Also, am Sonntag, da hab ich mal wieder stundenlang vor dem Fernseher gehangen, um endlich die Wahlergebnisse unserer Heimatstadt auf dem Bildschirm vorbeirauschen zu sehen.
Dann, Mechel, ging alles blitzschnell; so schnell kannst du gar nicht gucken, um alle Ergebnisse zu erfassen. Dabei hatte ich mir schon Zettel und Stift zurechtgelegt. Im dritten Anlauf – die Zahlen wurden ja wiederholt – hatte ich dann das Wichtigste zusammen.
Wie erwartet hatte jeder dritte Kevelaerer die CDU gewählt, die damit die stärkste Partei geblieben ist. Und diesmal hatte die wieder einen eigenen Bürgermeisterkandidaten, Mario Maaßen, ins Rennen geschickt. Das steht so einer Partei ja auch gut an. Demokratie ist Wettbewerb.
Nicht verwunderlich, dass der Spitzenkandidat der CDU also auch ungefähr so viele Stimmen erhielt wie die für den Stadtrat. Aber würde das reichen, um wenigstens in die Stichwahl zu kommen?
Immerhin hatte sich ja unser amtierender Bürgermeister, Dr. Pichler, als Einzelbewerber aufstellen lassen. Dann kam sein Ergebnis: ca. 60 Prozent! Das waren zwar weniger als die 77 Prozent vom letzten Mal, aber da war der Gegenkandidat noch nicht so bekannt.
Die Würfel sind g…


