Der VdK-Ortsverband Kevelaer hat einen neuen Vorstand. Das Team aus neun engagierten Mitgliedern will frische Impulse setzen und den Zusammenhalt in Kevelaer und den umliegenden Ortschaften stärken. Für die rund 690 Mitglieder des Ortsverbands ist der Wechsel an der Vorstandsspitze ein Signal: Der VdK bleibt auch in Zukunft feste Anlaufstelle für soziale Fragen vor Ort.
Das ist der neue Vorstand
Gewählt wurden Jutta Oldokat, Helmut Tillmann, Annegret Börgmann, Herbert Börgmann, Izabela Paul, Brigitte Grimm, Gerald Fischer und Sabine Fischer. Irmgard Jäger, die dem Ortsverband schon lange verbunden ist, wurde als Ehrenmitglied in den Vorstand berufen. Gemeinsam wollen die neun künftig die Geschicke des Ortsverbands lenken.
„Wir möchten neue, soziale Akzente setzen und die Gemeinschaft im Ortsverband Kevelaer stärken“, beschreibt der Vorstand sein Vorhaben für die kommenden Jahre. Der Anspruch ist klar: Der VdK soll nicht nur Beratungsstelle sein, sondern auch ein Ort, an dem Menschen aus Kevelaer, Winnekendonk, Wetten, Twisteden und Kervenheim zusammenkommen.
690 Mitglieder – der VdK wächst weiter
Mit aktuell 690 Mitgliedern zählt der Ortsverband Kevelaer zu den stärkeren Ortsverbänden im Kreis Kleve und bleibt damit ein wichtiger Ansprechpartner für soziale Belange in der Wallfahrtsstadt und den Nachbarorten. Der Zuwachs vor Ort spiegelt einen Trend wider, der sich auch bundesweit zeigt: Der Sozialverband VdK Deutschland verzeichnete zum Jahresende 2025 einen neuen Mitgliederrekord von 2.385.426 Menschen und ist damit der größte Sozialverband des Landes.
„Gerade in heutigen Zeiten werden Verbände wie der VdK an Wichtigkeit dazugewinnen“, ist sich der neue Kevelaerer Vorstand sicher – eine Einschätzung, die sich mit der bundesweiten Entwicklung deckt.
Wer sich sozial engagieren möchte oder selbst Unterstützung sucht, ist beim Ortsverband willkommen. Sowohl neue Mitglieder als auch Menschen, die sich künftig aktiv im Vorstand einbringen wollen, können sich jederzeit melden.
Gegen die Vereinsamung: „Gemeinsam statt einsam“
Ein zentrales Anliegen des neuen Vorstands ist der Kampf gegen die Vereinsamung in der Gesellschaft. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ will der Ortsverband Begegnungen schaffen und dafür sorgen, dass niemand in Kevelaer mit seinen Sorgen allein bleibt. Das Thema Einsamkeit beschäftigt den VdK derzeit auf allen Ebenen: Mehrere Landesverbände haben in diesem Jahr eigene Initiativen gegen die Vereinsamung älterer und alleinstehender Menschen gestartet.
Dass Gemeinschaft beim Kevelaerer Ortsverband keine Floskel ist, zeigte sich zuletzt bei gemeinsamen Ausflügen wie der Busfahrt nach Köln, zu der Mitglieder und Nichtmitglieder gleichermaßen eingeladen waren – mit Stadtrundfahrt, Altstadttour und einer Schifffahrt auf dem Rhein. Solche Aktionen sollen unter dem neuen Vorstand fortgeführt und ausgebaut werden.
Schnelle Fakten
Der Sozialverband VdK
Was ist der VdK?
Der Sozialverband VdK Deutschland e.V. ist mit rund 2,39 Millionen Mitgliedern (Stand Ende 2025) der größte Sozialverband Deutschlands (VdK Deutschland). Er berät seine Mitglieder kostenlos in sozialrechtlichen Fragen – etwa zu Rente, Pflege, Behinderung oder Gesundheit – und vertritt ihre Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft. Bundesweit gliedert sich der Verband in 13 Landesverbände mit zahlreichen Kreis- und Ortsverbänden, zu denen auch der Ortsverband Kevelaer gehört, der organisatorisch dem Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen zugeordnet ist.
Gut zu wissen: Die Mitgliedschaft im VdK steht grundsätzlich jedem offen – unabhängig von Alter, Beruf oder gesundheitlicher Situation. Der Ortsverband Kevelaer organisiert neben der sozialrechtlichen Unterstützung auch gesellige Veranstaltungen, mit denen er dem Zusammenhalt in der Region einen festen Platz gibt.
So erreichen Sie den Ortsverband
Wer Fragen hat, Mitglied werden möchte oder sich im Vorstand engagieren will, kann sich direkt an den Ortsverband wenden:
- E-Mail: ov-kevelaer@vdk.de
- Telefon/Mobil: 0177 – 5892555
- Aktuelle Neuigkeiten hängen zudem im Schaukasten am Mechel Haus in Kevelaer aus.



Foto: FG