Lesermeinung
Unser Problem wurde sehr ernst genommen

Foto: pixabay
Ich fahre, wie ja vielen bekannt ist, seit gut 9 Jahren fast täglich mit meinem Liegefahrrad in die Stadt zu sämtlichen Terminen.
An der engen Umlaufsperre von der Clemenskapelle kommend über den Kreuzweg bis zur Römerstraße wurde ich immer sehr stark „ausgebremst“, sprich: Ich musste im Schneckentempo um die Sperre fahren, um nirgendwo anzuecken.
Meine Frau Babs und ich schrieben am 3. September eine formlose Mail an die Kirchengemeinde St. Marien (Rainer Killich) und baten, ob man diese Stelle nicht etwas verbreitern könnte. Nicht nur ich, sondern auch viele Senioren mit Elektro-Fahrzeugen / Scootern) sowie Eltern-Fahrrädern inkl. Kinderanhängern haben an dieser Stelle ähnliche Probleme.
Sehr positiv erstaunt waren wir, dass uns direkt am nächsten Tag eine Antwort-Mail geschickt wurde. Unser Anliegen war an die Friedhofsverwaltung weitergeleitet worden und es hatte sogar am 4. September schon ein Ortstermin stattgefunden. Man bat uns um Terminvorschläge, damit wir uns das Problem gemeinsam vor Ort ansehen – direkt mit dem großen Fahrrad.
Wir haben uns diesbezüglich auch an Eckehard Lüdke vom ADFC gewandt, damit er bei diesem Termin ebenfalls vor Ort ist.
Mit Herrn Hornbergs von der Friedhofsverwaltung wurde dann für nach unserem Urlaub Anfang Oktober ein Ortstermin durchgeführt, bei dem zusätzlich Josef Baldeau von St. Marien anwesend war. Unser Problem wurde sehr ernst genommen.
Bei diesem Termin wurde zudem angeregt, dass die Sträucher entlang des Weges entlang der Clemenskapelle eingekürzt werden sollten, um Sichtbehinderungen an der Stelle zu vermeiden. Hier kam es immer wieder zu kleineren Zusammenstößen, da man die querenden Radfahren zu spät sah.
Dies wurde direkt in den folgenden Tagen durchgeführt – jetzt ist alles sehr übersichtlich – Dankeschön!
Es musste dann noch geklärt werden, wie genau die Eigentumsverhältnisses der einzelnen Grundstücke bei der Querung des Kreuzweges sind.
Anschließend fand ein letztes Treffen direkt vor Ort am 28. November statt, bei dem auch Herr de Rijk von der Stadt Kevelaer anwesend war. Hier wurde besprochen, was schlussendlich möglich ist.
Bereits am 2. Dezember konnten wir sehr erfreut feststellen, dass alle Arbeiten durchgeführt wurden und die Stange an der engen Durchfahrt am Fahrradweg neben der Clemenskapelle eingekürzt wurde. Zudem wurden die Querstangen mit reflektierenden Aufklebern versehen.
Jetzt ist hier an der Stelle ein Passieren auch für alle Menschen mit Einschränkungen wesentlich einfacher möglich!
Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, dass unser Anliegen ernst genommen wurde und in so kurzer Zeit die Arbeiten durchgeführt worden sind.
Mit herzlichen Grüßen
Jürgen (und Barbara) Aben


