Die Wallfahrtsstadt Kevelaer bündelt zentrale Verwaltungsbereiche künftig an einem neuen Standort: Am  Donnerstag, 15. Mai 2025, schließt das bisherige Verwaltungsgebäude am Hoogeweg dauerhaft.

Einige technische Arbeiten im Zuge des Umzugs vom Hoogeweg ins neue Jugend- und Verwaltungszentrum an der Kroatenstraße mussten vorgezogen werden. Dadurch wird das Verwaltungsgebäude am Hoogeweg bereits ab Donnerstagvormittag (statt wie zunächst angekündigt ab Mittag) geschlossen. Die geplanten Arbeiten an der Richtfunkstrecke führen zu einem Ausfall des Verwaltungsnetzwerks und der Telefonanlage im Gebäude. Die Mitarbeitenden sind deshalb am Donnerstagvormittag weder telefonisch noch digital erreichbar.

Bereits vereinbarte Termine am Donnerstagvormittag bleiben bestehen, sofern keine anderslautende Mitteilung von der Ansprechperson erhalten wurde.
Bereits am kommenden Dienstag sind die betroffenen Bereiche im neuen Jugend- und Verwaltungszentrum an der Kroatenstraße 85 für Bürgerinnen und Bürger erreichbar.

Vom Umzug betroffen sind die Bereiche Jugend, Soziales, Schulen und Sport sowie das Jobcenter (inkl. Bürgergeld und Arbeitsvermittlung), die bislang am Hoogeweg und im Alten Rathaus untergebracht waren.

Am Montag, 19. Mai 2025, bleibt das neue Verwaltungszentrum noch geschlossen – an diesem Tag werden letzte Umzugstätigkeiten abgeschlossen und die Arbeitsplätze eingerichtet.

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten

Obwohl das neue Verwaltungszentrum betriebsbereit ist, sind einige Restarbeiten noch nicht abgeschlossen. Auch die Parkflächen vor dem Gebäude stehen aktuell nur eingeschränkt zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, dies bei ihrer Planung zu berücksichtigen. Die Wallfahrtsstadt Kevelaer bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen in den ersten Wochen.

Das neue Jugend- und Verwaltungszentrum ist auf dem Gelände der ehemaligen Virginia-Satir-Schule entstanden. Der sanierte Altbau beherbergt künftig unter anderem das Jugendzentrum Kompass, die Jugendberufsagentur sowie das städtische Jugendamt. Ergänzt wird das Gebäude durch einen modernen Verwaltungsneubau, in den weitere Bereiche der Stadtverwaltung einziehen.

Die Architektur wurde bewusst offen und einladend gestaltet. Neben Verwaltungsräumen bietet das Jugendzentrum im Erdgeschoss einen großzügigen Aufenthaltsraum, eine Küche sowie einen Besprechungsraum. Im Untergeschoss entsteht eine „Chill-Lounge“ mit Party- und Werkraum – bezogen wird dieser Bereich im Laufe des Juni 2025.

Für die Realisierung des Projekts flossen rund 4 Millionen Euro Fördermittel aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier NRW“, getragen vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie dem Landesministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. Zusätzliche Fördermittel, etwa für die Photovoltaikanlage, ergänzen die Finanzierung.