Georg Cornelissen beschäftigt sich als einer der Väter von „Dat Portal“ mit der Sprache des Rheinlandes

Wie Herr Schmitz zu seinem Namen kam…

Der Winnekendonker Georg Cornelissen ist einer der Väter von „Dat Portal”. Foto: KB-Archiv

„Jeder Jeck ist anders“, sagt man gern im Rheinland, und man könnte auch sagen, „jeder Jeck spricht anders“. Und wie sich ein und dasselbe Wort in den verschiedenen Regionen des Rheinlands anhören kann, ist dem Landschaftsverband Rheinland eine eigene Internetseite wert, ihr Name: „Dat Portal. So spricht das Rheinland“. Seit dem 21. Februar 2022, dem Internationalen Tag der Muttersprache, ist sie online.

Wie bunt die Sprache des Rheinlands zwischen Emmerich und Bonn ist, hört man schon, wenn der Himmel wolkenverhangen und es draußen ungemütlich ist: Es plästert, räänt oder schifft, je nachdem, wo sich in der jeweiligen Region die Schleusen öffnen. Warum es zwischen den Menschen, die in derselben Region und oft nur einen Steinwurf entfernt voneinander ihre Heimat hatten, trotzdem unterschiedliche Ausdrucksformen für ein und dasselbe Wort gab und gibt, versucht „Dat Portal“ zu erklären.

Auf 114 Sprachkarten, in 308 Textbeiträgen, 211 Artikeln zu Namen, 76 Artikeln zu Dialekten und Regiolekten oder einzelnen Varianten und nicht weniger als 4.426 Wörterbucheinträgen hat das LVR Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte die Hinweise zusammengetragen und gebündelt, um zu demonstrieren, wie sich Sprache in einem Land aber an verschiedenen Orten/Regionen unabhängig voneinander entwickelte, sich ständig veränderte.

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Der Busmann

  • Danke schön auch!21. Oktober 2021 - 13.58

    Es ist nicht zu leugnen – ich hab‘s nun mal mit den alten Sprichwörtern. Sie haben unbestreitbar noch einen echten Wahrheitsgehalt. Nur ab und zu muss man eine Kleinigkeit abändern…

  • Auch das noch!14. Oktober 2021 - 12.08

    Kneipensterben – verarbeitet. Eisdiele zu – verkraftet. Und jetzt kommt die Nachricht, dass man mich daran hindern will, Lottomillionär zu werden.

  • CIAO!14. Oktober 2021 - 11.38

    Das ist jetzt auch schon wieder vier Jahre her, dass ich damals im August den Titel eines alten Liedes abwandelte: Sag mir, wo die Kneipen sind?

  • Noch sön Deng30. September 2021 - 10.41

    Es sei allen Kunstliebhaber*innen und auch denen, die es werden wollen, getrommelt und gepfiffen – was uns da an einigen Stellen Kevelaers angeboten wird, ist nichts als eine Zumutung. 

  • Rumms!23. September 2021 - 15.06

    Da hat‘s geknallt – so schrieb das KB vor zwei Wochen und meinte einen „Geldgeber“, amtlich bekannt unter „GAA“ = Geldausgabeautomat.

Hier wird “geblächt”

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25. Februar 2022 / von Franz Geib