Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 5. Mai 2024, war die „Kleine Kneipe“ im Niederrheinischen Museum mit ca. 90 Menschen gut gefüllt. Johannes Lehnen stimmte sein Cello und sorgte mit einem Solo sowie gemeinsam mit dem Leiter des Jugendstreichorchesters der Streicherschule ‚Junge Streicher Kevelaer‘, Thomas Brezinka, für gute Musik. Veronika Kaenders freute sich über lebhafte Gespräche, die schon vor dem offiziellen Beginn stattfanden, Doch dann galt es erstmal den Künstler Hans Mennekes in einigen Grußworten zu würdigen, wie es auch das Museum mit dieser Ausstellung über Mennekes mit seinen vielfältigen Werken tun möchte.

Wacher durch die Welt

Da gebe es einiges zu sehen und zu bestaunen, erklärte die Museumsleiterin. Das fand auch Bürgermeister Dominik Pichler, der sein Grußwort mit einem Geständnis eröffnete. Man müsse doch wacher durch die Welt gehen, auch in der eigenen Stadt. Mennekes habe so viele Zeichen hinterlassen, das könne man doch eigentlich nicht übersehen. Nicht nur in Weeze, dem Heimatort des Künstlers, auch in Kevelaer habe er einige Werke mit seinem eigenen Stil hinterlassen. Pichler fragte sich, warum er sich in der Basilika noch nie um die Fenster gekümmert habe. Auch dort habe Hans Mennekes Zeichen gesetzt. „Das Drei-Könige-Fenster hat er auch geschaffen, das er vor dem Krieg nicht fertigstellen konnte“, so Pichler. Nach dem Krieg habe Pfarrer Holtmann ihm den Auftrag erteilt, es zu vollenden.

„Ich bin geflasht“, bemerkte Georg Koenen, Bürgermeister von Weeze. „Vorhin habe ich schon mal in die Ausstellungsräume geguckt.“ Er sei erstaunt, was da entstanden sei, bemerkte Koe…