21.070 Euro stellt die Stiftung für Heimatforschung und Heimatpflege der Volksbank an der Niers in diesem Jahr für 30 Projekte bereit, die sich in besonderer Weise für ihre Heimatregion einsetzen. Die Fördermittel wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde im ASTRA-Kino am Royal Air Force Museum Laarbruch auf dem Gelände des Airport Weeze durch den ehrenamtlichen Stiftungsbeirat überreicht.
Zu Beginn begrüßte Volksbank-Vorstandsmitglied Johannes Janhsen im Namen des Stiftungsbeirates die Gäste, darunter die Vertreter der geförderten Vereine, sowie Bürgermeister Georg Koenen. Anschließend nahm der Vorsitzende des Stiftungsbeirates Dr. Rainer Killich die Vergabe der Mittel vor. Die anwesenden Vereinsvertreter nutzten die Veranstaltung, um ihre Projekte noch einmal kurz zu präsentieren.
Unter den Preisträgern waren auch viele Vorhaben aus Kevelaer und den Ortschaften. Einige Initiativen werden sich auch im nächsten Jahr mit der Unterstützung der Stiftung wieder dem Erhalt historischer Gebäude und Gegenstände widmen, etwa der Förderverein DenkMal-Grabmal, der die Reinigung und Umsetzung des Grabmals Paepen auf dem Kevelaerer Friedhof plant. Das Vorhaben unterstützt die Stiftung mit 800 Euro. Die Pferdesportgemeinschaft St. Georg Kevelaer wird mit Unterstützung der Stiftung (500 Euro) die Vereinsstandarte restaurieren und eine Schutzhülle anschaffen. Der Bezirksverband Kevelaer erhielt 400 Euro für die Restaurierung der Bezirksjugendprinzenketten. Der Kirchenchor Cäcilia Wetten plant die Erstellung eines Modells der Wettener Kirche für Festumzüge (200 Euro).
Dass auch digitale Medien zum Bewahren und Erleben vom Heimatgeschichte eingesetzt werden können, wollen unter anderem die geselligen Vereine Winnekendonk durch die Anschaffung einer digitalen, interaktiven Infostele rund um die historischen Festkettenträger (700 Euro) zeigen. Die St. Johannes Bruderschaft Kevelaer plant die Digitalisierung historischer Unterlagen (500 Euro).
Die im Jahr 1994 gegründete Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatpflege und Heimatforschung hat in den letzten 31 Jahren fast 700 Vorhaben mit knapp 600.000 Euro unterstützt. Sie richtet sich an Vereine und Institutionen, die Projekte aus den Bereichen Heimatgeschichte, gewachsenen Traditionen sowie religiöses und profanes Brauchtum planen.



