Die öffentliche Verwaltung gilt vielfach als zu langsam und zu wenig innovationsfreundlich. Doch genau das Gegenteil ist oftmals der Fall: Für den digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltung werden junge, kreative Leute gesucht, die die Verwaltung der Zukunft mitgestalten wollen.
Ab dem 1. Juli 2025 startet die Bewerbungsphase für den Studiengang Verwaltungsinformatik – E-Government (B.Sc.) an der Hochschule Rhein-Waal. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert 100 Stellen für
Verwaltungsinformatikanwärterinnen und -anwärter. Hiervon sind 25 Stellen für Bewerbungen aus Kommunen vorgesehen.
Stabile Berufsperspektive
„Der duale Studiengang bietet die einmalige Möglichkeit, die öffentliche Verwaltung in Zeiten von KI und neuen digitalen Technologien mitzugestalten. Unsere Mission: Gemeinsam den smarten Staat von morgen gestalten. Den Personalausweis vom Sofa aus erneuern, Elterngeld im Kinderzimmer beantragen oder den Bauantrag papierlos einreichen. Schnellere Bearbeitungszeiten, rund um die Uhr zugänglich, effizient und serviceorientiert. Gleichzeitig wird den Studierenden eine stabile berufliche Perspektive in der öffentlichen Verwaltung geboten – mit sicherem Einkommen und langfristigen Entwicklungschancen. Das ist ein attraktives Gesamtpaket und vereint Sinn mit Sicherheit“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.
„Mit dem dualen Studiengang Verwaltungsinformatik – E-Government (B.Sc.) öffnen die Studierenden sich die Türen der digitalen Zukunft. Im Zusammenspiel aus technologischem Fortschritt und moderner Verwaltung gestalten sie die Behörden von morgen. Mit den erworbenen Kompetenzen sind die Absolventinnen und Absolventen qualifiziert für ein vielfältiges und gefragtes Berufsfeld. Die Hochschule Rhein-Waal bietet dabei am modernen Campus Kamp-Lintfort optimale Bedingungen für eine wissenschaftliche wie praxisnahe Ausbildung. Unsere Studierenden sind Wegbereiter des digitalen Wandels“, sagt Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal.
Mehr Informationen
Alle weiteren Informationen zum Studiengang finden sich auf der Webseite www.digitalisierungsbeschleuniger-gesucht.nrw. Über die Website erfolgt auch eine Bewerbung.
Die Studierenden erwerben Kompetenzen in Informationstechnik, Verwaltungsprozessen, Projektmanagement, Datenschutz und Recht. Sie lernen, digitale Lösungen zu konzipieren, Prozesse zu modellieren und Veränderungen im Verwaltungsumfeld professionell zu begleiten.
Absolventinnen sind begehrte Fachkräfte – etwa als Digitalisierungsbeauftragte, IT-Projektmanager oder Berater für E-Government.



