entwicklung der Bank sei von einer starken Ausweitung der Kunden­einlagen und des Kreditgeschäftes geprägt gewesen. Das Kundenkreditgeschäft wuchs auf gut zwei Milliarden Euro, einem Plus von sieben Prozent.
„Die gute Eigenkapitalausstattung und der von langjährigen Kundenbeziehungen getragene Einlagenüberschuss erlauben uns auch zukünftig, die im mittelständischen Firmenkundengeschäft, in der Landwirtschaft und bei der Immoilienfinanzierung bestehenden Chancen im vollen Umfang auszuschöpfen“, so das Vorstandsmitglied.
Auch das Kundenanlagevermögen stieg um 73 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss lag mit 6,8 Millionen Euro wie auch der Bilanzgewinn von 4,8 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. „Mit diesen Ergebnissen sind wir zufrieden, denn sie schaffen die Basis, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.“

Vorstandsmitglied Johannes Janhsen zog eine positive Bilanz für das Jahres 2016.


Janhsen machte mit Blick auf die niedrigen Zinsen klar: „Sinkende Zinsergebnisse mit Erlösen aus risikoreichen Geschäften zu kompensieren, kommt für uns als bodenständige Bank nicht in Frage.“ Die Felder seien 2016 gut bestellt gewesen. Man werde alles tun, um sie 2017 genauso zu verwirlichen, zitierte Janhsen Konfuzius: „Sorge dich nicht um die Ernte, sondern um die richtige Bestellung der Felder.“
Man wolle die VoBa „fit machen für die Zukunft“ und in die „Modernität unserer Bank investieren“. Das Ziel sei,  „unsere Kostenstruktur zu verbessen, ein Prozess der verantwortungsvollen Kostenoptimierung“.
Die Veränderung der Geschäftsstellenlandschaft sei erst mit den Menschen besprochen worden. Die Fillialzusammenlegungen sei abgeschlossen und für die Geldautomaten wären gute Standorte gefunden worden. Im letzten Jahr haben man unter anderem die Geschäftsstellen in Twisteden mit neuer Technik ausgestattet und in frischem Design moderisiert.
Digitalisierung und Onlinebanking sei keine Generationsfrage, meinte Janhsen mit Blick auf die positiv verlaufene Mitgliederakademie für Senioren 2016. „Aber die Digitalisierung wird nur erfolgreich sein, wenn das, was uns 132 Jahre ausgemacht hat, an Nähe zum Kunden und  Verantwortungsbewusstsein, in die digitale Zeit zu übertragen.“  Es sei die „Verwurzelung mit Land und Leute, die uns auszeichnet“. Die Bank halte die drei Leitmotive „Transparenz-Modernität- Orientierung“ fest im Blick. Die Erfüllung der Bedürfnisse der Mitglieder stehe an erster Stelle, hob er die „einmalige Genossenschaftsidee“ hervor, die von der UNESCO ins immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen worden sei.
Im Anschluss an seine Rede empfahl der Aufsichtsrat die Entlastung des Vorstandes, die Versammlung beschloss anschließend auch die Dividende von vier Prozent. Die beiden Aufsichtsratsmitglieder Konrad Pieper und Andrea Scheddin wurden in den Aufsichtsrat der Ban wiedergewählt.
Anschließend bot die Journalistin und Holland-Expertin Kerstin Schweighöfer einen unterhaltsamen Ausflug in die Eigenheiten von Deutschen und Niederländern, bei dem sie die verschiedenen Heransgehensweisen im Berufsleben, bei der Gesundheit oder an die Politik zur Sprache brachte.