Vor heimischer Kulisse trat die Zweitvertretung des Kevelaerer SV in der Landesliga gegen den Werdener TV an.
Gegen den Gegner aus Essen hatte man noch ungute Erinnerungen aus der letzten Saison, als man dort überraschend verlor.
Diesmal begann der KSV II aber konzentriert und diktierte von Beginn an das Geschehen. Kleine Nachlässigkeiten in der Chancenverwertung ließen den Abstand aber nie sehr groß werden.
Doch Marco Bergers über die Diagonalposition und die Außenangreifer Sebastion Derrix und Alexis Trataris konnten letztendlich für den Satzerfolg mit 25:22, sorgen.
Der KSV II nahm den Schwung aus dem Satzerfolg mit in den nächsten Satz und dominierte eindeutig. Trainer Peter Herbe nutzte die Überlegenheit, um mit Kilian Prast, einem Spieler der dritten Mannschaft Spielzeit zu geben. An seinem Auftreten lag es nicht, dass die KSV-Spieler es nun ein wenig zu sehr auf die leichte Schulter nahmen. Werden konnte nochmals Punkte gutmachen, aber auch dieser Satz endete mit 25:22.
Im dritten Satz hatte der KSV einen Fehlstart aus dem Bilderbuch.
Erst eine Auszeit beim Stand von 0:5 beendete die Essener Serie. Kevelaer benötigte aber noch einige Zeit, um endlich, beim Stand von 20:19, erstmals in Führung zu gehen. Diese Führung gab man auch nicht mehr aus der Hand und gewann wiederum mit 25:22.
Mit diesem 3:0 Sieg festigt der KSV seinen Platz im oberen Tabellendrittel.
Für den KSV II spielten: Prast, Derrix, Verhoeven, Ophey, Kannenberg, Herbe, Trataris, Bückers, Eyll, Thönnes und Bergers.
In der Regionalliga feierte der Kevelaerer SV zuhause einen leidenschaftlichen 3:0-Sieg gegen Saxonia Münster.
Angetrieben von den heimischen Fans, die wieder einmal die Halle von Beginn an zum Beben brachten, zeigte der KSV, wie viel Power im Team steckt. Mit einer sicheren Annahme, vielen erkämpften Bällen in der Abwehr und einem sauberen Spielaufbau über Ben Köllner, konnte der KSV glänzen. Über die Außenposition sorgten Robin Thyssen und Christian Neuendorf direkt für Druck, während Raphael Giesen und Andy Engel in der Mitte mit starken Blockaktionen Akzente setzten.
Münster blieb zwar immer in Schlagweite, doch die Kevelaerer konnten ab dem zweiten Satzdrittel immer die Führung bewahren und so den ersten Satz mit 25:21 gewinnen. Auch im zweiten Satz entwickelte sich ein kampfbetonter Schlagabtausch, doch Kevelaer behielt die Ruhe. Immer wieder wurden lange Bälle geholt, immer wieder fand der KSV die besser Lösung. Vor allem Mirko Novak brachte mit seinen druckvollen Aufschlägen Saxonia aus dem Rhythmus und öffnete die Tür zum nächsten Satzgewinn mit 25:23.
Der dritte Satz war genauso umkämpft wie die Sätze davor, doch der KSV behielt auch hier die Oberhand. Die Blockreihe stand stabil, die Außen griffen variabel an und die Stimmung von den Rängen tat ihr Übriges.
Robin Thyssen glänzte nicht nur im Angriff, sondern lieferte mit Libero Alessandro Nobbers eine starke Annahme sowie Abwehrarbeit, während Neuendorf immer wieder wichtige Punkte setzte. Mit diesem Mix aus Kampfgeist, Spielfreude und Fanpower holte Kevelaer verdient, mit 25:21, Satz drei und damit einen emotionalen, überzeugenden 3:0-Heimsieg.
Es spielten: R. Thyssen, M. Thyssen, Tönnißen, Novak, Engel, Peter, Giesen, Köllner, Reiners, Nobbers, Trataris.



