Die Geschichte der Walbecker Straße hat einige Veränderungen zu bieten

Zwischen Pool, Plus und Penny

Die Walbecker Straße im Juli 2008: Aus PLUS ist inzwischen PENNY geworden. Fotos: WiScho

In lockerer Reihenfolge stellt KB-Autor Wilfried Schotten (WiScho) in einer Serie Straßennamen in Kevelaer und den Ortschaften vor. Dabei geht es nicht allein um den Namen der Straße und dessen Entstehung, sondern auch um so manche interessante Besonderheit, die sich am Straßenrand findet – oder einstmals befunden hat. Heute…

Die Walbecker Straße

Da habe ich mir nach der „anstrengend langen“ Gelderner eine angeblich kurze und deshalb auch gemütlich zu verarbeitende Straße ausgesucht – ja denkste! Machen Sie sich bitte, liebe Leser*innen, auf eine Lektüre in ähnlicher Länge gefasst.

Erinnerungen sind bekanntlich das Paradies, aus dem man angeblich nicht vertrieben werden kann. Na – ob das wirklich ein Paradies war, an das ich mich erinnere? 

1960 war’s und es hörte einfach nicht auf zu regnen und zu schütten. Die „Douteil-Kreuzung“ an einem der tiefsten Punkte Kevelaers stand so knietief unter Wasser, dass es – also doch! ein Paradies für diverse Kanuten war. Man fuhr an der Kreuzung Walbecker-Twistedener-Kroatenstraße tatsächlich mit dem Boot herum! 

Bevor ich nun aber trockenen Fußes weitergehen kann, muss ich natürlich wie immer ein paar Worte finden, die die Herkunft des Straßennamens verdeutlichen sollen. Brauche ich gar nicht, meinen Sie? Nun ja, man weiß ja schließlich, wohin Walbecker Straße und Walbecker Dyck wohl führen, verfolgt man die L361 weiter in Richtung Süden.