Zu Besuch in der gläsernen Stadt

Der Hauptpreis des KB-Fotorätsels führte Ferdinand Sprenger mit dem Reiseunternehmen Schatorjé zu den Königlichen Gewächshäusern in Laeken

Kevelaer. „Ich war doch sehr überrascht, dass ich zu den Gewinnern des Bilderrätsels gehöre. Noch mehr überrascht war ich dann, dass ich der Hauptgewinner war.“ Mit diesen Worten bedankt sich KB-Leser Ferdinand Sprenger für die Busreise, die er beim Fotorätsel des Kevelaerer Blattes gewonnen hatte. Mit zwei Personen durfte Sprenger mit dem Reiseunternehmen Jean Schatorjé zu den Königlichen Gewächshäusern in Laeken und nach Brüssel reisen. Hier ist sein Reisebericht:

Am Sonntagmorgen bei bestem Maiwetter ging es dann auch gleich los. Da meine Frau verhindert war, habe ich meine Schwester, einen echten Gartenfan, mitgenommen.
Am Treffpunkt, dem Peter-Plümpe-Platz, erwartete uns ein moderner Reisebus der Fa. Schatorjé mit einem netten Fahrer. Dieser gestaltet die Hin- und auch Rückfahrt sehr angenehm.
Leider kam es in Brüssel zu einigen Verzögerungen, da wohl mehrere Reisegruppen dieses Ziel ansteuerten und wir auch eine Sicherheitskontrolle passieren mussten. Die Brüsseler Anschläge wirken noch nach.
Am Bus erwartete uns ein Reiseleiter, der mit viel Humor einiges über das Königshaus, Brüssel und Belgien zu erzählen wusste. Der Park am königlichen Schloss war schon sehr schön und beeindruckend. Aber die Blumenpracht in den Gewächshäusern – eine gläserne Stadt – verschlägt einem doch die Sprache. Auf einem zweistündigen Rundgang gab es allerhand zu sehen, von heimischen bis tropischen Pflanzen. Die liebevoll und künstlerisch arrangierte Blütenpracht war rundum – also oben, unten, rechts und links – zu bestaunen. In den großen Kuppelhallen wuchsen die Palmen und Farne bis zur Decke. Kein Wunder, dass wir ziemlich erschlagen von der Schönheit und Vielfältigkeit  wieder dem Bus zustrebten.
Teil zwei der Reise war eine Stadtrundfahrt durch Brüssel mit Stopp am Atomium, die auch von dem Reiseleiter moderiert wurde. Dieses Bauwerk mit neun Kugeln stellt eine Eisenkristallstruktur dar. Jede Kugel hat einen Durchmesser von 18 Metern. Das Atomium wurde zur Expo 1958 errichtet.
Teil drei der Reise war dann eine Stadtbesichtigung, die auch der Reiseleiter gestaltete. Viele historische Gebäude am Grand Place, der in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gab es zu sehen. Auch ein Abstecher zum „Manneken Pis“,  einem Brüsseler Wahrzeichen, durfte nicht fehlen.
Der vierte Teil war „Brüssel auf eigene Faust“. Ca. zwei Stunden hatten wir Zeit zum Essen, Bier trinken, für Besichtigungen und Pralinen kaufen. Die Zeit verging wie im Flug.
Es war insgesamt ein schöner und interessanter Tag, für den ich mich nochmals recht herzlich bedanken möchte. Dieser Dank gilt auch der Fa. Schatorjé, dem netten Busfahrer und dem ebenso netten Reiseleiter.

Ferdinand Sprenger