Eigentlich sollte es im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung mal um sogenannte „Tiny-Häuser“ gehen. Diese sollen laut Definition eine Wohnfläche von maximal 50 Quadratmetern bieten. Perfekt für Alleinstehende und Senioren. Doch in der Präsentation der Wil Swinkels Verwaltungs GmbH ging es dann doch um „Mikrohäuser“.
Entstehen soll die „Mikrohaus“-Siedlung an der Grotendonker Straße, hinter dem ehemaligen Sporthotel. In der Siedlung würden laut den Plänen der Agrartechnik GmbH Dröppelmann aus Geldern 37 Mikrohäuser mit Garten entstehen. Zielgruppe für die Häuser sind dabei Senioren und kinderlose Paare. Die Häuser könnten ganz individuell gestaltet werden und bieten einen eigenen Stellplatz. Am Eingang der Siedlung soll noch ein großer Parkplatz für weitere Autos und Gäste entstehen. Ebenfalls soll es dort eine gemeinsame Briefkastenanlage geben.
Die Häuser sind zurzeit mit einer Wohnfläche von 80 bis 120 Quadratmetern über bis zu zwei Etagen geplant. Und da liegt das Problem.
Bürgermeister Dr. Dominik Pichler merkte gleich an, dass er grundsätzlich für eine „Tiny- Haus“-Siedlung sei, aber der nun präsentierte Plan nicht so viel mit dem gemein habe, was er vor dem Ausschuss gesehen habe. Eine Wohnfläche von 120 Quadratmetern sei ein normales Einfamilienhaus und nicht mehr die versprochenen „Tiny-Häu…



