Auch in diesem Jahr fand traditionsgemäß der Ostkirchentag in der Marienbasilika statt.
Der Theodosius-Chor, ein Sonderchor bestehend aus Sängern des Kevelaerer Männer-Gesang-Vereins und Gastsängern, gestaltete wie in den Jahren zuvor musikalisch das festliche Pontifikalamt mit. 

Zu Beginn versammelten sich die beteiligten Akteure auf den Stufen der Basilika zu einem Gruppenbild. 

Vom Gesang getragen

Die Besonderheit des festlichen Gottesdienstes besteht darin, dass die „Göttliche Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus“ vom Gesang getragen ist. In ihm sollen sich Himmel und Erde vereinen. Nur die menschliche Stimme  als höchstes Instrument hat Gott zu loben und zu preisen. Mit der herrlichen Klangfülle und der tiefen Symbolik der auf Ukrainisch vorgetragenen Ostkirchengesänge gelang es dem Theodosius-Chor auch, das ökumenische Anliegen herüberzubringen und den Christen der Orthodoxie, die sehr zahlreich am Gottesdienst teilnahmen, ein Stück Heimat hier im Westen zu bieten. Sichtlich bewegt wurde das Lied „Gebet für die Ukraine“, das ebenfalls in ukrainischer Sprache vom Chor dargebracht wurde, von den versammelten Gläubigen aufgenommen.

Zum Ende des Gottesdienstes erhielt der Rektor der Wallfahrt, Pfarrer Stefan Dördelmann, die Verdienstmedaille der Apostolischen Exarchie für katholische Ukrainer in Deutschland und…