„Seit dem 4. Juli 2024 trägt Kevelaer nun das Prädikat „Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb“ und ist damit der erste Ort in ganz NRW, der diesen Titel tragen darf“, heißt es nicht ohne Stolz in einer Vorlage der Verwaltung für den „Ausschuss für Kevelaer Marketing, Tourismus und Kultur“, der am 5. November zusammenkommt. Wie soll sich das Thema ,Kurort‘ in Kevelaer nach der Prädikatisierung, die durchaus als ,Kraftakt‘ zu bezeichnen ist, touristisch weiterentwickeln? Das ist die zentrale Fragestellung, die die Wirtschaftsförderin und Leiterin des Kevelaer Marketings Verena Rohde den Politikern in der Vorlage und im Ausschuss beantworten will.

Dazu muss man zunächst mal ansehen, wer mit den Angeboten erreicht werden soll: „Zielgruppen-Analysen ergeben, dass die Hauptbesuchergruppe aktuell aktive und bodenständige Menschen mittleren Alters, Best Ager (Definition: Best Ager gelten als kaufkräftig, konsumfreudig, aber auch qualitätsbewusst) und Senioren sind. Somit muss nun durch neue und modernere Angebote vorrangig diese Gruppe wie auch die Gruppe der Freizeitaktiven und Paare angesprochen werden. Wichtig ist dabei immer, auch die Kevelaerer und Einheimischen mitzunehmen, sie sind wertvolle Multiplikatoren und sollten die Angebote direkt vor der Haustüre ebenso nutzen können. Die Angebote und Pakete werden gemäß dem Leitgedanken „Gesund an Leib & Seele“ immer auch mit spirituellen Angeboten angereichert, denn auch der kirchliche und der spirituelle Aspekt tragen zum Wohlbefinden und zur Genesung bei“, heißt es dazu in der Vorlage.

Neben den klassischen Möglichenkeiten, die Angebote zu bewerben (etwa Presse, Social-Media, Großflächenwerbung …