Wallfahrt von 1642 bis heute

Mit Marianne Heutgens durch Kevelaer

Gästeführerin Marianne Heutgens nimmt die Teilnehmer mit auf eine Reise in die Vergangenheit, dem Beginn der Wallfahrt nach Kevelaer. Foto: Gerry Seybert

Viele Besucher zieht es in die Innenstadt der historischen Wallfahrtsstadt. Dort führt ihr Weg durch die Einkaufsstraßen hin zum Kapellenplatz, der mit seiner Gnadenkapelle sowie der ältesten Kirche am Platz, der Kerzenkapelle, sehr beeindruckt.

Hinzu kommen weitere Highlights, wie die Marienbasilika, die mit ihrem 90 Meter hohem Turm bereits aus weiter Entfernung gut zu erkennen ist. Hinter all diesen Sehenswürdigkeiten verbergen sich unzählige Geschichten, die es zu entdecken gilt.

Die langjährige und erfahrene Gästeführerin Marianne Heut-gens geht geschichtlich weit zurück in das Jahr 1642, als der Han-delsmann Hendrick Busman das kleine Gnadenbild der „Tröste-rin der Betrübten“ in einen Bildstock am Wegesrand einsetzte. Sie nimmt die Gäste mit auf die Reise, als erstmals eine Wallfahrt nach Kevelaer stattfand. Dabei geht sie auf viele Fragen ein, die vor 375 Jahren die Menschen beschäftigten.

Die Gästeführung findet am 15. August, um 18.30 Uhr, unter Ein-haltung der aktuellen Schutzmaßnahmen statt. Startpunkt: Priesterhaus. Die Teilnahme ist nur unter vorheriger Anmeldung unter 02832 122-991 oder tourismus@kevelaer.de möglich. Die Karten können allerdings auch direkt im Büro der Abteilung „Tourismus & Kultur“ im Rathaus zum Preis von 6 Euro pro Person oder 15 Euro pro Familie erworben werden. Kinder bis fünf Jahre nehmen kostenlos teil, müssen jedoch registriert werden. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen beschränkt. Je nach Bedarf werden weitere Gästeführer eingesetzt.

Im Anschluss an die Führung findet um 20 die Vigil statt, an der die Gäste unverbindlich teilnehmen dürfen. Dabei handelt es sich um eine liturgische Feier zum Übergang in die Nacht anlässlich des Festes Maria Himmelfahrt. Die Kirche feiert damit, dass das Licht auch in der Nacht den Menschen leuchtet.