Viktoria nach Niederlage beim SV Rindern in Not

In der Kreisliga A musste die Viktoria Winnekendonk mit Trainer Sven Kleuskens mit einem 1:4 beim SV Rindern die dritte Niederlage in Folge hinnehmen und ist damit seit fünf Spielen ohne Sieg. In der Tabelle wird es unterdessen immer knapper nach unten: Nur noch sieben Punkte trennen die Viktoria von einem Abstiegsplatz, sodass Kleuskens und Co. langsam gewarnt sind.
Im Auswärtsspiel in Rindern, derzeitiger Tabellenfünfter, präsentierte sich die Viktoria in der ersten Halbzeit stark, obwohl man früh in Rückstand geraten war. Bereits nach acht Minuten konnten die Gastgeber für die 1:0-Führung sorgen. „Danach haben wir uns aber berappelt und haben eine ordentliche erste Hälfte gespielt“, meinte der Trainer. Nach dem Seitenwechsel hatte die Viktoria dann nicht das Glück auf ihrer Seite: Ein klarer Treffer der Kleuskens-Elf wurde vom Schiedsrichter aberkannt. „Für mich immer noch fraglich, warum das Tor nicht gegeben wurde“, so der Coach. Fünf Minuten später war es dann aber Philip van Huet, der ein weiteres Mal den Ball über die Linie bugsierte und so für den regulären Spielstand von 1:1 sorgte (51.).
In der Folge erarbeiteten sich die Grün-Weißen auf fremdem Platz einige hochkarätige Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. „Wieder einmal haben wir dann die Gegentore zu leicht hergeschenkt“, beschwerte sich Kleuskens. „Das war einfach schlechtes Defensivverhalten.“ Innerhalb von zwei Minuten (64./66.) sorgte der SV Rindern dann für die Entscheidung und den Winnekendonker „Genickbruch“, wie der Trainer es beschrieb. „Danach war es brutal schwer, wir haben dann noch ein Tor kassiert. Das 4:1 war am Ende zu hoch“, so Kleuskens. 27 Zähler und Tabellenplatz elf stehen nun zum Osterwochenende zu Buche – wahrlich keine schönen Zahlen, die sich im Winnekendonker Osternest verstecken. Zumal am nächsten Spieltag mit dem Derby-Heimspiel gegen die DJK Twisteden ein echter Kracher auf die Kleuskens-Elf wartet.