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Auszeichnung der Sparkasse

Die Sparkasse Goch-Kevelaer-Weeze wurde jetzt für ihr starkes gewerbliches und wohnwirtschaftliches Förderkredit-Neugeschäft des Jahres 2019 mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Ausschlaggebend für den Erfolg waren sowohl das Neugeschäftsvolumen als auch die Anzahl der vermittelten Förderzusagen. Vorstandsmitglied Stefan Eich nahm mit einem Experten-Team aus der Kreditberatung der Sparkasse Goch-Kevelaer-Weeze, das maßgeblich Anteil an diesem Erfolg hatte, die Auszeichnung durch Vertreter der NRW.Bank entgegen. Ein großer Anteil des Fördervolumens floss in gewerbliche Investitionen und Projekte zur Energieeffizienz sowie sozialer Infrastruktur. Eich: „Diese Auszeichnung unterstreicht unsere langjährigen Bemühungen und Erfolge beim Wachstum unseres Kreditgeschäfts sowohl bei den Privatkunden als auch bei Firmen- und Gewerbekunden. In knapp zehn Jahren ist das Kundenkreditvolumen um 76 Prozent gestiegen. Wir freuen uns daher sehr über eine wiederholte Auszeichnung – diesmal bezogen auf das Förderkredit-Neugeschäft.“ Andre Verhoeven, Leiter Firmen- und Gewerbekundenberatung: „Wir unterstützen unsere mittelständischen Unternehmenskunden durch die aktive Einbeziehung von Fördermitteln, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Rahmen einer individuellen und ganzheitlichen Kundenberatung ermitteln wir gemeinsam die für den Kunden ideale Kombination von verschiedenen Finanzierungsbausteinen und nutzen dabei auch besondere Förderprogramme. Für dieses Ergebnis möchten wir uns bei unseren Kunden herzlich bedanken. Ohne das uns entgegengebrachte Vertrauen hätten wir diese Auszeichnung nicht erhalten – vielen Dank.“

Sechs Jahre Haft für Automatensprenger

Im Geldautomatensprenger-Prozess gegen einen 29-jährigen gebürtigen Kempener (das KB berichtete) hat das Landgericht Kleve jetzt das Urteil gefällt. Der Mann wurde wegen vorsätzlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion  in zwei Fällen, versuchter Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit versuchtem schwerem Bandendiebstahl in zwei Fällen und mehrfachen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt sechs Jahren verurteilt. Die Strafe beinhaltete dabei nicht die von der Verteidigung und dem Angeklagten angestrebte Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.

Sprengung am „Irrland“

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann gemeinsam mit zwei weiteren bereits verurteilten Männern im September und Oktober 2018 mehrere Geldautomaten – neben dem am Twistedener „Irrland“ auch weitere in Moers, Tönisvorst und Mülheim-Kärlich – versucht hatte, in die Luft zu sprengen.

In Moers sei die schwere Tresortür meterweit durch die Luft geflogen, auch in Twisteden war der Automat aufgesprengt, aber keine Beute gemacht worden. In den anderen beiden Fällen sei es bei dem erfolglosen Versuch geblieben. Dazu kamen noch ein versuchter Diebstahl im Krefelder „Nordbahnhof“ im Juli 2018, der Diebstahl des Tatfahrzeugs in Mülheim an der Ruhr sowie Einbrüche in einer Grefrather Schule, einer Kita in Meerbusch und einer Wohnung in Korschenbroich Ende 2018.

Die Krefelder Tat und die Diebstähle Ende 2018 hatte der Angeklagte gestanden. Das hielt ihm das Gericht auch positiv zugute.

Man sei zu dem Schluss gekommen, dass die Angaben der Mitbeschuldigten, die die Tatbeteiligung des Angeklagten bestätigt hatten, stimmen. Für deren Glaubhaftigkeit spreche insbesondere ihre Übereinstimmung und die Selbstbelastung, sagte Richter Gerhard van Gemmeren. Dazu kämen objektive Tatbestände, die DNA beziehungsweise die Fingerspuren des Angeklagten und die Funksignale, die das Handy des Angeklagten zur jeweiligen Tatzeit in Tatnähe zweifelsfrei festgestellt hätten. Die Handys der Täter wimmelten davon, dass von Geldautomaten berichtet werde, Standorte mitgeteilt, sowie Fotos von Geldautomaten und Presseberichte gesammelt worden seien und man sich im Chat darüber unterhalten habe. „Dass der Angeklagte uns da weis machen will, damit nichts zu tun zu haben, das passt nicht zusammen.“ Außerdem habe er „des öfteren die Unwahrheit“ gesagt, nannte van Gemmeren das April-Verfahren als Beispiel.

Der Angeklagte habe Geld benötigt „für Glücksspiel, Unterhalt, Reisen, Lokaleröffnungen“. Es habe sich um „lange geplante, durchgeführte Straftaten mit Vorbereitungsphasen“ gehandelt.  Er sei zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten voll schuldfähig gewesen. Er sei zwar „durchaus eine gestörte Person“, das habe aber auf die Taten keinerlei Auswirkungen gehabt. Selbst wenn er depressiv gewesen sei, habe er die Straftaten trotz Depression begangen. Auch eine Spielsucht trage da nicht. Die vom Gutachter konstatierte „bipolare Störung“ und die „posttraumatische Belastungsstörung“ müssten für die Taten ursächlich gewesen sein – das sei aber nicht der Fall. Der Angeklagte habe nichts dazu gesagt, die Taten wie x-beliebige Straftaten wiedergegeben. Auch die Mittäter hätten psychische Besonderheiten nicht bemerkt, bei vorherigen Verurteilungen sei nichts festgestellt worden.

Auch aus dem Tatablauf ergäben sich auch keine Besonderheiten. „Und der Angeklagte konnte, wenn es ihm zu gefährlich war, auch eine Tat abbrechen.“ Der Angeklagte brauche sicher psychologische Hilfe, aber die könne auch im Gefängnis und im Anschluss an die Haftstrafe geleistet werden. Daran müsse der Angeklagte allerdings auch mitwirken wollen.

Staatsanwalt hatte acht Jahre und neun Monate Gefängnisstrafe beantragt

Die Staatsanwaltschaft hatte insgesamt acht Jahre und neun Monate beantragt. Die Taten seien von dem Angeklagten „kriminell geplant und umgesetzt“ worden. Er sei ein „Manipulator“ und ein „Lügner“, der versuche, „die Leute für sich und seine Taten einzuspannen, für sich zu benutzen.“ Er habe mit „Gewissenlosigkeit“ gehandelt, weil es ihm egal gewesen sei, ob andere Leute zu Schaden kommen, insbesondere werde das am Beispiel Moers deutlich.

Die Angaben des Angeklagten zu der bestrittenen Beteiligung an den Sprengungen seien „widersprüchlich“, „nicht glaubhaft“ und eher „Phantasiegeschichten“.

Vorwürfe an die Kammer

Der Anwalt des Angeklagten sprach von einer „vermeintlichen Bande“ und „dünner Beweislage“. Die anderen beiden verurteilten Männer hätten sich im abgetrennten Verfahren mit dem Geständnis einen „schlanken Fuß“ gemacht. Die Kammer habe auch „kein besonderes Interesse an der Aufklärung gezeigt“, die Straffähigkeit des Mandanten sei eingeschränkt gewesen.

Drastischer fiel das letzte Wort des Angeklagten aus, der nach seinem Ausfall am vergangenen Donnerstag im Gericht Fußfesseln trug. Er unterstellte, er sei bewusst nicht in das Verfahren gegen die beiden Mittäter eingeführt worden. „Dann wäre es hier nie soweit gekommen“, warf der 29-Jährigen dem Staatsanwalt vor, sein „Verfahren“ von Oktober 2019 mit dem Schuldspruch „verteidigen“ zu müssen. „Das ist skandalös.“

Er selbst habe nur „die Tat am Nordbahnhof und drei Aufpasserdienste“ begangen. Als er auf die Aussage der beiden Mittäter zu sprechen kam, äußerte er den Satz: „Am liebsten wäre ich über den Tisch und hätte sie kaputtgeschlagen.“

Ausbildungsstart bei der Volksbank an der Niers

Zehn neue Auszubildende starteten jetzt in ihre berufliche Zukunft bei der Volksbank an der Niers. In den kommenden Jahren tauchen sie tief in die Bankbranche ein – und lernen, wie man umfassend und qualifiziert berät sowie die jeweils richtigen Finanzlösungen für die verschiedenen Kundenbedürfnisse findet. Zunächst aber startete der Einstieg ins Berufsleben mit einer Einführungswoche, um für die ersten Einsätze am Schalter gerüstet zu sein. Die künftigen Bankkaufleute erwarten abwechslungsreiche zweieinhalb Jahre. „Der Beruf ist voller Perspektiven, die vielfältigen Aufgaben sind anspruchsvoll. Die Azubis können jedoch mit viel Unterstützung rechnen“, erläutert Personalleiterin Dr. Elke Schax. Zunächst sind sie in den Kunden- und Servicebereichen im gesamten Geschäftsgebiet im Einsatz. Im weiteren Verlauf der Ausbildung lernen die Auszubildenden auch die Arbeitsabläufe in den internen Abteilungen der Bank kennen, zum Beispiel im Zahlungsverkehr, im Controlling oder Marketing. „Unser interner Unterricht sowie das vielfältige Angebot an Seminaren und Workshops vertiefen das Wissen“, ergänzt Ausbildungsleiter Philipp Lengkeit. Weitere Informationen zu einer Ausbildung bei der Volksbank an der Niers gibt es unter: www.vb-niers.de/ausbildung.

Goethe, gute Geschäfte und größere Gelassenheit

Den digitalen Wandel dürfte der Dichterfüst noch nicht im Blick gehabt haben. Dennoch griff Vorstandsmitglied Johannes Janhsen zu Beginn seiner Neujahrsrede auf ein Goethezitat zurück: „Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“ Die Volksbank an der Niers stehe den Veränderungen, die der digitale Wandel mit sich bringe, grundsätzlich positiv gegenüber, sagte Janhsen, versprach aber zugleich auch: „Unsere Werte bleiben!“
Menschlichkeit, Partnerschaft, Vertrauen, authentische und hochwertige Beratung zeichneten die Volksbank aus. Das alles gehe nicht ohne engagierte Mitarbeiter. „Die persönlichen Beziehungen sind entscheidend – digital darf niemals alleine stehen, lokal gehört in gleicher Stärke dazu“, bekräftigte Johannes Janhsen, stellvertretend auch für seinen Vorstandskollegen Wilfried Bosch.
Starke Worte, untermauert durch starke Zahlen: 51.625 Mitglieder zählte die Genossenschaftsbank an der Niers zum Jahresende; das Kreditvolumen ist im vergangenen Jahre um fast sechs Prozent gestiegen; die Einlagen der Volksbank verzeichneten im gleichen Zeitraum trotz anhaltender Niedrigzinsphase ein Plus von knapp sieben Prozent. Janhsen: „Das Einlagen- und Kreditgeschäft zeigt, wie groß das Vertrauen in die Volksbank ist.“
Verlässlich, bodenständig, kompetent
Mit Blick auf die Zukunft stellte Vorstandsmitglied Johannes Janhsen am Ende seiner Rede unmissverständlich heraus: „Unsere prägenden Eigenschaften – verlässlich, bodenständig und kompetent – sind kein Werbeslogan, sondern ehrlich. Weil sie jeden Wandel überstanden haben und auch die kommenden Wandel überstehen werden.“
Starke Worte, untermauert durch kurze Einspielfilme, in denen Kunden und Mitarbeiter, unter ihnen auch KB-Herausgeber Rudolf Beerden, zu Wort kamen. Sie bestätigten in ihren authentischen Statements die gelebten Werte und Leitlinien der Volksbank.
Wie wichtig Kontinuität, Verlässlichkeit, aber auch die Offenheit für den Wandel sind, beschrieb der ehemalige Spitzenpolitiker und CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach zum Abschluss des Neujahrsempfangs in seinem freien Vortrag „2019 – Deutschland und Europa im Stresstest. Worauf es jetzt ankommt!“ In gewohnt frischer und fesselnder Vortragslaune begeisterte Bosbach die rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörer von Beginn an mit großen Zahlen und kleinen Anekdoten: Er sei seit 51 Jahren Kunde der Volksbank, erzählte er zum Einstieg. „Damals – die älteren werden sich erinnern – gab es noch Zinsen…“ Zinsniveau, Arbeitswelt, digitaler Wandel – immer wusste Bosbach seine Beschreibungen mit konkreten Beispielen, teils aus dem privaten Bereich, anzureichern und seine Fakten facettenreich darzustellen.
Leichte Kritik an ausufernder Brüsseler Reglementierungswut, aber auch der Aufruf zu „mehr Gelassenheit und Optimismus“ in Deutschland waren Eckpunkte seines Vortrags, und ja, auch etwas mehr stolz auf das Erreichte im Land – „das hat nichts mit Nationalismus zu tun“ – täte gut, findet der langjährige Bundestagsabgeordnete aus Bergisch-Glandbach.
Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft

Die große Herausforderung der Zukunft – eigentlich schon der Gegenwart – sei das Tempo des Wandels von der Industrie- zur Wissensgesellschaft: „Der Schnelle schlägt den Langsamen, nicht der Große den Kleinen.“ Deshalb forderte Wolfgang Bosbach zum Ende seines Vortrages ganz klar: „Wir müssen schneller werden und in Bildung investieren.“

Irre: Täter versuchen einen Geldautomaten zu sprengen

Am Freitag (19. Oktober 2018) gegen 1.45 Uhr versuchten unbekannte Täter an der Straße Am Scheidweg, einen Geldautomaten zu sprengen. “Der Geldautomat steht im Eingangsbereich eines Freizeitparks”, meldet die Polizei. Die Täter lösten auf bislang unbekannte Weise eine Explosion aus. Die Abdeckung des Geldautomaten wurde dabei abgerissen und flog etwa 20 Meter weit. Der Tresor im Geldautomaten wurde oberflächlich beschädigt und konnte durch die Täter nicht geöffnet werden. Sie flüchteten ohne Beute. Im Bereich einer Abwasserrinne war durch die Explosion ein kleineres Feuer entstanden, welches durch die Feuerwehr gelöscht wurde.

Hinweise zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen bitte an die Kripo Kalkar unter Telefon 02824 880.

Abschied nach über 38 Jahren Volksbank

Nach mehr als 38 Jahren im Dienst der Volksbank an der Niers wurde Norbert Kantner in der Kevelaerer Gaststätte „Zur Brücke“ bei Sürgers-Grevers im Kreise seiner Familie und Kollegen feierlich verabschiedet. So wie jede Brücke eine ‚Übergangslösung‘ ist, ist die Altersteilzeit eine ‚Übergangslösung‘ für den Ruhestand“, meinte Vorstand Wilfried Bosch. Er ließ die Stationen seines Berufslebens anhand der sechs Binsenweisheiten von Sepp Herberger Revue passieren, wie zum Beispiel „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Norbert Kantner begann seine Ausbildung am 1. August 1973 bei der Spar- und Darlehnskasse Issum, Zweigstelle Geldern. Vier Jahre später wechselte er zur Volksbank Kevelaer, wo er in der Hauptstelle sowie in der Geschäftsstelle Weeze eingesetzt wurde. Ab 1985 wurde er in Kevelaer auf der Busmannstraße Kassierer und behielt diesen Arbeitsplatz bis zum Eintritt in den Ruhestand. Nach Herbergers Weisheit „Elf Freunde müsst ihr sein“, hat er – wie er selber sagt -, immer in einem hervorragenden Team gearbeitet.
Wilfried Bosch bedankte sich bei Norbert Kantner für sein Engagement und das stetige Interesse an der Volksbank. Abschließend wünschte das Vorstandsmitglied dem neuen Pensionär „noch viele Jahre nach der Volksbank in bester Gesundheit, getreu seinem eigenen Lebensmotto ‚Das Leben ist zu kurz für irgendwann‘“.

Für die Zukunft gut aufgestellt

Bei der Vertreterversammlung der Volksbank an der Niers zog der Vorstand eine positve Bilanz für das Geschäftsjahres 2016. Vor 175 stimmberechtigten Genossenschaftsvertretern und zahlreichen Gästen sprach das VoBa-Vorstandsmitglied Johannes Janhsen trotz eines weiterhin herausfordernden Martumfeldes von einem „wirtschaftlich solidem Jahr“, in dem die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent auf numehr 2,3 Milliarden Euro angestiegen sei.
„Damit zählt die Volksbank an der Niers zu den 50 größten Volks- und Raiffeisenbanken der rund 1.000 Genossenschaftsbanken“, machte Janhsen in seiner ausführlichen Geschäftsbericht gegenüber den Anwesenden deutlich. Die Entwicklung der Bank sei von einer starken Ausweitung der Kunden­einlagen und des Kreditgeschäftes geprägt gewesen. Das Kundenkreditgeschäft wuchs auf gut zwei Milliarden Euro, einem Plus von sieben Prozent.
„Die gute Eigenkapitalausstattung und der von langjährigen Kundenbeziehungen getragene Einlagenüberschuss erlauben uns auch zukünftig, die im mittelständischen Firmenkundengeschäft, in der Landwirtschaft und bei der Immoilienfinanzierung bestehenden Chancen im vollen Umfang auszuschöpfen“, so das Vorstandsmitglied.
Auch das Kundenanlagevermögen stieg um 73 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss lag mit 6,8 Millionen Euro wie auch der Bilanzgewinn von 4,8 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. „Mit diesen Ergebnissen sind wir zufrieden, denn sie schaffen die Basis, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.“

Vorstandsmitglied Johannes Janhsen zog eine positive Bilanz für das Jahres 2016.


Janhsen machte mit Blick auf die niedrigen Zinsen klar: „Sinkende Zinsergebnisse mit Erlösen aus risikoreichen Geschäften zu kompensieren, kommt für uns als bodenständige Bank nicht in Frage.“ Die Felder seien 2016 gut bestellt gewesen. Man werde alles tun, um sie 2017 genauso zu verwirlichen, zitierte Janhsen Konfuzius: „Sorge dich nicht um die Ernte, sondern um die richtige Bestellung der Felder.“
Man wolle die VoBa „fit machen für die Zukunft“ und in die „Modernität unserer Bank investieren“. Das Ziel sei,  „unsere Kostenstruktur zu verbessen, ein Prozess der verantwortungsvollen Kostenoptimierung“.
Die Veränderung der Geschäftsstellenlandschaft sei erst mit den Menschen besprochen worden. Die Fillialzusammenlegungen sei abgeschlossen und für die Geldautomaten wären gute Standorte gefunden worden. Im letzten Jahr haben man unter anderem die Geschäftsstellen in Twisteden mit neuer Technik ausgestattet und in frischem Design moderisiert.
Digitalisierung und Onlinebanking sei keine Generationsfrage, meinte Janhsen mit Blick auf die positiv verlaufene Mitgliederakademie für Senioren 2016. „Aber die Digitalisierung wird nur erfolgreich sein, wenn das, was uns 132 Jahre ausgemacht hat, an Nähe zum Kunden und  Verantwortungsbewusstsein, in die digitale Zeit zu übertragen.“  Es sei die „Verwurzelung mit Land und Leute, die uns auszeichnet“. Die Bank halte die drei Leitmotive „Transparenz-Modernität- Orientierung“ fest im Blick. Die Erfüllung der Bedürfnisse der Mitglieder stehe an erster Stelle, hob er die „einmalige Genossenschaftsidee“ hervor, die von der UNESCO ins immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen worden sei.
Im Anschluss an seine Rede empfahl der Aufsichtsrat die Entlastung des Vorstandes, die Versammlung beschloss anschließend auch die Dividende von vier Prozent. Die beiden Aufsichtsratsmitglieder Konrad Pieper und Andrea Scheddin wurden in den Aufsichtsrat der Ban wiedergewählt.
Anschließend bot die Journalistin und Holland-Expertin Kerstin Schweighöfer einen unterhaltsamen Ausflug in die Eigenheiten von Deutschen und Niederländern, bei dem sie die verschiedenen Heransgehensweisen im Berufsleben, bei der Gesundheit oder an die Politik zur Sprache brachte.